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[Kastamonu]


KASTAMONU       




Die bekannte Geschichte von Kastamonu beginnt mit dem Großreich der Hethiter. Danach gehörte diese Stadt zu den Phrygiern, Lydiern, zu Persien, Rom, Byzanz, den Seldschuken und dem Fürstentum der Danischmendi, nach den Candaroğulları wurde die Stadt 1460 ins Osmanische Reich aufgenommen, wonach sie bis zur Gründung der Republik eine der wichtigen Städte der Osmanen war.

Das Volk, das nach dem prähistorischen Zeitalter in dieses Gebiet siedelte, waren die Kas, der älteste Stamm der Sumerer (auch Gaschka-Türken genannt). Die Kas (Gaschka), die zwischen 2000 - 1300 v. Chr. das Land beherrschten, trieben politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit den Ägyptern, Syriern und den Kelten, und bekriegten und versöhnten sich von Zeit zu Zeit mit den Hethitern. Die Gaschka sind bekannt als hartgesottenes, kriegerisches Volk.

Manche Geschichtsschreiber nehmen an, dass der Name Kastamonu den gleichen Namensstamm hat wie die Kas. Demnach wird angenommen, dass das Wort „Gas” zusammen mit dem Wort „Timoni“, oder „Tumana“ verbunden wurde und daraus sich der Name „Kas-Land“ gebildet hat.

Andererseits hat Kastamonu auch in der Geschichte unserer Republik eine besondere Bedeutung. Mustafa Kemal ATATÜRK hat hier, wo als sichere Hafenstadt logistischer Beistand im Nationalen Unabhängigkeitskrieg von İnebolu bis Ankara geleistet wurde, am 23. August 1925 die Kleidungs- und so genannte „Hut-Reform“ eingeführt, wodurch die Stadt eine besondere Bedeutung gewann.

Die Stadt Kastamonu ist in Anbetracht natürlicher und kultureller Werte eine reiche Stadt. Das Küre Gebirge, die eine Million Jahre alte Ilgarini Höhle, der weltberühmte Valla – Canyon, der Berg Ilgaz Dağı mit seinem Wintersportzentrum, der 170 km lange Schwarzmeerstrand, Felsengräber, Hochebenen, Herbergen, historisch und architektonisch eindrucksvolle Bauten sind einige Beispiele dieses Reichtums. Kastamonu ist durch seinen Nationalpark am Berg Ilgaz und dem Nationalpark im Küre – Gebirge, sowie den Wintersportorten am Ilgaz - Berg, den für den Yacht-Tourismus sehr geeigneten Buchten, Bauwerken aus verschiedenen Epochen der Vergangenheit und seiner einzigartigen Natur eine Stadt voller Besonderheiten, die sowohl inländische als auch ausländische Touristen zu jeder Jahreszeit anzieht.

Sowohl in der Innenstadt als auch im Umkreis des alten Siedlungszentrums Kastamonu sind zahlreiche alte Bauten und Naturkunstwerke vorhanden. Die nennenswertesten sind Bezirke wie Araç, Taşköprü, Küre, Abana, die unter Denkmalschutz stehen. Die Zımbıllı Kuppel (Pompeipolis) in Taşköprü, die Burg von Abesch in İnebolu, der Hügel von Gerisch, die Bucht Ginolu in Çatalzeytin Ginolu Koyu, sowie die Bucht Gideros im Bezirk Cide sind archäologische Schutzgebiete.


Die Kreise


Die Bezirke von Kastamonu sind, aufgezählt mit ihren jetzigen Bezeichnungen, folgende: Abana, Ağlı, Araç, Azdavay, Bozkurt, Cide, Çatalzeytin, Daday, Devrekani, Doğanyurt, Hanönü, İhsangazi, İnebolu, Küre, Pınarbaşı, Seydiler, Şenpazar, Taşköprü und Tosya.

Araç


44 km zum Stadtzentrum entfernt.

Cide


146 km zum Stadtzentrum entfernt. Cide wies durch ihren Standort, mit ihrem 12 km langen Strand, seit Anbeginn der Geschichte die Eigenschaft als wichtige Hafenstadt auf der Seidenstraße auf.

Daday


32 km zum Stadtzentrum entfernt. Atatürk hat diese Ortschaft besucht als er am 23 - 31 August 1925 nach Kastamonu kam, um die „Hut – und Kleidungsreform“ zu verkünden.

Devrekani


29 km zum Stadtzentrum entfernt. Devrekani, ein alter Siedlungsort, ist durch seine Hügel und Ruinen, Brunnen und Moscheen ein archäologisch vielfältiger Bezirk. Atatürk wurde auf dem Landwesen des Müftüoğlu Mehmet Bey bewirtet, das auf einem Waldgebiet im Dorf Bozkocatepe - Kurukavak liegt.

