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[Architektur] [Architektur im Osmanischen Reich]


DIE OSMANISCHE ARCHITEKTUR IN DER KLASSISCHEN PERIODE       


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In der Frühzeit tritt die Osmanische Architektur anhand der verschiedenen Bauten in Bursa, Iznik und Edirne mit den verschiedenen Pläne und Baukünsten hervor. Ab der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts besonders mit den neu ausgestatteten Werken in İstanbul wurden die schönsten Werke herausgebracht. Es wurden Werke wie Kulliyen hervorgebracht, welche vielen Bauwerke erstellt werden. Mit der Fatih Kulliye begann die Denkmal artige Kulliye Periode. Kulliyen bekamen auch eine soziale Wichtigkeit, weil in diesen Bauwerken die Menschen zusammen trafen und Versammlungen durchgeführt wurden. Mit den Moscheen zusammen wurden Medressen, Herbergen, Bäder, Krankenhäuser, Armenküchen, Schulen, Bibliotheken, Laufbrunnen und Trinkwasserbrunnen zu Gebäuden, die dem Volk soziale Dienste leisteten. Bei den Karawansereien in der klassischen Periode wurden die Pläne von den Seldschuken Werken als Nachfolge benutzt, jedoch mit einigen Veränderungen. Diese Bauten werden aus offenen und geschlossenen Teilen errichtet, bei den Höfen befinden im Umfeld Pferdestähle, Lager und Hallen für die Kutschen. Die Herbergen wurden allgemein in die Innenstädte gebaut. Die Hallenmärkte enthalten beidseitig Verkaufsläden und werden mit einer Kuppel abgedeckt und in der Mitte befindet sich ein Gang. Hochwertige Gegenstände und Textilien werden im Antiquitätenbasar verkauft, diese Bauwerke entstehen aus Läden in offenen und geschlossenen Bereichen. Die Armenküchen sind ein Werk der Kulliye, wo den armen Menschen Essen verteilt wird. Medressen sind unabhängige Moscheen, die zu Kulliyen verbunden, oder auch zwischen kleineren Bauten errichtet werden. In der klassischen Periode wurden sie generell zu der Kulliye verbunden. Die Türkischen Bäder der Osmanen entstehen aus verschiedenen Bereichen. Ein Zentralbereich abgedeckt mit einer Kuppel, ein Umkleideraum mit Verglasung, Zwischen diesem Raum und dem Dampfbad befindet sich der Gang mit dem Warmluftraum, ein Dampfbad-Raum mit einer Zentralkuppel, und gleich neben an befindet sich der Heizraum. Die warme Luft wird anhand der verlegten Galerien unter den Fußböden erzeugt. Von den Laufbrunnen mit der einfach artigen Nische dieser klassischen Periode sind leider nicht sehr viele Beispiele zu sehen. Ab dem 18. Jahrhundert vermehrte sich die Laufbrunnen-Baukunst. Die Trinkwasserbrunnen wurden als Benefizium unabhängig, oder in der Kulliye mit einer Kuppel errichtet. Es sind kreisförmig, oder mehreckig geplante kleine Wasserbauten. Die Grabmäler in der Kulliye sind generell mehreckig und vorne mit einem Hof mit Säulensystem, zweistockige und mit Kuppeln abgedeckte, mit Kacheln verzierte Bauwerke. Neben den Kulliyen wurden auch Brücken, Bögen, Bürge und Talsperren gebaut. Alle diese Werke sind auch die Beweise eines mächtigen Reichtums. Besonders in der Zeit, wo der Architekt Mimar Sinan gelebt hatte und in seiner Periode die Kunst und Architektur einen besonderen Wert enthielt (die Funktionalität stand im Vordergrund). Es fällt ins Auge, dass eine schlichte und feine Architektur, Kunst, Ästhetik und strukturelle Entwicklungen erreicht wurden. In der klassischen Periode ist die Verzierung und Ausrichtung der Kuppel schon etwas schlichter, unübertrieben und man sieht die Eigenschaften der pyramidenförmigen Bauten in dieser Periode. Die Architekten die aus verschiedenen Orten kamen, haben die Formen und Pläne der alten Perioden weitergebildet und die Osmanische Kunstart dargestellt.

