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[Çorum]


ÇORUM      



Çorum befindet sich an dem Punkt, an dem die Schwarzmeerregion und Mittelanatolienregion zusammen treffen und liegt 770 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Berg von Çorum ist der Köseberg (2.087), der sich im İskilip-Kargı Gebiet befindet. Die grössten Flüsse sind der Kızılırmak und Çat Kleinfluss.

In Çorum herrscht das Landklima Mittelanatoliens, aber der mildernde Einfluss des Schwarzmeeres zeigt sich hier bis zu einem gewissen Punkt.

In Çorum findet man kulturelle Funde von vor 7 Tausend Jahren. Hier befindet sich der erste von den Hetitern oragnisierte Staat mit der Hauptstadt Hattusa. Hattusa, eine Stadt im Herzen Anatoliens, wurde von UNESCO auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die hethitische Zivilisation ist genauso alt und reich, wie die der Ägypter. Die Texttafeln des Kadesch-Abkommens zwischen den Hethitern und den Ägyptern, dem ersten schriftlichen Abkommen überhaupt, wurde in Boğazköy gefunden.

Die Alacahöyük Ruinen die von der Archäologie als Arinna gekannt wurde und das andere wichtige Kultzentrum (religiöses Zentrum) der Hethiter war, sind mit ihren 13 Königsgräbern, dem Hatti Sonnenkurs aus Bronze und den Sphinx Toren sehenswerte historische Orte. Die Şapinuva Ruinenstätte im Kreis Ortaköy ist ebenfalls ein grosse Hethiterstadt. Bei den Ausgrabungen wurden in grossen Mengen niedergeschriebene Dokumente gefunden.

Neben den Spuren der Hethitischen Zivilisation ist Çorum mit ihren Moscheen, Brücken und Festungen aus der seldschuken und osmanischen Zeit von denen jedes ein Meisterwerk ist, und mit ihren Hochebenen sowie der Incesu Canon, die Naturschönheiten sind, ein Ort der sehenswert ist.

Die gerösteten Kichererbsen und der qualitative hochwertige Reis, welcher in Osmancık und Kargı angebaut werden, sind weltbekannt.

Bei den historischen Untersuchungen in und um Çorum wurden im Gebiet vom Çorum menschliche Siedlungsorte ans Tageslicht befördert die aus der älteren Steinzeit, der jüngeren Steinzeit und der 4.Etappe des chalkoletischen Zeit stammen. Die Werke aus diesen Zeiten wurden in Alaca Höyük, Büyük Güllüce, Boğazköy, Eskiyapar und Kuşyapar gefunden. Die Siedlungen waren ab dieser Zeit nachweisbar. Çorum und ihre Umgebung gerieten später unter die Herrschaft der Hethiter, Phryger, Kimmer, Medler, Perser, Galater, Römer, Byzantiner, Seldschuken, Danischmends, Mongolen, demErtena Fürstentum, Kadı Burhanettin und der Osmanen.

Das Gebiet von Çorum ist durch die reichen Kulturwerte wie ein Freiluftmuseum. Seit 1830 ist sie für europäische Reisenden und für viele einheimische und ausländische Wissenschaftler der Mittelpunkt von Interesse.

Kreise

Die Kreisstädte von Corum sind Alaca, Bayat, Boğazkale, Dodurga, İskilip, Kargı, Laçin, Mecitözü, Oğuzlar, Ortaköy, Osmancık, Sungurlu und Uğurludağ


Alaca


Es ist 50 km vom Zentrum des Regierungsbezirkes entfernt. Die wichtigsten historischen Orte in Alaca, die dem Tourismus frei gegeben sind, sind die historischen Ruinen in Eskiyapar und Mahmudiye sowie Alacahöyük, Kalınkaya und Pazarlı Ruinen aus der hethitischen Zeit. Gerdekkaya Grab und Koçhisar Höhle sind Besuchsorte der Touristen. Eski Cami (Alte Moschee) die 1763 vom Ömer Osman Paşa gebaut wurde, die Yeni Camii (Neue Moschee) die 1893 vom Ardahan Emigranten Şeyh Efendi aus Holz gebaut wurde und das Hüseyin Gazi Grabmal sind Werke mit historischem Wert.


Boğazkale


Es ist 83 km vom Zentrum des Regierungsbezirkes entfernt. Boğazköy die sich im Kreis befindet wurde vom UNESCO auf UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Ausserdem ist der Yazılıkaya Freilufttempel ein wichtiger Tourismusort des Regierungsbezirkes.


