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[Kars]


KARS      



Kars befindet sich in Ostanatolien und ist der östlichste Teil unseres Landes, gleichzeitig hat es ein Kontinentalklima, dadurch ist es eine der kältesten Städte der Türkei. Das kalte Klima hat den Vorteil, abgesehen vom Nachteil bei der Entwicklung der Industrie, eine Tourismusstadt in dieser Gegend zu schaffen. In Kars ist der Winter lang und sehr kalt, im Sommer ist es lauwarm und sogar kühl.

Diese Stadt ist eine der bedeutensten Tourismuszentren unseres Landes. Auch durch Investitionen könnte dieses Gebiet wachsen. Neben dem Kulturtourismus ist Kars auch mit seinen antiken Ruinen und Stätten anziehend, die sich bis zu den ältesten Zeitabschnitten hinziehen.

Die Stadt, die ab der älteren Steinzeit ein unabhängiger Siedlungsort war, ist ein wichtiges Tourismuszentrum.

Durch eine Untersuchung wurde festgestellt, dass Kars bis zur jüngeren Steinzeit zurückgeht. Die Region wurde später unter der Herrschaft von Hurrien, Urartus, Skythen, Parten, Sasaniden und Byzantiner regiert.

Im Jahr 1064 hatte der Seldschuken Sultan Alpaslan diese Stadt und die Umgebung erobert und auf diese Weise den türkischen Volksstämmen den Weg zu Anatolien geöffnet.

Die Stadt und ihre Umgebung wurde von den turkmenischen Staaten wie den Mongolen, den Dynastien Akkoyunlu und Karakoyunlu regiert, im Jahr 1514, nachdem Yavuz Sultan Selim dieses Gebiet eroberte, hatte er die Stadt und ihre Umgebung dem Osmanischen Reich hinzugefügt.


DIE KREISE


Die Kreise von Kars sind Akkaya, Arpaçay, Digor, Kağızman, Sarıkamış, Selim und Susuz.

Digor


Ist vom Stadtzentrum 42 km entfernt. Es wird geglaubt, dass der wichtige türkische Dichter Dede Korkut in Digor gelebt hat. In der Umgebung befinden sich Kirchen aus dem Mittelalter. Innerhalb dieser Kirchen sind z. B. das Museum Beş Kirche, das sich in der Nähe von Digor befindet und das Karabağ Museum (Müren Kirche), das gut bewahrt ist. Sie können nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto zu Fuß erreicht werden.

Kağızman


Ist vom Stadtzentrum 75 km entfernt. Der Aras Strom Nanon, der sich nördlich von Kağızman befindet und von West nach Ost fließt, stellt eine wilde und natürliche Schönheit dar. Die besondere Aussicht des Canons, können auf den Kağızman und Tuzluca Strecken gesehen werden. Auch sind historische Sehenswürdigkeiten wie die Bronze Felsen ( Keçivan) Festung, Köroğlu Festung und Çengim Festung sind vorhanden.

Sarıkamış


Das ein wichtiges Zentrum für Wintersport und Wintertourismus ist, befindet sich auf einer 2200-2900 hohen Piste.

Neben den Naturschönheiten und modernen Skianlagen gegründete Hotels, machen Sarıkamış zu einem wichtigen Tourismuszentrum. Die optimale Ski Jahreszeit in Sarıkamış ist zwischen dem 20. Dezember und 20. März.

Susuz


Der Susuz Wasserfall, der sich in der Nähe vom Stadtzentrum 24 km entfernten befindet, ist sehenswert. Außerdem helfen die Susuz Thermalbäder, die in der Nähe vom Stadtzentrum liegen, bei Rheuma Krankheiten.

Akyaka


Im Akkaya Kreis, der 54 km vom Stadtzentrum entfernt ist, befindet sich die historische Ortschaft Ocaklı und ist sehr interessant für Besucher.


MUSEEN UND RUINENSTÄTTEN


Kars Museum


Das Museum von Kars ist eines der reichsten Ostanatoliens.

In der Abteilung der archäologischen Werke werden keramische und bronze Werke wie Ringsteine, verschiedene Münzen, geschmückte Holztüren, Nischen und Glocken der Umgebung von Kars ausgestellt. In der ethnographischen Abteilung befinden sich Gegenstände, die früher vom Kars Volk benutzt wurden. Im Garten des Museums werden Reliefe, Widderkolosse und Grabsteine aus verschiedenen Zeiten ausgestellt.