Hanönü


69 km zum Stadtzentrum entfernt. Şeyh Şaban-ı Veli, dessen Grabstätte in der Innenstadt ist und zu den wichtigsten heiligen Grabstätten von Kastamonu zählt, wurde im Dorf Çındar geboren. In diesem Bezirk wird jährlich in der ersten Woche vom Mai die Festwoche zu Gedenken des "Şeyh Şaban-ı Veli" („Şeyh Şaban-ı Veli Anma Haftası“) veranstaltet.

İhsangazi


37 km zum Stadtzentrum entfernt. Historische Bauwerke: Die Moschee und das Grabmal von Haraçoğlu im Stadtviertel von İsalar.

İnebolu


97 km zum Stadtzentrum entfernt. Das Stadtzentrum steht unter Denkmalschutz. Es sind 347 registrierte Bauten vorhanden. Außerdem sind der Hügel von Abeş und der Hügel von Geriş als archäologische Schutzgebiete registriert.

Küre


61 km zum Stadtzentrum entfernt. Hier wurde die Burg von Doğanlar 1700 - 1100 v. Chr. gebaut. Küre ist ein für den Fremdenverkehr auf Hochebenen sehr geeigneter und an natürlichen Schönheiten reicher Bezirk. Der Canyon am Fuß des Berges Yaralıgöz Dağı ist von sehenswürdiger Pracht.

Pınarbaşı


92 km zum Stadtzentrum entfernt. In diesem Brunnen („Ayazma“) aus der Zeit der Römer fließt immer noch warmes Wasser. Der Wasserfall über dem Fluss Devrekani im gleichen Dorf ist eine natürliche Schönheit, die es Wert ist, sie zu besuchen. Im gebirgigen Ort in der Nähe des Sorkun – Plateaus innerhalb der Dorfgrenze von Sümenler befindet sich die Ilgarini Höhle, ein wichtiges Zentrum für den Fremdenverkehr.


MUSEEN UND RUINENSTÄTTEN


Das Archäologische Museum von Kastamonu, sowie das Ethnographische Museum im Anwesen des Liva Paşa sind zwei wichtige Museen in Kastamonu.

Das Archäologische Museum von Kastamonu


In diesem Museum wird die Sammlung archäologischer Funde von vorgeschichtlicher Zeit bis zum Zeitalter der Römer, des Byzanz und des Fürstentums von Çandaroğulları ausgestellt.

Das Ethnographische Museum des Anwesens von Liva Paşa


Das Ethnographische Museum des Anwesens von Liva Paşa wurde 1879-1881 durch Mirliva Sadık Paşa als privates Anwesen gebaut. Dieses Anwesen hat zwei Eingangstüren, eine führt zum Harem. Das Gebäude weist die einheimische Architektur auf, hat drei Stockwerke über dem Keller. Im ersten Stockwerk werden Handwerkstücke von Kastamonu in getrennten Sektionen ausgestellt, im zweiten Stock werden die Gegenstände aus dem Anwesen von Kastamonu präsentiert.

Das Haus des 75. Republikjahres


Das Gebäude ist mit einheimischen Möbelstücken ausgestattet und gestiftete ethnographische Gegenstände werden ebenfalls ausgestellt. Es gibt hier auch eine Fachbibliothek mit allgemeinen und touristisch ausgerichteten Publikationen über die Stadt. Außerdem werden hier auch Photos über Atatürks Besuch in Kastamonu und über seine Hut– und Kleidungsreform, sowie verschiedene Objekte hierzu ausgestellt.

Die Burg von Kastamonu


Die Burg von Kastamonu, die den Kern der Stadt ausmacht und als archäologisches Gebiet unter Denkmalschutz steht, begrüßt seit Jahrhunderten ihre Besucher mit ihrer mächtigen Erscheinung.

Die Burg, eines der prachtvollen Monumente der Stadt, wurde wahrscheinlich zu byzantinischer Zeit gebaut. Der Grundteil der noch stabilen inneren Burg gehört zu Byzanz, während der obere Teil zum Fürstentum der Candaroğulları gehört.

Felsengrab zu Ev


Das erste Felsengrab der Stadt. In diesem Grab, das in einen natürlichen Felsenblock eine Höhle von 8 Metern über einen Grund mit 45 Grad Neigung gebohrt wurde, sind drei Eingänge und drei Grabkammern vorhanden. Dieses Grabmal wurde zu Beginn des 7. Jh. v. Chr. von den Paphlagoniern gebaut.

Das Felsengrab von Şehinşah


Auf der Ostfront des Felsens, auf dem der Komplex (Külliye) von İsmail Bey aus der Zeit des Fürstentums von Candaroğulları (15. Jh.) dargestellt ist, befindet sich das Felsengrab. İsmail Bey ist als zweiteiliges Felsengrab ausgehöhlt. Das genaue Datum, wann dieses Grab aus der Römerzeit gebaut wurde, ist nicht bekannt.