Kargı


Es ist 113 km vom Zentrum des Regierungsbezirkes entfernt. In Kargı befinden sich die historischen Bauwerk Mihribanhatun Moschee und Badehaus, die zu Ehren Mihrihatuns der Ehefrau des Murat IV. gebaut wurde. In der Gemeinde Oğuz befinden sich eine Moschee, die Hacıhamza Festung und eine Karawanserei aus der seldschuken Zeit.

Die Hochebenen von Kargı sind auch wichtige Tourismusorte. Abdullah Hochebene, Kargı Hochebene, Eğinönü Hochebene, Aksu, Göl, Örencik, Karaboyu, Gökçedoğan Hochebenen sind für den Hochebenetourismus sehr geeignet.


Laçin


Das monumentale Felsengrab und Laçin Palasthaus Ausflugsstätte sind sehenswerte Orte.


Mecitözü


Es ist 37 km von Çorum entfernt. Die wichtigsten historischen Bauwerke die dem Tourismus dienen könnten, sind die Elvan Çelebi Moschee (1352), Derwischkloster und Grabmal sowie das Badehaus direkt daneben.


Ortaköy


Es ist 53 km vom Zentrum des Regierungsbezirkes entfernt. Die Ausgrabungen in Şapinuva, die ein wichtiges Handelszentrum der Hethiter war und sich im Kreis Ortaköy befindet dauern noch an. Der İncesu Canon in der Gemeinde İncesu die zum Kreis gehört und die Damlataş Höhle in der Ortschaft Aşdavul sind sehenswerte Orte. Der Kybele Felsenrelief der in die Felsen des İncesu Canon eingemeisselt ist gehört zu den wichtigen historischen Werken.


Osmancık


Es ist 56 km vom Zentrum des Regierungsbezirkes entfernt. Es ist eine der ältesten Kreise Çorums. Osmancık befand sich zur Osmanenzeit auf der historischen Seidenstrasse. Die Koyunbaba Brücke und Grabmal, Osmancık Festung, Koca Mehmet Paşa Moschee, Baltacı Mehmet Paşa Laufbrunnen sind sehenswerte Orte. Ausserdem sind die Hochebenen Başpınar und Karaca für den Hochebene Tourismus sehr geeignet.


HISTORISCHE WERKE


Das Museum



Das Museum von Corum


In chronologischer Reihenfolge befinden sich in dem Museum Ausstellungsstücke vom späten Kreidezeitalter (4500 v.Chr.) der alten Bronzezeit, aus der Zeit der assyrischen Handelskolonien, aus der Zeit der Alten Hethiter, aus der Zeit des Hethitischen Reiches, aus der Zeit der Phryger, Helenen, Römer und Byzanz. Im Archäologischen Saal werden völkerkundliche Werke aus der Region Corum ausgestellt, der Ethnographische Saal ist sehr lehrreich und interessant.

Alacakhöyük Museum


Der Kreis Alaca befindet sich in der Ortschaft Alacahöyük. Das Museum arbeitet mit dem Direktorat des Çorum Museums zusammen. Hier werden Werke aus der chalkolitischen Zeit, der alten Bronzezeit, Hethiterzeit und Phrygenzeit ausgestellt, die bei den Ausgrabungen in Alacahöyük gefunden wurden. Es werden auch ethnographische Werke der Region ebenfalls ausgestellt. Es ist 45 km von Çorum entfernt.

Boğazköy Museum


Befindet sich im Kreis Boğazkale, der 84 km vom Çorum entfernt ist. Arbeitet mit dem Direktorat des Çorum Museums zusammen. Im Museum werden Werke die bei Ausgrabungen in Boğazköy-Hattusa gefunden wurden und Werke aus der Umgebung ausgestellt. Es werden vorwiegend Werke aus der Hethitischen Zeit ausgestellt. Es werden auch Werke aus chalkolitischen Zeit, alten Bronzezeit, Phrygienzeit, Römer und Byzanzzeit ausgestellt.


Ruinenstätten


Ruinenstätten von Alacahöyük


: Befindet sich 45 km südlich von Çorum und 17 km nordwestlich vom Kreis Alaca. Der Tumulus wurde zum erstenmal 1835 von W.C.HAMİLTON der Wissenschaftswelt vorgestellt.

