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[Karaman]


KARAMAN      



Karaman liegt in Zentralanatolien, südlich zwischen den Bezirken Konya, İçel, Antalya und ist ein wichtiges Handels-, Kultur- und Kunstzentrum. Karaman wurde 8000 v. Chr. gegründet und ist berühmt für seine unterirdischen Stätten, Grotten, Glaubenszentren, und ist anderseits sehr reizvoll für den Tourismus, wegen seiner Hochebenen, der Schönheit der Natur und seinen wertvollen Handarbeiten, welche die Besucher bezaubern.

In Karaman fügen sich Geschichte und natürliche Schönheiten zusammen. Es wird behauptet, dass die Niederlassung im Gebiet sich bis zu in die Neolithik und Kupfer Steinzeit erstreckt. In der Römischern Zeit und zu Beginn der Christlichen Epoche war Karaman ein sehr bedeutendes Zentrum und diese Bedeutung hielt bis in die Byzantinische Ära. Damals hieß Karaman Laranda und wurde während der Türkischen Souveränität zu dem Namen Larendeye umgeändert. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde es von den Danişmends, dann im Jahre 1165 durch Kılıç Aslan II. von dem Seldschuken Staat geleitet. Im Jahre 1210 hat das Gebiet König Kilikya Rupinyan Leon II. in die Hand bekommen, aber im Jahre 1216 hat İzzeddin Keykavus das Gebiet wieder zurückerobert, im Jahre 1230 hat man das Gebiet an die Harzemşah gegeben. Im Jahre 1235 hat die Gründung des Fürstentums der Karamanoğlu begonnen und Mitte des 12. Jahrhunderts ist das Karamanoğlu Fürstentum gegründet worden. Am Anfang des 13. Jahrhunderts hat die Herrschaft der Karamanoğlu Laranda zum Zentrum gemacht und wegen dem Namen des Fürstentums Karamanoğlu wurde der Name Laranda in Karaman umgeändert.

Wegen Kriegen zwischen den Osmanischen und Karamanen ist die Stadt einige Male in die Herrschaft vom Osmanischen Reich gekommen und nach dem Absturz der Karamanoğlu Herrschaft im Jahre 1466 haben die Osmanen die Stadt zu ihren Ländern eingenommen.

Die industrielle, kulturelle und touristische Stadt Karaman ist im Jahre 1989 der 70. Regierungsbezirk von der Türkei geworden.


KREISE


Karaman (Zentrum), Ayrancı, Başyayla, Ermenek, Kazımkarabekir

Ayrancı


In der Gegend von Ayrancı haben in der Geschichte die Hethiter und Assyrer Zivilisation gelebt. Von der Hochebene bis zu dem Taurusgebirge sind 12 Brücken vorhanden. Die Gebäude tragen die Eigenschaften der Ottomanischen Architektur.

Başyayla


Im Bezirk sind noch unberührte geschichtliche, touristische Sehenswürdigkeiten, Hochebenen und Vergnügungsorte vorhanden. Tozmugar und Dibekli sind die wichtigsten Hochebenen. Bei Tozmugar ist eine Grotte, die äußerst sehenswürdig ist.

Ermenek


In der Geschichte war es eines der ersten Niederlassungsbezirke. Mit der Meraspolis Grotte, zweiter Hethiter Prägung, Grabmäler und Statuen, der Görmel Brücke, Ermenek Burg, Mennan Burg, der Tol Medresse und mit seinem Zeyve Markt ist es ein an touristischen Attraktionen reicher Bezirk.

Kazımkarabekir


Kazımkarabekir liegt zwischen Konya und Karaman und ist laut historischen Untersuchungen ein Gebiet, wo bis zu den Hethitern verschiedene Zivilisation gelebt haben. Auch für die Römer war es ein wertvolles Siedlungsgebiet.

Sarıveliler


Sarıveliler wurde im Jahre 1989 zu einem Regierungsbezirk. Der Honig, die Kirschen und Nüsse dieser Gegend sind sehr berühmt. Die Barçın Hochebene ist bekannt für seine Weideländer und befindet sich in diesem Bezirk. Hier wird Viehzucht, Teppichhandel und Webekunst betrieben.


MUSEEN UND RUINENSTÄTTEN


Das Karaman Museum


Befindet sich im Zentrum von Karaman, hinter der Hatuniye Medresse, die mit der sehr schönen Architektur der Karamanoğulları gegründete wurde.