Der Hügel Zımbıllı Tepe Höyüğü (Pompeipolis)


Diese antike Stadt in der Nähe der Stadtmitte von Taşköprü wurde von den Römern im Jahr 64 v. Chr. als die Hauptstadt des Bürgerstaates Paphlagonien gegründet. Bei archäologischen Ausgrabungen fand man zahlreiche Gegenstände und Mosaiken aus dieser Zeit.

Ein Teil der architektonischen Stücke, die aus der antiken Siedlung in Form eines geschlossenen Hügels ausgegraben wurden, sowie Funde und Mosaiken aus archäologischen Ausgrabungen im Bezirk von Taşköprü, können im Archäologischen Museum von Kastamonu besichtigt werden.

Innerhalb der Stadtgrenze von Kastamonu gibt es mehrere archäologische und natürliche Denkmäler unter Schutz. Der Ort Gideros im Bezirk Cide, sowie der Ort Ginolu im Bezirk Çatalzeytin sind natürliche und archäologische Denkmäler. Außerdem sind der İnebolu Geriş Hügel und der Abeş Hügel weitere sehenswürdige Ausflugsgebiete.

Der Handwerksbasar der Münire Medresesi


Dieses Bauwerk, das 1746 durch Reis-ül Kuttab Hacı Mustafa Efendi errichtet wurde, wurde aus Schnittsteinen und Mauerwerksteinen gebaut. Das Gebäude, das lange Jahre als Studentenheim der Stiftung gedient hat, wurde im Jahr 1999 mit seinen 25 Zimmern und den Säulengängen zu einem Handwerksbasar für touristische Zwecke umgewandelt. In jedem Zimmer stellen einheimische Meister ihres Handwerks ihre Produkte her und bieten sie zum Verkauf an.


Moscheen und Külliyes (sozio-religiöse Anlagen; Anm. d. Übs.)


Die Yilanli („Schlangen“) Külliye


Es handelt sich um eine kompletten Külliye, bestehend aus Moschee, Grabmal, Hospital, Armenküche und Brunnen. Der Komplex wurde vom 4. Sohn des Heiligen Abdülkadir Geylani, Abdülfettah-i Veli im Jahre 1210 errichtet. Nach dem großen Feuer von 1827 wurde er renoviert und einige Teile neu errichtet. Das Portal des Hospitals ist aus Steinblöcken errichtet. Den Eingang des Gebäudes schmücken Steinverzierungen aus dem Jahre 1271. Auf dem Abschluss befinden sich geometrische und Pflanzenmotive, die durch ihre Steinmetzekunst ins Auge stechen. Weil sich auf einem Stein ein Schlangenmotiv befindet, hat der Bau diesen Namen erhalten.

Die Nasrullah Külliye


Die dazugehörige Moschee, Brunnen, Brücke und Medresse sind zum Symbol der Stadt geworden. Sie wurde zur Zeit Beyazit II. von Nasrullah Kadi im Jahre 1506 errichtet. Durch einige Anbauten im Laufe der Zeit wurde der Komplex vergrößert und erweitert. Im Inneren befindet sich die Münire Medresse (Bayrakli Medresse), die im Jahre 1824 von Reis-ül Küttap Haci Mustafa Efendi errichtet wurde. Das Gebäude ist aus Quader- und Mauersteinen gebaut. Lange Jahre diente es als Studentenwohnheim der Stiftungen, 1999 wurden 25 Zimmer und die Säulengänge davor restauriert und das Gebäude für touristische Zwecke in einen Bazar für Kunsthandwerk umfunktioniert. In jeder Kammer ist ein örtlicher Handwerksmeister, der dort seine Kunst ausführt und zum Verkauf anbietet.

Die Külliye von Seyh Saban-i Veli (Hz Pir)


Dies ist das größte und wichtigste Zentrum des Bezirks in Bezug auf den Glaubenstourismus. Die Külliye im Stadtteil Hisarardı besteht aus Moschee, Grabmal, Brunnen, Bibliothek und Unterkünften aus Holz. Der Komplex wurde zwischen den Jahren 1575 - 1900 immer wieder vergrößert und erweitert.

Benli Sultan Külliye


Sie befindet sich am südlichen Fuß des Ilgaz Berges, 30 km vom Bezirkszentrum entfernt im Dorf Ahlat. Sie setzt sich aus Moschee, Grabmal, Küche und Gästehaus zusammen. Die Medresse sowie die Bibliothek, die in den Aufzeichnungen erwähnt sind, sind nicht bis heute erhalten. Das Gästehaus ist vermutlich zwischen den Jahren 1515-1520 zur Zeit Yavuz Sultan Selim Hans errichtet worden, womöglich auf dessen Befehl. Es ist ein wichtiges Zentrum für den Glaubenstourismus in der Region.

