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[Iğdır]


IĞDIR      



Iğdır befindet sich an der Ostgrenze der Türkei, mit dem Berg Ağrı ist Iğdır eine sehenswürdige Stadt.

Die Nord- und Nordostgrenze der Stadt wird entlang des Fluss Aras und dessen Flussbett gezogen. Dies macht die Grenze zu Armenien aus. An der Ost- und Südostseite befinden sich die Republikgemeinde Nahcivan und Iran, wobei sich im Süden die Stadt Ağrı und im Westen und Nordwesten die Stadt Kars befinden, die Nachbarn von Iğdır.

Iğdır ist ein weites Gebiet, das von Hochebenen und Gebirgsabschnitten umgeben ist. Dil Ovası (Zungentiefebene) ist die höchste Grenze in der Spitze der Türkei. Der höchste Berg der Türkei großer Berg Ağrı befindet sich an der Grenze des benachbarten Iran.

Der Name der Stadt Iğdır kommt davon, dass der 21. Kaiser Oğuz Han, der aus einem der 24 Oğuzfamilienstämmen abstammte, 6 Söhne hatte und einer dieser Cengiz Alp hieß; dessen ältester Sohn hieß Iğdır Beg, von seinem Namen wurde der Stadtnamen übernommen. Wortwörtlich bedeutet dieser Name „gut, erhaben, tapfer“.

Bei dem größten Teil, der bisher durchgeführten Untersuchungen stellte man fest, dass 4000 v. Chr. die Huri, die aus Mittelasien kamen, die ersten Ansiedler dieses Gebietes waren. Bis heute befand sich Iğdır und seine Umgebung unter der Herrschaft vieler verschiedener Kulturen, so waren dort die Huri, die Urartus, die Sakalar, der Staat der Arsak, die Sasani, muslimische Araber, die Kayi, die Ilhaner, die Fürsten unter Herrschaft von Timur, die Karakoyunlu, die Akkoyunlu, das Safavi Reich, das Osmanische Reich und der Staat Iran (Provinz Revan). 1917 wurde Iğdır von den Armeniern besetzt, am 14.11.1920 wurde es von dieser barbarischen Herrschaft befreit.


Sehenswerte Orte


Das Ausrottungsdenkmal


Das Wohnviertel Bahar (Bahar Mahallesi) ist an der Kreuzung der Landesstraße platziert.

Zum Gedenken der 80 tausend Türken, die den armenischen Räuberbanden zum Opfer fielen, wurde im Jahre 1999 in Iğdır dieses Denkmal aufgestellt, wobei die Höhe von diesem und des Museums 4340 Meter vom Meeresspiegel betragen. Dieses Denkmal ist auch heute noch das höchste Denkmal der Türkei. Auf dem Denkmal befinden sich Verziehrungen aus Bronzegussreliefen, welche die Schwerte und deren Hüllen aufzeigen, die von den ältesten türkischen Staaten bis zur heutigen Republik benutzt wurden. Mit dem Berg Ağrı, der sich hinter dem Denkmal befindet, stellt dieses eine Ganzheit dar. Im Museum werden Reste der Dokumente, Fotos und weitere Materialien ausgestellt, die von der zwischen 1915-1918 verlebten armenischen Barbarei und den Sammelgräbern aus dieser Zeit zurückgeblieben sind.

Der Berg Ağrı


Er ist der höchste Berg der Türkei und bildet die Grenze zwischen Iran und Iğdır. Dieser Berg, der eine Höhe von 5165 Meter hat, ist ein alter vulkanischer Berg. Der Berg Ağrı tritt neben seiner geologischen Lage auch mit seiner märchenhaften Identität in den Vordergrund, da behauptet wird, dass dieser Berg nach der Sintflut der Arche Noah als Fluchtort gedient hatte. Dieser Berg, der auch in den heiligen Büchern erwähnt wird, ist in verschiedenen Sprachen mit unterschiedlichen Namen bekannt. Einige dieser Namen sind Ararat, Kuh-i Nuh, Cebel el Haris. Laut der Eintragungen steht fest, dass der Berg Ağrı erstmals am 9. Oktober 1829 von Professor Frederik Von Parat bestiegen wurde. Doch wurde die erste Winterbesteigung dieses Berges erst am 21. Februar 1970 durch Dr. Bozkurt Ergör verwirklicht. Bis heute konnte noch keine Solobesteigung dieses Bergs im Winter verwirklicht werden.

