Skip Navigation Links
 

[Zivilisationen in Anatolien] [Türkische Zivilisation]


TÜRKISCHE ZIVILATION WÄHREND DES ISLAMISCHEN WERDEGANG       


Skip Navigation Links.
Collapse Kunst und Kultur  - Zivilisationen in AnatolienKunst und Kultur - Zivilisationen in Anatolien
Die Türkei auf der Welterbeliste
Expand Die ersten Ansiedlungen in AnatolienDie ersten Ansiedlungen in Anatolien
Expand Antike ZivilisationenAntike Zivilisationen
Expand Türkische ZivilisationTürkische Zivilisation
Expand Die SeldschukenDie Seldschuken
Expand Das Osmanische ReichDas Osmanische Reich

Es gab bei den Türken keinen religiösen Fanatismus. Jeder konnte seine Religion frei wählen. In Asien, Heimatland von grossen Religionen, befanden sich zur Zeit der Entstehung und Verbreitung von Islam, verschiedene Religionen wie Christentum, Judentum, Budhismus, Mazdaismus, Hinduismus und der Mani Religionen. Es gab Türken die sich vor Islam zu diesen Religionen angeschlossen hatten. Aber diese Religionen passten nicht ganz zu ihren nationalen Charakter. Wie denn auch, gaben Türken nachdem sie Islam kennenlernten diese Religionen auf, wählten Islam und nach Islam zeigten sie zu keinerlei andere Religionen Interesse.

Die ersten Beziehungen der Türken zum Islam und mit den Mohammedanern begann zur Zeit der Omaijaden Kalifats. In dieser Periode nahmen mohammedanische Araber Syrien und Persien unter ihre Herrschaft und erreichten das Gebiet Maverâünnehir. In diesem Gebiet, zwischen den Flüssen Syr-Darja und Amu-Darja, lebten damals Türken. Die Omaijaden haben in diesem Gebiet keine Dienste für die Verbreitung des Islams geleistet und kein Politik, um sie mit dem Islam näher zu bringen, ausgeübt. Im Gegenteil verursachte die von Omaijaden ausgeübte Rassenpolitik ‘’şuubiyye’’ bei der einheimischen Volk, die aufrichtige Mohammedaner waren aber abgesondert wurden und deren positive Einsätze für diese Kultur behindert wurden, Hass und Widerwille und bei den noch nicht Mohammedannern, den Abstand zu den Omaijaden und Islam. Die Omaijaden waren auf der Suche nach neuen Siegen, betrachteten Mohammedaner die keine Araber waren als ‘’Mevali’’ (freigelassene Sklaven), von den später Mohammedanner gewordenen nahmen sie weiter Kopfsteuern und übten über dem einheimischen Volk Druck aus, belasteten Mohammedaner oder nicht Mohammedaner mit hohen Steuern. Deshalb war die erste Begegnung zwischen Türken und Araber nicht sehr freundschaftlich gewesen und es kamen zu kleinen Kämpfen miteinander, besonders mit der Ernennung von Kuteybe bin Müslim zum Gouverneur von Chorasan, wurde dieser Kampf heftiger (705). Trotzdem gab es eine kleine Anzahl von mohammedanischen Türken in der Omaijaden Armee, die Islam untersucht und sich an diese Religion angeschlossen hatten. Beispielweise Ubeydullah bin Ziyad der Gouverneur von Chorasan, bildete noch im Jahr 674, von 2000 türkischen Bogenschützen, eine Armee.

Wegen der nicht gerechten und gleichwertigen Behandlung der Omaijaden gegenüber nicht Arabern die Mohammedaner waren, steigerte auch unter den mohammedanischen Türken, die Unruhe. Die Türken haben durch Unterstützung der Abbasiden gegen Omaijaden, bei der Übergang des Machtes an Abbasiden, eine wichtige Rolle gespielt. Ebu Müslim, der Kommandant mit türkischer Abstammung des Gebietes Chorasan, leistete Aufstand und ernennte Ebu’l Abbas Abdullah, der von der Abstammung des Hz. Abbas, Onkel des Heiligen Propheten kam, zum Kalif. Die Führung der Omaijaden wurde beendet und die Abbasiden Macht gegründet (750). Die Türken stimmten der Abbasiden Macht mehr zu und zeigten der neuen Regierung mehr Sympathie.

Es war noch nicht mal ein Jahr nach der Gründung der Abbasiden Regierung vergangen, begann eine grosse chinesische Armee, um in Mittelasien Raum herrschen zu können, in westliche Richtung vorzumarschieren. Die Araber und Türken, die bisher meistens in gegnerischen Fronten waren, waren zum ersten mal in diesem Krieg zusammen gegen ihren gemeinsamen Feind im gleichen Front gewesen.