Die İsmail Bey Külliye (Untere Armenküche)


Dieser Komplex wurde von Ismail Bey während der Herrschaft der Candaroğulları in dem nach ihm benannten Stadtteil Ismail Bey errichtet. Er besteht aus Moschee, Grabmal, Medresse, Geschäftshaus und Armenküche und thront auf einem felsigen Areal über der Stadt. Der Bau wurde in den Jahren 1460-1514 abgeschlossen. Die Steinarbeiten auf der Frontseite des Grabmals sind besonders interessant.

Yakup Ağa Külliye (Ağa Armenküche – Obere Armenküche)


Es handelt sich um einen vollständigen Komplex bestehend aus Moschee, Medresse, Knabenschule, Armenküche und Gästehaus, der im Westteil der Stadt auf einem Hügel errichtet ist. Der Komplex wurde 1547 von Yakup Ağa, dem Schatzmeister und Kämmerer von Kanuni Sultan Süleyman errichtet.


Die Atabey Gazi Moschee oder „Vierzig Säulen Moschee"


Die Moschee aus der Zeit der Candaroğulları (Atabeyler) gehört zu den ältesten und größten des Bezirks. Es ist wahrscheinlich, dass sie zur Zeit der Regentschaft von (Atabey) Muzaffer Yavlak Alsan in Kastamonu errichtet wurde und aus dem Jahr 1273 stammt. Die Moschee ist aus Quadersteinen gemauert und wird von einer Holzdecke überdacht, die von vierzig Säulen getragen wird. Deswegen nennt man sie im Volksmund auch "Vierzig Säulen Moschee". Die kurzen Minarette aus Blocksteinen weisen Eigenschaften der seldschukischen Zeit auf.

Die İbni Neccar Moschee (İbni Neccar Camii)


Die Moschee befindet sich im Stadtteil Ibn-i Neccar (Yavuz Selim) und ist aus Quadersteinen errichtet. Es handelt sich um einen besonders gefälligen und schönen Bau aus der Zeit der Candaranoğulları, der aus dem Jahr 1353 stammt. Die von einem hölzernen Spitzbogen umrahmte Tür ist eines der schönsten Exemplare für Holzschnittskunst. Sie wurde im Jahr 1356 von dem Ankaraner Mahmut Oğlu Abdullah hergestellt und ist eine Doppeltür aus Eichenholz, die mit Motiven und Schriften verziert ist. Eine ähnliche Tür aus der Hand desselben Meisters findet man auch an der Mahmut Bey Camii im Dorf Kasaba.

Die Mahmut Bey oder Kasaba Moschee (Mahmut Bey Camii)


Die Mahmut Bey oder Kasaba Moschee (Mahmut Bey Camii) befindet sich im Dorf Kasaba, 18 km südwestlich vom Stadtzentrum auf der Route zum Bezirk Daday. Sie wurde von Candaroglu Herrscher Mahmut Bey im Jahr 1366 errichtet. Von außen handelt es sich um ein sehr schlichtes Gebäude, der Stil und die Verzierungen im Inneren sind seltene Beispiele. Die Kuppel wird von einer Holzdecke getragen, die von Querbalken gestützt wird, welche auf vier Säulen ruhen. Sie sind in der „Schachteltechnik" angeordnet, es wurden also keine Nägel für den Bau verwendet. Es handelt sich um die einzige Moschee, mit einer solchen Deckenkonstruktion. Die Holzdecke ist nicht nur wegen ihrer handwerklich geschickten Konstruktion, sondern auch wegen ihrer rubinroten Pflanzenmotive berühmt. Das Eingangstor der Moschee ist ein Meisterwerk der Schnitzkunst und ist mit Schriftzügen und Pflanzenmotiven dekoriert.


DIE GRABMÄLER


Das Karanlık Evliya Grabmal


Dieses Grabmal ist ganz im seldschukischen Stil errichtet. Es ist ein achteckiger Bau aus Quadersteinen und von außen mit spitzen Ärkern bestückt. Es hat zwei Stockwerke. Der Sarkophag befindet sich im unteren Stockwerk. Das Grabmal stammt aus der Zeit der Regierung der Cobanlar und man glaubt, dass Hüsamettin Coban dort beigesetzt ist. In dem daneben gelegenen Grabmal befindet sich ein Gebetsraum.

Das Asikli Sultan Grabmal


Die Vorderfront des zweistöckigen Baus ist eine Steinarbeit im seldschukischen Stil. Im unteren Teil unterhalb des Gewölbes befinden sich fünf Särge. Der Legende nach ist die Person im mittleren der Sarkophage dem Kommandeur Asikli Sultan, der bei der Eroberung der Festung Kastamonu durch einen gegnerischen Pfeil getötet wurde, dort begraben. In seldschukischer Zeit wurde das Grabmal errichtet. Von dem Körper im Inneren des Sarkophages kann man die Füße bis zu den Fußgelenken sehen.