Das Gamp Haus


Das Quartier, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach letzter Osmanischen Architektur zweistöckig und nach quadratischem Plan gebaut wurde, ist nach der Restauration ein Museum und Ausstellungssaal geworden. Der erste Stock der Herberge ist als Saal eingerichtet, in dem Gegenstände und Photographien von Gazi Ahmet Muhtar Pascha und Landkarten aus den Jahren 1877-1878 während des Krieges zwischen den Osmanen und Russen auf dem Yahnilar Gipfel im Kars Stadtzentrum ausgestellt sind. In dem Saal befinden sich Geschirr aus Metal, in der russischen Armee gebrauchte Kanonengranaten und in der Osmanen Armee gebrauchte militärische Ausrüstungen. An den Wänden des Saals hängen Bilder und Stiche, die den Operationsplan der Osmanischen Armee und den Krieg darstellen.

Ani (Ocaklı) Ruinen


Die Anı Ruinen sind von Kars 48 km entfernt. Das Gründungsdatum dieser Ortschaft, die am Rande des Arpaçay Sees in der Nähe der Grenze zwischen der Türkei und Armenien, nicht weit vom Dorf Ocaklı gegründet wurde, reicht bis zu den Jahren 350- 300 vor Christus. Anı ist eines von den wichtigsten Tourismuszentren, die von Touristen aufgesucht werden. Die Ortschaftsfestungen, Kirchen aus dem Mittelalter und Werke Seldschukischer Architektur sind sehenswürdig.

Da der heutige Ruinenort die erste Übernachtungsstelle bei der Ankunft über den Seidenweg nach Anatolien war, war er gleichzeitig ein Handelzentrum. Der Reichtum dieser antiken Ortschaft kommt auch aus dieser besonderen Position. Der vorgeschichtliche Siedlungsort in Anı besteht aus vulkanischen Höhlen, die im Bostanlar Tal entstanden sind. Die Burg İç Kale, die sich unter den Ruinen befindet, wurde im 4. Jahrhundert vor Christus von den Karsaken gebaut, die der Stadt Kars ihren Namen gegeben hatten. Die äußeren Festungsmauern im Süden der Ruinenstätte wurden zur Zeit des Balgraten Königs Aşot im Jahr 964 vor Christus erbaut, später hatte König Sembat III. im Jahr 978 Verstärkungsfestungssysteme machen lassen. Als der Seldschuken Kaiser Alpaslan die Stadt Anı im Jahr 978 erobert hatte, wurde das 3. Festungssystem auf Anweisung von Ebul Menucehr aus Anı zwischen 1064-1072 gebaut. Die Festungsmauer wurde aus schwarzfarbigen Tuffsteinen und in zweier und dreier Reihen mit Horasan Mörtel gebaut. Das Aslanlı Tor, der Haupteingang der Ruinenstätte, hat zwei große Torflügel.

Köşevenk Ruinenstätte


Wurde im Tal, wo der Arpaçay Fluss fließt und das sich 6 km südlich vom Anı (Ocaklı) Dorf befindet, gegründet. In Köşevenk, das als Fürstentum des Königsreichs der Bagraten gegründet wurde, befinden sich drei Kirchen und ein Aussichtsturm.

Die ganzen Werke sind aus Tuffsteinen und als zentraler Kreuzplan gebaut worden. Manche der Werke sind bis heute erhalten geblieben, wieder andere dagegen sind zerfallen. Die Bauzeit der Werke wird auf das 9. Jahrhundert geschätzt.