Am Ufer des Flusses Talas kam es zu einem grossen Geländeschlacht (751). Nach einer 5 tägigen blutigen Schlacht mussten die Chinesen unter einer schweren Niederlage leiden. Das siegerische Ende des Talas Geländeschlachtes brachte sehr wichtige Ergebnisse hinsichtlich türkische, chinesische, islamische und Weltgeschichte und Zivilation und wirkte darauf. Mit diesem Sieg wurde die Möglichkeit ausgeschlossen, dass Mittelasien unter die Herrschung der Chinesen übergehen könnte. Die Chinesen konnten nach der Niederlage in Talas bis in den 20. Jahrhundert, nicht mehr westlich der Tanrı (Tiyenşan) Berge vorrücken. Die Türken blickten nun in die westliche Richtung. Ausser der halbfertigen Feldzug von Timur (1405), haben sie keine ernste Operationen gegen die Chinesen vorgenommen. Nach der Abreise der Türken aus dem Tal Ötüken begannen die Mongolen sich in diesem Gebiet anzusiedeln.

Die Bedeutung des Talas Schlachtes war im islamischen Bereich sehr gross. Durch diesen Sieg beweiste die Regierung der Abbasiden ihre Macht und gewann dadurch bei allen Mohammedanern Sympathie und Legalität.

Die Schlacht Talas bildete auch ein Wendepunkt bei den Türkisch-Mohammedanischen Beziehungen. Mit dieser Schlacht wurde der gegenseitiger Hass der Türken und Araber weniger und jahrelang dauernde Kriege wurden beendet und es herrschte Frieden. Es waren keine blutige Schlachten mehr zwischen Türken und Araber, dafür kamen Handelsbeziehungen, freundschaftliche Beziehungen in Frage. Die Türken die an verschiedenen Religionen gehörten hatten nun die Möglichkeit, Mohammedaner kennenzulernen und das islamische Religion näher zu studieren. Die übertreffenden Grundlagen und Vollkommenheit der islamischen Religion waren die Gründe für die anerkennung von dort lebenden Türken gewesen. Hunderttausende Türken in Mittelasien wechselten in den Islam Kulturkreis um.

Die Türken studierten ungefähr 150 Jahre lang den Islam. Ihr massenmässige Übergang an Islam nahm vorallem im X. Jahrhundert Anlauf. Schon in der Zeit um 900 war eine grosse Interesse unter den bulgarischen Türken an das Religion Islam, die in der Umgebung von İtil (Volga) lebten. So hatte der Almış Khan, Herrscher der İtil Bulgaren, im Jahre 920 sich an den Kalif der Abbasiden gewendet und hatte ihn um Religionsgelehrten und Architekten gebeten. Zur gleichen Zeit verbreitete sich Islam vorerst unter Karluk, Yağma und Çiğil Stämmen, anschliessend unter den Oğuzlar.

Satuk Buğra Khan, der auf der Karahanlı Throne sass, nahm im Namen Grosser Türkischer Khan, mit hunderttausende Türken die islamische Religion an und erklärte dieses zur offiziellen Religion (920). Das war sowohl für türkische, islamische als auch für die Weltgeschichte ein sehr wichtiger Wendepunkt.

In der Weltgeschichte sind solche Fälle, die von aussen her sehr unwichtig erscheinen, aber solche grosse und wichtige Ergebnisse bringen, sehr selten. Das die Türken ihre Herzen der Islam öffneten und alle zusammen in Islam übergangen sind ist bezüglich der Ergebnisse die dadurch entstanden sind, einer von den Fällen darüber man sehr vorsichtig Denken sollte.

Die Türken haben Islam mit ihren eigenen Willen, ohne irrgendwelcher Druck und Gewalt, herzlich, aufrichtig und spontan angenommen. Von da ab traten sie auf einen viel mehr ruhmreichen und glänzenden Geschichtszeitalter als ihre bisherigen, 1200 Jahre alten, geschriebenen Geschichte.

Die Türken haben Islam angenommen, weil es ihrer nationalen Aufbau entsprechend war, dadurch konnten sie ihre Existenz, Wohlhaben sogar Türkentum schützen. Manche Türken die andere Religionen als Islam gewählt haten, verlieren ihre nationale Persönlichkeit und ihre Türkentum.
In der zweiten Hälfte des IX. Jahrhunderts und anfang des X. Jahrhunderts hatten Türken, die fast alle zusammen den Islam annahmen, die Eigenschaft Kaiserreich von Asien und eine weltumfassende Staat zu sein, jetzt verloren. Sie wurden in kleinen und grossen Staaten aufgeteilt, wobei die grössten davon Uigure und Karahanlı waren. Dadurch verlierten sie ihre politische Einigkeit und durch Annahme von verschiedenen Religionen, wobei die meisten davon mit ihrer nationalen Charakter nicht verträglich waren, auch ihre Religion und Glaubens Einigkeit. Ihre Macht und Stärke war aufgelöst, es war keine Einigkeit und Übereinstimmung, Wohlhaben und Ordnung mehr da. Sie benötigten jetzt mehr als nie zuvor eine Hoffnung und Idee, die sie zusammenbringen und erheben würde. Das fanden sie bei Islam.