Alacahöyük war in der alten Bronzezeit und Hethiterzeit ein sehr wichtiges Kult- und Kunstzentrum und es wurden in Alacahöyük 4 Zivilisationszeiten festgestellt. Der späten chalkolitischen Zeit folgen die Alte Bronzezeit, Hethiter- Phrygier- Römer- und das Byzantinische Zeitalter. In der Ruinenstätte gibt es ein Sphinxtor aus der Zeit des Hethitischen Reiches, im Westen der Stadt das Poterntor (Eingangstor) und architektonische Werke. Alacahöyük hat zur Aufklärung der Hattizivilisation viel beigetragen. Dort gibt es Dynastiegräber aus der alten Bronzezeit und ein lokales Museum. Für die jenigen die Boğazköy und Yazılıkaya besuchen, ist sie eine wichtige Ruinenstätte die man am gleichen Tag auch besichtigen kann.

Das Sphinxtor mit seinen 10 m Breite, befindet sich zwischen zwei Türmen, die auf Kalksteinsockeln mit Andesitblöcken gebaut wurden und wird auf die Zeit des Hethiterreiches datiert. Die Reliefs auf den Aussen- und Innenwänden der Türme stellen ein Kultfestival dar, das zu Ehren des Sturmgottes veranstaltet wurden.

Alacahöyük hat mit seinen 13 Königsgräbern auf die Alte Bronzezeit, und mit seinen architektonischen Ruinen auf die Zeit der Hethiter ein Licht geworfen, welches Klarheit verschafft hat und hält somit in der Weltarchäologieliteratur einen wichtigen Platz inne.

Boğazköy Ruinenstätte


Die Boğazköy (Hattusa)Ruinenstätte befindet sich 82 km südwestlich von Çorum. Boğazköy (Hattusa) Ruinenstätte, die sich im Kernzentrum des Hethiterstaates befand, wird mit der Südspitze des Budaközü Kleinflusstales auf 300 m Ebenehöhe von zahlreichen Felsblöcken und Bergabhängen und im Norden und Westen mit tiefen Abhängen abgegrenzt. Die Stadt ist nach Norden hin offen. Ausser der Nordseite sind die anderen Teile mit Mauern umgeben. Die Ruinen wurden bei den archäologischen Ausgrabungen ans Tageslicht befördert, restauriert und werden wie ein Freiluftmuseum von den Besuchern besichtigt. Sie ist auch der Mittelpunkt des Boğazköyü Historischen Nationalparks. Hattusa wurde 1986 von der UNESCO auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Ausgrabungen und Studien der letzten Hundert Jahre zeigen, dass die älteste Siedlung in Hattusa-Boğazköyü bis in die chalkolitische Zeit (6000 v.Chr.) zurück reicht. In der alten Bronzezeit wurde Hattusa weiterhin besiedelt. Die Besiedlung wurde mit den assyrischen Handelskolonien weiter geführt. Aus den nieder geschriebenen Dokumenten geht hervor, dass Anfang des 2.Jahrtausends v.Chr. Annitta von Kuschara den Hattusa König Pijusti besiegt und die Stadt verwüstet und verdammt hat. Trotz der Verdammnis Anitta’s wurde die Stadt von dem Hethiterkönig Hattusili I. in den Jahren 1600/1650 v.Chr. als Hauptstadt auserwählt. Die Hethiter haben die Stadt 1200 v.Chr. aus verschiedenen Gründen verlassen. Somit fing hier die frühe Eisenzeit (die dunkle Zeit) an. Dieser Zeitepoche folgt im 9.Jh. v.Chr. die Phrygienzeit, danach die Hellen- Galater- und Römer/Byzanzzeit.

Boğazkale Yazılıkaya


Boğazkale befindet 1.5 nordöstlich von Hattusa. Die grösste und eindrucksvollste heilige Stätte von Hattusa war der Yazılıkaya Tempel, der sich ein wenig ausserhalb der Stadt zwischen den hohen Felsen verbarg. Man nimmt an, dass dieser Freilufttempel speziell im Frühling bei den Neujahrsfeierlichkeiten benutzt wurde. Die wichtigen Götter und Göttinnen des Landes wurden in Parade auf die Felsen als Relief eingemeisselt.

Ortaköy Şapinuva


Befindet sich 3 km südlich von Ortaköy, die 53 km südöstlich von Çorum liegt. Die Stadt wurde auf eine Plateau auf dem Nordabhang eines tiefen Tales gegründet.

