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[Isparta]


ISPARTA      



Die Stadt Isparta liegt im Seegebiet der Türkei (Göller Bölgesi), welche als Gebiet der Vereinigung der Ägäis, des Mittelmeeres und Mittelanatoliens bezeichnet wird. Es ist die Stadt mit den weltweit meisten Seen und Teichen an ihrer Grenze. Sie ist neben ihrer natürlichen Sehenswürdigkeiten wie die Seen Eğirdir, Kovada und Gölcük auch mit ihrem Reichtum an kulturellem Erbe, das sich teils an vorgeschichtliche Perioden lehnt, bekannt. Mit den Nationalparks Kovada und Kızıldağı, dem Skizentrum Davraz Dağı, ihren Canyons und Höhlen, die für alternative Natursportarten sehr geeignet sind, schreitet die Stadt Isparta, die von großen Rosenfeldern umgeben ist, zügig voran, eine der bedeutenden Touristenzentren zu werden. Darüber hinaus tragen sowohl das Stadtzentrum als auch die Orte Yalvaç und Eğirdir eine wichtige Bedeutung für den Glaubenstourismus.

Es wird behauptet, dass die Stadt Isparta, die in den Frühlingsmonaten mit farbreichen Blumen geschmückt ist, in der Antike die Namen Baris oder Saporda trug. In arabischen Quellen aus dem XIV. Jahrhundert wird das Gebiet als Saparta bezeichnet. Die „Region der Seen“, die seit Anbeginn der Geschichte besiedelt wird, wurde Pisidia genannt. In historischen Quellen traf man auf den Namen Pisidia zum ersten Mal gegen Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. In dieser Region, deren Grenzen sich in verschiedenen Zeiten geändert hat, lebten einst die „Pisidianer“, die ihre eigene Sprache sprachen und als örtliche Sprache auch “Pisidisch” sprachen. In der Region von Pisidien wurden Koloniestädte errichtet, die besonders zur Zeit des Kaisers Augustus das Wahrzeichen der Römischen Herrschaft waren. Diese Koloniestädte sind Antiochien (Yalvaç), Kremna (Çamlık), Konana (Ürkütlü), Olbasa (Belenli), Parlais (Barla).

Archäologische Studien in der Region von Isparta haben hervorgebracht, daß dieses Gebiet von prähistorischen Perioden bis heute eine sehr wichtige Rolle spielen. In der Höhle Kapalıin, eine der natürlichen Höhlen in der Nähe von Senirce und Bozanönü, wurden Spuren von vor–paläolithischer (35.000- 10.000 v. Chr.), in den Höhen von Baladız und İğdecik Spuren mesolithischer (10.000- 8.000 v. Chr.) Kultur gefunden. Es geht daraus hervor, daß diese Region auch im Neolithikum (8.000- 5.500 v. Chr.), Chalkolithikum und der Bronzezeit eine Rolle spielte. Es wird behauptet, daß das Land Pisidia, welches zur Zeit der Hethiter ein Gebiet des Königreichs Arzava gewesen sei, niemals unter die Herrschaft der Hethiter gebracht werden konnte. Dabei gibt es jedoch bisher keine archäologischen Funde, die beweisen, ob sie die Region Pisidia im Osten Phrygiens unter ihre Herrschaft bringen konnten, oder daß dieses Gebiet unter die Führung der Zivilisation Lydiens gelangte. Aber man trifft bei allen drei Zivilisationen auf parallele Kulturspuren. Die Perser beherrschten Anatolien zwischen 547 v. Chr. bis 334 v. Chr., sodaß die Region Psidien ebenfalls unter die Herrschaft der Perser ging.

Die Stadt Isparta, die später zum Byzantinischen Reich gehörte, wird nach einer hierarchischen Trennung im VIII. und IX. Jh. Eine eigene Regierung und trägt die Eigenschaft eines religiösen Zentrums. Die türkische Herrschaft in dieser Region begann mit der Eroberung von Isparta im Jahre 1204 durch den Anatolisch-Seldschukischen Sultan Kılıç Aslan III. Die Eroberung dieser Region wurde durch die vollständige Besetzung von Antalya durch Sultan Alaeddin Keykubad (1219- 1237) vollendet. Die Turkmenen, welche anfangs des XIII. Jahrhunderts in die Bezirke von Isparta, Eğridir und Yalvaç eingeordnet wurden und zu einem Stamm namens Teke gehörten, gründeten kurze Zeit vor dem Ende des Anatolisch-Seldschukischen Staates (1301) das Fürstentum von Hamidoğulları. Später wurden die Länder der Hamidoğullari gänzlich durch das Fürstentum von Karamanoğulları Beyliği erobert. Im Jahre 1390 wurden diese Länder durch Yıldırım Bayezid zurückerobert. Somit wurde die Region von Isparta, das für eine kurze Zeit in die Hände der Karamanoğulları fiel, wieder von den Osmanen beherrscht. Während den langjährigen Kriegen zwischen den Karamanoğulları und des Osmanischen Fürstentums wechselte die Herrschaft über das Gebiet oft zwischen den Fürstentümern Karamanoğlu und der Ottomanen.

