Skip Navigation Links  

[Muş]


MUŞ      



Mit natürlichen, historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten besitzt die Stadt Muş ein großes Potential für den Fremdenverkehr. Sie liegt in Ostanatolien bei Murat und Van.

Es gibt keine Anzeichen, dass in Muş vor den Uartus, angesiedelte Menschen lebten. Die Kulturgeschichte der Region, die mit den Uratus begonnen hat, ist zweifelsohne eine der wichtigsten Quellen für den Fremdenverkehr in der Stadt. Nach dem Uratukönigreich gründeten die Perser, Römer, Sasani und Byzantiner ihre Herrschaft in der Region. Mit der Verbreitung des Christentums veränderte sich die Region tiefgreifend. Mit der Herrschaft der Türken, verbreitete sich auch die türkisch-islamische Kultur. 1071 wurde der Malazgirt-Muş Krieg innerhalb der Gebietsgrenzen ausgefochten, in dessen Ergebnis den Türken das Tor zu Anatolien offen lag.

Man traf auf die Spuren einiger Turkmenenstämme, die in dieser Gegend ihre Herrschaft aufbauten. In der Umgebung von Varto wurden Steinarbeiten in Form eines Schafkopfes gefunden, was von den Karakoyunlu und Akkoyunlu stammen muss. In osmanischer Zeit war Muş eine Gegend in der die Volksstämme herrschten. Während der Zeit der Republik, im Jahr 1955, wurde durch die Eisenbahnverbindung die Entwicklung der Gegend erreicht. Muş ist auch als Tulpenstadt bekannt und nur sehr wenige Werke tragen die Spuren der Geschichte. Einige dieser Werke sind die Muş Burg, Varto Kayalıdere Burg, Malazgit Yıkık Burg, Surp Garabet Kirche, die Brücke über den Fluss Murat, die Hacı Şeref Moschee, die Aslanlı Herberge und einige wenige historische Häuser.

Die Landkreise der Stadt Muş sind Bulanık, Hasköy, Malazgirt und Varto.


Ruinenstätten


Die antike Stadt von Kayalıdere


40 km entfernt vom Stadtzentrum Muş und 20 km entfernt von der Stadt Varto, befindet sich die antike Stadt mit dem Dorf Kayalıkaya. Es handelt sich um eine Militärsiedlung, die von den Urartu gegründet wurde. Bei den Grabungen in der Gegend wurden ein Tempel, eine Burg, ein Weinkeller und ein Felsengrab entdeckt.

Der Urartu-König II. ließ vermutlich, die auf die Zeit der Sarduri -(764-735 V.C.) datierte Burg, im 7 Jahrhundert v. Chr. bauen, die auf dieselbe Zeit datierten Gegenstände wie das Bronze Löwen Standbild, Knöpfe, Pfeilköpfe, Bronze Nadel und Gürtelteile mit einer Löwenjagd Schilderung sowie die aus Felsen ausgehöhlten Gräber befinden sich neben verschiedenen anderen Objekten im Ankara Anatolischen Museum für Zivilisationsgeschichte.

Mercimekkale Hügelgrab


Von diesem Hügelgrab im Zentrum von Muş, wurde behauptet, dass es in der Byzantinischen Epoche zu Kommunikationszwecken verwendet wurde. Es wird behauptet, dass das Höyük (Hügelgrab) in der Urartuzeit errichtet wurde.

Bostankale Höyük (Hügelgrab)


Im Landkreis von Malazgirt im Bostankaya Dorf ist Höyük eine Niederlassung und wurde unter Denkmalschutz ersten Grades gestellt.

Kepenek Höyük


Im Hügelgrab im Dorf Kepenek wurde eine Inschrift der Urartu gefunden.


BURGEN


Muş Burg


Die Muş Burg befindet sich im Zentrum und ist eine der ältesten Siedlungseinheiten in der Stadt. Man weiß nicht, von wem und in welcher Zeit die Burg errichtet wurde. In der Zeit des Kalifen Ömer geriet sie in die Hände der Muslime. Aufgrund der langjährigen Kriege wurde ein sehr großer Teil der Burg zerstört, die Westseite des arabischen Grabes wurde zerstört, das Seldschukengrab und das osmanische Grab wurden vereinheitlicht.

Muşet Burg


Die Burg auf dem Roten Besucherhügel (Kızıl Ziyaret Tepesi), wurde in der Zeit der Urartu errichtet. Doch durch Baumaßnahmen in späteren Zeiten hat sie ihre Urtümlichkeit verloren. Nach den Umbauten wurde die Burg auch im Mittelalter verwendet.

Haspet Festung


Man weiß nicht, in welcher Zeit diese Festung errichtet wurde. Die Stadtmauer und die zwei Burgen sind bis heute gut erhalten. In der Nähe der Burg im Dorf Soğucak befinden sich zwei zerstörte Wachtürme.