Das Atabey Gazi Grabmal


Dieses befindet sich an der Ostseite der Atabey Gazi Moschee. Von außen ist das Ziegelsteingebäude rund, im Inneren ist es achteckig. Es ist mit einer Kuppel überdacht.
Es heißt, dass der größte der drei Sarkophage Atabey Gazi (Muzaffereddin Yavlak Aslan), dem Eroberer von Kastamonu, gehört. In dem daneben liegenden Sarkophag soll seine Tochter sein. Der andere wird einem der gefallenen Kirkkiz zugeschrieben.

Das Hepkebirler Grabmal


Neben der gleichnamigen Moschee befinden sich zwei Grabmäler. Dem Gerücht nach soll eine der vier Personen in dem von der Moschee aus gesehen rechten Grabmal Kays-ül Hemadani Asgar sein, der gemeinsam mit Eyüp El Ensari (Eyüp Sultan) zur Eroberung İstanbuls aufgebrochen sein soll.

Das Müfessir Alaaddin Grabmal


Es befindet sich im Stadtteil Kali Kapısı, auf dem Tevser-Hügel. Aus den Aufzeichnungen geht hervor, dass es im Jahre 1289 vom Candaroglu-Herrscher Semsettin Yaman Candar errichtet wurde. Müfessir Alaaddin stammte aus Belh oder Buchara. Er war ein wichtiger wissenschaftlicher Deuter und es gibt ein Werk in persischer Sprache von ihm, in welchem er die Prophetenlegende betrachtet und ablehnt. In dem Grabmal befinden sich noch die Sarkophage von sechs weiteren Personen.

Das Terzi Köyü – Adil Bey Grabmal


Es ist ein zweistöckiger Bau aus Quadersteinen. Der erste Stock ist quadratisch, der 2. von außen siebeneckig. Im Inneren spitzt sich der Raum zylindrisch zu und hat eine Kuppel, von außen handelt es sich um eine spitze Dachkonstruktion. Im unteren Stockwerk befinden sich sechs Sarkophage. Im mittleren Sarkophag ist der Körper noch erhalten und auch das Leichentuch nicht verrottet. Im oberen Stockwerk im mittleren Steinsarkophag befindet sich der Leichnahm von Adil Bey. Er war ein Candaroglu Herrscher und zwischen 1345 und 1361 an der Macht.

Das Hatun Sultan Grabmal


Es befindet sich im Stadtteil Kırkçeşme. Es ist viereckig und aus Steinen gemauert und von einer flachen Kuppel überspannt. Es wurde 1436 von Hatun Sultan, der Tochter Sultan Mehmet Celebis (dem Sohn Yildirim Beyazits), errichtet. Hatun Sultan war die Gattin des Candaroglu Herrschers Ibrahim Bey und die Tante von Sultan Mehmet dem Eroberer. In dem Grabmal befinden sich insgesamt sieben Sarkophage.

Das Seyh Mehmet Efendi Grabmal


Es befindet sich im Stadtteil Seyh des Dorfes Haciveli, 18 km vom Zentrum entfernt. Seyh Mehmet Efendi ist der Kalif von Seyh Saban-i Veli. In dem Grabmahl sind auch seine Gemahlin und seine Söhne beigesetzt. Es wurde im Jahr 1662 errichtet.


DIE GASTSTÄTTEN (HANLAR) UND ANDERE HISTORISCHE GEBÄUDE


Da Kastamonu auf der historischen Seidenstraße liegt, wurden in dieser Region zahlreiche Herbergen gebaut. Diese Herbergen, in denen verschiedene Güter verkauft und gekauft wurden und die Händler beherbergten, werden heute immer noch genutzt.

Die İsmail Bey Gaststätte (Kurşunlu Han)


Diese Herberge, die in Kastamonu im Gewürzhändlermarkt liegt, hat zwei Eingangstüren, eine im Norden und eine im Süden. Sie befindet sich im Zentrum des Bezirks, westlich des Nasrullah Platzes. Der Han wurde von Candaroğlu İsmail Bey errichtet. Im unteren Stockwerk dieses Bauwerkes mit quadratischem Grundriss sind 14 Zimmer, Ställe und im oberen Stockwerk auf dem Flur mit Portikus 29 Zimmer befindlich. Das Bauwerk wurde aus Blocksteinen und wiederverwerteten Steinen gebaut.

Der Deve Han


Der Deve Han befindet sich im İsmail Bey Komplex (Külliye). Ist aus Blocksteinen, wiederverwertetem Stein und Ziegelsteinen gebaut. Rechts und links vom Eingang befinden sich Wachzimmer mit je einem Ofen mit Gewölbe darüber. Der Flur in der Mitte ist mit einer Kuppel bedeckt. Diese Herberge ließ 1460 Candaroğlu İsmail Bey errichten, um das Armenhaus und das Gasthaus zu finanzieren.