Isparta, das schließlich 1423 völlig in das Reich der Osmanen fiel, und von dem in schriftlichen Quellen vom Banner des Hamid erzählt wird, war ein wichtiges Zentrum der Weberei. Der „Adragan Leim“, welcher aus den Wäldern des Gebietes gewonnen wurde, war ein stark nachgefragtes Produkt. Isparta wurde in den letzten Jahren des Osmanischen Reiches immer bekannter durch die Herstellung von Rosenöl, Teppichweberei und Mohnanbau.

Anatolien, das seit dem Paläozoikum bis heute die Spuren verschiedener Schichten von Kulturen mit sich trägt, ist ein Geschichtsmuseum ohnegleichen. Auch die Stadt Isparta ist eine der wichtigen Städte in der historischen Szene Anatoliens. Die erste dieser Siedlungen ist die Ruine von Kapıkaya, die zum Stadtzentrum der Stadt Isparta gehört. Die Ruinen sind 5 km von der Ortschaft Güneyce entfernt. Der Name der Stadt, die auf die Hellenistische Zeit datiert wird, konnte nicht ganz festegestellt werden. Sie ist auf einem unebenen Land gegründet und der Süden der Stadt ist mit einer Mauer umgeben. Ein Gebäude, das als ein Tempel eingeschätzt wird, eine Agora, eine Kapelle, sowie Lahit Grabmäler sind einige der Funde, die bis heute erhalten sind. Es wird angenommen, daß die Höhle im Südwesten der Stadt, die durch antike Stufen erreicht wird, eine heilige Stätte sei. Die Grabstätten in der Nähe des Dorfes Gölbaşı, die sogenannten İncirlikaya Zimmergräber, sind Grabmäler, die durch die Aushöhlung der Felsen unterhalb des Grundes gebaut wurden.

In der Stadt Isparta, sowie in deren Stadtbezirken stehen zahlreiche historische Denkmäler aus der Anatolisch Seldschukischen Zeit, der Zeit der Fürstentümer und der Osmanischen Zeit. Die meisten Moscheen im Stadtzentrum stammen aus der Osmanischen Zeit. Die älteste dieser Moscheen ist die Kutlubey (Ulu) Moschee (1429). Die Moschee wurde zur Zeit des Sultan Abdülhamid II. neu erbaut. Sie wurde 1904 vollendet und, zusammengefallen im Erdbeben von 1914, wurde 1922 die heutige Moschee errichtet. Die Kuppel der Moschee in quadratischem Bau ist zentrisch.

Moschee mit abgebrochener Minarette von Küçük Gökçeli; die erste Moschee, die wahrscheinlich in der Zeit der Anatolischen Seldschuken im XIII. Jh. gebaut wurde, zerfiel, und anstelle dieser steht heute dort eine kleine Moschee. Die Moscheeminarette aus Ziegelsteinen ist jedoch alt und weist Eigenschaften der Anatolisch-Seldschukischen Architektur auf. Die Moschee namens Hızırbey Moschee(1325), die zur Zeit des Fürstentums der Hamidoğulları gebaut wurde, ist mehrere Male saniert worden. Die Moschee Hacı Abdi Moschee (İplik Pazarı Moschee) (1562- 1565) ist wiederum ein Osmanisches Bauwerk.

Eine weitere Moschee, die zur Zeit des Osmanischen Reichs gebaut wurde, ist die Moschee Firdevs Pascha Moschee (auch genannt: Mimar Sinan Moschee), eines der Bauwerke des berühmten Architekten Sinan. Zur Zeit des Kanuni Sultan Süleyman, im Jahre 1561, hat diese Moschee Firdevs Pascha, der damalige Gouverneur von Isparta, bauen lassen. Die Moschee, gebaut aus dem Baumaterial gleichmäßiger Steine hat einen quadratischen Plan und hat eine einzige Kuppel. Es hat einen Gemeindesaal mit einer eigenen Kuppel und fünf Öffnungen. Firdevs Pascha ließ 1561 einen sogenannten Bedesten (Antiquitätenbasar) errichten, um den Ausgaben der Moschee entgegenzukommen. Dieses Bauwerk, das den Stil des Architekten Sinan trägt, ist aus gleichmäßigen Blocksteinen gebaut. Es gibt in das Gebäude je einen Eingang aus zwei Richtungen.

Die Moschee Abdi Pascha Moschee (oder Kavaklı Moschee- Peygamber Moschee) ist ein Bauwerk späterer Zeit. Die Moschee mit quadratischem Grundriß und Holzdecke, wurde 1782- 1783 erbaut und wurde mehrere Male restauriert. Innerhalb und außerhalb des Bauwerks sind die Ornamente aus Kütahya-Kacheln ein Blickfang.

Die Kirchen im Stadtzentrum Isparta werden datiert auf das 18. und 19. Jh. Die Kirche Aya Baniya (Aya Payana) datiert auf das Jahr 1750. Es ist eine Basilika mit drei Nebenräumen (Nef), und einem rechteckigen Grundriß. Die Aya Ishotya (Yorgi) Kirche (1857- 1860) hat einen Basilika–Grundriß. Die Schrifttafel und die Glocke im Eingang des Bauwerks befinden sich im Museum von Isparta.