In der Umgebung von Karaman befinden sich viele Hügelgräber und Ruinen. Weil mit der Gründung von Museen in Karaman zu spät begonnen wurde, sind viele Werke in andere Museen fort getragen worden.

Das Museumsgebäude besteht aus zwei Stöcken. Im ersten Stock befinden sich ein Ausstellungsraum, ein Lagerraum, eine Fotoausstellung, ein Arbeitsraum und eine Bibliothek. Im zweiten Stock ist der Ausstellungsraum in zwei Abteilungen eingeteilt. In der archäologischen Abteilung sind viele Byzantinische Werke aus dem Neolithikum vorhanden. Eine besondere Ausstellung von Werken aus den Canhasan Hügelgräbern aus der Zeit des Neolithikums und Kalkolitikums ist sehr interessant. In der Ethnografischen Abteilung befinden sich Werke aus der Seldschukischen und Anatolischen Zivilisation, dem Osmanische Reich und aus der Zeit der Republik.

Im Museumsgarten werden Römische Gräber, Steinwerke aus Byzanz und Türkisch-Islamischer Zeit ausgestellt.

Pınarbaşı Ruinenstätte


Sie liegt 5.5 km südlich vom Dorf Süleymanhacı zu Karaman, zwischen dem Ali Berg und Hotamiş Berg.

Bei archäologischen Ausgrabungen, die im Jahre 1994 begannen, sind in Pınarbaşı Funde aus dem Paleolithikum und Epi Paleolithikum, Neolithikum, der Alten und Frühen Bronzezeit, sowie aus Römischer und Byzantinischer Zeit gemacht worden. Die ausgegrabenen Steinwerkzeuge sind aus Obsidian (vulkanisches Gesteinsglas, Anm. d. Übs.) und Silikat Gestein (Feuerstein, Anm. d. Übs.) hergestellt worden. Die Bedeutung von Pınarbaşı liegt in den Befunden aus Kultur und Landwirtschaft aus der Prähistorik.

Das Epi Paleolithikum (ungefähr 10.000-8.000 v. Chr.) ist eine Zeit, in der Menschen noch keine Landwirtschaft betrieben und keine Tiere gezähmt haben, es ist die Zeit des Jagens und Sammelns. In der Gegend von Pınarbaşı hat man Spuren zu dieser Zeit gefunden.

Die Canhasan Hügelgräber


In dem Canhasan Dorf, 13 Km entfernt von Karaman, befinden sich die Hügelgräber mit dem Nummern I, II, und III.

Canhasan III ist ein Siedlungsgebiet vor der Zeit der Keramik. Dieser Hügel ist ungefähr 100 Meter hoch. Er wird datiert auf das Jahr 6500 v. Chr.

Die viereckig erbauten Unterkünfte sind Ziegelhäuser ohne Steinfundament und wurden mit Mauern umringt, wobei Stützbalken aus Holz angewendet wurden.

Die Ausgrabungsstücke aus den Hügelgräbern sind Gegenstände aus Obsidian wie Messer mit Handgriff, zahlreiche Knochenwerkzeuge, große Löffel, Nadeln, Spachteln und Halsketten aus Rohrknochen.

Canhasan I ist 380-400 Meter hoch und bei den Ausgrabungen hat man Fundstücke sichergestellt, die darauf deuten, dass sich hier 7 Schichten übereinander Ansiedlungen befunden haben. Die Schichten zwischen 7 und 4 gehören zum Neolithikum (6000 v. Chr.) und die Schichten zwischen 3-1 zum Chalkolithikum (5500-3000 v. Chr.).

In Canhasan I sind die Häuser aus Ziegelsteinen und diese bestehen aus 2 Stockwerken. In den Stockwerken aus der Chalkolithischen Zeit wurden Kupferminen gefunden. Auch Keramik befindet sich unter diesen Befunden. Es wurden aus dem Hügel Schmuckstücke aus sehr wertvollen Steinen, Halsketten aus Muscheln, Armbänder aus Knochen und andere verschiedene Schmuckstücke ausgegraben.

Der Hügel ist im Jahre 4300 v. Ch. verlassen worden und war später wieder Niederlassungsgebiet während der Hellenistik, der Römischen und Byzantinischen Zeiten.

