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[Kahramanmaraş]


KAHRAMANMARAŞ      



Kahramanmaraş (kurz Maraş), befindet sich am Verbindungspunkt der Gebiete Mittelmeer, Ostanatolien und Südostanatolien. Die südwestliche Seite wird mit dem Berg „Nur” (Nur Dağı) überdeckt. Die Tiefebenen Elbistan und Göksun sind die wichtigsten Ebenen, die Kleinflüsse Ceyhan und Aksu sind die wichtigsten Flüsse. In diesem Gebiet ist das Wetter im Sommer heiß und im Winter kalt. Der Flughafen liegt ca. 8 km von der Stadtmitte entfernt.

Bei Untersuchungen im Tal „Tekir“ und bei den Höhlen zu dem Dorf „Döngel“ wurde anhand der Funde festgestellt, dass in dieser Region die Niederlassung in der prä-paläolithischen Periode begonnen hat und dieses auch in der Neolitischen, Kalkolitischen und Früheren Bronzezeit weitergeführt worden sind. Die Stadt wurde von den Hethitern errichtet und erlebte später die Herrschaft der Assyrer, Perser, Römer, Byzantiner, Araber, Seldschuken, Memluken, Dulkadiroğulları und Osmanen.

Die Stadt ist eine der berühmtesten Städte, welche eine Medaille bekommen hat. Die Stadt Maraş bekam aufgrund der Widerstandbewegung des Volkes bei dem Unabhängigkeitskrieg den Titel “Held” (Kahraman) als Namenzusatz. Am 07. Februar 1973 wurde von dem Türkischen Parlament dieser Titel der Stadt als Namenzusatz anerkannt und somit bekam die Stadt seinen neuen Namen als “Kahramanmaraş”.

Kahramanmaraş; die Höhlen, die Eshab-ı Keyf Sammlung und die Almen sind für diese Stadt ein wichtiges Tourismuspotenzial.


DIE LANDKREISE


Die Landkreise von Kahramanmaras sind: Afşin, Andıran, Çağlayancerit, Ekinözü, Elbistan, Göksun, Nurhak, Pazarcık und Türkoğlu.

Elbistan liegt 162 km entfernt nordöstlichen von der Stadtmitte. Elbistan, die Moschee Ulu Camii, das Türkische Bad der Seldschuken, die Moschee Himmetbaba und sein Grabmal, der Turm aus der Zeit der Römer im Dorf Kalealtı sind äußerst sehenswürdige Werke.

Afşin liegt 146 km nördlich von Kahramanmaraş. Es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten in diesem Gebiet, vor allem die Sieben Schläfer (Yedi Uyuyanlar- Eshabı Kehf) und die Höhle sind historische Werke, die dieses Gebiet für den Tourismus sehr wichtig machen. Diese Sammlung besteht aus einer Moschee, einer Karawanserei, einem Kloster und vielen kleinen Bauten. Die Region ist auch von der schönen Natur her eine touristische Station.

Göksu liegt 91 km entfernt von Kahramanmaraş. Die Hügel Maltepe, Bozhüyük, Kızıl Kale, Akça Kale und die Höhle Çakır sind verschiedene Hügel und Burgreste und liegen in diesem Bezirksumfeld.

Andırın liegt 114 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Burg Meryemçil (Geben), die Burg Azgıt (Yeniköy) und die Burg Anacık liegen in diesem Bezirkskreis.

Pazarcik befindet sich 48 km vom Bezirkszentrum entfernt. In den Dörfern Evri und Turunclu, die zur Kreisstadt Gölügöl gehören, befinden sich byzantinische Zisternen und Grabkapellen, im Dorf Bozlar die Überreste einer abbasidischen Festungsmauer und im Dorf Salliusagi ist die Ruine einer abbasidischen Festung sehenswert.

Der Bezirk Çağlayancerit ist berühmt mit seinen Almen.

Die Ekinözü ist berühmt für seine Kurorte. Die Heilbäder sind besonders gegen Magen-, Nieren- und Hauterkrankungen wirksam.

Der Bezirk Nurhak ist eine sehr alte Niederlassung. Die historische Seidenstrasse überquerte diesen Landkreis. Die vorhandenen Ruinen spiegeln diese Zeitperiode wider.


HISTORISCHE WERKE


Es spricht einiges dafür ihre Stadtbesichtigung mit einem Besuch des Museums von Kahramanmaras zu beginnen. Das Museum enthält vier Ausstellungsräume. Ein Saal für die Archäologie, einer für Steinwerke, ein anderer Salon für Ethnographie und eine Abteilung mit Garten und Säulengang. Es befinden sich im Museum insgesamt über 25.000 tragbare Kulturwerke und 15965 Münzen.

In der Stadt und im Umfeld gibt es sehr viele Sehenswürdigkeiten, sowohl historischer als auch natürlicher Art. Die Burg von Kahramanmaraş wurde von den Hethitern, Römern und Osmanen benutzt und viele Male restauriert.

Es wird vermutet, dass die Burg „Hurman“ in der Zeit der Byzantiner gebaut wurde. In der Burg befinden sich ein Lager, Herbergen und eine Kirche.