Grabmäler an verschiedenen Stellen von Isparta vervollständigen ebenfalls die religiöse Architektur der Stadt. Einige dieser Grabmäler sind folgende: Piriefendi Sultan (Piri Mehmet Halife) Türbesi, Halife Sultan, Şeyh Alaaddin Efendi (Aldan Efendi), Hace’i Sultani (Abdülkadir Geylani), Gökveli Sultan (Şeyh Recep), Sıtma Dedesi, Hızırabdal Sultan, Teberdar Mehmet Dede,Yavruzade (Kılıcı) Hacı Hüseyin Efendi, Tavganalı Şeyh Hacı Mehmet Nuri Efendi. Das Grabmal der Sieben Märtyrer (Yedi Şehitler) von dem überliefert wurde, dass die Märtyrer genau an der Stelle begraben wurden, an der sie starben, ist auch bekannt mit dem Namen Veli Baba.

Hamam’s, Brunnen und Gebäude verleihen der historischen Atmosphäre von Isparta eine vielfalt an Farbe. Das „Herrenbad“ Erkek Hamamı (Yeni Hamam) wurde 1697 gebaut. In diesem Hamam sind die Räume für Männer und Frauen zwar unmittelbar nebeneinander, jedoch sind beide Eingänge auf verschiedenen Seiten. Das Baudatum des Bey Hamam’s steht nicht fest. Die einheimischen Häuser von Isparta sind generell in zwei Stockwerken gebaut, aber die Zahl dieser Häuser vermindert sich aufgrund der schnellen Urbanisierung der Stadt sehr rasch.

Die Stadt Isparta hat auch ein Museum. Das Museum besteht aus drei Hallen. Ein Teil der ethnographischen Halle wurde als „Isparta-Zimmer“ gedacht. Außerdem werden hier die einheimischen Trachten, Waffen und verschiedene Gegenstände und Werkzeuge ausgestellt. In der Halle für Archäologie werden Funde ausgestellt, die bei Ausgrabungen in der Gegend von Isparta gefunden wurden. Im Nomadenzelt (Yörük Çadırı), das sich auch in diesem Museum befindet, wird das Nomadenleben dargestellt, das teilweise immer noch in der Gegend von Isparta geführt wird, und es werden Hirtentrachten, Wollsocken und Satteltaschen ausgestellt. In der vierten Halle werden schließlich Teppiche aus verschiedenen Regionen präsentiert, von denen der älteste Teppich aus dem 17. Jh. erhalten ist.

Die Küche von Isparta ist überaus reich an Vielfalt. Trauben, „Pekmez“ (Eine Art Traubensirup), das aus Trauben gewonnen wird, sowie Mohn und Mohnöl sind die unverzichtbaren Zutaten der regionalen Küche. Die Kebaps dieser Region sind ebenfalls sehr berühmt. Neben den Kebap-Sorten Tandır Kebabı („Steinofen – Kebap“), Çömlek Kebabı (Lehmtopfkebap), und „Kapama“ können in dieser Region auch Köstlichkeiten wie „Tirit“, „Banak“, „Keşkek“, „Top Tarhana“, „Oğmaç“, und „Toyga“ gekostet werden.

In der Rosenstadt Isparta wurde die Rosenindustrie weiterentwickelt. Rosenöl und alle Arten von Rosenprodukten werden sowohl im Binnenmarkt verbraucht und in die ganze Welt exportiert. Eine der wichtigsten Produkte, die in Isparta zu kaufen sind, ist womöglich auch Rosenwasser. Die Weberei von Isparta ist ebenfalls sehr berühmt; hier können handgearbeitete Sachen wie Wollteppiche, Satteltaschen, Lederwaren und Messer erworben werden.


DIE UMGEBUNG VON ISPARTA


AKSU


Der alte Name des Bezirkes Aksu, durch den der bekannte Fluß Aksu verläuft, ist Anamas. Dieser Name stammt vom Berg Anamas, der die Geographie dieses Bezirkes bestimmt. Die Geschichte von Aksu lehnt sich an die hellenistische Zeit des 2. und 1. Jh. v. Chr. Die Städte Tynada in der Nähe vom Dorf Terziler und Senitli Yaylası, 15 km entfernt vom Bezirk Aksu, sind die ältesten Siedlungsgebiete in dieser Gegend. Es ist ein wichtiger Punkt, daß sich in Senitli Grabsteine von Pisidia befinden.
Im Bezirk Aksu, im Norden des Stadtviertels Mirahor und am südlichen Fuß des Hügels Asar befinden sich die heiligen Stätten Timbriada und Eurymedon. Eurymedon ist eine Stadt, die in der Nähe der Köprüçay–Quellen gegründet wurde. In der Stadt Timbriada befinden sich ein Freilufttempel, der dem Gott Eurymedon geweiht wurde, sowie eine Brücke, die auf die Zeit der Römer datiert wird. Die sogenannte Zindan-Brücke (Römische Brücke), führt über den Fluß Köprüçay (Eurymedon), und ist eine runde Brücke, mit nur einem Bogen und gebaut aus Blocksteinen. Über dem Hauptstein steht eine Büste des Gottes Eurymedon, dargestellt mit Vollbart. Die „Zindan-Höhle“, die seit der Römerzeit benutzt wird, ist 760 m lang und trägt zum Höhlentourismus von Isparta bei.