Die Karadağ Kirche (Mine Stadt - Değle)


Befindet sich im Norden von Karaman 35 km entfernt vom Zentrum, am Fuße des Karadağ Berges. Dort befinden sich Kirchen, Christliche Klöster und Gräber, erbaut zwischen dem IV. und IX. Jahrhundert (Byzantinischer Zeit).

Neben vielen Gebäuderuinen aus der Byzantinischen Zeit auf großen und kleineren Gipfeln und am Fuß des Karadağs befinden sich auch im Dorf Madenşehir, 37 km entfernt von Karaman und in Yukarı Değle, 7km vom selben Dorf Ruinenstätten. Die sich auf dem Gipfel und am Fuß von Karadağ ausbreitenden Gebäude sind mit früherer Christlicher Architektur und einheimischen Stil gemischt erbaut worden.

Der Eingang der Großen Kirche, der aus rechteckigen Schnittsteinen gemacht ist, und der linke Flügel mit neun Bögen sind erhalten geblieben. Im Norden gibt es einen großen Wasserbehälter. Die Kirche, nördlich der Stadt, ist eine Ruine. In der Mitte der Stadt befindet sich ein Grabmal.

Außerdem kann man im Tal Inschriften und heilige Orte von den Hethitern
antreffen.

Derbe (Kerti) Hügelgräber


Sie liegen 3 km nördlich vom 23 km von Karaman entfernten Dorf Ekinözü (Aşıran). Es wird behauptet, dass die Derbe Kirche, die erst Kirche ist, die auf der Welt gebaut wurde. Diese Kirche wurde 13 Jahre früher als die Maria Kirche in Ephesus, im Jahre 41 n. Chr. gebaut. Die Christen besuchen diese Kirche, um Pilger zu werden.

In diesen hohen Hügelgräbern wurden Töpfe und Schalen aus der Bronze, Hellenistischen, Römischen, Byzantinischen Zeit gefunden. In der Nähe von diesen Hügeln wurden zwei beschriebene Kunstwerke aus Stein gefunden, in denen der Name Derbe vorkommt.

Philedephia


Befindet sich beim Akçaalan Dorf, 60 km entfernt von Karaman. Die Stadt wurde im Jahre 38 n. Chr. von Antiochus gegründet und befindet sich auf dem historischen Römischen Weg und hat unterirdische Gräber mit Kuppeln. In der Ruinenstätte wurden Statuen und Grabschriften gefunden. Dieses Gebiet ist archäologisch abgeschlossen.

İlisira (Lystra) Hügelgräber


In dem Lystra Hügelgrab im Yollarbaşı Bezirk wurden in Stein gemeißelte Kunstwerke aus den Hellenistischen, Römischen und Byzantinischen Zeiten gefunden. Dieses Gebiet ist mit Bäumen bedeckt und wird jetzt als ein Ausflugsort genutzt.

Getreidelager (Taşkale)


46 km entfernt von Karaman sind die Getreidelager sehenswürdig. Die Lager im Norden des Bezirkes sind 40 Meter hoch und bestehen aus 251 Getreidelagern. In den meistens aus zwei Räumen bestehenden Lagern wurden Gerste, Weizen und Hülsenfrüchte aufbewahrt. Es ist möglich, 50-60 Tonnen Hülsenfrüchte in diesen Lagern aufzubewahren. In den Lagern ist zu jeder Jahreszeit eine Luftzirkulation vorhanden. Auf die Lager, die aus Lehmkalksteinen bestehen, kann mit Hilfe der eingehöhlten Griffstellen geklettert werden. Die Produkte wurden mit einem primitiven Liftsystem in die Lager eingeführt und herausgenommen. Es ist möglich, das Weizen für 8 - 10 Jahre in den Steinspeichern, welche seit frühchristlichen Zeiten verwendet wurden, zu speichern. Die Gegend ist vom regionalen Kultusministerium als archäologisches Schutzgebiet ersten Grades erklärt worden.

Zwei Hethiter Reliefen


12 km entfernt von Ermenek gibt es in einem großen Felsen handgravierte Schlangen- und Löwenreliefen. Es sind viele künstlerisch bearbeitete Schnittsteine in diesem Bereich gefunden worden.

Gökçeseki Felsengräber


Es gibt hunderte Steingräber aus der Hellenistischen, Römischen, Byzantinischen Zeit. Die Meisten befinden sich in dem Felsenriff im Norden des Dorfes Gökçeseki (Çamlıca). In diesen Gräbern sind meistens Löwenstatuen vorhanden. Es wurden auch Grabschriften von manchen Gräbern gefunden.