Çamuşlu Dorf Yazilikaya Bild


In der Stadtverwaltung Kötek im Kreis Kağızman befinden sich im Dorf Çamuşlu die 'Çamuşlu Dorf Yazılıkaya Zeichnungen' in den östlichen Abhängen der Umgebung. In dieser Umgebung befinden sich in den Tombultepe und Kurbanağa Höhlen Gegenstände aus Stein, Feuerstellen und Äxte aus der Altsteinzeit. Außerdem befinden sich in der Kurbanağa Höhle Wandbilder, die irdenes Geschirr und Jagdsachen aus der Bronzezeit wie Schlinge, Netz darstellen. Yazılıkaya, Bazalt yapılı bir kayanın dik ve düzgün yüzünde, biri büyük, diğeri küçük iki panodan Die Yazılıkaya Höhle besteht aus Basalt haltigem Felsen und zwei senkrechten und ebenen Seiten, von denen die eine groß und die andere klein ist. Die große Fläche befindet sich vom Erdboden 4 m hoch und ist 14 m lang und ungefähr 4 m breit. Die kleine Fläche befindet sich auf der selben Wand in der östlichen Verlängerung. An den Yazılıkaya Flächen befinden sich Mensch- und Tierfiguren. Man nimmt an, das auf der zweiten Fläche mit Stift ähnlichen Gegenständen Änderungen durchgeführt wurden. Es wird vermutet, dass in den jüngeren Epochen die Zeichnungen mit Farbstiften aus Obsidian übermalt wurden.


HISTORISCHE WERKE


Kars Festung


Die Merkez Kale oder auch İç Kale genannte Kars Festung wurde im 10. Jahrhundert errichtet. Sie wurde im Jahr 1153 nach Christus auf Anweisung von dem Wesir Firuz Akay des Seldschuken Sultans Melik İzzeddin gebaut. Mit dem Bau der äußeren Festungswände, die die Ortschaft umzingeln, wurde im 12. Jahrhundert begonnen. Im Jahr 1386 wurde die Festung von Timur zerstört und im Jahr 1579 auf Befehl des Osmanischen Sultans Murat III. von Lala Mustafa Pascha, der damals nach Kars kam, nochmals aufgebaut. In den Jahren 1616 und 1636 wurde die Burg zwei Mal renoviert und manche Werke aus dem Stadtzentrum wurden beigefügt. Die Außenseite der Mauer von der Kars Festung besteht aus Schnittstein aus Basalt und ist mit großen Stützwänden umgeben. In der Festungsmauer befinden sich drei große Eingangstore: Das Su oder auch Çeribaşı Tor (im Westen), das Kağızman Tor (in der Mitte) und das Behrem oder Bayrampaşa Tor.


SCHLÖSSER


Das Selçuklu Schloss


Das Seldschuken Schloss befindet sich in der nordwestlichen Spitze der Anı Ruinenstätte und ist äußerst prächtig. Der mit äußerst schöner Steinarbeit angefertigte Portaleingang, ist mit geometrischen Motiven geschmückt. Mit seinen verschiedenartigen Räumen, die sich innen befinden, der Galerie, dem Lagerhaus und den Brunnen ist es eine großer Baukomplex.

Beylerbeyi (Pascha) Schloss


Das Beylerbeyi Schloss: Dieses Schloss, das sich im unteren Teil der Burg befindet, ist im Jahr 1579 von Lala Mustafa Pascha erbaut worden. Der zweistöckige Bau ist bis 1828 als Regierungsgebäude von Kars benutzt worden. Es wurde im gleichen Jahr von den Armeniern zerstört. Heute sind nur noch die Mauern vorhanden.


MOSCHEEN UND GRABMAL


Die Laçin Bey Moschee


Die Moschee gehört zu den osmanischen Bauwerken die im 17. Jahrhundert gebaut wurde. Sie hat einen quadratischen Plan und wurde aus geschnittenen Basaltsteinen gebaut. Der Innenraum wurde restauriert und hat deshalb ihre Originalität verloren. Die Moschee ist für den Gottesdienst offen.

Die Ulu Moschee (Ruinen)


Diese Moschee befindet sich in der antiken Stadt Anı. Die Moschee wurde 1072 von den Seddatoğulları Ebu Süca Mahcehr gebaut. Sie ist die erste Moschee, die von den Seldschuken in Anatolien gebaut wurde. Mit ihren Mosaiken aus bunten Steinen und reichen Motiven mit geometrischen Figuren auf der Decke ist sie eine der schönsten Beispiele der Anatolisch-Seldschukischen Werke.

Yusuf Pascha Moschee


Die Moschee wurde 1664 vom Generalgouverneur von Kars namens Yusuf Veli Pascha gebaut. Sie gehört zu den osmanischen Werken in der Stadt. Das Minarett wurde nach der Republik erneut gebaut.

Hacı Seyfi Moschee


Die Hacı Seyfi Moschee wurde im 16. Jahrhundert im Namen von Hacı Seyyit gebaut und gehört zu den Moscheen der osmanischen Zeit. Sie hat einen quadratischen Plan und wurde aus Basaltsteinen gebaut. Das Minarett der Moschee wurde später gebaut. Die Moschee ist für den Gottesdienst offen.

