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[Phonetische Künste] [Phonetische Künste] [Klassische Türkische Musik]


STIMMLAGEN UND TONFOLGEN      



Tonfolge ist die Grundlage der Gesangsproduktion etnwickelt zwischen den Tonlagen eine “Vetrautheit”. Die Tonfolge verwirklicht das aehnliche wie der Takt zeitlich, über die Tonlagen verwirklicht. In der Edvar-Tradition (Wissenschaft und Lehrbuch der türkischen Musik) sind Tonfolgen in Gruppen, Zweige, Stimmen und Synthesen behandelt und erklaert worden.

In der Edvar-Tradition die als “Systematische Schule” bezeichnet wird werden 12 Tonfolgen, sechs (spaeter sieben) Stimmen, vier Zweige und 24 (spaeter 48) Synthesen als Grundlagen genommen. Aber spaeter wurde mit der Begründung “es gibt kein Ende für die Synthese” eine Elastizitaet für das Organisieren der neuen Stimmen gebracht die aus der Einheit verschiedener Schichten der Tonfolgen und Gruppeneinigungen entstehen könnten. Diese Zahlen die in der Musikkultur der Osmanen erwaehnt wurden haben in der Grundlage eine Beziehung zu den Elementen des Universums. Zum Beispiel entsprechen 12 Tonfolgen den 12 Sternzeichen, die vier Zweige den vier Elementen Feuer-Wasser-Luft und Erde, sechs Stimmen (spaeter wurden es sieben) den sechs Sternen und vorher 24 dann spaeter 48 und unbegrenzte Syntheesen den 24 Stunden des Tages.

Angefangen mit Fârâbî (X Jahrhundert) haben verschiedene Schriftsteller wie İbn¬i Sinâ (XI. Jahrhundert), Safıyüddin Urmevî (XIII. Jahrhundert), Maragalı Abdülkâdir (XIV. Jahrhundert), Kutbeddin ,Sirâzî (XIV. Jahrhundert), Lâdikli Mehmed Çelebi (XV. Jahrhundert), Kırşehirli Yusuf (XV. Jahrhundert), Hızır bin Abdullah (XV. Jahrhundert), Bedr¬i Dilşâd (XV. Jahrhundert), Seydî (XV. Jahrhundert), Ahmedoğlu ,Sükrullah (XV. Jahrhundert), Abdülkaadir’ Sohn Abdülazîz (XVl. Jahrhundert), Ali Ufki (XVI. Jahrhundert), Abdülhamid el-Ladiki (XVII. Jahrhundert), Nayi Osman Dede (XVII. Jahrhundert), Kantemiroğlu (XVII. Jahrhundert), Abdülbâkî Nâsır Dede (XVIII. Jahrhundert), Hızır Ağa (XVIII. Jahrhundert), Muallim İsmâîl Hakkı Bey (XIX Jahrhundert), Hâsim Bey (XIX Jahrhundert), Notacı Emîn Ağa (XIX. Jahrhundert) in verschiedenen Jahrhunderten Edvards geschrieben und Themen wie Takt und Tonfolgen mit allen Einzelheiten behandelt.

Zum XX.Jahrhundert hin hat Rauf Yektâ eine neue Theorie entwickelt um der Theorie der türkischen Musik eine wissenschaftliche Grundlage zu geben und der Armonieanwendung eine Möglichkeit zu bieten. Die Ansichten von Rauf Yektâ wurden mit einigen Aenderungen von Hüseyin Saadettin Arel und Dr.Subhi Ezgi behandelt und mit der Zusammenarbeit des Physikers Salih Murat Uzdilek unter dem Namen Arel-Ezgi-Uzdilek-Theorie verbreitet. Obwohl die an die Tradition gebundenen Musiker dagegen waren versucht man mit der Unterstützung verschiedene Anstalten diese Theorie zu einer Offiziellen Auffassung zu machen. Diese Diskussionen über diese Theorie dauern auch heute an.