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[Architektur] [Architektur im Osmanischen Reich]


It is a Turkish bath built during the reign of Murat II.      


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In der Frühzeit befinden sich zwischen den Osmanischen Werken überwiegend Moscheen, Medressen, Heilinstitute, Grabmäler, Herbergen- Karawansereien, Antiquitätenbasars, Bäder in verschiedenen Bauarten. Bis zu der Eroberung von Istanbul befanden sich die meisten Werke in Zentren wie Iznik, Bursa, Edirne. In Iznik wurden jedoch die allerersten wichtigen Bauwerke gebaut. Die Bauten in Iznik sind die Zeichen für die Osmanische Architektur und das Aufkommen eines neuen Stils. Verfolgend nach den Werken in Iznik und Bursa wurden auch in Edirne in kurzer Zeit eindruckvolle architektonische Werke hervorgebracht.

Bei der Architektur in dieser Periode wurden Ziegelstein - und Steinwandverarbeitungen und in den Moscheen zu der Hauptkuppel in der Gebetsrichtung eine Kuppel, oder eine Halbkuppel hinzugefügt und somit der Innenraum vergrößert. Auch ist die nach dem gedrehten T-Prinzip ( ┴ ) gebaute Weise typisch bei den Seiten mit den Räumen die zu dem Zentralraum verbunden sind. Neben den Moscheen wurden Medressen, Heilinstitute, Grabmäler, Herbergen, Hamam gebaut.

An diesen Bauwerken wurden verschiedene Stein-, Ziegel, - Mörtel- und Kachelverzierungen durchgeführt und die Bauten bekamen dadurch einen Reichtum. Außerdem wurden Federverarbeitungen, Tür und Fensterflügel und an den Gebetsnischen Holzgravierungen ausgeführt.


Die Periode zu Orhan Gazi


Die Haci Özbek Moschee


Es ist in 1333 gebaut worden und ist die von dem Datum her das älteste und bekannteste Osmanische Bauwerk in Iznik. Es ist ein typisches frühzeitiges Osmanisches architektonisches Bauwerk. Die Wände bestehen aus Stein und Ziegelmaterialien. Die Fläche ist quadratisch geplant und mit einer prismaförmigen Kuppel abgedeckt. Der Gebetsplatz für die Gemeinschaft ist nicht original.

Die Bilecik Orhan Moschee


Das als erstes Halbjahr zu dem 14. Jahrhundert datierte Bauwerk besteht aus einer Kuppel mit einem Durchmesser von 9,5 Meter welches auf spitzen Bögen heraufgesetzt wurde anhand einem 8 eckigen Unterzug, der Raum wurde in allen vier Richtungen mit 2,4 Meter tiefen Hallen verbreitet. Dieses Verfahren ist bezüglich einer Verbreitung eines Zentralkuppels ein wichtiger Fortschritt.

Die Armenküche Bilecik Orhan


Gleich gegenüber von der Moschee Orhan erhöht sich die Armenküche mit seinen dreireihigen Schnittstein - und dreireihigen Ziegelstein verlegten Wänden. Der Bau besteht aus einem Zentralraum mit zwei Kuppeln und die heute zerstörten langen Nebenräume und einem fünf teiligen Hof, welches heute auch zerstört ist. An dem Bau sind auch Spuren von malakarischen Gipsverzierungen zu entdecken.

Die Iznik Orhan Moschee


Die Moschee wurde in 1325, Planweise ähnlich wie die Armenküche Orhan Gazi in Bilecik gebaut. Somit wurde zum ersten Mal bei den Osmanen mit dieser Orhan Gazi Moschee ein Schema dargestellt welches mit Nebenräumen und in einem gedrehten T-Prinzip ( ┴ ) geplant wurde. Die Entwicklung dieser Planweise ist hauptsächlich bei den Moscheen in Bursa zu sehen.