Bei den Ausgrabungen wurden monumentale Bauwerke ans Tageslicht befördert. Bis jetzt wurden in diesen Bauwerken über vier tausend hethitische Tafelarchive in Keilschrift gefunden. Die Mehrzahl besteht aus hethitischen Texten. Ein Grossteil der Ortaköy-Şapinuva Tafeln sind was den Inhalt bezüglich der Beziehung, Paleographie und Fundzustand betrifft, stammen aus der gleichen Zeit. Wegen ihre Beziehungen zu den Boğazköy und Maşak Tumuluse wurden diese Tafeln auf die Mittelhethitische Zeit datiert.

Eskiyapar Ruinenstätte


Der Tumulus befindet sich 5 km westlich vom Kreis Alaca, auf der Alaca-Sungurlu Landstrasse. Es liegt 25 km nordöstlich von Boğazköy und 20 km südöstlich von Alacahöyük. Die Studien haben gezeigt, dass es auf dem Tumulus durchgehende Siedlungen gegeben hat. Auf dem Tumulus wurden alte Bronzzeit, Hethiterzeit, Phrygienzeit, Römerzeit und zweischichtige Hellenzeit festgestellt.

Aus den abgebrannten Häusern eines Stadtteils aus der Hethiterzeit, der sich auf einer breiten Fläche im südöstlichen Abschnitt des Tumulus ausgebreitet hatte, wurden viele irdene Werke gefunden. Die Kultvasen mit Reliefs, die in dieser Region gefunden wurden, bekräftigen die Meinung, dass dieser Ort ein religiöses Zentrum war. Bei den Studien in den Altbronzezeitschichten, die sich unterhalb der Hethiterschichten des Tumulus befanden, wurde unter dem Boden eines Hauses ein Schatz aus Gold- und Silberobjekten entdeckt. Der Schatz der aus silbernen Vasen, Syrienflaschen, einer silberner Zeremonienaxt, Nadeln, Perlen, Ohrringen und Armreifen besteht, hat einerseits Ähnlichkeit mit den Funden von Alacahöyük und Kültepe als auch mit den Funden in Troja, Poliochni und Nordsyrien-Mesopotamien. Diese werden im Museum für Anatolische Zivilisationen in Ankara ausgestellt

Yörüklü (Hüseyindede Hügel)


Befindet sich in der Gegend die als Hüseyindede Hügel bezeichnet wird und ist in der Ortschaft Yörüklü des Kreises Sungurlu. Bei den Ausgrabungen wurden zwei verschiedene Vasenteile mit Reliefs aus der alten Hethiterzeit und ein Raum mit einem Zimmer aus der gleichen Zeit gefunden. Am Ende der Restaurationsarbeiten der gefundenen Teile wurde festgestellt, dass eine Vase nach dem İnandık Stil hergestellt wurde.Die andere dagegen war ein Darstellungsband der hethitischen Religionszeremonien. Die bedeutenste Szene auf dem Darstellungsband bildet ein Akrobat, der auf einem Stier Purzelbaum schlägt. Am Mündungsende der großen Vase im so genannten İnandik-Stil, der vier Darstellungsreihen aufweist, befinden sich ein kleines Boot und vier nach innen schauende Stierköpfe. Bei den Ausgrabungen wurden neben diesen reliefversehenen Vasen auch wasserflaschenförmiges Geschirr und rundmündige und langhalsige Krüge gefunden, die aus der alten Hethiterzeit stammen.

Laçin Kapılıkaya Felsendenkmalgrab


Befindet sich in der Ortschaft Kırkdilim 27 km nördlich von Çorum. Es ist ein Felsengrab aus der hellenischen Zeit des Kommandanten Ikezios und wird auf das II. Jh.v.Chr.datiert. Es befindet sich 65 m über dem Wasserstand des Kleinflusses. Das Felsengrab hat einen nach der Seite geneigten Podiumboden. Von diesem Podium aus gelangt man über eine achtstufigen Treppe zur zweiten Plattform und von da aus über eine zwölfstufige Treppe zu dem Podium vor dem Grab.

Sikilip Felsengrab


Auf dem Süd- und Südostausläufer der Festung, die auf einem 100 m hohen Felsen während der osmanischen Zeit gebaut wurde und sich im Zentrum von İskilip befindet, gibt es Felsengräber aus der Römerzeit.