Eine der grössten und wichtigsten Anstrengungen auf dem Weg zur Entwicklung der Menschengeschichte und zwar die islamische Zivilation, wird als gemeinsamer Kunstwerk der Araber, Perser und Türken anerkannt.

Als die Türken in Massen zum Islam übertraten hatte die islamische Zivilisation ihren Dynamik und Lebhaftigkeit verloren. Die Türken haben ihr grossen Lebhaftigkeit, Dynamik und neue Elemente zugeführt und sie noch universeller gemacht.

Die islamische Zivilisation, die mit äusserste Dynamismus und Lebendigkeit an der Geschichtsbühne aufgetreten war, nahm mit einer unglaublicher Geschwindigkeit die wichtigsten Gebiete und Zivilationszentrums unter die Herrschaft. Nicht mal halbes Jahrhundert nach dem Tod des heiligen Mohammed (632) hatten die Mohammedaner das Kaiserreich Sasani aus der Geschichtsbühne weggeputzt, eroberten den grössten Teil der Gebiete des Oströmischen Reiches und kamen auf die andere Seite des Kaukasusgebietes und vor den Toren der Stadt Istanbul. Moslems die den ganzen nördlichen Afrika eroberten, gingen im Jahre 711 nach Spanien über, überquerten die Pyrenän und kamen bis in die innere Frankreich. Diese Vormarsch konnte aber im Jahre 732 mit der Puvatya Schlacht gestoppt werden. Einer von den wichtigsten Zielen der Mohammedaner war auch die Eroberung von İstanbul und die Gründung von einer Weltmacht. Für diesen Zweck hatten sie eine grosse Flotte gegründet. Zypern wurde erobert. Die byzantinische Flotte wurde im 655 an der östlichen Mittelmeerküste niedergelegt und die islamische Armee hatte im Jahr 668 d.h. nur 36 Jahre nach dem Tod des Heiligen Propheten zum ersten mal İstanbul umzingelt. An dieser, bis in den Frühling des Jahres 669 gedauerten erste Umfassung, hatte auch Halid ibni Zeyd (Ebu Eyyub el Ensari), bei dem der Heilige Prophet bei seiner Wanderung nach Medina zu Gast war und er auch der Vorkämpfer des Heiligen Propheten war, teilgenommen und mit manchen Genossen vor İstanbul zum Märtyrer geworden. İstanbul wurde bis Jahr 781 durch die Mohammedanern vier mal belagert. Konnte aber nicht erobert werden. Die Eroberung von İstanbul konnte erst durch den osmanischen Herrscher, Fatih Sultan Mehmet im Jahr 1453 verwirklicht werden. Obwohl Mohammedaner İstanbul mehrmals umgefasst hatten, konnten sie die Stadt aber nicht erobern, aber sie schafften schon zur Zeit von Vier Kalifen auf die andere Seite des Taurus Berge und des Flusses Euphrat vorzukommen. In der Zeit der Abbasiden wurden hier Grenzprovinze gegeründet. Die Grenze Byzanz– Moslem war meist auf der Linie Taurus Berge-Fluss Euphrat endgültig geworden. In der Auflösungsperiode der Abbasiden eroberte Byzanz diese Provinze wieder zurück und marschierte nach Süden.

In den Perioden als die Türken Moslem annahmen, war die islamische Welt sowohl geistlich als auch politisch, in grosser Verwirrung. Organisierte, systematische, geheime und hinterhältige Kämpfe, durch Ausnutzung von alten Kultur Bevölkerungselementen, die in Wirklichkeit keine Moslems waren und gegen die schnelle Verbreitung und Stärke des Islams nicht direkt Widerstand leisten konnten und deshalb sich als Moslems zeigten, der inneren Unruhen, Wettbewerbe hervorgerufene Feindseligkeiten, innere Unruhen, Bemühungen den Islam vom Kern abzuweichen, Anarchie, Terror, Attentate, wegen falsche Staatspolitiken der Omaijaden und Abbasiden und noch viele andere innere und äussere Gründe war die islamische Welt in die Schwäche geraten, war vollkommen autistisch geworden, war am ende seiner Kräfte und war in einer sehr gefährlichen und lebenswichtigen Phase eingetreten. Radikale Meinungen, die zum Kern des Islams widrig waren, Aberglauben und Gedanken verbreiteten sich immer mehr. Verschiedene Sekten wie Batıni, Hurufi, Mutezili, den Ursprung von dem indischen und griechischen Philosophie nehmende, mit der Grundglaube und Denkweise des Islams unvereinbare Glaubensrichtungen, Sekten, Anschauungen und Auffassungen führten in der Gesellschaft zu Trennungen, Aufteilungen und Feindseligkeiten. Die Sekte Mutezili, die anfangs als Verteidiger der freien Meinung auftauchte und von manchen Abbasiden Kalifaten geschützt wurde, benahm sich einiger Zeit später ganz widrig, übte Inquisition artige Benehmen, die ‘’ mihne ‘’ genannt wurde, gegenüber diejenigen die nicht auch gleiche Meinungen vertreten hatten. Auf der einen Seite die radikalen Anhänger der Sektes Mutezile, die versuchten alles mit Verstand zu lösen, auf der anderen Seite Sekte wie Batıni, Hurufi, Haşhaşi, die den Verstand auf eine Seite geworfen hatten, ferner die jenigen, die Religionen und Glauben wie Buddhismus, Hinduismus, Manichäismus, Mazdaismus, der Islam beimischen wollten, zwischen in unzählige Arme aufgeteilte Schiiten und Sunniten waren sehr grosse Abgründe entstanden, es war keine Einigkeit mehr in der Gesellschaft. Nach der radikalen Rassenpolitik der Omaijaden, konnten auch Anhänger von einigen alten Glauben und Kulturen, die von den Herrschern der Abbasiden ohne Bedenken auf die höchsten Stellungen der Regierung ernannt worden sind, sich Bemühen, Rituale und Glaubensgrundlagen ihres alten Glaubens der Islam einzuschliessen und das mit Staatsgewalt auszuführen. Beispielweise die alten Feueranbeter Barmakiden, die zur Zeit der Abbasiden den höchsten Rang ‘’Wesir’’ nach Kalifat in der Hand hatten, zeigten durch abbrennen von Weihrauch in ihren Tempeln, dass sie von ihrem alten Glauben nicht abgehen und führten es so weit, dass sie dem Kalifat Harun Reşid vorschlugen, mitten im Kaaba, ein Weihrauchgefäss, in welchem ewig echte Aloe gebrannt wird, aufzustellen.