Büyük Abdi Ağa Moschee


Die Moschee wurde im 17. Jahrhundert von einer Person namens Abdiağa gebaut. Sie gehört zu den Moscheen aus der osmanischen Zeit. Die Moschee wurde 1969 restauriert. Auf der Ostmauer der Moschee ist eine Inschrift, die den Bau angibt.

Die Evliya Moschee und das Hasan-ı Harakani Grabmal


Die Evliya Moschee befindet sich im Stadtteil Kaleiçi des Zentrums von Kars. Im Hof dieser Moschee befindet sich das Grabmal des Horasan Heiligen, dem geistigen Führer Anatoliens Hasan-ı Harakani. Aus diesem Grund hat die Moschee den Namen Evliya (Heiliger) Moschee erhalten. Außer dem Grab von Hasan-ı Harakani gibt es noch 21 Gräber. Diese Heiliger, der in der Kleinstadt Harakan in Horasan geboren wurde und von Bayazid-i Bestami ausgebildet wurde, kam vor den Seldschuken nach Anatolien und wurde hier zum Märtyrer. Der mumifizierte Sarkophag und dessen Inschrift wurde 1579 während des Baus gefunden und das Grabmal von Serdar Lala Mustafa Pascha gebaut. Das Hasan-ı Harakani Grabmal hat einen rechteckigen Plan (3.80 - 5.80 m), hat drei kleine Fenster und eine Inschrift mit den Maßen 100 x 200 cm über der Tür. Über dem Gartentor ist auf einer zweiten Inschrift das Datum 972 angegeben.

Celal Baba Grabmal


Befindet sich in der Kars Festung hinter dem Haupteingangstor im Süden. Es wurde für Celal Baba gebaut, der als geistiger Besitzer der Festung gilt, der während der Kıptschakisch-Georgischen Besetzung zum Märtyrer wurde. Nach 1579 wurde es von Lala Mustafa Pascha restauriert. Das Grabmal hatte eine Kachelkuppel, die 1878 von russischen Besetzern zerstört wurde. Es ist einstöckig, hat Steinmauern, neigt zum Südosten und das Holzdach ist mit Zink bedeckt. Die Südostmauer ist gleichzeitig eine Festungsmauer.

Manouchehr Moschee (Ani)


Evliya (Heiliger) Moschee und Menuçehr Moschee, die von den Seldschuken in Anatolien gebaut wurden, sind die wichtigsten Moscheen des Regierungsbezirkes. Die erste Moschee, die 1579 gebaut wurde, ging in die Brüche und wurde im 17. Jahrhundert mit irdenem Dach erneut gebaut. Wegen des Grabmals im Hof trägt sie diesen Namen.

Ebul Muammeral Moschee (Boz Minare - Anı Ruinen)


Die Moschee befindet sich in der Mitte der antiken Stadt Anı und wurde von Sultan Şahan Şah der Seddatoğulları gebaut. Die Moschee ist zerstört und dessen Minarett liegt umgestürzt neben der Moschee. Die Ulu Moschee, die sich im Kaleiçi Stadtteil befindet wurde zur Zeit des osmanischen Sultans İbrahim von dem Generalgouverneur Dilaver Pascha 1643 gebaut. Sie wurde während der russischen Besetzung zerstört und ist nicht mehr benutzbar. Im Jahre 1997 wurde mit der Restauration angefangen. Sie trägt die Eigenschaften der Architektur des 17. Jahrhunderts.


TÜRKISCHE HAMAMS


İlbeyioğlu Hamam


Es befindet sich auf der rechten Seite von Taşköprü. Heutzutage ist es als Muradiye Hamam bekannt. Die Reliefen und die Verzierungen tragen die Architekturbesonderheiten des 18. Jahrhunderts. Es wird noch heute benutzt. Die Kuppel des Hamams sind höher und erfrischender. Nach dem Plan ähnelt es dem Mazlumağa Hamam.

Mazlumağa Hamam


Das sich auf der linken Seite von Taşköprü befindende Bad wurde im Jahr 1579 gebaut. Es besitzt Hohe und erfrischende Kuppel. Das Hamam wurde im Jahr 1918 von den Armeniern zerstört. Das Bad kann man heute leider nicht benutzen, aber bis jüngster Zeiten war es noch gebräuchlich.