Die Moscheen in der klassischen Periode waren Denkmal artig. Die Minaretten waren hoch und die Anzahl mehr als ein Minarett. Anstatt des Beispiels Ulu Moschee mit den vielen Säulen wurden schon mehr Moscheen mit Zentralkuppeln gebaut. Die wichtigsten Werken wurden nur mit großen Kuppeln gebaut. Bei dem Abdecksystem ist zu sehen, dass am Anfang nur eine und hinterher zwei, drei, vier Halbkuppelverarbeitungen bedeutend wurden. Die Durchmesser und die Höhen der Kuppeln erhöhten sich immer mehr als die vorherigen und bei der Selimiye wurde der Gipfel in diesem Bereich erreicht. Die Kuppeln wurden auf Bögen aufgesetzt die auf großen Säulen und Flächen errichtet wurden, die Proportion wurde immer dabei beachtet. Die Übergangselemente zwischen den Kuppeln und Bögen wurden verziert. In den Höfen der Moschee wurden Brunnen errichtet, damit vor dem Gebet die Waschung (Abdest) durchgeführt werden konnte. Es wurde darauf geachtet, dass sie neben ihrer Funktionalität auch zugleich ästethisch gestaltet wurden. Es war ein kleines Werk auf welches in der klassischen Periode niemals verzichtet wurde. Unter den pyramidenförmigen und konischen Dächern traten die Laufbrunnen an, die das Wasser aus dem hinteren Becken bekamen. Diese mit Kuppeln und Säulen errichteten Bauten waren geometrisch geplant.


Fatih Periode


Die erste Eyüp Sultan Moschee zu der Zeit der Fatih Periode (1451-1481): Es stammt aus dem Jahr 1459. Bei der Belagerung Istanbuls wurde an dem Ort wo Eyüp Sultan als Märtyrer starb eine Kulliye errichtet. Die Moschee die bis heute erhalten geblieben ist, stammt aus dem Jahr 1800. Diese Moschee wurde von den Osmanischen Herrschern bei der Zeremonie des Schwert Umgürtens benutzt, um die Moschee befinden sich ein Grabmal, eine Medresse, eine Armenküche, ein Türkischer Bad, eine Küche. Bei der Moschee wurden der Zentralkuppel zwei Halbkuppeln angefügt.

Die İstanbul Fatih Kulliye


Der Plan von der Edirne Üç Şerefeli Moschee wurde auch bei der İstanbul Fatih Kulliye durchgeführt. Der Hof besteht aus drei Flügeln, das ganze Haupttor, die Gebetsnische, die zwei Minaretten sind Überreste von der ersten Moschee. Es wurde der Zentralkuppel von der ersten Moschee, welches von dem Architekten Atik Sinan gebaut wurde, eine Halbkuppel beigefügt. Es besteht komplett aus Schnittsteinen. Die Kuppel wurde mit Ziegelsteinen ausgelegt. Sie ist 44 m hoch und hat einen Durchmesser von 26,1 m. Die Seitlichen Flächen der Zentralkuppel wurden mit drei Kuppeln abgedeckt. Vor der Moschee befindet sich der Gemeinschaftsraum und ist sieben teilig. Im gleichen Bereich befindet sich auch der Brunnen. Die Gebetsnische enthält vielseitige Nischen, die Thorax besteht aus Pendelverzierungen und endet mit Palmetten. Die Ecke mit der Sanduhr wurde mit Säulchen aus grünem Porphyr erzeugt. Es wurden in dieser Periode schlichte, gleichmäßige Marmorminaretten gebaut, anstatt der Kachelverzierten Minaretten aus der Frühzeit Periode. Moscheen mit mehr als ein Minarett von den Sultans, oder seinen Familien bauen gelassen werden, werden als selatin bezeichnet. Die Fatih Moschee ist ein erstes Beispiel für diese Bauwerke.