Türme und Festungen


Uhrturm


Wurde 1894 von der Leibgarde von Beşiktaş vom Yedi Sekiz Hasan Paşa aus Çorum gebaut und ist 27.5 m hoch. Es ist das historische Symbol von Çorum.

Çorum Festung


Die Çorum Festung, die im Baustil der Seldschuken erreichtet wurde, ist noch heute bewohnt. Sie wurde im Süden der Stadt auf einem hohen Hügel gebaut. Sie hat einen quadratischen Grundriss und die Maße 80x80 und ist 7.35 m hoch und die Mauerbreite beträgt 2.40 m. Das Tor der Festung befindet sich im Norden. Darin befindet sich ein Gebetsplatz. Die Festung hat keine Inschrift und kann deshalb nicht genau datiert werden. Die Festung, die auf die Zeit der Danişmend und Seldschuken datiert wird, wurde aus glatten Schnittsteinen, Schottersteinen und gesammelten Steinen aus der Zeit der Römer und Byzantiner gebaut.

İskilip Festung


Wurde auf Hundert Metern Höhe, mit drei Seiten auf Felsen gebaut. Das Eingangstor befindet sich im Süden. Auf der linken Seite der Festung befindet sich ein Kerker. Auf allen vier Seiten befinden sich Wehrtürme.

Osmancık Festung


Die Festung wurde auf einen hohen Hügel gebaut. Die Länge der Mauer beträgt 250 m und sie ist 30 m hoch. Es ist ungewiss, von wem die Festung genau erbaut wurde. Man nimmt an, dass sie zur Römerzeit errichtet wurde. Für die Festungsmauer wurde Horasanmörtel benutzt. In der Festung befindet sich die Ruine eines Badehauses, was in die Felswände geschlagen ist.

Sungurlu Uhrturm


Wurde 1892 vom Landrat Edip Bey gebaut. Als Baumaterial wurden Schnittsteine benutzt. Der Uhrturm besteht aus acht Teilen, die unter anderem aus Sockel und Blechmauerwerk bestehen. Die Uhr arbeitet mit einem Stahlseil und 50 kg schweren Gewichten.


Moscheen und Grabmäler


Ulu Moschee


Man nimmt an, dass die Moschee von dem freigelassenen Sklaven Hayrettin des Seldschuken Sultans Alaattin gebaut wurde. Die Moschee wurde zur Zeit Bayezids II., nach dem Erdbeben, instand gesetzt. Sie wurde während der Herrscherzeit Murats IV. in Sultan Muradi Rabi Moschee benannt. Aus der Inschrift über der Kanzel aus dem Hedschrajahr 707 geht hervor, dass die Moschee vielleicht zu dieser Zeit gebaut wurde.

Hıdırlık Moschee


Wurde im Hedschrajahr 1307 auf Wunsch des Yedi Sekiz Hasan Paşa zur Zeit des Abdülhamit II. auf dem Platz der alten Moschee als ein Zeichen des Respekts zu Ehren Süheyb-i Rumi gebaut, der ein naher Freund und Fahnenträger des Propheten Mohammed war.

Scheich Muhittin Yavsi Moschee


Die Moschee die sich im Kreis İskililp befindet, wurde vom Scheich Yavsi ,dem Vater des islamischen Gelehrten Ebussuud Efendi, gebaut. Die Moschee wurde mit einem Kuppel gebaut. Darin befindet sich das Grabmal des Vaters von Ebussuud. Ausserdem befindet sich auf der vorderen Seite der Moschee eine hohe Ulme von der gesagt wird, dass sie vom Scheich Yavsi gepflanzt worden ist. Die Moschee, die in letzter Zeit instand gesetzt wurde, hat nichts an Originalität verloren.

Evlik Dorf Moschee und Grabmal


Befindet sich im Dorf Evlik, das zum Kreis İskilip gehört. In der Moschee und dem Grabmal befinden sich die Gräber des Sohnes von Akşemsettin, der der Lehrer des Sultans Fatih war, und dessen Familienangehörigen. Beim Bau der Moschee und des Grabmals wurde Holzmaterial benutzt.

Elvançelebi Moschee und Grabmal


Befindet sich in der Ortschaft Elvançelebi die zum Kreis Mecitözü gehört. Man denkt, dass es im Original ein Derwischkloster war. Auf der Inschrift an der Moscheeteil der Gebäude ist das Hedschrajahr 681 (1282 – 1283 n.Chr.) und auf der Inschrift über dem Grabmal ist das Hedschrajahr 707 (1307 n.Chr.) angegeben.