Die Ruinenstätte in Fariske und Çukurbağ Köristanı


Zwischen Göktepe und Çukurbağ sind auf einem sehr weiten Gebiet Steinstatuen und Tempel aus Felsen und Grabruinen vorzufinden. Am Eingang zu den Grotten sind künstlerische Zeichnungen abgebildet.

Lavzados (Lafsa)


Im Bezirk Başyayla, im Norden der Kirazlıyayla Dörfer, sind an der Südseite vom Felsen hunderte Gräber, Tempel und Unterkünfte vorhanden. Diese Grotten sind mit Hand gegraben worden und wurden teilweise als Unterkunft verwendet. Man glaubt, dass diese Werke der antiken Stadt angehörten.

Felsengräber


Man glaubt, dass die gefundenen Ruinen in der Nähe vom Yukarı Çağlar Dorf des Ermenek Bezirks, zu einer antiken Stadt gehören. In den Felsen sind Gräber, worin mit Löwen verzierte Kessel und Wasserwege gefunden wurden, welche darauf hinweisen, dass diese Zeichnungen aus der Römischen Zeit sind.

Gödet Grotte


Diese Grotte, 45 km von Karaman entfernt im Güldere Dorf, gehört zum Byzanzreich. Die Vorderseite der großen Grotte ist zerstört. Hier sind Unterkünfte vorhanden, welche in den Felsen bis zu 7 oder 8 Stockwerke hoch gestaltet wurden.

Diese Grotte besteht aus 7-8 Stockwerken und wurde als Unterkunft benutzt. Es gibt einfachere Kunstwerke in der Nähe dieser Gegend. Diese befinden sich in den Paşabağı und Gökçe Dörfern.


MOSCHEEN


Aktekke Moschee (Mader-i Mevlana Moschee)


Dies ist eine Moschee aus Schnittsteinen im Stadtzentrum, mit einer Kuppel und einem Minarett aus der Periode der Karamanoğlu (1370).

In der Moschee befinden sich die Gräber vom Heiligen Mevlana und seiner Mutter Mümine Hanım, den Enkelkindern und weiteren Verwandten.

Yunus Emre Moschee und Grabmal


Diese Moschee gehört zu der Zeit der Karamanoğulları. Es ist ein Bau mit zentraler Kuppel im Kirişçi Viertel von Karaman, gebaut mit Schnittsteinen. Im Westen von der Moschee ist das Grabmal von dem berühmten türkischen intellektuellen Sufi Yunus Emre.

Dikbasan Moschee


Die Moschee in dem Mansurdede Viertel von Karaman ist ein breit geplanter Bau. Sie wurde 1436 zur Zeit der Karamanoğulları gebaut und im Jahre 1901 restauriert.

Araboğlu Moschee


Sie steht im Topucak Viertel von Karaman. Die Moschee wurde gebaut in den Jahren 1374-1420 und im Jahre 1814 restauriert.

Hacı Beyler Moschee


Sie steht im Külhan Viertel von Karaman. In der Nähe von der Aktekke Moschee. Die Moschee wurde von Seyfeddin Hacıbeyler im Jahre 1356 gebaut.

Siyahser Veli Moschee


Sie steht im Siyahser Viertel von Karaman und wurde aus Schnittsteinen gebaut. Die Mosche ist sie ein zweiteiliger Bau, bestehend aus Grabmal und Derwischkloster. Sie stammt aus der Karamanoğulları Zeit.

Pir Ahmet Hisar Moschee


Dieses Werk ist aus der Karamanoğulları Zeit und steht im Hisar Viertel von Karaman.

Çelebi Moschee


Sie steht im Gazidükkan Viertel der Stadt und wurde aus Schnittsteinen gebaut. Das Werk stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Nuh Paşa Moschee


Sie steht im Koçakdede Viertel von Karaman. Die Moschee stammt aus dem Osmanischen Reich und wurde im Jahre 1596 von Nuh Pascha gebaut.

Zeynel Abidin Ağa Moschee


Befindet sich in der Dahak Straße im Viertel Topucak Dahak und ist ein großes Kunstwerk mit hohen Minaretten mit vier Säulen.

Yeni Minare Moschee


Sie steht bei Karaman im Ahiosman Viertel. Es ist bekannt, dass die Moschee von Cambazzade Kadı Abdurrahman Efendi im Jahre 1522 gebaut worden ist.