Türken hatten wegen ihrer Bildungsweise, radikale Meinungen, Anarchie und Chaos, unnötige Streitigkeiten und Fanatismus, nicht gern. Deshalb haben sie zu keinen solcher unterschiedliche Gedanken und Fassungen Achtung geschenkt und haben sich zu dem Kernpunkt des Islams orientiert. Sie kämpften mit Meinungen und Gedanken, Unruhen und Hetzerei Stiftern, die den Islam und die Einigkeit der Moslems, verletzten.

Türken, die ein aktives und strebsames Volk sind, waren nach der Annahme des Islams auch nicht untätig. Ein wichtiger Teil von ihnen gingen zur Amt des Kalifen und schliessten sich in Diensten der Islamischen Abbasiden Reiches ein. Sie wurden in wichtige Stellungen in der Armee und Verwaltung gebracht. Vor allem ab der IX. Jahrhundert hatten sie angefangen bedeutende Rollen in der Abbasiden Regierung zu spielen. Wieder in gleichen Perioden wurden gegen Schutz vor Byzantinern, an den Grenzen Avazım Städte, deren Bevölkerung aus Türken bestand, gegründet. Ab der zweiten Hälfte des IX. Jahrhunderts haben die Abbasiden für diese Gebiete Autonomie ( Unabhängigkeit) anerkannt. So haben manche türkische Gouverneure und Kommandanten, innerhalb der Abbasiden Staatsgrenzen, die ersten mohammedanisch türkischen Staaten (wie Tolunoğulları, İhşitler) gegründet.

Die Türken haben der Islamische Zivilation, die in der Periode der gemeinsamen Annahme des Islams den alten Dynamismus und Lebendigkeit verloren hatte, eine grosse Lebendigkeit, Dynamismus und neue Bestandteile hinzugefügt haben sie noch weltlicher gemacht.

Vor Türken hatten, bevor sie Islam annahmen, Fremde und Araber keine positive Vorstellungen. Weil sie Türken nicht gut kannten, hatten sie sehr viele Vorwürfe und negative Meinungen über sie. Bei nach der Schlacht Talas angefangene Bekanntschaft , Freundschaft und Gemeinsamkeit, haben beide Seite sich besser kennengelernt. Vorwürfe, Hass und Feindseligkeit wandelte sich um auf Sympathie, Freundschaft, nahe Beziehungen und positive Einstellungen.

Interessante Beispiele hierzu haben sich auch in den literatischen Werke gezeigt. Der berühmte arabische Schriftsteller und Literar Cahiz (Tod:870) hat, nach dem er Türken besser kennenlernte, um deren hohe Eigentümlichkeiten zu beschreiben sogar ein Buch, namens Fezail’ül Etrak (Tugend der Türken), geschrieben. In diesem interessanten Buch beschrieb Cahiz die Kriegereigenschaften der Türken und erklärte, dass sie auf den Schlachtfeldern nicht zu überraschen sind, sie niemand in dieser Beziehung besiegen kann, das sogar Alexander der Grosse, der die ganze Welt vor sich niederknien liess, sie nicht besiegen konnte und als er merkte, dass seine Kräfte gegen die Türken nicht genug war, folgendes sagen musste; ‘’üTRÜKuhum’’ d.h. ‘’ Onları kendi hallerine TERK edin!’’ und das es erzählt wird, der Name ‘’Türk’’ von diesem Wort ‘’TRÜK’’ oder ‘’TERK’’ stammen würde. Dann erzählte er folgenderweise über die militärischen Eigenschaften der Türken:

‘’Ein Türke kann auch während schnelles vorwärtstreiben seines Tieres, gegen bewegliche, fliegende und feststehende Ziele; nach vorne, nach hinten, nach rechts, nach links, nach oben, nach unten, treffende Pfeile schiessen. Bevor ein anderer ein Pfeil ausspannt, schiesst er zehn Pfeile. Er reitet auf Hügeln,Täler schneller, als ein anderer auf der Ebene. Er kann auf seinem Pferd nicht überrascht werden. Er sieht sowohl vorne als auch hinten so gut, als ob er zwei vorne zwei hinten insgesamt vier Augen hätte. Was andere, das was vorne ist nicht sehen können, kann er sehen wenn es hinten ist. Er verbringt mehr Lebenstage auf dem Pferd als auf dem Boden. Er kann sein Pferd wechseln, ohne den Boden aufzutreten. Ihre Pferde sind genauso widerstandsfähig und fest wie sie selbst. Das Gewicht der Türke auf seinem Pferd, Trippeln beim laufen gibt es nicht. Man sieht sofort den Unterschied von ihnen unter anderen Soldaten. Ein Türke ist sowohl Hirt als auch Pferdepfleger, Akrobat, Tierarzt, Reiter. Kurz gesagt, ein Türke alleine sogar, entspricht ein Volk’’

Cahiz erzählte in seinem gleichen Werk auch andere charakteristische Eigenschaften der Türken folgenderweise: ’’ Niemand kann sie besiegen. Niemand kann gegen sie stehen. Sie sind nicht leicht zu kriegen. Sie können selbst grosse Schwierigkeiten überwinden. Auch wenn sie mit gefesselten Händen und Füssen in einen Brunnen geworfen wären, würden sie auf jedenfall ein Mittel um sich zu befreien, finden. Sie fürchten sich nur vor Gott. Sie fallen nicht in leeren Hoffnungen ein und befassen sich nicht mit unnötigen Sachen. Sie kriegen das äusserste was sie kriegen können. Sie würden nicht schlafen, wenn sie ihre Körper nicht ausruhen lassen müssten. Aber sie schlafen auch nur halbweise. Es gibt niemand anders, der die Menschen so gut behandelt, bewirtet, lobt. Was sie wissen, wissen sie genau. Sie tun nicht so, als ob sie es wissen würden. Sie erledigen ihre Sachen genau und perfekt. Sie erledigen alles selbst. Die Türken befassen sich nicht mit gesuchte Erklärungen, verschiedene Meinungen, Ruhmredigkeiten, Gedichte. Ihr Ziel ist, sich sicherzustellen. Es gibt wenige Auseinandersetzungen unter ihnen. Sie sind ganz offen. Sie kennen keine Unterwürfigkeit, geschmückte Worte, Unfriedenstifterei, Lästerung, gespieltes Benehmen, Abscheu, Hinterhältigkeit, Hochmut und Bosheit gegenüber Freunden. Verschiedene Meinungen haben sie nicht verdorben. Von anderen mit Betrug erlangene Sachen nehmen sie nicht als rechtsmässig an. Heimatliebe und die Verbundenheit zu ihrer Heimatland ist sehr stark und heftig. Ihre Körperbau ist auf Bewegung eingestellt. Es ist für sie schwierig irgendwo zu bleiben, warten, sich mit wenig Arbeit zu beschäftigen. Ihre geistliche Stärke ist mehr als ihre körperliche. Sie sind feurige und temperamentvolle, Verständnisvolle Menschen. Ihre Erinnerungen sind gross, ihre Blicke scharf. Sie sind treue, gütige, verständnisvolle, kluge Menschen. Sie sehen knappe Lebensunterhalt als Hilflosigkeit, langer Zeit an einem Ort zu bleiben als Dummheit, Behaglichkeit als Hinderniss, Anspruchlosigkeit als Unentschlossenheit, den Krieg zu verlassen als ein Grund zur Erniedrigung. Sie haben hochanständige und heldenhafte Herzen, die von verschiedenen Meinungen nicht verdorben, von schädliche Ansichten nicht beeindruckt und von Ungerechtigkeiten nicht beeinflusst werden kann. Sie sind mit riesiger Körperbau, lange und üppigen Haaren, grosse Köpfe, breite Schultern, hohe Stirne, breite Nacken, langen Armen, starke und ausgezeichnete Knochen, mit reinster Nachkommenschaft, stärkste Verwandschaft, mit widerstandskräftigsten Körperbau zum Waffen tragen, mit guter Rüstung, mit grösstem Nachkommen, eine starkes und allmächtigen Stamm. Sie verdienen am meisten, das Kern der Regierung, Unterstützer des Kalifen und Sultans zu werden und ehrenhafte Stellungen zu bekommen. Sie sind Menschen die Vernunft, Verständnis, hohe Auffassung, Würde, Anvertrauung und Tugend besitzen. Wenn auch in ihre Länder Propheten und Philosophen leben würden und von deren Gedanken sie Kenntnis hätten, wären die Türken in der Literatur dem Perser, in der Philosophie dem Griechen, in der Kunst dem Chinesen auch überlegen. Es ist nicht vorzustellen, wie sie zu einer grossen Macht geworden wären, wenn diese übertreffende Eigenschaften mit einem wichtigen Grund sie motivieren und in Bewegung bringen würde oder wenn diese Eigeschaften mit einer grossen Ideal und Ziel zusammen kommen würde.’’