Badehäuser


Paşa Badehaus


Wurde 1487 vom Tabettin İbrahim Paşa Bin Hacı Bey gebaut. Es stammt aus der Osmanischen Zeit und ist gegenwärtig immer noch im Betrieb.

Güpür Badehaus


Befindet sich gegenüber der Ulu Moschee im Zentrum und wurde 1436 gebaut. Es trägt die architektonischen Eigenschaften der Osmanischen Zeit. Zur Zeit dauern die Wartungsarbeiten an.

Ali Paşa Badehaus (Neues Badehaus)


Befindet sich neben der Uhrturm. Dieses Badehaus ist das grösste Badehaus des Regierungsbezirkes. Wurde vom Generalgoverneur zu Erzurum vom Ali Paşa 1573 gebaut.


Karawansereien und Brücken


Veli Paşa Karawanserei


Diese Karawanserei ist aus der Sicht der Planung und Architektur ein Vorlagenmuster für die Karawansereien der osmanischen Zeit und hat eine Fläche von 1000 m². Die Karawanserei wurde aus Holz gebaut und hat zwei Stockwerke. Nur der Palastteil der zum Vorderfront schaut hat drei Stockwerke.

Menzil Karawanserei


Es befindet sich in der Kleinstadt Hacıhamza auf der alten historischen Strasse.Es hat rechteckigen Plan und wurde auf Bögen gesetzt.Es hat Tonnengewölbe. Mit der Moschee und dem Badehaus ist es auch eine osmanische Universität. Nur einige Teile des Bauwerks sind bis zum heutigen Tage erhalten geblieben.

Osmancık Koyunbaba Brücke


Die Brücke befindet sich im Kreis Osmancık. Mit der Bau wurde zur Herrscherzeit des osmanischen Sultans Bayezid II. 1489 (Hedschrajahr 889) begonnen und wurde 1491 (Hedschrajahr 895) zu Ende geführt. Die Brücke ist 250 m lang und 7.5 m breit und hat 15 Bögen. Die Inschrift befindet sich auf dem Felsen an der Festung im Nordteil der Brücke.

Die Brücke ist eine von den klassischen türksichen Kunstwerken, von denen es sehr wenig gibt. Steht schon seit über 500 Jahren über dem Kızılırmak Fluss und wird auch heute noch benutzt.


Historische Çorum Häuser


Die alten Häuser von Çorum bilden mit der traditionellen Struktur der türkischen Gesellschaft eine Ganzheit. Man kann diese Häuser in den alten Stadtteilen Karakeçili und Çepni in Çorum und in den Kreisen İskilip, Sungurlu und Kargı begegnen.


TOURISTISCHE UND KULTURELLE SEHENSWÜRDIGKEITEN, NATURWUNDER


Nationalpark und Ausflugsorte



Der historische Nationalpark von Bogazköy


Dieser befindet sich im Kreis Boğazköy (Hattusa). Die Überreste von Bogazköy (Hatussa), dem Zentrums des hithitischen Reiches, einer der wichtigsten Zivilisationen Anatoliens, befinden sich im Nationalpark. Die Festungsmauern und deren Tore, ein Tunnel und das Gebäude in welchem das Palastarchiv innerhalb der großen Festung untergebracht war und die Tempel sind erhalten.

Der Yazılıkaya Freilufttempel, der 2 km nordöstlich von Boğazköy liegt, befindet sich ebenfalls innerhalb der Grenzen des Parks. In Yazılıkaya befindet sich ein Panteon, das als das erste Anatoliens bekannt ist. Es befinden sich darin die Reliefs von dem König und der Königin sowie der Götter und Göttinnen der Hethiter.

Die intensiven Besuchszeiten des Nationalparks sind die Monate Mai-Oktober. Es gibt im Dorf Boğazkale Unterkunftsmöglichkeiten.

Çatak Nationalpark


Sie erreichen den Park über die Çorum-Laçin Landstrasse. Es ist 17-20 km von Çorum entfernt. Der Park beeindruckt mit seiner Naturstruktur und Aussichtsreichtum die Besucher. Die gemeine Lärche bildet den hauptsächlichen Baumbestand. Es gibt in kleinen Mengen Kiefern. Füchse, Hasen, Wölfe, Singvögel und Rebhühner bilden die Fauna.