Cuma Hamam


Ist auch als Asri Hamam bekant. Es befindet sich neben dem Kars Kleinfluss und auf der linken Seite der Atatürk-Brücke. Es besitzt die klassische Form eines Osmanischen Hamams aus dem 17. Jahrhundert. Auf dem Grabmal befindet sich keine Grabinschrift. Dem Plan nach ähnelt es dem İlbeyioğlu Hamam.


BRUCKEN


Taşköprü


Die Taşköprü Brücke wurde während der Restauration in der Ortschaft vom Sultan Murat III. im Jahr 1579 erbaut. Da die erste Brücke zerstört war, wurde sie auf die alten Pfeiler im Jahr 1719 die heutige Brücke gebaut.


KIRCHEN


Keçeli Kirche (Heilige Pirkitch Kirche - Anı Ruinen)


Die sich unter den An Trümmern befindende Kirche wurde im Jahren 1034 - 1036 von Gregors Enkel Abugremrizents Daklavnis Sohn erbaut. Sie wurde im Jahr 1173 von Priester Tridot renoviert, im Jahr 1291 an das Hauptgebäude ein Glockenturm beigefügt und 1342 ist die Kuppel renoviert worden. Nach einem Blitzschlag ist das Gebäude heute zur hälfte umgestürzt.

Şirli Kirche (Heiliger Gregor Kirche - Anı Ruinen)


Sie befindet sich unter den Anı Trümmern und ist im Jahr 1215 gebaut worden. Das Hauptgebäude mit der bemerkenswerte verzierten Kuppel ist zum Großenteil zerstört.

Abughamrent Gregor Kirche (Anı Ruinen)


Die Kirche, die sich unter den Anı Trümmern befindet, wurde vom Anı König Gagik II. im Jahre 998 im Namen von Gregor erbaut.

Güvercinli Kirche (Junge Mädchen Kirche)


Sie befindet sich ebenfalls unter den Anı Trümmern und es wird angenommen, dass sie im XII. oder XIII. Jahrhundert gebaut wurde. Die Kirche wurde außerhalb der großen Festung neben Arpaçay auf einem steilen Felsen gebaut.

Kemserakanlı Kirche (Anı Ruinen)


Von der Kirche, die sich auch unter den Anı Trümmern befindet und im Jahr 922 errichtet wurde, ist eine einzige Wand zurückgeblieben, auf der immer noch urtümliche Menschen Figuren zu sehen sind.

Jungfrau Maia Kirche (Fethiye Moschee - Anı Ruinen)


Im Ortschaftszentrum von Anı wurde der Bau der Kirche in der II. Sembat Epoche begonnen und in der I.Gagik Epoche wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Nach der Eroberung von Anı seitens Alpaslan im Jahr 1064 wurde es eine Weile als Moschee benutzt. Sie hat nach dem Erdbeben im Jahr 1319 schaden erlitten und wurde von dem Architekten Tiridot wieder aufgebaut. Noch heute ist das Gebäude eines der gutbewahrten Bauten, das sich in Anı befindet.

Arak Eltos Kirche (Anı Ruinen)


Diese Kirche in den Anı Ruinen wurde im Jahre 1031 als Patriarchat errichtet. Nachdem die Seldschuken im Jahr 1064 Anı erobert hatten, wurde die Kirche zu einer Karawanserei verwandelt.

Apostelen Kirche (Kümbet Moschee - Zentrum)


Die Kirche, die sich südlich von der Kars Burg im Kaleiçi Stadtviertel befindet, ist bis heute gut bewahrt. Es wurde vom Bagraten König Abbas, der Kars zur Hauptstadt gemacht hatte, in den Jahren zwischen 932- 937 nach Christus errichtet. Nach einer langjährigen Benutzung wurde die Kirche im Jahr 1064 von den Seldschuken in eine Moschee verwandelt und in den folgenden Zeiten wurde es wieder als eine Kirche benutzt. 1878 wurde sie von den Russen renoviert. Der Glockenturm, der im Jahr 1890 neben der Kirche errichtet wurde, stürzte im Jahr 1918 ein. Die Kirche hat einen Zentralplan und hat eine breitere rechtwinklige Stelle, die einem vierblättrigen Kleeblatt ähnelt. Der Reifen Teil, der die Kuppel bildet, hat eine lange konische Form und die Nischen unter der Kuppel sind von innen rund und von außen fünfeckig errichtet. Die Haupteingangstür ist in der westlichen Seite. Außerdem gibt es in südlicher und nördlicher Richtungen auch zwei Eingangstüren.