Man sieht wie die Ansicht, Meinung und Bewertung von Cahiz über Türken, als sie noch nicht gemeinsam den Islam annahmen, richtig und zutreffend war. Es wurde durch einzigartigen Zugaben des türkischen Volkes zum islamischen Kultur und mit unvorstellbaren Erfolge, nachdem sie Islam als ein Ideal übernommen hatten, bestätigt.

Die Türken haben den Schutz der islamischen Welt, die in eine Unordnung war, übernommen. Die Seldschuken haben Abbasiden Kalifen unter Schutz genommen. Der Kalif lebte seit längerer Zeit unter Gewaltherrschaft der Schiit Büveyhoğulları. Obwohl fast die Hälfte des Volkes, im Amtsraum des Kalifen und Umgebung, Sunniten waren, hatten die Büveyhoğulları die Schwäche und innere Divergenz in Amtszentrum des Kalifen ausgenutzt und in Iran eine schiitische Regierung gegründet und den Kalifen der Abbasiden in Baghdad unter ihre Gewaltherrschaft genommen. Die Büveyhoğulları bereiteten sich vor, den Imam der Schiiten Fatimiden Regierung in Cairo, als Kalifen zu erklären. Als der Kalif El Kaim das erfuhr, hat er am 10.Dezember.1055 in Baghdad nach seinen Namen, den Namen der Seldschuken Sultan Tuğrul Bey im Freitagsgebet vorlesen lassen und ihn nach Baghdad gerufen. Als Tuğrul Bey nach 10 Tagen in Baghdad ankam, hat er die Macht der Schiiten zu ende geführt. Er hat die schiitische Büveyhoğulları Regierung umgestürzt und in diesem Gebiet wieder Sunniten Herrschaft gebracht. Er hat auch gegen den Imam der Fatimiden Krieg erklärt, überall auf den Namen des Abbasiden Kalif und eigenen Namen Freitagsgebete vorlesen lassen. Für Baghdad hat er einen Türken als Gouverneur bestimmt. Er erklärte weltweitlich, dass der Kalif geistlicher Führer der ganzen islamischen Welt ist, die irdische Herrschaft aber bei den Seldschuken ist. Die Abbasiden haben ihre politischen Mächte in der islamischen Welt volkommen den Seldschuken Türken überlassen. So begann, später mit Osmanen weiterlaufende, 9 Jahrhundert dauernde türkischer Herrschaft in der islamischen Welt. Danach waren Türken sowohl Anführer als auch Schützer der islamischen Welt. Sie haben Angriffe zu den islamischen Ländern und Moslems als ein Angriff zu sich selbst angenommen, ob innerhalb Grenzen ihres Kaiserreiches oder nicht. Sie haben es sich zu Prinzip gemacht, nicht an der Seite des Starken sondern Schwachen, nicht Unterdrücker sondern Unterdrückten, zu stehen. Sie haben jeden, egal von welcher Religion und Glauben, Unterdrückten und Scwachen, die sie um Hilfe baten, sofort Hilfe geleistet. Die Türken hatten die islamische Religion in einem breiten Kreis von Toleranz gefasst und in dieser Kreis gelebt. Dieser Toleranz haben sie sowohl Anhängern ihres Glaubens als auch anderen gegenüber reichlich gezeigt. Die Osmanen haben sogar unter Verbannung, Unterdrückung und Grausamkeit leidenden Juden mehrmals ihre Türe geöffnet, sie zu ihrem Land eingeladen und somit vor Rassenmord geschützt.

Die Dienste der Türken zur Islam sind nicht nur mit politischen und militärischen Bereichen beschränkt geblieben. Die Türken die den gesamten islamischen Welt bei der Staatsverwaltung und militärischer Aufbau beeindruckt hatt, haben auch bei der Entwicklung des islamischen Kulturs unbestreitbare Dienste geleistet. Die islamische Renaissance im Bereich der Wissenschaft, Kunst und Literatur, ist mit ihren Hilfen und gewährleisteter Ruhe und Sicherheit, zustandegekommen. Es ist wieder durch Türken gewährleistet worden, dass die islamische Religion und Kultur aus dem engen arabischen und persischen Kreis hinausdringen und weltweit werden konnte.