Der Köprüçayı-Canyon mit seinem atemberaubenden Ausblick und seinem Wasserfall sind zwei der bedeutendsten Werte des Bezirkes Aksu.

ATABEY


Die Atabey Gazi Ertokuş Medrese ist diejenige Einrichtung, die den Bezirk Atabey in Isparta bekannt gemacht hat. Die historische Struktur dieses Bezirks lehnt sich an vorgeschichtlichte Zeiten. Das Grabmal Göndürle 1 Höyük Mezarlığı in der Nähe des Dorfes Harmanören (Göndürle) im Bezirk Atabey ist die erste Grabstätte aus der Bronzezeit, das in der Stadt Isparta ausgegraben wurde. Daten, die aus dieser Grabstätte hervorgehen, werfen ein Licht auf die Kultur der Bronzezeit. Im Süden der Stadt von Atabey, in der Nähe des Dorfes Bayat befindet sich die antike Stadt Seleukeia Sidera. Diese Stadt wurde entweder durch den Syrischen König Seleukos I. (312- 280 v. Chr.) oder durch dessen Sohn Antiochos I. (280- 261 v. Chr.) gegründet. Der Name der Stadt wurde durch den Römischen Kaiser Claudius (41- 54 v. Chr.) umbenannt als Claudia Seleukeia. Im 7. Jh. v. Chr. fügte Hierokles den Namen Sidera hinzu, um die Verwechslung mit den anderen Städten in Pisidien namens Seleukeia zu verhindern. Die Akropolis der antiken Stadt ist umgeben mit Mauern und im Norden befindet sich ein Theater, das auf den Hang gebaut wurde. Zudem befinden sich dort ein Tempel aus der hellenistischen Zeit, eine Zisterne, ein Gebäude mit einem Boden aus Mosaiken geschmückt, sowie eine Grabstätte, in der sowohl Zimmer – als auch Sarggräber zu finden sind.

Unter den ältesten Bauwerken Osmanischer Zeit ist die Moschee Atabey Sinan Moschee (Kurşunlu Moschee ) zu nennen. Die Moschee mit einer einzelnen Kuppel wurde im Jahr 1591 mit dem Architekten Sinan gebaut. Die Moschee Feyzullah Pascha Moschee wurde in den Jahren 1645-1648 gebaut.

Die Schule namens Atabey Gazi Ertokuş Medresesi, die zur anatolisch–seldschukischen Zeit gegründet wurde, ließ Mübarizeddin Ertokuş im Jahre 1224 bauen. Die Steine, die zum Bau dieser Medrese verwendet wurden, sind aus den Ruinen von Agrai (Atabey) und Seleukeia Sidera (Bayat) in der nahen Umgebung getragen worden. Vom Grundriß aus wird der Innenhof (Aula) dieser Medrese in der Gruppe der geschlossenen Medrese untersucht. Der Bau besteht aus Medrese-Räumen mit Kuppeln, einer Grabstätte, sowie einem Innen und einem Außenhof. Im Innenhof (der Aula) befindet sich eine Kuppel mit einem durch eine Laterne beleuchtetem hellem Mittelpunkt und ein Springbrunnen gleich unterhalb der Kuppel. Die Medrese hat einen einfachen Eingang. Der steinerne Altar ist bedeutend. Das Grabmal des Mübarizeddin Ertokuş im westlichen Teil der Medrese hat einen achteckigen Grundriß. Das Sarkophag im Grabmal ist bedeckt mit blauen Keramik-Kacheln.

EĞIRDIR


Innerhalb der Stadtgrenze von Eğirdir, einem Bezirk von Isparta, gibt es zahlreiche Seen, Nationalparks und Gebiete unter Naturschutz. Der Eğirdir-See, der der viertgrößte Süßwassersee der Türkei ist, ist noch nicht verschmutzt. Die Umgebung durch Gebirge macht diese Gegend so attraktiv. Das Tor zum Tourismus ist in Isparta die Stadt Eğirdir: mit diesen Eigenschaften ist sie ein alternatives Touristenparadies. Bergsteigen, Trekking, Windsurfen, Paragliding, Campen sind nur ein paar der vielfältigen Möglichkeiten. Die Eigenschaften Eğirdirs sind damit nicht begrenzt. Es warten gleichzeitig bedeutende historische Werte darauf, entdeckt zu werden. Die antike Stadty Malos ist gegründet auf einer Anhöhe am Standort Göynücek Gediği in der Ortschaft Sarıidris in Eğirdir, deren Akropolis mit Mauern aus der Hellenistik und der Römischen Zeit umgeben ist. Eine der Mauertürme ist immer noch stabil und standhaft. Darüber hinaus befindet sich auf dem Hügel von Kaşerenler, 1 km westlich von der Stadt entfernt, eine Höhle und davor ein Tempel. Auf dem östlichen Berghang befindet sich ein Versammlungsort mit Stufen, die in Felsen eingemeißelt sind.

