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[Erzurum]


ERZURUM      



Erzurum ist die größte Stadt in Ostanantolien und ist ein ziemlich altes Siedlungsgebiet. Die am Rande der Palandöken Berge errichtete Stadt hat in den letzten Jahren besonders an Bedeutung in Bezug auf den Wintertourismus gewonnen. Es befinden sich viele historische Bauten in der Stadt und Erzurum verfügt über ein hohes Tourismuspotential.

Entsprechend der mittleren und westlichen Türkei hat Erzurum sehr viele Höhenlagen. Erzurum hat seinen Platz vom Klima her am heftigen Festland östlich Anatoliens. Die Jahrestemperatur dieses Gebietes beträgt durchschnittlich 6.0 Grad C.

Man schätzt, dass Erzurum 4900 v. Chr. erbaut wurde. Das Gebiet, in dem sich Erzurum befindet wurde im Verlauf der Geschichte durch die Uralaltier, Kimmerer, Skythen, Meder, Perser, Römer, Sasaniden, Araber, Seldschuken, Byzantiner, Mongolen, Ilhanen sowie Safis und von vielen andere verschiedenen Kulturen und Herrschaften geführt. 1514 wurde die Stadt und das Gebiet durch die Osmanen erobert und ihre Herrschaft hielt bis zur Gründung der Türkischen Republik 1923 an.

Am 23. Juli 1919 fand in Erzurum der Kongress für Volkskampf, Volkseinheit und der Unabhängigkeitsbewegung statt.


DIE KREISE


Landkreise von Erzurum sind: Aşkale, Çat, Hınıs, Horasan, Ilıca, İspir, Karaçoban, Karayazı, Köprüköy, Narman, Oltu, Olur, Pasinler, Pazaryolu, Şenkaya, Tekman, Tortum und Uzundere.

Pasinler


Pasinler war im IV. Jahrhundert in der Herrschaft der Byzantiner und 615 der Araber. 1084 wurde Pasinler von den Türken erobert.

Das in Pasinler befindliche Thermalbad hat eine Personenkapazität von 3702, 39 Grad Wassertemperatur und bietet den Patienten und Besuchern Bedienung und Unterkunft.

Köprüköy


Köprüköy bedeutet -die an der Brücke erbaute Ortschaft- und wurde in sehr alten Zeiten errichtet. Köprüköy (Deli Çermik) ist bekannt durch das Thermalbad die Temperatur des Thermalwassers beträgt 27 Grad.

Uzundere


Hat eine Vergangenheit von ungefähr 3000 Jahren. Der im Gebiet befindliche Tortum See und Tortum Wasserfall wird im Sommer durch Anwohner und Touristen sehr besucht. İn der zum Gebiet gehörenden Ortschaft Çamlıyamaç befindet sich seit dem 10. Jh. die Öşvank Gürcü Kirche.

Ilıca


Die Forschungen zeigen, dass sich die Geschichte von Ilıca bis 4000 v. Chr. erstreckt. In Ilıca befinden sich schwefelhältige warme Quellen. In den Thermalbadanlagen wird für Besucher und Patienten Unterkunft sowie Möglichkeit zur Behandlung und Heilung gewährleistet.

İspir


Die Gründung der Stadt reicht zurück bis ins 19. Jh. v. Chr. Nach der Reise von Yavuz Selim in den Iran von 1514, ging die Stadt in die Herrschaft der Osmanen über. Der Fluss Coruh - einer der am schnellsten fließenden Flüsse der Welt- ist für den Raftingsport sehr geeignet. Auf vier Etappen kann er ausgeübt werden. Begonnen wird in Bayburt und man gelangt auf der 260 km langen Strecke über Ispir und Yusufeli bis nach Artvin.

Olur


In der im Gebiet liegende und vom Tourismusstandpunkt her wichtiges Potential aufweisende Ortschaft Keçeli befindet sich die Van Kirche, und ist auch die in der Ortschaft Yıldızkaya befindliche Kivi Grotte sehenswert.


HISTORISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN


Museen



Archäologisches Museum Erzurum


Mit der Eröffnung im Jahr 1994 wurde das Museum Yakutiye Medrese für Türkisch-Islamische Werke und Völkerkunde in ein Archäologisches Museum umgewandelt. Interne Einheiten bestehen aus dem Museum für Türkisch-Islamische Werke und dem Atatürk-Haus-Museum. Im Museum befinden sich die Halle der Ausgrabungen, Halle der Trans-Kaukasischen Kultur 2000 v. Chr., die Uratu-Halle, Halle der Naturgeschichte und eine Halle für armenische Geschichte.