Die Gründung der Nizamiye Medressen (1066) in Baghdad durch den Seldschuken Wesir Nizamülmülk, werden als erste Beispiele der islamischen Medressen anerkannt. Es waren zwar auch in früheren Perioden ähnliche Schulen aber Nizamiye Medressen wurden als erste Medressen, in denen neben religiöse Wissenschaften auch Naturwissenschaften gelehrt wurde, Vorbilder auch für moderne Universitäten.

Im Westen wurden gegen Kreuzzüge, im Osten gegen mongolische Plünderer, von Türken eine Sperre gebildet. Islamische Welt wurde vor Auflösung gerettet. Fast ein Zeitraum von 1000 Jahren waren die Türken Vorkämpfer des Islams. Als Ergebnis der Fahrten des Mahmuds aus Gazne bis nach Indien, gelangte Islam bis in Indien. So wurden die ersten Grundsteine, in näheren Perioden gegründete Pakistan und Bangladesch, gelegt. In der Nationen auf der Welt bekanntgemacht. Albanier, Bosnien-Herzegowiner (Bosnier) wählten in diesen Perioden den Islam.

Die Übersetzungen von Werken aus der alten griechischen und hellenistischen Kultur, die zur Zeit der Abbassiden begannen, erreichten in der Herrschaft der Türken den Gipfel. So entstanden grosse Entwicklungen in der islamischen Kultur. Das im Westen bereits vergessene griechische und hellenistische Kultur wurde anhand der Kreuzzüge, mit der islamischen Kultur nach Europa getragen. Grosse weltweit bekannte türkische Wissenschaftler wurden Vorkämpfer der islamischen Kultur und haben Werke gebracht die jahrhunderte lang der Wissenschaft dienten. Unter diese bekannteste türkische Wissenschaftler können Farabi, Biruni und İbni Sina gezählt werden.

In der Oğuzlar Stadt Karaçuk (Farab) geborene Farabi (870-950), schrieb in Mathematik, Physik, Astronomie usw. fast 160 Bücher. Meisten von seinen Werken wurden in lateinisch übersetzt. Farabi der mit seinem Werk namens İhsâ’ül - Ulûm zum erstenmal die Wissenschafte eingeteilt hatte, hat gleichzeitig auch euklidische Geometrie erklärt.

Von den Gedanken des Farabî beeindruckte andere berühmte und in Europa mit dem Namen ‘’Avicenna’’ bekannte türkische Wissenschaftler İbni Sînâ (980-1037), schrieb ungefähr 220 Werke in verschiedenen Themen. Sein im Bereich Medizin geschriebenes Werk ‘’El-Kanun fi’t-Tıb’’ wurde in lateinisch übersetzt und Jahrhunderte lang als Lehrbuch vorgelesen.

Eigentlicher Erfolg, der in Bereichen wie Mathematik, Geometrie, Medizin und Geographie über 113 Werke gebrachte Birûnî (973 – 1051), war im Bereich Astronomie. Er hatte empfindliche Geräte, welche die Höhe und Winkel der Sterne messen konnten, entwickelt. Er hatte das Durchmesser des Erdkerns nur mit ein Irrtum von 15 kilometer, als 6338.8 km festgestellt. Von ihm geschriebenes Astronomie Buch wird als erstes Astronomie Enzyklopädie der Welt anerkannt.

Es sind im Bereich Philosophie; El-Harezmi, Şehristani, Gazali, (einer von den Vorkämpfern des Sufismus), İbni Rüşd, Fahreddin Razi, in Geometrie Bereich Abdurrezzak Türki, einer von den Gründern des Trigonometrie und zwar Abdullah el-Barani, einige der anderen türkischen Wissenschaftler, die als erste in Erinnerung kommen. Seldschuken Sultan Melikşah İsfehan liess in Baghdad je ein Observatorium gründen und beauftragte hier den berühmten persischen Mathematiker und Astronom Ömer Hayyam. Melikşah liess manchen Wissenschaftlern, darunter auch Ömer Hayyam, einen Kalender verfertigen, welches Celâli oder Takvim-i Melikşâh genannt wurde und auf Sonnenjahr basierte.

Auch in Bereiche Kunst und Architektur, sind zur Zeit der türkisch-islamische Regierungen, grosse Entwicklungen und Fortschritte gemacht worden. Als wichtigste Beispiele der entsprechend türkisch-islamische Kultur und Sozialleben sich entwickelnde Architektur, sind Moscheen, Medressen, Karawanserei, Herberge, Bäder, Armenküchen, Heilanstalte (Krankenhaus), Brücken, Brunnen usw. gebaut worden. Das erste Bespiel für türkisch-islamischer Architektur ist, durch den Tolunoğlu Ahmed in Cairo veranlasste und heute immer noch aufrechtstehende Tuluniye Moschee.