Bei der Kulliye um die Moschee setzt sich der Stil von Bursa und Edirne fort. Jedoch ist es ein wichtiges Werk, weil es ein Bespiel für die fünf Achsendurchführung ist. Die Kulliye wurde auf einer weiten Fläche eingerichtet. Es befinden sich außerdem die Tetümme Medressen, Die Schwarzmeer Medressen, Der Außenhof, Innenhof, das Grabmal von Fatih, das Grabmal Gülbahar Hatun, die Mittelmeer Medressen, die Mittelmeer Tetümme Medressen, die Knabenschule, das Heilinstitut, Karawanserei und Bibliothek. Bei der Kulliye werden viele Bauwerke zusammengebracht und als ein System errichtet.

Nach der Fatih Moschee wurde auch bei der Moschee in Üsküdar namens Rum Mehmet Paşa Moschee (1471) die Zentralkuppel mit einer Halbkuppel unterstützt. Die Kulliye wurde gemäß den topographischen Bedingungen errichtet, jedoch sind die Bauwerke wie Armenküche und Medresse leider nicht bis heute angekommen. Es wurden Steine und Ziegel zusammen benutzt, der gedrehte T-Prinzip (┴) Plan wie bei der Bursa Periode wurde auch hier aber etwas in abgeänderter Art benutzt. Der Plan ist rechteckig und an die Seiten wurden Flächen mit Öfen und eine Druckerei mit Nischen errichtet. Die Gebetsnische wurde mit der Zentralkuppel verbunden, die Zentralkuppel hat einen Durchmesser von 11 m, bei der Halbkuppel befinden sich an den Übergangsflächen Stiftverzierungen mit Römische Kamillen und Palmetten. Das Grabmal ähnelt dem Grabmal Gülbahar Hatun und ist achteckig geplant.

Die Moschee İstanbul Mahmut Paşa


Es wurde in 1462 gebaut. Es ist das Denkmal artigste Werk für die Moscheen mit Flügel. Am Eingang befindet sich eine Kuppel mit einem Durchmesser von 11 m und anschließend befindet sich eine Kuppel mit einem halben Meter kleinerem Durchmesser. An beiden Seiten befinden sich Seitenportale mit drei Kuppeln abgedeckt, die Mitte wurde mit 2,5 m breiten Umgängen errichtet. Dieses ist der Unterschied zu den verschiedenen Plandurchführungen. Das fünf teilige Gemeinschaftsraum wurde auch mit Kuppeln abgedeckt

Das Grabmal zu Mahmut Paşa


Es wurde in 1474 gebaut und befindet sich im hinteren Bereich der Moschee Mahmut Paşa. Mahmut Paşa war der Großwesir, zugleich ein Dichter und Wissenschaftler. Das Grabmal wurde achteckig geplant. Der obere Bereich ist mit türkis und dunkelblauen Mosaiken ausgelegt.

Die Moschee İstanbul Murat Paşa


Es wurde in der Periode des II. Mehmet (Fatih Sultan) in Aksaray gebaut. Das Wandgeflecht entsteht aus einer Reihe Schnittsteinen und zwei Reihen Ziegelsteinen. Am Eingang befinden sich hintereinander zwei Kuppeln und an den Seiten noch etwas niedrigere Kuppeln die bis zur Mitte auslaufen. Der Gemeinschaftsraum wurde mit fünf Kuppeln abgedeckt.

Die Bursa Hamza Bey Moschee


Es stammt aus der Periode von dem II. Mehmet (Fatih Sultan), das Wandgeflecht entsteht aus einer Reihe Schuttsteine und drei Reihen Ziegelsteinen. Das Werk wurde nach dem gedrehten T-Prinzip ( ┴ ) geplant. Vom Eingang bis zur Gebetsnische befinden sich zwei Kuppeln. Die Kuppel am Eingang ist etwas größer und höher. An beiden Seiten befindet sich je ein Raum mit kleinen Kuppeln und zur Mitte verbunden. Diese Seitenräume wurden mit Gewölben in Richtung Norden etwas verlängert. Der Gemeinschaftsraum wurde mit fünf Kuppeln abgedeckt.

