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[Manisa]


MANISA      



Bei Manisa befindet sich der National Park Sipil Berg am Fuss der Gediz Ebene. Die Geschichte von Manisa, die auch mal Tantalis und Syplos Magnesias genannt wurde und ihrer Umgebung geht bis 3000 v. Chr. zurück. Diese Region wurde von Hattis, Akaden, Phrygiern, Lydern, Persern, Hellenen, Römern und Byzantinern regiert. 1313 wurde sie von den türkischen Saruhanoğulları erobert und nahm den heutigen Namen an. Die Saruhanoğulları machten die Stadt auch zu ihrem Regierungszentrum.

In Manisa gibt es neben den zahlreichen Werke von Seldschucken auch von der Regierungszeit der osmanischen Prinzen im 15. und 16. Jahrhundert osmanische Werke. Die auf das 14. Jahrhundert datierte Ulu Moschee, der 1490 gebaute Hatuniye Komplex (Üniversität), der von dem Architekten Sinan gebaute Muradiye Moschee Komplex und das Archäologische Museum, das sich in der Medresse befindet, sind Sehenswürdigkeiten, die unbedingt besucht werden sollten. Sultan Kanuni Süleymans Mutter Sultanin Ayşe stiftete die Sultan Moschee im 16. Jahrhundert. Manisa zeigte mit seinen Moscheen, Brunnen, seiner Üniversität, den Antiquitätenbasaren, der Armenküche, Brücken usw. sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt und wurde ein wichtiges Zentrum.

Jedes Jahr im April werden die “Mesir Macunu” Feste gefeiert, da man annimmt, dass Mesir Macunu (Potenzpaste) die Mutter des Sultan geheilt hat und im September werden Erntefeierlichkeiten veranstaltet. Die weltberühmten kernlosen Trauben wachsen in den Weinbergen der Region und werden getrocknet und exportiert. In verschiednen Gegenden von Manisa gibt es Thermalbäder. Im Süden der Stadt befinden sich der Sipil Berg Nationalpark und Almen. Die Canons, Täler und Höhlen sind sehenswert. Die warmen Quellen haben Temperaturen bis zu 21 Grad. Im Park gibt es Föhren, gemeinen Wacholder, Pappeln, Walnussbäume, Schwarzerlen, Ulmen und Eichen sowie endemische Pflanzen und Blumen. Hier leben Tiere wie Bären, Rehe, Wölfe, Schakale, Schweine, Füchse, Steinmarder, Dachse, Steinböcke, Geier, Adler und Fasane, die hier eine schöne Heimat haben. In der Region gibt es auch Berghäuser. Man kann im Sommer als auch im Winter Camping machen.

Das für seine Sage berühmte ”Niobe Denkmal” ist an die nördlichen Seite des Berges Sipil ausgehöhlt worden. Das Hatti Relief, dass mit Hatti Hieroglyphen geschrieben ist, wird durch ihre zufälligen Sickerwasser als der weinende Felsen benannt. Das Relief ist durch Naturgewalten einigermaßen angegriffen. Deswegen sieht es von der Nähe wie ein natürlicher Stein aus, aber wenn man den Stein etwas weiter von der Seite des Baches besichtigt, sieht er wie ein Frauenkopf aus. Nach der griechischen Mythologie prahlte die Tochter des Phrygen Königs Tantalos, Niobe wegen ihrer Kinder, die sie zu Welt gebracht hatte, sie sagte ihre Kinder wären schöner als Letos Kinder; darauf wurden ihre sieben Söhne von Apollo und ihre sieben Töchter von Artemis getötet. Zeus ertrug ihren Kummer nicht und verwandelte sie in einen Felsen.

Das Kybele Felsen Relief befindet sich an einer hohen Stelle des Bergfußes; in Akpınar, das 6 km von Manisa entfernt ist und stammt aus dem 13. Jahrhundert v. Chr. Es ist eine der schönen Muster der Hatti Reliefs. Obwohl man die Details von dem Relief nicht gut erkennen kann, erkennt man, dass sie ihre zwei Hände an die Brust drückt und dass sie eine Zylinderförmige Haube anhat.

Kula, ein Landkreis von Manisa, hat über 700 historische Häuser. Diese Häuser, die am Vulkanabhang liegen, zeigen Eigenschaften Osmanischer Architektur des 19. Jahrhunderts. In der Nähe von Kula erweckt die natürliche Oberfläche, die von vulkanischen Ausbrüchen entstanden ist sowie die Feenschornsteine mit ihren erstaunlichen Formen große Bewunderung.