Der Aşir Efendi Han


Der Aşir Efendi Han befindet sich im Westen des Nasrullah Platzes. Mit dem Bau wurde begonnen durch Reis-ül Küttap (Generalsekretär) Hacı Mustafa Efendi und durch dessen Sohn Aşir Efendi wurde das Gebäude in 1748 fertig gestellt. Die Räume im unteren Stockwerk wurden damals als Stall gebaut. Im oberen Stockwerk mit Portikus, zu dem man vom östlichen Eingang über die Treppe hinaufgeht, sind 29 Zimmer aneinandergereiht. Es ist eines der wenigen Bauwerke dieser Art, in denen noch immer Handel und Wirtschaft betrieben wird.

Den Yanık Han (Kendir Kapanı)


Den Yanık Han (Kendir Kapanı) ließ 1730 Yanıkoğlu Hacı İsmail Ağa als Han für den Handel erbauen. Rund um den Innenhof geht der dreistöckige Flur aus Holz herum, und dahinter befinden sich die Zimmer. Über dem Eingangstor im Süden ist der Gebetsraum des Gebäudes.

Der Cem Sultan Han (Karanlık Bedesten)


Der Cem Sultan Han (Karanlık Bedesten) wurde gebaut, als Cem Sultan, Sohn Fatih Sultan Mehmets, sich in Kastamonu als Fähnrich aufhielt. Der Han wurde aus wiederverwertetem Stein gebaut. Von innen befinden sich in der Mitte neun Träger und diese bedecken neun Kuppeln, die mit Bögen in die Seitenwände gesetzt wurden.

Der Han der Stadt Hanönü


Der Han, der sich im Bezirk Hanönü befindet und dessen Baujahr und Bauherr nicht bekannt ist, wurde aus Blockstein-, Geröllstein- und Ziegelsteinmaterial gebaut. Von innen wurde der Bau mit zwei Trägerreihen in Räume geteilt und mit Gewölben bedeckt.
Die Häuser von Kastamonu: Kastamonu ist eine der Städte, in denen die Eigenschaften des traditionellen türkischen Hauses und der neueren osmanischen Architektur noch bewahrt sind. Die Besucher sind begeistert und schwelgen in Nostalgie beim Anblick der alten Stadtviertel und Häuser.
In den Stadtvierteln Akmescit, Hepkebirler, Atabey und İsmailbey im Zentrum der Stadt sind Beispiele der traditionellen türkischen Häuser und der neueren osmanischen zivilen Architektur zu finden, die ihre Originalität bewahrt haben. Diese Art traditioneller Häuser sind, wenn auch nicht so dicht wie im Stadtzentrum, auch in alten Stadtvierteln von Bezirken wie Taşköprü, Küre, İnebolu, Araç und Abana zu sehen.

Mit insgesamt 1428 registrierten Denkmälern und Bauwerken ist Kastamonu im Besitz eines großen Schatzes.

Die Häuser von Kastamonu


Kastamonu ist eine der Städte, in denen die Eigenschaften des traditionellen türkischen Hauses und der neueren osmanischen Architektur noch bewahrt sind. Die Besucher sind begeistert und schwelgen in Nostalgie beim Anblick der alten Stadtviertel und Häuser.
In den Stadtvierteln Akmescit, Hepkebirler, Atabey und İsmailbey im Zentrum der Stadt sind Beispiele der traditionellen türkischen Häuser und der neueren osmanischen zivilen Architektur zu finden, die ihre Originalität bewahrt haben. Diese Art traditioneller Häuser sind, wenn auch nicht so dicht wie im Stadtzentrum, auch in alten Stadtvierteln von Bezirken wie Taşköprü, Küre, İnebolu, Araç und Abana zu sehen.

Mit insgesamt 1428 registrierten Denkmälern und Bauwerken ist Kastamonu im Besitz eines großen Schatzes.


ANDERE KULTURELLE UND HISTORISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN


Kastamonu ist, neben ihren historischen Werten, auch im Bezug auf die Natur durchaus interessant. Der Berg Ilgaz, das Küre Gebirge, Skizentren, Strände, Hochebenen und Höhlen sind einen Besuch wert.

Der Nationalpark des Berges Ilgaz


Der Nationalpark des Berges Ilgaz: befindet sich innerhalb der Stadtgrenzen von Çankırı und Kastamonu. Die Lärche, Kiefer und Fichte sind die vorherrschenden Baumarten, die sich vom Fuß des Berges Ilgaz bis zum Gipfel erstrecken. Die Fauna wird unterstützt durch die reichhaltige Bewaldung. Die klimatischen Bedingungen, Dank derer die Flüsse das ganze Jahr über Wasser führen und eine reichhaltige Fauna entstanden ist, sind geeignet für die Verbreitung von Tieren wie Rehe, Hirsche, Wildschweine, Wölfe, Bären und Füchse.