Die İnegöl İshak Paşa Moschee


Es wurde in 1468 gebaut. Die Moschee, die Medresse und das Grabmal zusammen erstellen eine schöne Kulliye. Die Front wurde mit Schnitt und Ziegelsteinen verarbeitet, teilweise wurden geometrische Ziegelverzierungen durchgeführt und dadurch hat man ein schönes Frontaussehen erhalten. Die Moschee wurde nach dem gedrehten T-Prinzip (┴) geplant, und ist ähnlich wie die Bursa Hamza Bey Moschee. Am Eingang bis zur Gebetsnische befinden sich zwei Kuppeln. Die am Eingang besitzt einen Leuchtturm. Es befinden sich Seitenportale die mit der Mitte verbunden sind und kleinere Kuppeln enthalten. Diese Räume wurden mit Gewölben zum Eingang hinaus verbreitet. Der Gemeinschaftsraum ist fünf teilig und wurde mit Kuppeln abgedeckt. Gegenüber dem Gemeinschaftsraum befinden sich hinter einer Halle weitere Räume in einer U Form und in der Mitte befinden sich ein Hörsaal und eine Medresse. In der Nähe der Gebetsnische befindet sich ein sechseckiges Grabmal.

Die Afyon Gedik Ahmet Paşa Moschee


Es ist ein Werk aus der Periode von dem II. Mehmet (Fatih Sultan) und es ist ein Beispiel welches dem gedrehten T-Prinzip ( ┴ ) Plan eine neue Interpretation gebracht hat. Der Zentralraum wurde mit zwei Kuppeln abgedeckt welche hintereinander und mit einem Durchmesser von 11,5 m errichtet wurden. An den Seiten befinden sich zwei unabhängige Seitenportale und da zwischen befindet sich eine Halle die eine Verbindung zu der Außenseite hat und drei weitere Portale enthält. Dass diese Räume keine Verbindung zu dem Zentralraum haben ist natürlich eine interessante Interpretation. Der Gemeinschaftsraum enthält 5 Kuppeln. Das Minarett ist ein Symbol von Afyon. Die dicken Mulden, weißen Steine, die Linien aus sehr dunklen blauen spiral förmigen Kacheln und das Steinminarett besitzt eine machtvolle Marmortür.

Die Küre Ulu Moschee


Es ist in der Nähe von Inegöl und wurde in der Periode von dem II.Mehmet (Fatih Sultan) gebaut, und wurde komplett aus Schnittsteinen angefertigt. Auf vier Portale wurden hintereinander drei Kuppeln mit 8 m Durchmesser abgedeckt, der lange Gemeinschaftsraum wurde seitlich mit flachen Gewölben abgedeckt und mit einem flach abgedeckten Hof verbreitet.

Das Grabmal zu Fatih


Die Fatih Moschee liegt hinter der Gebetsnische. Es ist zehneckig und wurde in 1765 von dem Erdbeben zerstört und dem originalem entsprechend erneut gebaut. Daneben befindet sich das Grabmal Gülbahar Hatun, es gehört der Ehegattin von dem II.Mehmet und es wurde auch erneuert.

In der Periode von Fatih wurde zwischen den Moscheen Nuriosmaniye und Bayezid eine Markthalle gebaut. Es wurde als eine Ertragsquelle für die Ayasofia Moschee in 1460 gebaut. Es besitzt 15 Kuppeln und 84 Läden, dieser Bereich wird als „Cevahir“ bezeichnet, zwei Antiquitätenbasars die als „Sandal“ bezeichnet werden enthalten 20 Kuppeln und 44 Läden. In den späteren Zeiten wurden noch weitere Anlagen beigefügt. Die Umgebung wurde mit Herbergen umschlossen. In der Halle befinden sich 61 Gänge, welche nach Berufsgruppen eingeteilt worden sind. An einem Teil der Markthalle befanden sich die Altbuchhändler.

Die Kulliyen der II.Bayezid Periode (1481-1512): Edirne, Tokat und Amasya Kulliyen waren Unternehmen, die sich in ähnlicher Art entwickelt haben und aus ähnlichen Bauwerken entstehen. Die Bauwerke wurden gemäß der Grundlage der Gebetsnische parallel zueinander und rechtwinklig zum Fluss gebaut. Die vierte Kulliye ist die II.Bayezid Kulliye in Istanbul.