Manisa Röstfleisch, gefüllte Artischocken, Langbohnen Tarator (spezielle Sause), Sinkonta Kringelbrot, Şevketi Bostan (Gemüsespeise), Süßspeise mit Pilzen und Zerde (mit Safran zubereitete Reisspeise) sind die beliebten Speisen und Süßspeisen dieser Gegend. Sie können von Manisa Mesir Macunu, traditionelle handgewebte Teppiche und Wirk- und Wandteppiche, Schmuckgegenstände in Gold und Silber, Geschenkwaren von Kupfer, Silber und geschnitzeltes Holz kaufen.

Sardes: Sardes ist der Ort, wo Geld in der Geschichte zum ersten Mal benutzt wurde; er liegt 70 km entfernt vom Zentrum Manisas. Die erste Siedlung geht bis auf 1300 v. Chr. Am Ufer des Paktotos (Sart) Bach gründeten die Lyder Anlagen, wo sie das gesammelte Gold reinigten und verarbeiteten. Sardes war die Hauptstadt des Lydischen Königreiches; es war auch der Ort, wo der Goldvorrat zustand und wurde in 547 v. Chr. von den Persern erobert und ausgeplündert. Der für seinen Reichtum berühmte König Karun (Kroisos) wurde getötet, indem man ihn verbrannte. Lidia wurde wohlhabend, weil es den Handelsweg, der nach Asien führte unter seiner Kontrolle hielt. Nach dem die Stadt bis 334 v. Chr. von den Perser regiert wurde, wurde sie von Alexander dem Großen erobert. Der am Fluss Sart von König Kroisos erbaute Artemis Tempel, ein Teil wurde restauriert; das Gymnasium, das aus römischer Zeit stammt und die von einem Erdbeben zerstörte und im 3. Jahrhundert wieder neu und größer errichtete Synagogenruine, die Fischerei, das Stadium, das Theater, Läden an der Marmorstraße und eine kleine Kirche sind die Sehenswürdigkeiten dieses Ortes. Die Mosaiken, die sich am Synagogenboden befinden, zeigen allerlei Auswahl an Farben und Mustern. Von dem Artemis Tempel, der ca. 300 v. Chr. gebaut und bis 4. Jahrhundert n. Chr. benutzt worden war, sind noch einige Säulen erhalten. Im Ägäischen Gebiet befinden sich sieben Kirchen, die aus der Anfangszeit des Christentum stammen, eine von ihnen befindet sich hier. In Bintepeler befindet sich der königliche Friedhof der aus 90 Tumulus’ besteht. (Tumulus: Auf dem Grab wird sehr viel Erde gestreut, sodass ein kleiner Hügel entsteht.)

Die auf dem berühmten Königsweg gegründete Stadt war aus kultureller, politischer und Handelssicht ein wichtiges Zentrum. Südlich von Sarden liegt Bozdağ, in seiner Umgebung befinden sich Seen; sie sind bevorzugte Ausflugsorte.

Alaşehir (Philadelphia): Er ist ein Landkreis von Manisa, der östlich von der Gediz Ebene, im inneren Ägäischen Gebiet liegt. Die Gründung geht auf das 2. Jahrhundert v. Chr. zurück. Sie war mit dem Pergamon Königreich verbunden. Die Stadt Philadelphias, deren Name Bruderschaft bedeutet. Einer der sieben Kirchen, des Christentums im Ägäischen Gebiet befindet sich hier. Die Stadt wurde auch im römischen und byzantinischen Zeitalter besiedelt. Als Yıldırım Beyazıt 1389 die Stadt eroberte, nannte er sie Alaşehir.

Die Tempelruinen von Akropolis (Toptepe), das Theater am Fuß des Berges, ein Amphitheater aus jungrömischer Zeit, die Stadtmauern und das Ost Tor aus byzantinischer Zeit, das Şeyh Sinan Mausoleum und die Yıldırım Beyazıt Moschee sind historische Sehenswürdigkeiten. In der Nähe gibt es natürliche Orte, wie Toptepe und Bahçearası, sowie die Sarıkız Heilbad-Anlage.

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www.manisa.gov.tr