In der Halle der Ausgrabungen befindet sich eine breite wichtige Palette der Werke aus den Grabungen von Karaz (1942-1944), Pulur (1960), Güzelova (1961), Sos (1994-1998) und Höyünk. Es sind kleine Gemälde, heilige Öfen, Speerspitzen, Tongeschirr, und Steinwerke aus 9.000 v. Chr. und der Seldschucken ausgestellt.

In der Rom, Hellenen und Transkaukasus Halle sind, die bei den Ausgrabungen von İkiztepe gefundenen Werke, durch Kauf und Beschlagnahmung dem Museum zugefallene Werke aus Römischer und Hellenistischer Zeit ausgestellt. Diademe, goldene Ringe und Ohrhänger, Glastränenflaschen, Irden aus der Zeit 2000 v. Chr. Sowie westlich vom Van Becken, aus dem westanatolischen Gebiet, aus der Umgebung südlich und nördlich des Umriye Sees, nordöstlich bis nach Georgien reichende Kulturgegenstände des Transkaukasus.

In der Halle der Inschriften der Urartu und der Münzabteilung ausgestellt sind Ton- und Metallgefäße, Schmuckstücke, Siegel, Kriegsgegenstände, Opfertabellen und Runen zeigen die Entwicklung der Urartu-Zivilisation. Außerdem befinden sich in dieser Halle zahlreiche Münzen aus der Hellenistischen, Römischen und Byzantinischen Ära.

In der Halle für armenische Geschichte werden Funde aus dem Anatolien des Jahres 1918 über Rassendiskriminierung durch eine armenische Untergrundbewegung an den Türken aus den Stätten Alaca in Erzurum, den Ortschaften Yeşilyayla und Tımar, Ortschaft Obaköy in Kars ausgestellt. Unter den Funden sind Amulette, Knöpfe, Platten und Ketten mit Halbmond und Stern, Geschosspatronen und Stücke aus dem Koran ausgestellt.

Atatürk-Haus-Museum


Nachdem der General Mustafa Kemal in Samsun war, kam er zum Kongress nach Erzurum. Vom 9. Juli 1919 quartierte er mit Herrn Hüseyin Rauf und seinen Kameraden das Haus bis 29. August 1919, somit gewann das Haus durch diese während der 52 Tage andauernden Studien für den Erzurum Kongresses einen geschichtlichen Wert. Bei der Ankunft am 13. September 1924 in Erzurum übergab der Bürgermeister, Herr Nazif, im Namen der Stadt, ein durch einen Juwelier hergestellten Schlüssel und einen Grundbuchsauszug des Hauses, als Geschenk dem General Mustafa Kemal. In diesem Museum sind zu dieser Zeit private Gegenstände, Dokumente und Bilder ausgestellt.

Türkisch-İslamische Werke und Ethnographie Museum (benannt als Yakutiye Medresesi -Hochschule für Theologie): Gemäß der Inschrift auf dem Tor der Hochschule, wurde diese in der Zeit der Ilhan Herrschaft im Namen des Gazanhan und der Ehefrau Bolugan Hatun, durch Cemaleddin Hoca Yakut Gazani nach islamischer Zeitrechnung 710 (chr. Zeitrechnung 1310) erbaut.

Die Bauweise der Seldschukenzeit wurde in der Yakutiye Medrese fortgeführt und entstand ein denkmalartiges Baustück. Der Bau hat vier Säulen, einen mit Mauern umgebenen Hof und befindet sich in der Gruppe der Hochschulen. In der Kuppel befindet sich ein Grab. Das nach Außen ragende kronenartige Tor und an zwei Ecken auf Säulen verteilte Gleichgewicht der Vorderseite ist im ganzen Bau mit Kuppeln gewährleistet. An den auf der Vorderseite befindlichen Blumen und Geometrie Motive und Symbole wird auch die Bedeutung der Symmetrie ersichtlich. Das Museum ist nur in den Sommermonaten für Besucher offen.


Türkisch-İslamische Werke und Ethnographie Museum (benannt als Yakutiye Medresesi -Hochschule für Theologie


Gemäß der Inschrift auf dem Tor der Hochschule, wurde diese in der Zeit der Ilhan Herrschaft im Namen des Gazanhan und der Ehefrau Bolugan Hatun, durch Cemaleddin Hoca Yakut Gazani nach islamischer Zeitrechnung 710 (chr. Zeitrechnung 1310) erbaut.