ANDERE TOURISTISCHE, NATÜRLICHE UND KULTURELLE WERTE


Sarıkamış Skizentrum


Befindet sich in der Ostanatolischen Region im Südosten des Zentrums des Kreises Kars-Sarıkamış. Es ist 55 km von Kars und 40 Minuten vom Flughafen entfernt und liegt im Kreis Sarıkamış auf dem Berg Çamurlu. Das Sarıkamış Skizentrum liegt zwischen Kieferbäumen und gehört mit seinem hochwertigen Schnee zu den fünf Zentren in der Türkei mit der besten Klassifizierung. Die Piste beträgt 12 km und hat 5 Etappen. Der Cıbıl-Gipfel liegt 2500 m über dem Meeresspiegel und hat eine wunderbare natürliche Schönheit. Der Cıbıl-Gipfel ist mit Kristallschnee bedeckt und macht sich deshalb bei den Skiläufern beliebt.

Die Skifläche liegt auf 2100-2634 Meter Höhen zwischen Föhrenwäldern. Unter normalen Winterverhältnissen beträgt der Schnee1.5 Meter und ist für den Skisport sehr geeignet und hat die kristallklare Eigenschaft, die es nur in den Alpen gibt. Die best geeignete Zeit für Ski in Sarıkamış ist die Zeit zwischen dem 20. Dezember – 20. März. In der Region herrscht Kontinentalklima. Die vorherrschende Windrichtung ist Süd und West.

Sarıkamış und seine Umgebung ist für die Alpendisziplin und Norddisziplin sehr geeignet. Außerdem bietet sie Möglichkeiten für die „Skisafari” und „Schlittentouren”. Man kann teilweise Snowboard machen.

Im Skizentrum befinden sich zum Übernachten zwei Gasthäuser. Erste Hilfe, Sicherheit und gesundheitliche Dienstleistungen stehen zur Verfügung. Man kann von den Übernachtungsplätzen und Krankenhäuser in Sarıkamış gebrauch machen.

Technische Anlagen und Piste: Im Skizentrum von Sarıkamış stehen 2 Telesiyej und 1 Teleski Anlage im Dienst. Sarıçam Skigründungen haben eine 2400 Mensch/Stunde Kapazität und die andere Telesiyej besitzt eine Kapazität von 800 Mensch/Stunde. Das Ministerium für Tourismus hatte in Sarıkamış Cıbıltepe 2 Vierer Teleski errichten lassen.

Sarıkamış Wälder


Diese mit Wälder umgebene Gegend ist mit ihren natürlichen Besonderheiten bekannt. In der Umgebung von Sarıkamış gibt es natürliche schwarze, harte, vulkanische Gesteinsgläser, die Obsidian genannt werden. In der Winter Saison kann es ein romantisches Erlebnis sein, auf den Schnee bedeckten Strassen von Sarıkamış mit der Droschke, die von Pferden gezogen wird, spazieren zu fahren.

Kars Häuser


Kars ist Ende des Krieges zwischen den Osmanen und Russen in den Jahren 1877-1878, 40 Jahre unter der Besatzung der Russen geblieben. Die Russen hatten von 1878 bis 1818 in der Stadt eine neue Restaurationsarbeit angefangen.

Die Russen, die das Land Kars als militärischen Stützpunkt nutzten, verließen während der neuen Bauarbeiten die von den Osmanen als Siedlungsbereich genutzten Ort Kaleiçi und gründeten die Wohnviertel, die heute Yusufpaşa, Ortakapı und Cumhuriyet genannt werden. Sie beschleunigten den Bau eines neuen Stadtplans mit Ingenieuren, die in den Jahren 1890 aus Holland eingefahren wurden. Der neue Stadtplan beruhte auf einem rechwinkligen Gitterplan. Auf diesen breiten Straßen haben sie von 1890 bis 1917 nach der baltischen Architektur mit gleichmäßigen Schnittsteinen aus Basalt einstöckige, zweistöckige und selten auch dreistöckige Gebäude errichtet. Diese Gebäude wurden an der Vorderfront mit falschen Säulen und zur Bordüre verarbeiteten Reliefsteinen verziert und der Innenraum meist durch einen langen Korridor zu erreichenden Zimmern gestaltet. Eine andere Besonderheit bei der Innengestaltung der Gebäude ist das kaminförmige Heizsystem, das PEC genannt wird. Dieses System wird mit Kohle geheizt, wobei die Wärme mittels Rohren, die vom Salon aus, wo sich das Pec befindet, zu allen anderen Zimmern durch die Innenwände verlegt sind, verteilt wird. 101 Exemplare, die nach baltischer Architektur gebaut wurden, wurden registriert und unter Denkmalschutz gestellt und der Großteil wird immer noch im Besitz von Privatpersonen als Wohnung benutzt.