In der antiken Stadt Parlais in der Ortschaft Barla in Eğirdir wurden Münzen aus dem 1. Jh. v. Chr. gefunden. In Quellen wird berichtet, daß die Stadt im Jahr 25 v. Chr. durch Kaiser Augustus dem Land Galatien zugefügt wurde und nach Marcus Aurelius das Zeitalter des Römischen Kaisertums begann.

Über die antike Stadt Prostanna, die am Fuß der Spitze von Eğiridir in der Stadt von Eğirdir gegründet wurde, gibt es keine genauen Daten. Es wirde berichtet, daß diese Stadt eine polizeiliche Funktion hatte und vor der hellenistischen Zeit gegründet wurde. Die alte Schrifttafel im Zusammenhang mit der Stadt ist aus den Jahr 113 v. Chr. Über der Stadt stehen Stadtmauern.

Der Turm von Eğirdir - Auf der Halbinsel, die in den See von Eğirdir hineinragt, stehen Stadtmauern und eine Festung. Das genaue Baudatum der Festung ist nicht bekannt. Die Festung besteht aus zwei Teilen: einem Innen- und einem Außenteil. Die heute dort zu sehenden Ruinen stammen aus der Zeit des Byzanz; bei der Erstürmung durch Timur nahm die Festung Schaden und wurde in der Zeit des Fürstentums der Hamidoğulları und zur Zeit der Osmanen restauriert.

In der Ortschaft Barla des Bezirkes Eğirdir steht eine Römische Bogenbrücke aus dem II. Jh. v. Chr., die über den Barla–Fluß hängt. Über dem Fluß Barla gibt es weitere zwei Brücken mit spitzen Bögen, gebaut aus gleichmäßig geschnittenen Blocksteinen. Beide Brücken stammen aus der osmanischen Zeit.

Die Moschee namens Eğirdir Hızırbey Moschee, ließ Hızırbey zwischen 1327- 1328 errichten. Die eigentliche Moschee ist bei einem Brand in Eğirdir im Jahre 1814 zusammengefallen und an ihrer Stelle wurde die heute dort stehende Moschee gebaut. Sie ist die größte Moschee in Eğirdir. Ihre Minarette ragt über das Tor des Turmes von Eğirdir empor. Mit dieser Eigenschaft ist es ein originales Beispiel.

Die Moschee Barla Çeşnigir Sinan Pascha Moschee, stammt aus dem Jahre 1376 und ist von Çeşnigir Sinan Pascha errichtet worden, wobei sie zu verschiedenen Zeiten restauriert wurde.

Die Grabstätte des Şeyhül’islam Elberdai ist ein Grabmal. Sie ist ebenso bekannt als Kloster des Şeyh Mehmet Çelebi. Es befindet sich im stadtivertel Yazla von Eğirdir, östlich der Moschee. Der Bau hat einen quadratischen Grundriß und eine Kuppel. Auch das Grabmal genannt Baba Sultan Türbesi ist im Stadtviertel Yazla. Mit seinem achteckigen Korpus und konischen Dach erinnert es an die Grabmäler aus der anatolisch–seldschukischen Zeit. Gemäß seiner Inschrift hat sie Hamidoğlu İlyas Bey im Jahre 1358 errichten lassen.

Die Eğirdir Dündar Bey Medres - Im Jahre 1237 ließ der seldschukische Sultan Gıyaseddin Keyhüsrev II. hier eine Herberge bauen. Das Gebäude wurde 1301 durch Hamidoğlu Dündar Bey zur Medrese umgewandelt. Der Eingang der zweistöckigen Medrese erweckt mit ihren Ornamenten Interesse. Der eigentliche Medrese-Saal hat 11 Räume, einen offenen Innenhof und einem Brunnen in der Mitte.

Die Gaststätte von Eğirdir Hanı - Das Bauwerk im Stadtviertel Yeni Mahalle stammt aus dem Jahre 1237. Sowohl die Aula als auch der eigentliche Raum des Bauwerks, das eine große Fläche bedeckte, stehen nicht mehr, jedoch trifft man in der Aula auf Grundspuren von ein paar Gästezimmern.

Unter den historischen Denkmälern von Eğirdir sind auch Kirchen zu erwähnen. Die erste dieser Kirchen ist die Hagia Stefanos (Yeşilada) Kirche aus dem zweiten Halbjahr des 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich in Yeşilada im Bezirk Eğirdir. Das Bauwerk hat drei Nebenräume und einen Basilika-Grundriss. Die zweite Kirche ist die Hagia Georgios in der Ortschaft Barla im Bezirk Eğirdir. Das Bauwerk mit rechteckigem Grundriß ist größtenteils zerstört.