MOSCHEEN UND GRABMÄLER


Ulu Moschee


Bei der von Şeyh Muhammed- i Mağribi errichteten Ulu Moschee befindet sich auch ein Grabmal. Aufgrund ihrer architektonischen Besonderheiten wurde sie auf das zweite Viertel des 14. Jahrhundert datiert. Die Moschee wurde aus Bruchsteinen gebaut und verfügt über einen rechteckigen Grundriss. Die Khrontür aus geschnittenem Stein,
ist in einem spitzem Gürtel im Nich. Die Minarette wurden bei einem Erdbeben zerstört, jedoch originalgetreu wieder aufgebaut.

Hacı Şeref Moschee


Sie ist ein seldschukisches Bauwerk und befindet sich bei der Aslanli Herberge. Die im 17. Jahrhundert gebaute Moschee ist im Karo Plan, in der Mitte mit großen, an den Seiten mit flachen Kuppeln bedeckt. Der schlichte Altar hat einen Runden Gürtel.

Alaaddin Bey (Pascha) Moschee


Am Anfang des 18. Jahrhundert wurde sie vom Gouverneur Alaaddin Bey errichtet. Sie hat einen quadratischen Grundriss mit neun Hallen. Die eigentliche Aula wird durch einen mit drei flachen Kuppeln bedeckten Gemeinde Platz erreicht, der einen Durchgang zur Khrontür bietet. Die Minarette ist in der Karoregel mit Zylinderrumpf und zweifarbigem geschnittenem Stein gebaut.

Das Grabmal von Ibrahim Samidi (Zerzemi)


Es befindet sich in dem Garten gegenüber des Alaaddin Bey Hamams. Das Grabmal ist quadratisch und besteht aus zwei Kammern. Es erinnert an die seldschukisch-türkische Grabmalarchitektur.

Das Kesik Bas „Abgetrennter Kopf“ - Grabmal


Von diesem Grabmal im Hof der Haci Seref Moschee sind heute nur noch zwei Gräber erhalten, die an die Moscheemauer anlehnen. Diese Gräber wurden in jüngster Vergangenheit restauriert. Das Grabmal ist mit einem Eisengitter umzäunt und die Außenfassade mit Pirastersteinen verkleidet. Dem Gerücht zufolge soll die Person, die hier beigesetzt ist, weitergekämpft habe, nachdem der Kopf vom Rumpf abgetrennt worden war und sich den Kopf unter den Arm geklemmt haben. Dann erreichte sie die Stelle, wo sich heute das Grabmal befindet und starb.


KIRCHEN UND KLÖSTER


Die Surp Garabet Kirche


In der Stadt Yaygın im Dorf Yongalı wurde die Kirche in der ersten Zeit als ‘’Feuer Tempel’’ benutzt und danach von den Sasaniern im Jahr 399 von den Christen verwendet. Die Ruinen der Kirche werden heute gerne von Touristen besucht.

Arak Kloster


Das Kloster befindet sich im Dorf Kepenek, welches zum Zentrum von Muş gehört. Es wird geschätzt, dass es im Jahr 499 von den Sanasiern errichtet wurde. Das Kloster erstreckt sich über ein weites Areal und hat 360 Zimmer. Die Zimmer symbolisieren die Jahrestage. Die Reliefs sind ebenfalls interessant. Das Bauwerk wurde in seiner Geschichte nicht nur als Kloster, sondern auch als Einkaufszentrum verwendet.

Sironikkirche


Die Kirche, die sich in der Stadt Kırköy befindet, die mit dem Zentrum Muş verbunden ist, wurde im Jahr 651 gebaut und ist heute zerstört.

Meryem Mutter Kirche


Es wird nicht genau gewusst in welchem Jahr sie gebaut wurde. Sie befindet sich im Stadtzentrum von Muş. Nur die obere Decke der Kirche ist zerstört, der Hauptraum kann besucht werden.


Bäder


Alaaddin Bey Bad


Das Bad befindet sich im Stadtzentrum von Muş Stadt und wurde von Alaaddin Bey in der gleichen Zeit wie die Alaaddin Bey Moschee gebaut. Das Bad, eine der letzten Werke aus der Zeit der Osmanen, wird noch heute verwendet. Die interessanten Besonderheiten des Bades; im großen Eingang der Loge, gleich über der Tür befindet sich ein Schildkröten Reliefs.

Güllü Bad


Das im Erdbeben zerstörte Bad besitzt, eine Luftziegel Struktur, mit Horasan Pfuhl und Schuttsteınen geflochten. Die Struktur Besonderheiten des Bades wurden ‘’Türk Üçgeni’’(Türkisches Dreieck) genannt, da Kuppeln benutzt wurden, die von einem Dreieck getragen wurden.

Yıldızlı Geschäftshaus


Das zweistöckige Geschäftshaus wurde im Jahr 1307 gebaut. Das untere Stockwerk wurde aus geschnittenem Stein, das obere Stockwerk wurde aus Ziegeln in Seldschuken Baustil errichtet. Das Geschäftshaus hatte 52 Ladenlokale, die jedoch alle zerstört sind. Die Reliefs am Eingangstor sind jedoch noch erhalten.