Akçaşehir Moschee


Sie befindet sich im Akçaşehir Bezirk von Karaman und ist aus der Zeit der Akramanogulları. Die Moschee wurde aus Schnittsteinen gebaut.

Yollarbaşı Ulu Moschee (Cami-i Kebir)


Sie befindet sich 15 km entfernt von Karaman im Bezirk Yollarbaşı. Die Moschee ist aus der Zeit der Karamanoğulları und wurde aus Schnittsteinen gebaut. Es handelt sich hier um ein großes Kunstwerk.

Kazımkarabekir Große Moschee (Nevruzoğlu Moschee)


Sie steht 25 km entfernt von Karaman im Kazımkarabekir Bezirk. Die Moschee ist ein sehenswürdiges Kunstwerk, das zur Karamanoğulları Zeit gehört.

Davgandos Moschee


Sie befindet sich 15 km entfernt von Karaman im Davgandos (Çiğdemli) Dorf. Die Moschee ist aus dem Osmanischen Reich, aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Ermenek Ulu Moschee


Sie steht im Bezirk Ermenek, in der Stadt Gülpazar. Die Moschee wurde von Karamanoğulları Mehmet Bey im Jahre 1302 gebaut. Sie ist ein Handkunstwerk, dass äußerst sehenswürdig ist.

İbrala (Yeşildere) Kirche Moschee


Sie liegt im Osten von Karaman, im Bezirk Yeşildere (İbrala). Sie wurde aus einer Byzanz Kirche im Jahre 1649 zu einer Moschee umgebaut.

Dereköy (Fisandon) Kirche Moschee


Die Moschee wurde 7 km von Karaman entfernt auf der Südseite bei Dereköy in einen Felsen Kirche gebaut, dann später zur Moschee umgewandelt.

Die kleine Moschee Sadettin Ali Bey (Ebul Fetih)


Sie befindet sich in der Mitte von Karaman und ist komplett aus Schnittsteinen gebaut. Es ist ein Kunstwerk aus der Periode der Seldschuken, das im Jahre 1247 errichtet wurde.

Die kleine Moschee Şeyh Ali Sultan


Diese kleine Moschee ist aus weißen Schnittsteinen aus Kurtderesi gebildet und gehört zu den Werken aus der Periode der Karamanoğlu.

Die kleine Moschee Ermenek


Steht in der kleinen Stadt Ermenek, im Akçamescid Viertel. Sie wurde 1300 von Hacı Ferruh gebaut. Die hölzerne Tür ist ein Beispiel von der hölzernen Kunstarbeit aus der Periode der Karamanoğlu.


GRABMALE


Das Alaaddin Bey Grab


Dieses Grab, das im Hisar Viertel von Karaman liegt, wurde komplett aus Schnittsteinen hergestellt. Die Überdachung ist im Inneren rundum mit einem Fries umfasst und die Außenseite mit kegelförmigen Ziegeln abgedeckt.

Das Cambaz Kad Grab


Dieses Grab im Tahsin Ünal Viertel ist aus Schnittsteinen und mit quadratischem Plan gebaut. Es hat eine runde Steinhaube auf oktagonalem Band.

Das Demir Gömlek Grab


Es befindet sich im Abbas Viertel von Karaman. Es ist komplett aus Schnittsteinen mit oktagonalem Plan und einer Kuppel.

Das Kaya Halil Grab


Liegt im Abbas Viertel von Karaman. Es wurde aus Schnittsteinen im quadratischen Plan gebaut und mit einem pyramidenförmigen Dach abgedeckt.

Das İbrahim Bey Grab


Ist im İmaret Viertel von Karaman, gebaut aus Schnittsteinen auf einem viereckigen Block. Die oktagonale Trommel wird mit einem pyramidenförmigen Dach bedeckt.

Karabaş Veli (Siyahser) Grab


Diese Grabstätte steht im hinteren Teil des Karabaş Veli religiösen Komplexes. Es wurde aus Schnittsteinen gebaut und nach einem oktagonalen Plan errichte. Das Dach ist leider zerstört worden.

Das Kızlar Grab


Das Grabmal steht im Friedhof von Karaman und wurde aus Schnittsteinen nach oktagonalem Plan gebaut. Die Grabstätte hat ein rundes Dach.