II.Bayezid


Die Cerrahpaşa Davutpaşa Kulliye


Druckerei, Moschee, Grabmal, Medresse, Laufbrunnen und doppelte Türkische Bäder enthält die Kulliye und wurde in 1485 gebaut. Das Hauptwerk der Kulliye ist die Moschee mit Druckerei, quadratisch geplant, der obere Bereich wurde mit spitzen bogenförmigen Trommeln mit Pendelverzierungen -übergängen errichtet und wurde mit einer Zentralkuppel abgedeckt. Die Eckentrommeln wurden mit Pendelverzierungen verarbeitet und mit Rosen förmigen Stiftarbeiten versehen. Die fünfteilige Gebetsnische wurde mit Halbkuppeln abgedeckt. Die Seitenportale wurden mit Kuppelreihen verarbeitet. Der fünfteilige Gemeinschaftsraum wurde mit einem Hof umschlossen. In der Mitte befindet sich der mehreckige geplante Brunnen. An dem Gemeinschaftsraum wurde an die westliche Seite ein mehrflächiges Minarett gebaut, die sich mit ihrer Grundfläche nach außen ragt. Das Grabmal bei der Kulliye wurde von außen mit queren Gewölben und von Innen mit Kuppeln abgedeckt. Die Medresse wurde zur Gebetsnische rechtwinklig errichtet. Der Hörsaal von der Medresse wurde U geplant und in drei Richtungen rechteckig eingerichtet.

Die Tokat Hatuniye Kulliye


Es wurde rechtwinklig zur Yeşilırmak errichtet und in 1485 auf den Namen der Mutter von Bayezid gebaut. Die Moschee wurde nach vielen Restaurationen bis heute geschützt. Auf der einen Seite befindet sich die Medresse und auf der anderen Seite die Armenküche Die Moschee wurde in einwandfreiem Stil mit Schnittsteinen gebaut, die Moschee wurde mit einer Kuppel die einen 12,5 m Durchmesser hat abgedeckt. Das Druckereigebiet wurde mit etwas niedrigeren und kleineren Kuppeln abgedeckt. Diese Bereiche wurden mit dem Gemeinschaftsraum einheitlich verarbeitet. Die Verbindung zur Außenseite wurde mit Türen gewährleistet. An dem fünfteiligen Gemeinschaftsraum wurden Säulen eingerichtet und mit Bögen verbunden. Die Medresse wurde U förmig geplant. Der Hörsaal wurde mit einer Kuppel abgedeckt, die mit einer Hälfte des Flächenmasses hinausragt. Der recheckige Hof wurde mit einer U förmigen Halle errichtet und dahinter befinden sich noch weitere Portale.

Die Amasya II.Bayezid Kulliye


Die Kulliye wurde in 1486 fertig gebaut, im Hauptteil befindet sich die Moschee, in der Parallele die Medresse, die L geplante Armenküche und die Druckerei. In der Moschee treten 2 Kuppeln mit einem Durchmesser von 14,15 m an. Die Kuppeln wurden an beiden Seiten mit Portalen errichtet. Die drei Kuppeln wurden mit halber Flächenhöhe verarbeitet. Es wurde auf vier Träger mit breiten Bögen miteinander verbunden. Am Eingang befindet sich der Gemeinschaftsraum, bogenförmig und mit Säulen errichtet. Neben dem Gebäude befinden sich zwei Minaretten die nach Außen hinausragen. In der Innenseite wurden die Bogenflächen mit Stiftarbeiten verziert, die Gebetsnische wurde mit weiß/grünen Säulen und einem Sanduhr - Aufsatz errichtet, Marmor, die Kanzel und an der Außenseite des Gemeinschaftsraums wurden die Fenster mit farbigen Kacheln verziert. Die Tür wurde aus Nussbaumholz mit tiefen Gravüren und an den sehr hellen Stellen mit geometrischen Verzierungen versehen. Die Steinminaretten wurden aus weißen Steinen verarbeitet, welche sofort in die Augen fallen. Das unabhängige Grabmal der Kulliye wurde quadratisch geplant und mit Kuppeln abgedeckt.