Die Murat Brücke


Diese befindet sich 11 km von Muş entfernt. Drei ihrer insgesamt zwölf Bögen sind eingestürzt. Die Brücke ist ein großartiges Beispiel seldschukischer Baukunst und 147 m lang. Sie ist aus zwei verschiedenfarbigen Steinsorten errichtet.


ANDERE KULTURELLE UND TOURISTISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN


Das traditionelle Muş Haus



Den Ansiedlungen der anderen Städte der Umgebung ähnnelnden Häuser in dem Straßengewebe, sind im Allgemeinen Häuser, die aus dem Hof (Havuş) hochsteigende zweistöckige Bauwerke sind. İm Satz abhängig mit der Straße, durch die Tür gelangt man in den Hof, daneben der Tandır, als Nahrungsmittel Depot und Lauben, die als Sitzplätze dienten. In vielen Häusern gibt es Ställe.

Fensterecken die ästhetisch und schlicht wirken, wurden mit der Wirkung der Seldschuken Kultur in der Helm Kuppel Form errichtet. An den Fenstern wurden Giebelfenster bevorzugt und um den Giebelfenstern halt zu geben, wurden Gitter benutzt.

Die Eingangstüren bestehen aus zwei Flügeln, die Schlichtheit der Türklopfer sind allgemein aus Metall oder mit den Schlossverbindungen vervollständigt. İm Unterstock befinden sich allgemein Küche, Badezimmer, Toilette und zusammen mit dem Getreidezimmer die Treppenlücke, die die Vorräume bilden. Wenn man nach oben geht findet man in den traditionellen Türkischen Häusern eine Halle und einen Salon, der sich an der Frontalseite des Hauses befindet. Alle Räume auf dem oberen Stockwerk reihen sich um diesen Salon herum. Die Höhe vor den Fenstern in jedem Zimmer beträgt etwa 30-50 cm, die Breite der Polsterbänke unterschiedet sich zwischen 50-90 cm.

Eine der wichtigsten und größten Orte des Hauses ist die Küche. Aus der gleich unter dem Esszimmer befindlichen Küche können die Lebensmittel und Getränke mit einem Flaschenzug wie mit einem Fahrstuhl zwischen der Wandlücke nach oben oder unten in Esszimmer gezogen werden. Das Bad, das sich im unteren Stock befindet, hat auch Besonderheiten. Der Çol genannte, der heutigen Badewanne ähnliche Behälter, verhindert, dass das Wasser in die Umgebung spritzt, es befindet sich in der Ecke als getrenntes oder offenes Teil.

Heute fast zerstört, zwischen den modernen Gebäuden fast verloren, kann man diese Häuser dennoch im Stadtzentrum antreffen.


Seen


Die wichtigen Flüsse in Muş befinden sich im Gebiet des Euphrat. Die wichtigsten Seen in dieser Region sind Haçlı (Kazan), Groß Hamurpet (Akdoğan), Klein Hamurpet und Kaz (Gaz).

Haçlı Kazan See


Dieser ist im Südosten der Stadt Bulanık gelegen, das Wasser dieses See ist trüb. Im See leben hauptsächlich Karpfen und außerdem verschiedene andere Süßwasserfische. Durch die Vogelarten, die in dieser Gegend leben, wurde dem See und der Bulanık Hochebene der Status als Vogelschutzgebiet anerkannt.

Akdoğan See


(Großer und Kleiner Hamurpet) Der große Akdoğan See, der sich östlich vom Stadtzentrum Varto befindet, umfasst eine Fläche von elf Quadratkilometern. Im See leben Karpfen und Forellen. In der Umgebung des Sees leben Jagdtiere wie Biber, Ente und Kranich.

Kaz See


Malazgirt ist im Landeskreis der Stadt Aktuzla. Dieser See ist seid seiner Entwicklung ein Karst See.

Der Rote Besucherhügel im Zentrum von Muş, Hamurpet (Akdoğan), und die Umgebung des Koz Sees sind für Spaziergänge in der Natur äußerst geeignete Plätze.

Die Stadt Muş hat eine großes Potential für Winter- und Natursportarten, jedoch noch keine ausreichende Infrastruktur für den Fremdenverkehr. Die Arbeiten in diese Richtung gehen weiter.

Die Grundlage der Küche in Muş besteht aus Fleischgerichten. Die wichtigsten Speisen sind Muş Frikadelle (Hafta Direği), Gefüllte Tomaten und Kohl (Kırkçikli Kelem Dolması), Hez (Hazut) Farcierung, Çorti, Keşkek, Cavbelek, Mıttöge und Herse.

İn Muş sind Teppiche, Wandteppiche, Filz, Korbwaren, Zierstickereien mit Perlen und Spitzen sowie Socken traditionelle Handarbeiten. Auf den Hochebenen werden aus Borsten Säcke und Zelte gewebt.

www.mus.bel.tr
www.mus.gov.tr