Das Karaman Bey Grab


Das Grab, das im Balgusan Dorf, 25 Kilometer von der Ermenek Stadt steht, ist heute das einzig vorhandene Gebäude von einer Moschee, einer Herberge und einer moslemischen Religionsschule. Es ist aus Schnittsteinen in oktagonalem Plan mit einem runden Dach gebaut.


MEDRESSEN (THEOLOGISCHE HOCHSCHULEN)


Die Hatuniye Medresse (Medresse von Nefise Sultan)


Sie befindet sich in der Mitte der Stadt Karaman. Nefise Sultan, Tochter von Murad I. und Frau von Karamanoğlu Alaaddin Bey, hat den Architekt Numan Hoca Ahmed in den Jahren 1381-1382 mit dem Bau dieser Medresse beauftragt. Die Kronen Tür aus weißem Marmor ist eines der schönsten Exemplare der Karamanoğlu Architektur.

Die Emir Musa Medresse


Dieses Gebäude in der Stadtmitte von Karaman wurde von Emir Burhaneddin Musa Bey Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut.

Die İbrahim Bey Herberge und Medresse


Das Gebäude befindet sich in der Mitte der Stadt und wurde auf Anweisung von Ibrahim Bey der Karamanoğulları im Jahre 1432 gebaut. Es hat die typischen architektonischen Eigenschaften dieser Periode und ist sehenswürdig.


BURGEN


Karaman Burg


Diese Burg wurde an der Hisar Straße auf einem Hügel gebaut. Auch wenn über das Baudatum noch gerätselt wird, nimmt man an, dass sie von den Seldschuken Ende des 11. und Anfang des 12. Jahrhunderts gebaut worden ist. Die Mauern der Karaman Burg besteht aus ineinander gebauten Mauern. Nur ein kleiner Teil der Außenburg ist bis heute erhalten geblieben, aber die innere Mauer besteht noch mit ihrer vollen Pracht. Die Karaman Burg ist für unser Land die bedeutenste unter den Burgen und ist eine der schönsten Kunstwerke, die es noch gibt. Es gibt 9 Festungstürme in dieser Burg.

Ermenek Burg


Die Burg wurde in einem sehr steilen und hohen Felsen aus Schnittsteinen mit Mörtel gebaut, wobei zum Schutz an der Außenmauer Schießscharten eingebaut sind.

Diese Burg hat man als Gefängnis und Zufluchtsort verwendet. Es gibt natürliche Grotten in der Burg. Sie war die erste Burg der Karamanoğulları. Es liegt mitten in der großen Grotte, bedeckt von einem Ende bis zum anderen, im Norden von Ermenek. Im Teil über Ermenek im Reisebericht des heiligen Çelebi wird die Burg wie folgt erwähnt: „Eine Burg, die mit Gotteskraft innerhalb eines roten Berges gebaut wurde und bis zum Himmel empor steigt. Es ist ein erstaunliches Exemplar und ein Kunstwerk von Burg, die unbedingt gesehen und besichtigt werden muss. Ich habe 18 verschiedene Königsreiche gesehen, aber solch einer Schönheit bin ich noch nie begegnet.“

Mennan Burg


Sie liegt in Ermenek. Mennan bedeutet Zufluchtsort. Diese Burg ist auf einem steilen Berg gebaut worden und ist sehr schwer zu erreichen. Es besteht aus zwei Türmen und hat viele Kunstwerke.

İlisıra Burg


Sie befindet sich in der Stadt Yollarbaşı in İmirme im Bezirk Karaman. Sie stammt aus der alten Byzanz Zeit. Der andere Name dieser Burg lautet Lystra. Es gibt in der Umgebung einer Kirche aus der byzantinischen Ära.

Divle Burg


Sie befind sich im Dorf Divle im Ayrancı Bezirk von Karaman. Die Burg wurde wie eine Etagenwohnungen gebaut und auch als Massenwohnung verwendet. Die Burg zu der Zeit der Seldschuken, Karamanoğulları und Osmanen lebhaft bewohnt. Die Zimmer in der Burg sind sehr klein und mit engen Türen miteinander verbunden.

Gaferiyet Burg


Von der Gaferiyet Burg, die sich im Kreis Kazımkarabekir befindet, ist nur das Eingangstor zurückgeblieben.


KARAWANSEREIEN


Alahan Karawanserei


Sie befindet sich 40 km entfernt von Karaman und ist eine große Herberge, die von den Seldschuken im 12. Jahrhundert gebaut wurde.