Die Edirne II.Bayezid Kulliye


Es wurde rechtwinklig zum Tunca Fluss errichtet, und parallel auf drei Achsen gegründet. Im Westen befindet sich ein Heilinstitut, die Medresse, im Osten die Armenküche und die Karawanserei, Küche, die Verpflegungslager. Auf dem Weg zu der Kulliye befinden sich zahlreiche Bäder und Brücken. De Kulliye aus dem Jahr 1488 ist vor der Selimiye die größte Kulliye. Auf der quadratischen Grundfläche der Moschee befinden sich an beiden Seiten unabhängige Druckereien. Der Übergang zur Kuppel die einen Durchmesser von 21 m hat, wird anhand Pandantive gewährleistet. Die Last der Kuppel wurde auf die verborgenen Säulen an den Ecken der Seitenwand und an die Spitzen Bögen abgeleitet. Die Seitenportale, die etwas niedriger als der Zentralraum sind, wurden ebenfalls auf die Träger der Kuppel angebunden. Die Kuppel wird mit der Wand der Gebetsnische und mit den Fenstern an der Kuppel beleuchtet. Bei diesem Bauwerk wurde nur eine Kuppel errichtet, der siebenteilige Gemeinschaftsraum wurde mit einer Kuppel abgedeckt, woran man die originalen Stiftarbeiten erkennen kann. Die Ziegelsteine und Mörtel sind linig und spiralförmig. Dieser Bereich wird mit Fenstern und an drei Seiten mit Türen nach Außen verbunden. Und es wurde mit einem Hof umschlossen. Die Druckerei besitzt 9 Kuppeln und vier Hallen. Die Türen in diesem Bereich weisen die Verzierungsart der Periode auf und wurden mit Kuntekari Technik angefertigt. Bei dem Heilinstitut wurde der Zentralraum mit Kuppeln errichtet und schließt sich mit Räumen an, die sechseckig geplant wurden und wo die Behandlungen der Kranken durchgeführt wurden. Vor diesem Bereich wurde eine weitere Abteilung mit einem rechteckigen Hof geplant und dort befanden sich die Geisteskranken. Die nordöstlichen Portale des Hofes wurden für das Personal des Krankenhauses errichtet. Die mit der Toilette verbundene Medresse wurde U förmig geplant. An drei Richtungen befinden sich Hallen und dahinter noch einmal Portale die mit Kuppeln abgedeckt worden sind.