Die Herberge Harmandöven


Diese befindet sich in Richtung Tebriz Karavanstraße auf der alten Seidenstraße. Die Herberge wurde in der Epoche der Seldschucken vom Herren der Sürmalis von Serafeddin Ejder im 12. Jahrhundert gegründet. Sie ist eines der schönsten Muster von Edelsteinhandarbeiten der Seldschucken.

Aschenhügel (Kültepe)


Dieses befindet sich in der Nähe des Gebiets Melekli. Hier wurde bei den Ausgrabungen im Jahre 1913 ein Friedhof der Urartus entdeckt, in der die Aschen der verbrannten Leichen der verstorbenen Menschen in Gefäßen vergraben waren. Außerdem fand man in dem Friedhof auch Schmuckstücke, Waffen und Stempeln.

Die Ruinenstadt Ahura


Am Bergfuß des Ağrı befindet sich Ahura (Yenidoğan/das Neugeborene). Es wurde 2200 Jahre vor unserer Zeit als ein religiöses Gebetszentrum gegründet. Doch wurde das Dorf von großen Felsen und Schlammlawinen vernichtet, die aufgrund des im Jahre 1840 entstandenen Erdbebens vom Berg herabrollten. Hier befindet sich heute noch der alte Dorffriedhof.

Gräber Koçbaşı


Die Koçbaşı Gräber befinden sich in fast allen Friedhöfen der Iğdır Tiefebene. Sie stammen aus der Epoche der Karakoyunlu. Diese Grabsteine sind auf den Gräbern von tapferen Helden und jung verstorbenen Menschen aufgestellt.

Der Fluss Aras


Am Rande des Flusses Aras kann man Picknick machen und spazieren gehen.

Der Ausflugsort Schwarzburg


Die Schwarzburg (Karakale) wurde im Osten von der Iğdır-Tiefebene, an der Armeniergrenze, an einem logistisch sehr günstigen Verteidigungspunkt gegründet. Die Schwarzburg ist eine der ältesten Ansiedlungszentren der Sürmeli Grube (Sürmeli Çukuru), wobei man vermutet, dass diese im Zeitalter der Urartus, oder in einem noch älteren Zeitalter gegründet wurde. Aber leider sind die Burgmauern, aufgrund der Erdbeben in den Jahren 1664 und 1840 zerstört worden.

Die Burg Iğdır-Korgani


Die Burg befindet sich am Fuß des Bergs Ağrı. Die Burg Iğdır Korgan ist auf einem steilen Felsen, der sehr gut zu verteidigen war, und in einer Lage errichtet, in der die Kervan- und Handelsstraße gut unter Kontrolle gehalten werden konnte. Sie wurde im 11. Jahrhundert von den Oğuz Türken gegründet. In der Iğdır Korgan Burg befindet sich auch heute noch eine Windmühlenruine, die aus jenem Zeitalter stammt.

In Iğdır und deren Umgebung ist die Speise, die aus dem Unterschenkel des Lamms hergerichtet wird, mit dem Namen Bozbaş sehr berühmt. Außerdem sind Steinklößchen (Taş Köfte) und Joghurtsuppe sehr schmackhafte Speisen.

In Iğdır und Umgebung, besonders in den Dörfern, werden sehr schöne verschiedene Boden- und Wandteppiche, Umhüllungen, Einschlagtücher und Taschen geflochten, die aus speziell mit Wurzelfarben gefärbten Schaf- oder Baumwollen hergestellt wurden. Die Muster dieser sind wirkliche Kunstwerke. Hier werden im Allgemeinen die Motive von Karabağ und Kaukasus (Kafkas) verwendet. Auf Wollsocken werden Pflanzen- und Tiermotive verwendet.

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