Kırkdilim Ausflugsort


Dieser Ausflugsort befindet sich auf der Landstrasse von Osmancık und ist 25 km von Çorum entfernt.

Sıklık Ausflugsort


Es ist ein eintägiger Ausflugsort auf der Çorum-Samsun Landstrasse und ist nicht sehr weit weg vom Zentrum des Regierungsbezirkes.

Sağmaca Wasserstelle


Befindet sich innerhalb der Grenzen des Dorfes Kuşsaray, das zum Zentrum des Kreises gehört. Die Trinkwasserquellen von Çorum und Sağmaca befinden sich hier. Außerdem befindet sich hier eine Forellenzuchtanlage, die von einer privaten Firma gegründet wurde.

İskilip Elmabeli


Es ist 13 km von İskilip entfernt und befindet sich auf der İskilip-Tosya Landstrasse. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut und es ist ein Ausflugsort mit Spielplätzen. Es deckt den Bedarf der ansässigen Bevölkerung an eintägigen Picknicks, Unterhaltung und Sport.

Laçin Palasthaus Ausflugsort


Der Ausflugsort befindet sich im Kreis Laçin auf einer hohen Ebene. Von hier aus kann man das ganze Tal sehen. Es ist ein Waldgebiet das aus Nadelbäumen besteht.


Thermalbäder


Hamamlıçay Dorf Thermalbad


Befindet sich im Hamamlıçay Dorf und ist 12 km vom Zentrum entfernt. Für Damen und Herren gibt es getrennte Schwimmbäder. Es sind 10 Privatkabinen vorhanden. Das Wasser ist 42°C warm und es wurde festgestellt, dass es für Rheumakrankheiten, Hautkrankheiten und für Nierensteinabgang gut ist.

Figani Beke Thermalbad


Befindet sich 16 km östlich vom Regierungsbezirk im Dorf Figani des Kreises Mecitözü. Das Beke Thermalbad ist reich an Wasser, das Körpertemperatur hat. Das Wasser quellt aus einem kleinen Becken und wird in einem größeren Becken gesammelt.

Dieses Thermalbad wirkt harntreibend und scheidet die Abbaustoffe des Metabolismus über den Harnweg aus und ist gut für den Abgang der Nierensteine, die in der säuerlichen Umgebung entstehen.


Die Hochebenen


Die Hochebenden von Kargı (Eğinönü)


Die Hochebene befindet sich auf einer hohen Bergregion im Norden des Kreises Kargi und ist von Çorum 140 km, von Kargı 26 km entfernt. In dieser Region gibt es noch die Eğinönü, Aksu, Karandu, Göl, Örencik, Karaboya und Gökçedoğan Hochebenen, die miteinander verbunden sind. Hier wird die Hochebenearchitektur, die für die Region typisch ist, auch heute noch angewandt. In den Aksu ve Gökçedoğan Teichen werden Forellen gezüchtet. Sie ist mit ihren endemischen Pflanzen und reichen Gewässerquellen ein Naturwunder.

Befindet sich auf dem höchsten Berg des Regierungsbezirkes im Kreis Kargı auf dem Köseberg (2050). Es ist 114 km von Çorum und 26 km von Kreiszentrum entfernt. Ihr sauberes und reiches Wasser, unberührte Natur, gemeine Lärchen, Kiefern und andere endemische Pflanzen sind sehenswert und man sollte sich dort aufhalten.

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Befindet sich auf dem höchsten Berg des Regierungsbezirkes im Kreis Kargı auf dem Köseberg (2050). Es ist 114 km von Çorum und 26 km von Kreiszentrum entfernt. Ihr sauberes und reiches Wasser, unberührte Natur, gemeine Lärchen, Kiefern und andere endemische Pflanzen sind sehenswert und man sollte sich dort aufhalten.

Die Hochebenen von Bayat



Die Kunduzlu und Kuşcaçimeni Hochebenen


Sie Befinden sich innerhalb der Grenzen des Kreises Bayat des Regierungsbezirkes Çorum im Norden des Kreises auf der bergigen Karatepe Ortschaft. Es ist 100 km von Zentrum des Regierungsbezirkes und 25 km von Zentrum des Kreises entfernt. Die einheimische Bevölkerung führt die Hochebenetradition auf diesen Hochebenen fort. Besonders in der Kuşcaçimeni Hochebene wird in den Sommermonaten Zeltcamping gemacht. Sie sind reich an Pflanzen.