Nach einer Besichtigungstour durch historische Sehenswürdigkeiten ist es zu empfehlen, sich noch den Eğirdir–See anzusehen, einem wahren Naturwunder, und, falls man nach alldem Hungergefühle empfindet, von den weißen Forellen zu kosten, die in den Restaurants rund um den See angeboten werden. Auf der Eğirdir-Insel, die mit Holzflößen zu erreichen ist, werden Weberei-Produkte angeboten, die dort an den Webstühlen verarbeitet werden. 30 km südlich des Eğirdir–Sees erreicht man den gleichnamigen Nationalpark des Kovada–Sees. Dieser See, mit einer reichen Fauna hat einen einzigartigen Ausblick. Der See ist die Heimat von verschiedenen Spezies von Wildenten und Jagdtieren. Eine Höhle namens İnönü befindet sich im Dorf Sarıidris im Bezirk Eğirdir und ist ein weiteres Glied der natürlichen Schönheiten dieser Region.

GELENDOST


Der Bezirk namens Gelendost ist im Norden der Stadt Isparta. Er liegt 10 km entfernt vom Eğirdir–See. Die Geschichte dieser Stadt, die einen Teil der Psidia-Besiedlung darstellt, weist Parallelen mit den anderen genannten Bezirken auf. Das wichtigste historische Denkmal dieses Bezirkes ist das Kervansaray von Ertokuş (auch genannt: Kudret Hanı oder Gelendost Hanı). Die Gaststätte hat 1223 Mübarüziddin Ertokuş erbauen lassen; sie befindet sich östlich des Eğirdir-Sees. Es besteht aus zwei Teilen mit einem durch ein Gewölbe bedeckten Raum und einem Innenhof. Die Räume gehen in den Seitenbögen der Aula weiter. Die Außenmauern sind wie die Festungsmauer grob bearbeitet. Die Brücke namens Gelendost Afşar befindet sich im Dorf Afşar. Es ist ein anatolisch-seldschukisches Bauwerk. Die Brücke wird immernoch benutzt.

GÖNEN


Gönen liegt 24 km vom Stadtzentrum Isparta entfernt. In der antiken Stadt Konana, das im Osten der Stadt liegt, wurden seit dem I. Jh. v. Chr. M.Ö. I. Münzen geprägt. Es gibt nicht viele Überbleibsel auf der Fläche der ehemaligen Stadt, und die Grabsteine aus dieser Stelle sind in der Sammlung des Museums von Isparta zu sehen. Weitere Kulturwerke des Bezirkes Gelendost sind zwei Moscheen im Zentrum der Stadt, sowie das Grabmal des Yunus Emre im Osten der Stadt.

KEÇIBORLU


Dieser Stadbezirk ist 40 km vom Zentrum der Stadt Isparta entfernt. Historisch wichtige Orte in diesem Bezirk sind folgende: Keçiborlu Hügel, Kılıç Hügel, Kılıç Fari Ruinen, Fadıllı Ruinen, Güneykent Stadtrelikte, Sinanbey Moschee, Senir Hacı Osman Moschee, Gümüşgün Sinan Dede Grabmal. In Keçiborlu gibt es zahlreiche Hochebenen. Der Bezirk leistet durch die Hochebenen namens Söğütdağı, Fadıllı, Koru, Taşoluk, Boyralı, Sini, Aydoğmuş, Akdağ einen wichtigen Beitrag für den Fremdenverkehr im Bereich Hochebenen.

SENIRKENT


Die Stadt Senirkent ist 76 km vom Zentrum der Stadt Isparta entfernt. Sie ist auf einer Ebene im Norden des Eğridir-Sees, am Fuß des Berges gegründet. Aus Recherchen geht hervor, dass Senirkent ein altes Siedlungsgebiet gewesen sein muss. Die nennenswertesten Kulturreste in dieser Stadt sind folgende: die Antike Stadt Tymandos, die Hügel Yassıören, Garip, Tohumkesen, Aralık, Gençali, sowie das Grabmal von Veli Baba.

Die antike Stadt Tymandos befindet sich in der Ortschaft Yassıören. Die Überbleibsel der Stadt sind bis heute erhalten.

SÜTÇÜLER


Sütçüler, befindet sich südlich von Isparta. Die antike Stadt Adada zeigt die geschichtliche Entwicklung dieses Bezirkes. Es liegt 90 km entfernt von Isparta. Die antike Stadt liegt auf dem Grenzpunkt zwischen den historischen Orten Pisidia und Pamphilia. Die bekannte Historie der Stadt geht zurück auf das II. Jh. v. Chr. und ist bis heute ziemlich gut erhalten. Die Hauptstrasse mit Steinpflaster in der Stadtmitte, Relikte eines Tempels, eine Agora, eine mit Mauern umzäunte Akropolis, dem Versammlungsplatz der Stadtoberhäupter, einer Basilika, Theater, Nekropolis und Mausoleum (monumentale Grabstätte in Form eines Gebäudes) sind Beispiele hierzu.

Es gibt nicht sehr viele Informationen über die antike Siedlung Zorzila auf der Strasse zwischen Sütçüler-Kasımlar. Die Stadt Kocaköy Asarı, die nach Annahmen in der hellenistischen Zeit gegründet wurde, ist mit Stadtmauern umgeben. Der Tempel der Stadt, sowie eine in die Felsen gemeißelte Zisterne sind eine Besonderheit. Im Dorf Yeşilyurt im Bezirk Sülüklü sind die Ruinen von Sülüklügöl zu finden, und in der Stadtmitte die Ruinen von Taşkapı. In der Stadt Sütçüler sind ebenfalls die Festungen namens Sığırlık I und Sığırlık II zu finden, die im frühen Byzanz gebaut wurden. Die Moschee namens Sütçüler Sefer Ağa Moschee wurde zu verschiedenen Zeiten restauriert. Die Brücke von Çandır blieb unter den Gewässern des Stromes von Karacaören.