In dieser wunderbaren Naturlandschaft kann man auch Ski fahren. Der Ankara Konak bietet im Nationalpark die Möglichkeit für den Skisport. Zudem gibt es hier weitere Möglichkeiten wie Wandern, Zelten oder Camping und Tagesaktivitäten. Im Baldıran Tal, innerhalb der Grenzen des Nationalparks, stehen eine Forellenzuchtstation sowie Angelseen zur Nutzung bereit.

Kontinentalklima herrscht auf dem Ilgaz Kettengebirge mit dem 2850 m hohen Gipfel vor, wobei die vorherrschende Windrichtung Nord-Nordwest ist. Die Ski-Saison beginnt im Dezember und dauert bis April. Der Schnee liegt zwischen 50-200 cm hoch. Die Skipisten sind 1800-2000 m hoch. In diesem Skiort gibt es fünf staatliche Gasthäuser und zwei Hotels. 3 km von der Anlage steht noch ein Hotel. In den Anlagen werden medizinische Dienste, Skiunterricht und Skiausrüstungen als Dienstleistung angeboten. Außerdem wurde Anfang 2001 im Ort Bostan ein weiterer Komplex, bestehend aus einem 5 Sterne Hotel, einer Bettenkapazität von 320 und 88 Apart Residenzen, eröffnet.

Zu den mechanischen Anlagen und Pisten: In diesem Skiort ist eine Sesselliftanlage mit zwei Sitzen, sowie eine Teleskilift-Anlage vorhanden. Die 700 m lange Sesselliftanlage hat eine Kapazität von 700 Personen/Stunde, der Teleskilift mit 950 m Länge eine Kapazität von 1000 Personen/Stunde. Weiterhin gibt es noch einen 300 m langen Babylift, der zum 3 km entfernten Hotel gehört.

Kastamonu – Nationalpark des Bartın Küre Gebirges


Das Küre Gebirge ist üppig an Baumarten und hat eine reiche Flora und Fauna. Der Ilıca – Wasserfall im Dorf Ilıca, sowie der Valla Canyon, der Aydos Kanyonu und die Ilgarini – Höhle sind überaus sehenswert.

Der Valla Vanyon


Das Naturphänomen namens Valla Canyon, der durch das Küre Gebirge hindurchgeht, um den Strom Devrekani Çayı ins Schwarze Meer zu führen, befindet sich im Dorf Muratbaşı, 26 km nördlich von Pınarbaşı. Zum Anfangspunkt des Canyons gelangt man über einen 1.5 km langen Pfad. Der Canyon, der sich ungefähr 10 km über Cide im Norden erstreckt, endet in der Nähe des Dorfes Hamitli. Die Höhe der felsigen Abgründe an beiden Seiten des Canyons wechselt zwischen 800-1200 m, wobei in den Felsen Nester von Raubvögeln zu finden sind. Der Canyon kann nicht ohne Führer und passender Ausrüstung passiert werden. Einer der besten Plätze, an denen man den Canyon aus der Vogelperspektive sehen kann, ist das Viertel von Kayabaşı im Dorf Sümenler, das 27 km nördlich von Pınarbaşı liegt. Dieser Canyon bezaubert seine Besucher geradezu durch seine ungezähmte natürliche Struktur.

Strände


Die wunderschöne Bucht namens Cide Gideros steht unter archäologischem und natürlichen Denkmalschutz, der Strand von Cide, die Sandstrände in den Ortschaften Merkez, Kumluca, Akbayır, der Damenstrand in Doğanyurt, der Boyranaltı – Strand in İnebolu, der Strand von Gemiciler Köyü, weiterhin die Strände in den Dörfern Bozkurt, Yakaören (İlişi), der öffentliche sowie der private Strand von Abana wie auch der Ginolu–Strand von Çatalzeytin sind in Kastamonu als natürliche Denkmalschutzgebiete zu finden.

Höhlen


Die Ilgarini – Höhle im Bezirk Pınarbaşı, die Sarpunalınca Mağarası im Bezirk Küre, sowie die Kuyluç – Höhle im Bezirk Şenpazar sind durchaus sehenswerte Höhlen.

Die Ilgarini – Höhle


Standort ist Pınarbaşı. Die Höhle besteht aus zwei Teilen. Es ist eine lebende Höhle, in der Bewegungen als Stalagmiten und Stalaktiten beobachtet werden können und in der ein Gebetsraum (Kapelle) und Grabstätten vorhanden sind. Die Höhle Ilgarini wurde von der FAO als die viertgrößte Höhle der Welt eingetragen.