Die Bauweise der Seldschukenzeit wurde in der Yakutiye Medrese fortgeführt und entstand ein denkmalartiges Baustück. Der Bau hat vier Säulen, einen mit Mauern umgebenen Hof und befindet sich in der Gruppe der Hochschulen. In der Kuppel befindet sich ein Grab. Das nach Außen ragende kronenartige Tor und an zwei Ecken auf Säulen verteilte Gleichgewicht der Vorderseite ist im ganzen Bau mit Kuppeln gewährleistet. An den auf der Vorderseite befindlichen Blumen und Geometrie Motive und Symbole wird auch die Bedeutung der Symmetrie ersichtlich. Das Museum ist nur in den Sommermonaten für Besucher offen.


Üç Kümbetler (Drei Kuppeln)


Üç Kümbetler, auf einem achteckigen Plan aufgebaut, gehörte es vermutlich dem Gründer der Saltuken-Herrschaft Emir Saltuk. Bei den drei, aus Felssteinen geschliffenen Kuppeln ist bei zwei Kuppeln nicht bekannt, um wessen Gräber es sich handelt. An diesen mitunter den Türken zuzusprechenden Kuppeln tragen der Plan, die Baumaterialien und die Verzierungen eine besondere Bedeutung. Diese prachtvollen Kuppeln tragen zwei Besonderheiten. Als Erstes handelt es sich dabei um in Anatolien errichtet Werke und als Zweites verfüge sie alle drei um unterschiedliche architektonische Bauweisen.


Burg von Erzurum


Die Burg ist 79 km von Erzurum entfernt und befindet sich auf der Seidenstraße. Die in einer Höhe von ca. 2000 m erbaute innere Burg wurde im 5. Jh. durch den Römischen Kaiser Theodosius erbaut. Letztendlich wurde die Burg als Kaserne verwendet. Die kleine Moschee und der Uhrenturm tragen als erste türkische Bau- und Architekturweise besondere Bedeutung. Der auch als Tablett-Minarett benannte Turm wurde im Mittelalter als Beobachtungsturm verwendet, und im Barockzeitalter der osmanischen Architektur zu einem Uhrturm umgewandelt. Die mit nur einer Kuppel bedeckte kleine Mosche trägt die besondere Art der türkischen Architektur.


Der Uhr Turm


Der im inneren der Burg als Minarett erbaute Uhr Turm, wird als Tablett-Minarett und Turm benannt. Auf der Festungsmauer, der Burg, die auf einem die Stadt überblickenden Gipfel erbaut wurde, befindet sich der Uhrturm, der von allen Seiten sehr gut sichtbar ist. Zwischen 1124 – 1132 wurde dieser Turm unter der Herrschaft des Abul Muzafferüddin Gazi errichtet.


Erzurum Çifte Minareli Medrese (Hochschule mit doppeltem Minarett)


Da es keine Aufzeichnungen gibt, ist der genaue Name und die Zeit der Errichtung unbekannt. Man nimmt an, dass das Minarett durch die Tochter des Sultans der Seldschuken, Alaaddin Keykubad, Hundi Hatun, oder durch eine Frau Sultan der Ilhan-Dynastie erbaut wurde, warum es auch Frauenhochschule (Hatuniye Medresesi) genannt wird. Allgemein wird angenommen dass es Ende des 13. Jhs. gebaut wurde.

Mit vier Säulen und offenem Hof ist diese Hochschule das größte Beispiel in Anatolien. An der Vorderseite befinden sich außer dem Kronenförmigen Tor zwei halbrunde Stützbalken mit Wasserbecken. An beiden Seiten des kronenförmigen Tors, zylinderförmige mehrscheibige Kacheln, glasierte und unglasierte Ziegelsteine, die Sockeln sind mit chinesischen Mosaiken verziert. Die oberen Teile sind zerstört. Besonders ist die Verzierung des Kronenförmigen Tores, das durch eine gestaffelte schlingenartige Pflanze umrundet ist und dem Drachen innerhalb der dickrandigen Flächen, dem Lebensbaum und die Adler-Motive an der Vorderseite sind sehr auffällig. Der östlich fertig gestellte Lebensbaum und die Adlermotive werden als Amulett bezeichnet. Der Glaube erstreckt sich bis zu den mittelasiatischen Türken, dass dessen Bedeutung Kraft und Unsterblichkeit sein soll.

Es befinden sich Inschriften neben geometrischen Symbolen und Blumenmotiven in den Zellen, an Fensterrahmen und Pfeilern.


Ulu Mosche (Atabey Mosche-Zentrum)


Man nimmt an, dass diese Mosche unter der Saltuken-Herrschaft im Jahr 1179 erbaut wurde, diese war des Öfteren Restaurationen ausgesetzt und wurde auch öfters benutzt.