İskilip Hochebenen


Befinden sich im Norden des Kreises İskilip auf den hohen Gebirgszügen. Hier gibt es Pflanzen wie gemeine Lärchen, Kiefern, Tannen und Eichen sowie endemische Pflanzen. Hier gibt es viele Hochebenen die miteinander verbunden sind.

Die Elmabeli-Beşoluk und Çiçekli Hochebenen befinden sich auf der İskilip-Tosya Landstrasse. Wenn man auf der gleichen Strecke 8 km einwärts rein fährt findet man dort auf den Demirbükü und Yalak Hochebenen Picknick und Ausflugsstätten vor. Diese Hochebenen werden von dem inneren Tourismus intensiv genutzt.

Osmancık Hochebenen


Befindet sich 8 km von der Ortschaft Başpınar entfernt. Die Arbeiten an der Infrastruktur wurden zum großen Teil abgeschlossen. Man kann hier Zelten.

İncesu Schlucht


Befindet sich in Dorf İncesu des Kreises Ortaköy. İncesu Schlucht hat nur einen Zugang und einen Ausgang. Die Schlucht ist 12.5 km lang. Die Breite wechselt sich zwischen 40 – 60 m. An beiden Abhängen der Schlucht sind steile Felsen. Teilweise sind sie bewaldet. Die Schlucht ist geeignet für Rafting und Trekking.

Çorum ist für seine gerösteten Kichererbsen berühmt und hat eine reiche regionale Küche. Die Gerichte, die für den Regierungsbezirk typisch sind, sind unter anderem Mayalı (Sauerteig gebraten in der Pfanne, oder auf dem saç (nach oben gewölbtes Blech)), Yanıç (Teig ohne Hefe die dünner als Sauerteig ausgerollt und mit Spinat, Käse usw. gefüllt und auf dem Saç ausgebacken wird), Cızlak (der flüssige Hefeteig wird in eine Pfanne oder auf Brotsaç mit einer Schöpflöffel gegeben und ausgebacken dann mit Butter bestrichen), Kömbe (ein ausgerollter Teig der mit Hackfleisch gefüllt, zugeklappt und auf einen Saç ausgebacken wird), Oğmaç (klein geschnittener Blätterteig wird in der Pfanne mit gebraten und darauf drei Eier aufgeschlagen und bevor sie ganz gar werden vom Herd herunter genommen in Blätterteig gewickelt und serviert), Hingal (der Hartteig wird wie Bandnudeln geschnitten und in eine Milch/Wasserbrühe gar gekocht, dünn geschnittene Zwiebeln werden gedünstet und Paprika dazu gegeben und schließlich in die Suppe untergerührt), Mohngebäck, Borhani (eine Fleischpastetenart, ein Eiergericht und ein Pilzgericht die auf ähnliche Art zubereitet werden), Helise (ein Gericht aus zerstampften Kalbsfleisch und Weizengrütze), Çullama (ein Gericht das aus Gans-, oder Putenfleisch zubereitet wird), Madımak (Madımak ist eine Art Kraut, das in Butter mit Dörrfleisch unter Beimengung von Weizengrütze zubereitet wird), Tirit (Hühnergericht mit Blätterteig), İskilip Füllung, Keşkek (Weizengrütze mit Fleisch), Kara Çuval Helwa (Eine Süßspeise aus Weizenmehl und Honig unter Zusatz von von Butter), Hedik (Ein Gericht das mit Weizen, Bohnen, Kichererbsen, Walnuss oder Haselnuss zubereitet wird), Teltel (eine Süßspeise, die vorwiegend in den Wintermonaten von Frauengemeinschaften zubereitet wird und sehr mühselig und zeitraubend in der Herstellung ist) und Baklava (Rautenförmige, süße Blätterteigpastete).

Die Dinge die man im Regierungsbezirk Çorum kaufen sind vor allem die gerösteten Kichererbsen von Çorum das ein Symbol der Stadt sind und Geschenkartikeln aus Kupfer. Ausserdem kann man in İskilip Holzschnitzereien, in Alaca Büyük Camili Dorf Kelim, in der Ortschaft Karahacip des Kreises Ortaköy Kelim, Quersack, Babyschuhe, Socken und Handarbeitsprodukte kaufen. Der Reis, der in Osmancık und Kargı angebaut wird, ist es wert wegen seines andersartigen Geschmacks probiert zu werden.

www.corum.bel.tr
www.corum.gov.tr