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[Phonetische Künste] [Phonetische Künste] [Klassische Türkische Musik]


TAKTE      



In der klassischen türkischen Musik ist der Takt ein Begriff der die zeitliche Organisation herstellt, die die Grundlage der Werke bildet. Der Takt besteht aus Taktmassen aus verschiedenen Werten und Betonungen aus der Sicht der Laenge und Kürze.

Der Takt ist ein bestimmter rhythmischer Form der die Grundlage der Melodie bildet. Aus diesem Grund ist der Takt immer aus der Sicht der Entstehung der Melodien immer vorrangig. Die alten Meister fingen mit der Übung immer mit dem Takt an. Nach dem der Takt des zu spielenden Werkes begriffen worden war, war die Melodie richtig. Das Wesen der Übung die sich gaenzlich auf Gedaechtnis und Erinnerung stützte bestand bestimmt ohne Zweifel aus dem Taktwissen. In den alten Edvar (Wissenschaft und Lehrbuch der türkischen Musik) wurde der Takt sehr ernsthaft behandelt und geschrieben. Die verbreiteten Taktformen waren Silben wie ten, nen, te, ne oder düm, tek.

Heutzutage nennt man Takte bis zu 15 teiligen Takten “Kleine Takte”, und die grösser als 15 sind “Grosse Takte”. Takte die aus dem Gebrauch von zwei grossen Takten hintereinander entstehen nennt man “Darbeyn Takte”.

Alle Takte die unter verschiedenen Namen wie Nim Sofyan, Semai, Sofyan, Türk Aksağı, Yürük Semai, Devr-i Hindi, Düyek, Aksak, Aksak Semai, Curcuna Tek Vuruş, Firenkçin, Nim Evsat, Devr-i Revan, Raksan, Çifte Düyek, Fahte, Durak Evferi, Hezeç, Çenber, Evsat, Frengî Fer, Muhammes, Darb-ı Hüner, Sakil, Nim Zencir, Havi, Darb-ı Fetih bis heute erhalten geblieben sind, sind nicht alle gleich alt. Einige wurden in Zeiten entwickelt die man ziemlich neu bezeichnen kann und wurden auch so benannt.