Bağbaşı Kirche


Die Kirche wurde durch den Georgierkönig David dem Großen zwischen 961 – 1001 errichtet und befindet sich 26 km vom Landkreis Tortum entfernt in der Ortschaft Bağbaşı. Das später als Moschee verwendete Gebäude bewahrt seine kirchliche Bauweise und wird auch von Christen besucht.

Andere in der Umgebung befindliche Moscheen und Kirchen sind aus geschichtlicher Sicht sehr wichtige Werke. Zu diesen Werken zählen; die Moschee des General Lala Mustafa, die General Murat Moschee, die Georgier Tor Moschee (Herr Ali Ağa), die Ceferiye Moschee, die Narmanlı Moschee, die Şeyhler Moschee, die General Ibrahim Moschee, die Hacı Derviş Moschee, die Cennetzade Moschee, die General Ayaş Moschee, die Georgischer General Mehmet Moschee, die General Arslan Moschee und die Kirche der Ortschaft Penek (Burg).


Çobandede Brücke


In den Jahren 1297 – 1298 wurde diese Brücke durch den Wesir der Ilhanen Emir Çoban Salduz erbaut. Sie ist ein bedeutendes Werk, das über dem Fluss Aras aus 7 Gürtelaugen errichtet wurde. Die Brücke ist 200 m lang.


Basar des General Rüstem


Wurde durch den Großwesir General Rüstem, des Kanuni Sultan Süleyman zwischen den Jahren 1555 – 1560 erbaut. Das zweistöckige, mit osmanischer Architektur geprägte Gebäude wird bis heute noch als Basar benutzt. In diesem Basar sind hauptsächlich Steinverkäufer tätig.


Hacıbekir Kervansaray (Hacıbekir Schloss)


Das Schloss liegt ungefähr 34 km südwestlich von Aşkale und wird auf das Ende des 13. Jhs. datiert. Es ist heute in einem sehr verfallenem Zustand.


Karasu Han (weitläufig gebautes großes Gebäude)


Wurde Anfang des 17. Jhs. errichtet und befindet sich 32 km westlich von Aşkale.


ANDERE TOURISTISCHE, KULTURELLE UND NATURELLE WERTE


Skizentrum



Das Skizentrum Palandöken


Populärster Skigebietszentrum des Ostens, auch drittbestes Skizentrum der Türkei. Durch Höhenlagen, qualitativen Schnee, und lang andauernde Winter bietet Palandöken ein endloses Skivergnügen. Die Skisaison führt vom November bis Mai, genau 6 Monate. Unter normalen Winterbedingungen befindet sich eine Schneedicke von 2 bis 3 m. Aufgrund der Wetterverhältnisse bleibt die Schneequalität während dieser Zeit und bewahrt seine Besonderheit als “staub Schnee” in der weißen Stadt Erzurum bleibt der Schnee 150 Tage lang liegen.

Die 3125 m Lange Skipiste vom Skizentrum Palandöken ist die längste Skipiste der Türkei. Außerdem ist das Skifahren von 3125 m bis 2100 ununterbrochen möglich. Die Skipiste Nummer 27 ist mit fast 8 km eine der längsten Pisten der Türkei. Auch befinden sich hier für die Snowboarder unberührte natürliche Pisten. Diese Pisten sind mit dem Teleski, oder mit dem Skilift erreichbar.

Eine der Besonderheiten von Plandöken ist, dass Sie innerhalb von 20 Minuten nach Ankunft im Hotel die Pisten erreichen können. Das Skizentrum Palandöken ist nur 13 km von Erzurum entfernt. Diese Straßen sind auch in den schlechtesten Witterungsverhältnissen befahrbar.

Die Palandöken Berge sind südlich von Erzurum und erstrecken sich in den West-Osten. Forschungen haben ergeben, dass die natürliche Art und das Klima der Palandöken Berge, gemäß den internationalen Wintersportzentren beschaffen ist. Das Projekt sieht die tägliche Skimöglichkeit für insgesamt 32.000 Personen, internationale Wettbewerbe, sogar die Veranstaltung einer Winterolympiade, und eine sofortige Unterkunftsmöglichkeit für 6000 Personen vor. Es sind 4- und 5-Sterne Unterbringungseinrichtungen, Skihäuser, Eintagesstätten und Restaurants vorhanden. Skikurse und Skivermietung sind möglich.

Mechanische Anlagen und Pisten vom Skizentrum Palandöken nehmen mit ihren längsten und steilen Pisten an den Weltranglisten ihren Platz ein. Die mit 12 km längsten Pisten betragen insgesamt 28 km. Es befinden sich je zwei registrierte Pisten für Slalom und große Slalomrennen mit einem Höhenunterschied zwischen der Startstelle und dem Endpunkt von 1000 m. Diese sind die Ejder (Drachen)- und die Kapıkaya (Torfels) Piste.