Susuz Wasserfall


Der Wasserfall, der sich auf der Susuz-Ardahan Strecke befindet, hat den höchsten Fall in der Gegend. In der Nähe des Wasserfalls befindet sich keinerlei Anlagen. Die Gegend ist für tägliche Spaziergänge geeignet.


SEEN


Çıldır See


Der Çıldır See ist vom Stadtzentrum Kars eine Stunde entfernt und liegt 1956 m vom Meeresspiegel hoch. Es ist ein Süßwassersee, der 25 km Flächenmaß hat. Die Umgebung des Sees ist ziemlich vertrocknet. Der Straße zum See ist asphaltiert und stellt die Verbindung zum Kreis Çıldır her. Am Çıldır See kann man Goldfisch essen.

Deniz (Çengili) See


Er befindet sich im Landkreis Aladağ Richtung Kreis Kağızman. In diesem See gibt es viele Fische. Die Umgebung des Sees ist ziemlich unfruchtbar und es befinden sich keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Kuyucuk See


Der Kuyucuk See, ist ein kleiner See und befindet sich auf der Kars-Akyaka Strecke und liegt in der Mitte einer Ebene. Weil dieser See säurehaltig ist, kann hier kein Fisch leben. Jedoch ist dieser See für die Wasservögel, die sich in dieser Umgebung befinden, ein Ernährungs- und Unterkunftsort. In der Gegend des Sees leben 12 verschiedene Vögelarten.


THERMALBÄDER


Akyaka Thermalbad


Das Akyaka Thermalbad ist das einzige Thermalbad des Gebiets, das benutzt wird und befindet sich ungefähr 1 km östlich vom Stadtzentrum entfernt. Da die Schwimmbäder im Freien sind, können sie nur im Sommer benutzt werden.

Susuz Thermalbad


Das Wasser des Thermalbads, das 2 km vom Kreiszentrum entfernt und am Kleinfluss gelegen ist, fließt warm.

Kağızman Thermalbad


liegt auf der Kars-Kağızman Strecke, 6 km vom Stadtzentrum entfernt und ist ein Trinkwasser, das Verdauungsbeschwerden heilt. Außerdem heilen die bedeckten Thermalbäder die Hautkrankheiten und Rheumaschmerzen. Das Wasser ist ziemlich warm.


HANDWERK UND ESSKULTUR


Neben dem Käse und Honig hat Kars eine bunte und reiche Küche. Einige der speziellen Speisen von Kars sind: Umac Helwa, Apfel farcierte Speise, Hörre (Mehl Suppe), Evelik Speise, die aus einer Pflanze Namens Evelik hergestellt wird, Brot Speise (auf das Brot wird heißes Fett und Joghurt gegossen), Pişi, Kuymak, Hengel (Fleischpastete), Hasil, das aus Weizen angefertigt wird, Piti, das eine aus Fleisch mit Knochen gekochte Suppe ist, Reis, das aus Sultan Trauben gemacht wird und Kars Pastete. Wir empfehlen Ihnen hier ein Frühstück mit Honig, Rahm und seinen speziellen Käsesorten zu machen.

Die interessanten Kars Kilims und Teppiche, die aus natürliche gefärbter Baumwolle, Borste, Seide und Wolle bestehen, sind sehr berühmt.

Silbergürtel, Kopfbedeckungen und verschiedene Schmückgegenstände aus Silber sind Erinnerungsartikel aus Kars. Die aus Gänsefeder bestehende Vogelfederkissen sind sehr gesund. Außerdem schmeckt der berühmte Gelbkäse und Honig aus Kars sehr gut.

www.kars.bel.tr
www.kars.gov.tr