Die İstanbul II.Bayezid Kulliye


Die Kulliye wurde in 1501- 1506 errichtet. In der parallele zur Moschee liegt die Armenküche, der Türkische Bad und die Knabenschule. Im rechten Winkel liegt die Medresse. In der Moschee befinden sich vier unabhängige Portale und auf dem Bogensystem befindet sich die Hauptkuppel mit einem Durchmesser von 16,8 m und einer Höhe von 35,3 m. In der Richtung der Gebetsnische wurden zwei halbe Kuppeln abgedeckt. An der Wand der Gebetsnische befinden sich Fenster in drei Reihen errichtet und aus einem Steingeflecht erstellt. An den Seiten des Gemeinschaftsraumes befinden sich die Druckereien, von Außen ist das Bauwerk rechteckig. Jedoch der obere Bereich wurde aufgeteilt. In der Mitte liegt die Hauptkuppel und an den Seiten befinden sich zwei kleinere Kuppeln Der siebenteilige Gemeinschaftsraum ist der Zentralraum hat eine Verbindung zum Hof. An den Fenstern wurden Verzierungen mit Stiftarbeiten durchgeführt wobei Römische Kamillen und Palmetten als Verzierungsmotive benutzt wurden. In der Mitte des Hofes befindet sich ein achteckig geplanter Brunnen. Ein Hallensystem mit Türen und Kuppeln in alle drei Richtungen. Die Medresse besteht aus einem rechteckigen Hof, umschlossen mit Hallen und hinter den Hallen befinden sich die Räume. Der Hörsaal wurde quadratisch geplant und mit einer Kuppel abgedeckt. Das das Gebäude nach Innen gezogen wurde ist ein neues Verfahren. Im Umfeld der Medresse befinden sich Altbuchhändler, wo sich die Schüler ihre notwendigen Bücher besorgen konnten. In den Bauwerken wie Kulliyen befinden sich außer doppelten Bädern auch Herbergen, die für den Palast Glitterzubehör und Garn erzeugten und eine andere Herberge wo sich Besenverkäufer befanden. Im Türkischen Bad war der Umkleideraum für die Herren mit einem Durchmesser von 15 m errichtet worden. Es wurde mit einer Kuppel abgedeckt und es ist ein Denkmal artiges Werk. Die Läden sind leider bis heute nicht angekommen. Diese Kulliye wurde von dem Architekten Hayrettin Ağa gebaut, die Kulliye in Edirne wurde ebenso von ihm errichtet. Im Süden der Moschee befindet sich das Grabmal von II.Bayezid, der in 1512 starb, wurde das Grabmal von seinem Sohn Yavuz Sultan Selim bauen gelassen. Das Grabmal ist achteckig geplant und mit Kuppeln abgedeckt worden. Acht Flächen wurden mit grünem Marmor ausgelegt und in oberen und unteren Bereichen wurden Fenster eingerichtet.

In der Periode von dem II. Bayezid wurden sechs und achteckige gestützte Moscheen gebaut. Einige Beispiele dafür, die in Manisa gebaute İvaz Paşa Moschee aus 1481, die Manisa Hatuniye Moschee (1488) und die Atik Ali Paşa Moschee Çemberlitaş (1496- 1497) wo an die Zentralkuppel eine Halbkuppel angefügt wurde.


Yavuz Sultan Selim


Yavuz Sultan Selim Kulliye


Die Kulliye wurde in Fatih-Çarşamba im Jahr 1522 fertig gebaut. Es befinden sich in der Kulliye eine Moschee, ein Grabmal, eine Armenküche und eine Knabenschule. Die Medresse der Kulliye wurde etwas außerhalb platziert. Der Bau begann bei der Zeit von Yavuz Sultan Selim und als er plötzlich starb wurde der Bau in der Zeit von seinem Sohn Kanuni Sultan Süleyman fortgesetzt. Die Moschee wurde quadratisch geplant und enthält eine einzige Kuppel als Abdeckung. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 24 m und eine Höhe von 32,5 m. Die Kuppel sitzt auf dicken Wänden. Zwischen der verborgenen Portalen und der Seitenwände befindet sich ein Hallen artiges Volumen, welches mit spitzen Bögen verarbeitet wurde. Um die Last der Kuppel etwas zu verringern wurde an der Eingangsfront und an der Wand der Gebetsrichtung Steinstützen verwendet. An den beiden Seiten des Zentralraumes befindet sich die neun teilige Druckerei mit vier Hallen, vier Eckenportale und einer Zentralkuppel. An den Seiten befinden sich 38m hohe Minaretten auf quadratischen Grundflächen. Der siebenteilige Gemeinschaftsraum besitzt in der Mitte einen Brunnen, achteckig geplant und an der gleichen Stelle wurden in die drei Richtungen Höfe mit Hallen eingerichtet. Die Kanzel und die Gebetsnische weisen die Periodischen Verzierungseigenschaften auf. Kacheln, Gips, Stein und Stiftarbeiten sowie Holzgravierungen sind zu sehen. Das Grabmal von Yavuz Sultan Selim ist vieleckig geplant und besitzt Kuppeln. Bei der Fronteinrichtung wurde bei der Seite wo sich die Fenster befinden in den vorderen Ort eine Halle mit zwei Stützen errichtet. Das Grabmal Şehzadeler wurde in 1570 gebaut und ist achteckig geplant, es enthält einen Eingang mit Hof. An beiden Seiten der Tür wurden sechseckige Kacheln aufgesetzt.