Im Skizentrum befinden sich 5 Skilifte (Gesamtkapazität von 4500 Personen pro Stunde), 1 Teleski (300 Personen pro Stunde), 2 Babylifte (Gesamtkapazität 1800) und ein Gondellift (Gesamtkapazität von 1500 Personen pro Stunde).


Ausflugsorte


Kleiner Wasserfall in Tortum


Der am Ende des Tortumsee befindliche, durch einen Fall von 48 m Höhe aus dem Tortum Fluss hervorgebrachte kleine Wasserfall entstand durch einen Erdrutsch im Tal, der den Fluss hinderte. Der Wasserfall befindet sich 120 km von Erzurum entfernt. Im Frühling ist das Wasser sehr reichlich und der Anblick ist sehr imponierend.

Rote Feenschornsteine in Narman


7 km südlich von Narman ziehen die geologischen Entstehungen großes Interesse an. Diese entstanden durch eine Abtragung von Wind und sandreichem Regen. Diese Vorkommen sind in Ostanatolien nur in dieser Gegend zu sehen.

Pasinler - Thermalbad Tourismuszentrum


Das Zentrum befindet sich auf dem Zwischenstaatlichen Weg Erzurum –Tahran im Landkreis Pasinler. Es besitzt eine Zusammensetzung von Natriumbikarbonat, Chlor, Natrium, Karbondioxid und teilweise Radioaktivität. Bade und Trinkkuren zeigen Wirkung bei Rheuma, Nerven- und Muskelbeschwerden, Nervliche Beschwerden, Gelenkbeschwerden und Verkalkung. Die Unterkünfte sind jedoch nicht sehr komfortabel.


Sportliche Aktivitäten


Rafting


Der an den Grenzen des Landkreis Isfir führende Fluss Çoruh ist ein für den Raftingsport sehr geeigneter Fluss. Durch seine Interassenten tiefen Schluchten zieht er jedes Jahr einen Touristenstrom an. Im Jahr 1993 fand ein Welt-Rafting-Wettbewerb am Fluss Çoruh statt. Der in Bayburt beginnende, durch die Grenzen des Landkreises Ispir/Erzurum fließende und nach der Stadt Artvin/Yusufeli und nach dem Erreichen der Stadt Bartum in das Schwarze Meer mündende Fluss ist insgesamt 466 km lang.

Trekking


Touristen unternehmen auf den nördlich von Erzurum befindlichen Bergen Naturwanderungen. Bei einer Wanderung von 3 Stunden wird eine Kaltwasserquelle in einer wichtigen Ader (Karasu) des Euphrat erreicht. Nach einer kurzen Erholung führt der Rückweg über die Ortschaft Kırkgöze. Ähnliche Wanderungen werden auch auf den südlich von Erzurum befindlichen Palandöken Bergen gemacht.

Pasteten, sauer gefülltes Gemüse, Stückchensuppe, Ayran (Joghurtdrink), Rübenkohlfülle (Şalgam Dolma), gedünsteter Reis mit Ei, gefüllter Strudelteig sind einige traditionelle Speisen von Erzurum.

Hochebenen


Wichtigste Hochebenen von Erzurum sind die als Untere- und Obere-Tekman bekannten zweiteiligen Hochebenen. Es gibt noch mehrere Hochebenen.

Erster Gedanke bei Erzurum ist außer dem schneereichen und kalten Wetter, die jungen kräftigen Männer „Dadaşlar” genannt und der in speziellen Gläsern (mit dünner Taille) servierte und in einem Samovar gekochte Tee.

Kebap, Pastete, Yoghurt (ayran) Suppe, Stückchensuppe, gefüllte saure Weinblatter, Fleischklösschen (çaşır köfte), Rübenkohklösschen, gefüllter Strudelteig (kadayıf dolması) sind nur einige Beispiele aus der reichen Küche von Erzurum. In der Gegend befinden sich auch Forellen-Restaurants.

Erzurum ist mit ihrer Steinmetzerei berühmt. Die mit einem besonderen Stein (türkiş –Oltu) werden Gebetsketten, Armreifen, Zigarettenspitzen, Ketten, Broschen, Ohrhänger sowie Haarspangen als wichtige Souvenirs der Stadt hergestellt. Dieser funkelnde schwarze Stein ist sehr beeindruckend. Außerdem ist im Gebiet die Weberei, Kupferschmiederei, Töpferei und Goldschmiederei sehr entwickelt.

www.erzurum.bel.tr
www.erzurum.gov.tr