Die İhsaniye (Gelendi) Karawanserei


Steht 1 km im Südosten vom İhsaniye Dorf. Es wird behauptet, dass sie während der Karamanoğullar Periode gebaut wurde. Der Eingang zum Gebäude weist vier Bögen auf.

Die Atlas Karawanserei


Liegt zwischen Karaman dem Landkreis Ayrancı, in der Nähe des Hüyükburun Dorfes. Am Gebäude sind keine Inschriften vorhanden.

Die Kozak Karawanserei


Befindet sich auf dem Weg zwischen Karaman und Mut, 30 Kilometer von Karaman. Auch diese Karawanserei hat keine Inschriften, sie gehört zur Karamanoğulları Periode.

Überdachter Basar


Der überdachte Basar in der Stadt ist ein Kunstwerk aus der Osmanischen Periode. Er hat zwei Türen.

Sertavul Karawanserei


Sie befindet sich auf der Straße zwischen Karaman und Mut, im Sertavul Durchgang, in der Nähe des Şeyh Yunus Hügels. Es gibt keine Inschriften an dieser Herberge, die aus der Karamanoğulları Periode stammt.


HAMAMS


Das Süleyman Pascha Hamam


Das Bad steht in der Stadtmitte, östlich der Aktekke Moschee. Die Mitte des Gebäudes ist mit einer Kuppel aus Stein abgedeckt. 8 Treppenstufen nach unten führen in das Bad hinein. Das Gebäude wurde mehrmals restauriert und noch heute in Gebrauch.

Das Seki Hamam


Dieses Gebäude in der Stadtmitte ist dem Süleyman Pascha Hamam ähnlich. Die Mitte des Gebäudes hat eine große Kuppel. Es ist ein doppeltes Bad, das für Frauen und Männer gebaut wurde.

Yeni Hamam (Nuh Pascha Hamam)


Das Bad in der Stadt ist komplett aus Schnittsteinen gebaut. Da es keine Inschrift über das Bad gibt, ist das Baudatum unbekannt. Der Teil, der das kleine Bad genannt wird, ein Raum mit 12 Marmorbassins, ist für Frauen gemacht worden.

Das Lal Hamam


Das Bad in der Mitte der Stadt wird heute nicht mehr benutzt. Es wurde aus Schnittsteinen gebaut, mit Umkleidekabinen und Fliesendach. Der warme Teil hat eine bogenförmige Decke und der heiße Raum eine Kuppel.

Das İbrala Hamam


Befindet sich in der kleinen Stadt Yeşildere, auf der südöstlichen Seite von der Kirchenmoschee. Es ist eins der schönen Exemplare der osmanischen Hamam Architektur.

Das Kazımkarabekir Hamam


Das Bad in der Stadt Kazımkarabekir hat zwei offene und zwei überdeckte Waschplätze. Der Teil des Bades für Frauen ist zerstört.


BRÜCKEN


Die Görmel Brücke


Ist eine der schönsten Kunstwerke der Karamanoğulları. Die Brücke in der Stadt Ermenek ist ein Bau auf zwei großen Bögen. Ihre Länge beträgt 27 m und die Breite 4.70 m. Sie ist von Halil Bey, dem Sohn von Karamanoğlu Mahmut Bey, gebaut worden.

Die Karaman Brücke


Die Brücke in der Stadt Ayrancı ist eine Kunstwerk aus der Zeit der Karamanoğlu.

Die Selavat Brücke


Diese Brücke über dem Göksu Fluss ist in der Karamanoğulları Periode gebaut worden. Die Länge beträgt 15 m und die Breite 3 m, die Höhe 12 m. Sie ist ein Steinkunstbau auf 2 Säulen.

Die Ak Brücke


Befindet sich in der Stadt Yeşildere, auf dem İbrala Fluss. Sie ist aus der Periode der Karamanogulları.


KIRCHEN


Die Çeşmeli Kirche


Steht im Topucak Viertel, welche ein Exemplar der kleinen Basilikas in der Binbir Kirche ist.

İnöğlesi Felsenkloster


Das Felsenkloster, das auf dem Südwestabhang des Yumrutepe Berges östlich von Ermenek liegt, ist aus der ersten christlichen Periode. Das Kloster besteht aus Höhlen und Zwischenräumen, welche mit Durchgängen miteinander verbunden sind.

Ayhatun Felsenkloster


Befindet sich im Dorf Ardıçkaya der Stadt Ermenek. Dieses Kloster wurde durch Aushöhlungen in den Felsen gemacht.