Im Südwesten der Stadt Sütçüler befindet sich auch der Yazılı Canyon, wo sich historische und natürliche Schönheit trifft. Auf den natürlichen Freiflächen der Seitenwände des Canyons wurden Gebetsstellen und Inschriften gefunden. Das Interesse nach diesem Ort steigt mit jedem Tag. Die Höhle namens Kuz an der Grenze der Stadt ist eine weitere natürliche Schönheit in diesem Bezirk.

ŞARK-I KARAAĞAÇ


Die antike Stadt Anabura im Bezirk Şarkikaraağaç, südlich des Dorfes Salur und westlich des Dorfes Belceğiz wurde auf einem Hang gegründet. Obwohl der Name dieser Stadt in schriftlichen Überlieferungen genannt ist, sind die Relikte nur in schwacher Zahl vorhanden. Die Relikte eines Theaters und eines Tempels sind hier zu finden. Auch von der antiken Stadt Neapolis ist nicht mehr viel übrig; vorhandene Säulen und Grabsteine wurden dem Museum von Isparta übergeben.

Der Turm von Zengibar befindet sich im Bezirk Şarkikaraağaç, auf dem Berg östlich des Dorfes Muratbağı (Zengibar). Die Ördekçi Burg auf dem Berg namens Sivri ist ebenfalls zerstört.

Die Moschee Şarkikaraağaç Ulu Moschee (Cami-i Kebir) ist 1282 zur Zeit des anatolisch–seldschukischen Königs Aleaddin Keykubat errichtet worden. Die Moschee wurde 1456 restauriert. Der Nationalpark Kızıldağ liegt in der Nähe des Sees von Beyşehir im Bezirk Şarkikaraağaç. Er ist einer der wichtigsten Parks unseres Landes durch ihre reiche Flora und Fauna.

ULUBORLU


Auch die Geschichte des Bezirkes Uluborlu lehnt sich an vorgeschichtliche Zeiten. Es wird geschätzt, daß Uluborlu von den Hethitern gegründet wurde.

Uluborlu ist auch bekannt durch Kirschen: jährlich wird hier in der ersten Woche des Monats Juli zwei Tage lang das Fest der Goldenen Kirche gefeiert. Weiterhin wird hier auch das Fest des Ölringkampfes veranstaltet.

Die antike Stadt Uluborlu Apollonia, die ebenfalls zu den historischen Orten dieses Bezirkes gehört, liegt heute unter der Bezirksstadt. Die Stadt wurde durch Seleukos I. (312- 280 v. Chr.) gegründet und fiel in der Geschichte unter die Herrschaft von verschiedenen Zivilisationen (Die Kolonien von Lykien, Trakien, Rom, Byzanz). Es gibt nicht viele Überbleibsel der antiken Stadt. Die mit Felsen umgebene Burg Uluborlu Kalesi am Fuße des Berges Kapıdağı, wurde durch Verwendung alter Baumaterialien zur Zeit byzantinischer Herrschaft neu errichtet; später wurde sie zur anatolisch–seldschukischen und osmanischen Zeit restauriert. Über den Festungen in Richtung Norden und Süden befinden sich drei Burgen. Das Festungstor ist groß und ist nach außen gerichtet.

In der ältesten Stelle der Siedlung in diesem Bezirk befinden sich die Cirimbolu Brücke und Su Kemeri (Wasserbogen). Das letztere wurde auch als Brücke benutzt. Die Moschee Uluborlu Alaaddin Moschee (Ulu Moschee) ist 1231 zur Zeit der Herrschaft durch den Seldschuken–Sultan Alaaddin Keykubat errichtet worden. Die zu verschiedenen Zeiten restaurierte Moschee weist, durch ihre Ziegelsteinminarette und allgemeine Grundlinien, Eigenschaften seldschukischer Architektur auf. Die Gargılı Lala Medrese (Taş Medrese), wird datiert auf die Zeit des Fürstentums der Hamitoğulları. Sie ist ziemlich verfallen. Ihre Aula zählt zur Gruppe der geschlossenen Medrese.

YALVAÇ


Der Bezirk Yalvaç befindet sich im Nordosten von Isparta. Die Stadt weist, mit der antiken Stadt Psidia Antiocheia und ihrem Museum wichtige historische Werte der Stadt Isparta auf. Die Insel Limenia – Der Tempel von Artemis gehören zu den wichtigen historischen Reichtümern der Stadt. Die Insel liegt auf dem Hoyran-See der 25 km entfernt liegt. Die Insel ist mit Festungsmauern umgeben und innerhalb dieser Mauern befindet sich der Tempel, der Artemis geweiht wurde, sowie Relikte anderer Bauten.