Ein Klerikalbau „Taş Medrese“ genannt, befindet sich neben der Moschee „Ulu Cami“ in Kahramanmaraş und wurde im Namen der Tochter des Fürsten Dulkadirli Alaüddevle gebaut.

Im Buch der Ulu Cami –Kahramanmaraş steht geschrieben, dass in der Zeit des Herrschers Sultan Kansu Gavri diese Moschee von dem Fürsten Dulkadirli Alaüddevle erbaut wurde. Das Dach und die Säulen sind aus Holz und diese Moschee weist die Eigenschaften einer Moschee des 11. Jahrhunderts auf.

Die Mosche Hatuniye wurde im Jahre 1519 gebaut. Man geht davon aus, dass die Duraklı Moschee aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Der Bau der Ulu Cami in Elbistan wird auf das 16. Jahrhundert geschätzt.

Taşhan wurde vermutlich in der Zeit der Dulkadiroğulları gebaut und ist ein zweistöckiger Bau. Heute wird dieses Gebäude als Lager und für kleine Werkstätten benutzt.

Der Komplex Eshab-ı Kehf, auch als die „sieben Schläfer“ bekannt, liegt 8 km entfernt von Afşin und sie ist eine Baugruppe auf einem hohen Bergrücken. Es wird angenommen, dass in der Höhle Eshab-ı Kehf sieben Römer sich mit ihren Hunden versteckten. Sie waren Christen, was zu dieser Zeit als Verbrechen galt. Nach 309 Jahren, als ihre Religion mittlerweile erlaubt war, sollen sie aus diesem Schlaf wieder erwacht sein.

Der Hügel Yassı Höyük befindet sich im Bezirk Afşin bei dem Dorf Tanır. In dem Dorf Keşanlı befinden sich ebenfalls Byzantinische Felsreliefen.

Die Reste von Pazarcık befinden sich in dem Dorf Turunçlu. Grabkapellen, Hausreste und Wasserzisterne wurden ausgegraben.

Bei den Ruinen des Ufacıklı Dorfes befinden sich noch drei intakte Kapellen. Die Kapellen gehören zur Zeit der Spätrömer und Frühbyzantiner.


ANDERE REIZVOLLE TOURISTISCHE STÄTTEN


Die Höhle Döngel ist 57 km entfernt von Kahramanmaraş. Durch die Höhle des Döngels fließt der gleichnamige Bach und bildet einen großen Wasserfall.

Die Bulut Deliği Höhle ist eine fossile Höhle. Es befinden sich einmalige Tropfsteine und Zapfen in der Höhle.

Es gibt in Kahramanmaraş Heilbäder wie Göksun Büyükkızılcık und Ekingözü (Cela).

Ilıca-Suçatı Alm, Suçatı-Bulutoğlu Alm, Ayşepınarı-Karbasan Alm, Türkmenler-Hacınınoğlu Alm, Engizek-Spitze und die Kahramanmaraş-Başkonuş Alm sind besonders geeignet für Trekking. Außerdem sind die Almen sehr geeignet für Picknicks und Spaziergänge. Die Alm Yavşan ist 1300 m hoch und ist mit seinen grünen Wäldern für den Wassersport sehr zu empfehlen. Es ist ein Naturwunder. Die weiteren sehenswürdigen Almen sind: Başkonuş Yaylası, Karagöl, Yedikuyu, Üçkaya, Binboğa, Bertiz, Gonan, Kozludere

Das geschlagene Eis aus Kahramanmaraş ist nicht nur innerhalb der Bezirksgrenzen, sondern selbst außerhalb der Grenzen der Türkei berühmt. Es wird in viele Länder weltweit exportiert und tausende schwören auf den guten Geschmack.

Erdnussbutter, Mehl-Wurst, Fruchtfladen- Wurst und hapisa sind weitere berühmte Speisen dieses Gebietes.

Weitere traditionelle Gerichte dieser Region sind Tarhana (Suppe), Ekşili Çorba (=saure Suppe), Linsensuppe, Maraş Paçası, Sömelek Köfte, suluyağlı Köfte, Maraş Reis, Reis mit Hähnchen, Teigware mit Käse.

Bringen Sie sich selber oder ihren Freunden aus der Stadt Tarhana, roten Pfeffer, Erdnussbutter, Mehlwurst und Pestilwurst mit.

Das Kunsthandwerk ist ebenfalls weit verbreitet in Kahramanmaras. Insbesondere die Holzarbeiten, die Kupferarbeiten, die Arbeiten aus Gold- oder Silberbändern, das traditionell Lederschuhe genannt Yemeni und derbe Schuhe sind schöne Mitbringsel aus der Region.

Wichtige Zentren für einen Einkauf sind der Große Überdachte Bazar aus der osmanischen Zeit, der Mazmanlar Markt, der Schmiedemarkt, der Kupfermarkt, der unterirdische Markt und der Gekachelte Bazar.

www.kahramanmaras.bel.tr
www.kahramanmaras.gov.tr