Die Sarpunalınca – Höhle


Diese Höhle liegt im Viertel Sarpunalınca des Dorfes Şenlik, das zu Devrekani in der Nähe von Küre gehört. Man gelangt zur Höhle über den Waldweg von Küre- Sarpunalınca. Sie ist eine völlig ebene und aktive Höhle. Die 662 m lange Höhle drainiert die Gewässer, die sich in der Region Sarpunalınca sammeln. Innerhalb der Höhle strömt das Gewässer längs eines Spaltes zwischen Felsenblöcken hindurch. Der Höhlenmund ist mit flachem Rasen zugewachsen so daß hier ohne Bedenken gecampt werden kann. Das Pfefferminzfeld, das sich vom Quellenausfluss bis zum Siphon erstreckt, macht den Ausflug an diesen Ort zu einem besonderen Erlebnis.

Die Kuyluç – Höhle


Die Höhle im Bezirk von Şenpazar liegt 3 km entfernt zum Fluss Şehriban und 4 km zum Fluss Devrekani. Der Höhlenmund ist tiefer als die Katavothre von Çukurpınar, dem tiefsten Punkt der Türkei (-1190 m). Im Eingang der Höhle fließen zwei Ströme ineinander und bilden Hexenkessel und fließen als ein fortschreitender Arm weiter. In der Höhle ist ein Wasserfall in 100 Metern Tiefe zu finden, wobei in Richtung des Wasserfalls eine Luftströmung zu spüren ist.

Hochebenen


In der Region Kastamonu liegen folgende Hochebenen: Munay im Bezirk Araç von Kastamonu, die Hochebenen Fındıklı, Sıragömü, Kirazlı, Başköy; die Hochebene Oluklu im Bezirk Daday; die Hochebene Suğla in Azdavay; die Hochebene Belören in Küre; die Hochebene Kösem in Tosya sowie die Hochebenen Dipsizgöl, Yeşil göl und Sekiler Yaylası. Diese Naturparadiese mit üppigem Grün in jedem Ton sind es Wert, einen Ausflug zu machen.

Ausritt in die Natur


Auf der Pferdefarm in Daday können Reitausflüge in die Natur gemacht werden. Die Hochebenen von Araç sind durchaus geeignet für Pferderitte. Wir empfehlen Ihnen, dieses interessante Erlebnis nicht zu verpassen.

Jagd: Geeignete Gegenden für den Jagdtourismus


Die Grenzlinien zwischen Taşköprü Koyguncu-Bağdemci, Donalar-Dereköy, das Belören in Küre, die Linie Kirazcık-İmamoğlu-Alasökü-Şehirören sowie die Linie Elekdağı-Oymaağaç-Sökü- Bademçambaşı-Paşa-Gündoğdu. Im Bezirk und in den Dörfern von Çatalzeytin wird Spürjagd auf Wildschwein betrieben. Darüber hinaus sind der Beyler Damm in Devrekani und der Weiher namens Yumurtacı in Daday beliebte Angelstellen.

Nach erlebnisreichen Stunden auf den Hochebenen, Bergen oder an den Flussufern, bietet die vielfältige Küche von Kastamonu unvergessliche Genüsse für den Gaumen. Brot mit Fleisch und Schinkenbelag, besondere Kebabsorten wie der Biryan und das Çekme Halwa sind die bekanntesten Delikatessen dieser Region. Jeden Sonntag wird hier in den Brotbäckereien Fleisch- und Schinkenbrot gebacken.

Andere regionale Mahlzeiten; Ana-Kız Çorbası („Mutter-Tochter-Suppe“), Ecevit Çorbası („Ecevit-Suppe“), Külbastı (Fleischgericht), Mıklama (Käseomelett), Kapatma (Fleischgericht), Kavurma (Fleischgericht), Erişte (Nudelgericht), Köle Hamuru (Teigware), Banduma, Kaygana, Mantı, Haluçka, Simit Tiriti, Mısır Çöreği (Maisgebäck), Baklava (Süßspeise) , Kaşık Helvası (Süßspeise), Pekmezli Un Helvası (Süßspeise), Hasüde (Süßspeise).

Originelle Geschenkartikel wie Gewobenes aus Kastamonu, Bunde für Linen mit verschiedenen Motiven, verarbeitet aus lediglich Nägeln und Baumwollgarn, Häkelarbeiten, Artikel wie bedruckte Handtücher und Tischtücher, Holzschnitzereien, Musikinstrumente wie Saz und Bağlama, Gegenstände aus Weidenholz wie Zeitungshalter, Zuckerdosen und Brotkörbe, Gebetsketten aus verschiedenen Holzarten, Besteck aus Buchsbaumholz, Tosya – Springmesser und Kupferwaren sind hier zu erwerben.

Einkaufsorte haben sich auf dem Nasrullah - Platz, der Belediye Caddesi und in der Banka Sokak konzentriert. Auf dem Markt namens İplikçiler Çarşısı sind Stoffe und Geschenkartikel zu finden.

www.kastamonu.bel.tr
www.kastamonu.gov.tr