Aybaham Felsenkloster


Dies ist ein Kloster in der kleinen Stadt Kazancı, das durch Aushöhlungen in den Felsen hergestellt wurde.

Die Felsengräber und der Felsenpalast in Dezkaya


Befinden sich in der Stadt Ermenek. Es gibt eine Menge Felsengräber im Bereich zwischen der Eingangstür der Meraspoli Grotte und des Firan Schlosses. Es ist ein Felsenpalast ausgehöhlt auf 20 m Höhe.


ANDERE TOURISTISCHE WERTE


Karaman ist ein Regierungsbezirk, der neben den historischen Werken auch mit natürlichen Schönheiten die Besucher ins Staunen versetzt. Wenn Höhlen sie anziehen, so sind die Höhlen dieses Regierungsbezirkes sehr interessant. Innerhalb der Grenzen des Regierungsbezirkes gibt es sehr interessante Höhlen, die Höhlenliebhaber anziehen werden.

Der Eingang in die Hışlayık Grotte in der Stadt erfolgt durch einen 26 Meter langen vertikalen Trichter. Nach dem Eingang erreichen Sie den unterirdischen Fluss in der Grotte.

Die Manazan Grotte befindet sich innerhalb der Grenze der Stadt Taşkale von Karaman. Es ist eine interessante Grotte, die aus 5 Stockwerken mit einer Menge Tunnel, Galerien und aus hunderten von Räumen besteht. Das Klettern von einem Stock zum anderen in der Manazan Grotte erfolgt mit einem Treppensystem, welches es nirgendwo anders gibt und in dem Einhöhlungen für Hand- und Fußplätze vorhanden sind. Es gibt kein weiteres Exemplar von so einem Treppesystem in unserem Land.

Die Meraspolis (Meraspulla) Grotte ist in der Stadt Ermenek. Die Grotte, die zwei Eingänge hat, wird von Experten als eine der drei größten Grotten in der Welt akzeptiert. Es gibt einen unterirdischen Fluss, der die Grotte durchfließt.

Außer diesen Grotten befinden sich die Incesu Grotte, die Aşarini Grotte, konkaves Divle, Göves Dorf-Grotten und die Gödet Grotte ebenfalls in dieser Region.

Die Karaman Hochebenen werden als Wiese im Frühjahr von den lokalen Völkern benutzt, da dieser Bereich für die Tiere wegen seines Wassers, der frischen Luft und des Grüns verwendbar ist. Da sie in der Region liegt, das zum Mittelmeer überschreitet, kommen lokale und fremde Touristen für tägliche Reise zu diesen Hochebenen. Besonders sind die Hochebenen im Bereich von Ermenek für Trekking geeignet und haben natürliche Wasserquellen und werden von allen für Picknicks bevorzugt

Der Ereğli Morast (Akgöl) zwischen Konya Karaman ist ein interessanter Bereich für Vögel Beobachter. Der Ermenek Strom ist für das Flößen sehr geeignet.

Bitte vergessen Sie nicht, den Zeyve Basar zu besuchen, wenn Sie in Karaman sind. Dies ist eine wundervolle Promenade, mit ihren authentischen Wassermühlen, historischen flachen Bäumen, Wasserfall und kaltem Wasser. Leute von den nahen Dörfern verkaufen hier Gemüse und Früchte und jede Art von notwendiger Ware. Es gibt hier auch einen Markt am Sonntag. Der Zeyve Kebab und der Tee, der auf Holzfeuer gekocht wird, ist sehr berühmt. Der Zeyve Markt ist ein Promenadenwerk.

Befindet sich in der Nähe des Dorfes Gökçe. Es ist 19 km von Karaman entfernt. Die Anlage kann zur gleichen Zeit 200 Personen bewirten. Die Anlage hat Sommer und Winterabteilungen. In der Nähe des Dorfes gibt es Forellenzuchtanlagen, wo man eine Pause einlegen und essen kann.

In dieser Gegend ist Holzschnitzerei, Schreinerei und Möbelherstellung sehr verbreitet. Außerdem kann man hier Handarbeiten, Stickereien und Zierspitzen kaufen. Vor allem die Teppiche (Taşkale, Şirvan, Koraş Teppiche) haben lokale Eigenschaften und werden von Kennern bevorzugt.

www.karaman.bel.tr
www.karaman.gov.tr