Pisidia Antiocheia wiederum befindet sich 1 km nördlich des Bezirkes, gegründet im Tal von Anthios der sich längs des Rückens der Sultan–Gebirge erstreckt. Antiocheia ist die Hauptstadt der Region Pisidia und wurde durch Antiochos I. (280- 261 v. Chr.) gegründet. Sie wurde nach dem Gründer benannt; nämlich Antiocheia. Die Stadt wurde später durch den römischen Kaiser Augustus als römische Kolonie neugegründet. Anfangs des 1. Jh. v. Chr. nahmen St. Paul und St. Barnabas die Stadt als Zentrum für die Verbreitung des Christentums. In Ausgrabungen in dieser Stadt wurde ein großer Teil der römischen Kolonie ans Tageslicht geführt. Pisidia Antiocheia besteht aus zwei Hauptplätzen, wobei sich diese Plätze im Osten und im Mittelpunkt der Stadt befinden. Die zur Zeit der Hellenen errichteten und nahezu 3000 m langen Mauern wurden zur Zeit der Römer und des Byzanz restauriert. An der höchsten Stelle der Stadt steht der Augustus–Tempel. Am westlichen Tor sind Reliefs zu sehen, auf denen Waffen und Panzerausrüstungen dargestellt sind, die die Stärke der Stadt symbolisieren sollten. Die Säulenallee ist eine der wichtigsten Teile der Stadt. Ihr Theater wurde auf den Rücken eines in der zur Stadtmitte nahe gelegenen Hügels gebaut. Südlich befindet sich die Kirche St. Paul mit Basilika–Grundriß und Mosaik-bedecktem Boden. Die Wasserbögen, gebaut in der römischen Zeit und Wahrzeichen der Stadt, sind noch sehr stabil.

Die Heilige Stätte des Gottes Men- Men ist nach dem Glauben im dritten Jahrtausend v. Chr. der Mondgott von Anatolien. Die Antike Stadt Antiocheia ist das wichtigste Zentrum des Men-Kultes. 5 km Östlich von Yalvaç, auf dem Hügel von Karakuyu, befindet sich die Heilige Stätte des Gottes Men ein Tempel aus dem 4. Jh. v. Chr.

Im Museum von Yalvaç werden Funde aus Ausgrabungen in diesem Bezirk und ihrer Umgebung ausgestellt. Die Werke im Archäologischen Museum von Yalvaç, das 1966 für den Besuch eröffnet wurde, werden in drei Abschnitten exhibiert. Diese sind prähistorische Ausstellungsstücke, klassische Werke und das ethnographische Museum.

Werke aus der türkisch–islamischen Zeit in Yalvaç sind folgende: die Moschee Yalvaç Devlethan Moschee, steht im Zentrum der Stadt, wobei deren genaues Baujahr und Architektur nicht bekannt ist. Es wird angenommen, daß sie zur Zeit des Fürstentums von Hamidoğlu gebaut wurde. Sie wurde mit wiederverwertetem Baumaterial gebaut. Die Moschee Yalvaç Yeni Moschee stammt aus dem 19 Jh. und liegt im Zentrum von Yalvaç. Sie hat einen quadratischen Grundriß und eine einzige Kuppel. Die Moschee Yalvaç Leblebiciler Moschee wurde aus eigenem wiederverwertetem Baumaterial gebaut und ihre Minarette wurde aus Ziegeln errichtet.

In Yalvaç kann man nach traditionellem Handwerk hergestellte Lederwaren kaufen und den Nationalpark namens Kızıldağ besuchen, der mit Zedernbäumen bedeckt ist.

YENIŞARBADEMLI


Der Bezirk Yenişarbademli liegt westlich des Beyşehir-Sees. Das wichtigste historische Denkmal in dieser Stadt sind die Relikte des Palastes von Kubadabad aus der anatolischen–seldschukischen Zeit. Die Ausgrabungen dieses anatolisch–seldschukischen Palastes von Kubadabad werden zur Zeit unter der Leitung von Prof. Dr. Rüçhan Arık fortgeführt.

Dank der Teams, die im Jahr 1991 12 km nach dem Eingang in die Höhle, (welche das erste mal nur 6 Kilometer begangen wurde) wieder zurückkehrten, wurde eine Höhle entdeckt, die als längste Höhle der Türkei und drittlängste Höhle der Welt geschätzt wird. Da Entdeckerteams nach dieser Entdeckung nicht weiter in diese Höhle hinein zu gehen vermochten, ist die genaue Tiefe der Höhle von Pınargözü nicht bekannt. In der Höhle sind gleich ab dem Eingang natürliche Siphons zu finden. Eiskalte Wasserfälle darin sorgen für einen atemberaubenden Anblick. Eine der wichtigsten Eigenschaften dieses Bezirkes ist die Spezialität „Fisch im Ofen“ und „Fisch auf dem Grill“ -die bekannteste Köstlichkeit von Pınargözü. Touristen, die dieses Gebiet besuchen, sind von der Höhle in Pınargözü und von der Tagesausflugsstätte immer wieder begeistert und beschreiben dieses Gebiet als ‚eine Ecke aus dem Paradies’.

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