Von Türken entwickelte Kuppel, Bogen und Säulen Formen brachten einen neuen architekturischen Bauart zustande, wobei Lebensstil und Lagerkultur in Mittelasien, sich in islamischer Architekturart wiederspiegelte. Vor allem sind an Gebäuden wie Derwischklostern, Kuppelgräber, Moscheen und Medressen einzigartige Beispiele der türkischen Architekturstil zu sehen. Die Türken haben auch in Bereichen wie Schrift, Einband, Kachel, Miniatur Kunste und Keramik, Weberei, Stein- und Mineral Arbeit, einzigartige Bespiele gegeben. Obwohl es mit Islam nicht zusammenpasste, hatten sie auch Bildhauerei und Relief Künste weitergeführt. Beispielsweise liess Sultan Tuğrul auf dem gedruckten Medaille sein Reliefbild prägen lassen, in vielen Gebäuden wurden Tierfiguren verwendet.

Auch im Bereich Musik haben Türken Neuigkeiten gebracht. Farabi schrieb zwei Werke über Musik und diese kamen in die Welt Musik Geschichte. Er untersuchte in seinem Werk die musikalischen und physischen Grundlagen und brachte zum ersten mal die Eigenschaften des Klanges. Die Kapelle in den Palasten waren Vorbild für Militärskapelle der Osmanen. Ausserdem die religiöse Musik und Tänze einiger Orden, haben die Grundlage der türkischen Sufismus Musik und semah gebildet.

Die Türken haben sich an die islamische Kultur, was im Mittelalter gegenüber anderen überlegen war, mit ihren ganzen Ehrlichkeit und Energie angeschlossen. Karahanlılar liessen Uiguren Alphabet weg und begannen Türkisch mit arabischen Buchstaben zu schreiben. So begann eine Tausend jährige Periode, bei der türkisch mit arabischen Buchstaben geschrieben wurde. Bei Poesie nahmen sie die arabische Versmass Aruz von den Perser und begannen diese zu verwenden. Im Poesie war das Model persische Poesie. Aber bei wissenschaftlichen und religiösen Werken wurde arabisch bevorzugt. In Medressen war die Lehre auch in arabisch.

Erste als türkisch bekannte islamischer Dichter Yusuf Has Hacip hat seinen sinnvollen geistigen Meisterwerk mit 7000 Versen, namens Kutadgu Bilig, im Jahre 1070 im Kaşgar Palast fertig gebracht. Kaşgarlı Mahmut,einer von den Karahanlı Prinzen, wollte in seinem arabischen Werk namens Divan-ı Lügat’it Türk, türkische Sprache und enzyklopädisch die türkische Kultur, den Arabern und islamische Welt bekanntmachen. Dieses in den Jahren zwischen 1072-1077 geschriebenes und einer von den Gedankensteinen der türkischen Sprache gewordenes Werk, wurde in Baghdad dem Kalife Muktedi vorgestellt.

Türkisch ist eine viel silbige, mit Anfügungen neue Wörter ableitbare, hinsichtlich Verbzeiten, eine sehr reiche Sprache. Sie wurde Jahrhunderte lang von grossen Massen verwendet und wurde somit eine rege, literarische und epische Sprache. In der Göktürken Hauptstadt Ötüken in den Jahren 730 – 734 aufgestellte Orhun Ehrenmale, mit Göktürk Alphabet ausgehobene Inschriften, alte türkische Epos sind Zeichen dafür, dass die Türken eine literarische Sprache und fortgestrittene Kultur besassen. Die auf Göktürk Ehrenmale verwendete Sprache ist so ausgezeichnet, dass es zu bewundern ist. Die Sätze sind kurz, Stichwortartig, beeindruckend, aussergewöhnlich sinnvoll, Meinungen sind orginal und die Aussagen Gedichtsvoll. Nach 38 Buchstaben beinthaltende Göktürk Alphabet, was ihr eigenes Werk war und der Phonetik der türkischen Sprache sehr gut passte, haben die Türken zur Zeit der Uiguren, das Uigur Alphabet erfunden. Die Türken die auch mit Karahanlılar zusammmen begonnen hatten, arabische Buchstaben zu verwenden, haben auch dieses Alphabet zu ihrer eigener Sprache angepasst, entwickelt und über 1000 Jahre mit diesem Alphabet gelesen und geschrieben. Vor allem zur Zeit der Osmanen wurden arabische Buchstaben nicht nur in Schriften verwendet sondern sie wurde auch in architekturischen Werken und Tafeln zu einzigartigen Kunst und Verzierungsmittel gemacht. Die Türken wechselten im 20. Jahrhundert zum lateinischen Alphabet.

Die Türken hatten auch die geistige Führung in der islamischen Welt , als der Yavuz Sultan Selim die Herrschaft der Memlüken in Ägypten beendete und das Kalifat zu den Osmanen überging, übernommen. Türken die ständig nach Westen vorgerückt sind, waren auch an der Veränderung der Geschichte der Gebiete wo sie waren, wirksam geworden. Sie haben überall dort wo sie waren die schönsten Architekturen und Kunstwerke hervorgebracht.