Die Armenküche Iznik Nilüfer Hatun


Es wurde in 1338 auf den Namen Nilüfer Hatun, die Mutter des I.Murat (Hüdaverdigar) bauen gelassen. Das Wandgeflecht: Eine Reihe von Schnittsteinen aus dunkel farbigen Schwammkalksteinen, 3 Reihen mit roten Ziegelsteinen. Die Kuppel wurde prismaförmig eingerichtet mit einem hellen Leuchtturm versehen und es wurde mit einem breiten Innenbogen bis nach hinten mit einer Tiefe von zwei Kuppeln verlängert. In der Nähe des Eingangs an den beiden Seiten der großen Kuppel befindet sich ein Raum mit einer etwas niedrigeren Kuppel somit wurde es nach dem gedrehten T-Prinzip (┴) geplant. Im Eingang befindet sich eine Halle mit 5 Teilen. In der Mitte befindet sich eine kleine Kuppel und die Seiten wurden mit zwei Kuppeln abgedeckt. An der oberen Kante der Mauer wurde ein dreireihiger Igel förmiger Zapfen verarbeitet. Die Ziegeldecke auf den Kuppeln steigert den visuellen Reichtum.

Die Bursa Alaeddin Moschee


Es wurde in 1326 auf einem prismaförmigen dreieckigen Unterzug gebaut und mit einer einzigen Kuppel abgedeckt. Vorne befindet sich ein Gebetsraum mit drei Teilen, in der Mitte befindet sich eine Kuppel und wurde beidseitig mit Bögen abgedeckt. Neben dem Hof der Moschee befindet sich ein Laufbrunnen, es ist eines der ältesten Brunnen welches aus der Osmanischen Periode stammt.

Die Orhan Moschee zu Bursa


Es wurde im Jahre 1339 von Orhan Gazi bauen gelassen. Das Wandgeflecht besteht aus zwei Reihen Ziegelsteinen und einer Reihe Schnittsteinen. Es wurde nach dem gedrehten T-Prinzip (┴) geplant und demnach zum ersten Mal wie ein Denkmal in die Hand genommen. An den zwei Ecken an der Eingangsfront befindet sich ein Raum mit einer langen Kuppel, in der Mitte befinden sich eine kleine Kuppel und einige Umgänge. Im Oberen Bereich sieht man die Igelzapfen. Das Bauwerk wurde in 1904 in der Periode des Herrschers II Abdülmecit repariert.

Der Hamam Orhan zu Bursa


Das doppelte Bad wurde von Orhan Gazi bauen gelassen. Das Schema der Grundlage wurde zum Vorbild für die späteren Bäder. Der Warmluftraum für die Herren besitzt eine Kuppelabdeckung mit 12 Meter Durchmesser. Ein Tepidarium, der warme Dampfbad mit separate Räumlichkeiten mit vier Höfen bezeichnet somit die klassische Badkunst- Einteilung. Das gleiche Schema ist auch für die Frauenseite in kleinere und einfache Art durchgeführt worden. Die Eingänge für Frauen und Männer befinden sich auf separaten Seiten.

Die Herberge Emirhan


Es ist ein Werk aus der Periode von Orhan Gazi; es wurde als Beispiel für die später gebauten Herbergen benutzt. Die Wandflechtung besteht aus Schnittsteinen und Ziegelsteinen. Der Hof wurde auf einem quadratischen Grund gebaut. Der Plan mit den spitzen bogenförmigen Hallen und die Räume hinter den Hallen ist eine Planart die als Prototyp bei Emirhan als Beispiel zu sehen ist. Die Räume mit Fenster und Öfen, Die Lager, Verkaufsläden kommen allen Bedürfnissen einer Stattlichen Herberge entgegen.

Die Süleymaniye Paşa Medresse


Es wurde von dem Sohn von Orhan Gazi, namens Süleyman Paşa in Iznik bauen gelassen. Die Wände wurden aus Schuttsteinen, die Stirne der Kuppel in der Halle wurde mit drei Reihen Ziegelsteinen und einer Reihe Schnittsteine geflochten. Das Bauwerk ist U förmig geplant worden und es befinden sich nach der Halle 11 Räume und ein Hörsaal. Die achtteilige Halle, die Räume und der Hörsaal wurden mit Kuppeln abgedeckt. Der größere Hörsaal wurde in einer asymmetrischen Form errichtet.

Die Lala Şahin Paşa Medresse


Die Medresse wurde in 1339 in Bursa bauen gelassen. Es trägt die Zeichen einer Tradition der Seldschuken Medresse. Unter der Kuppel befindet sich ein Becken und führt zu einer tiefen Halle. An beiden Seiten liegen an einer Seite vier und an der anderen Seite drei Räume.


Die Periode zu dem I.Murat


Die Iznik Moschee


Das Werk wurde zwischen den Jahren 1378-1392 vervollständigt und ist in Iznik das wichtigste Werk für die Osmanische Architektur. Es wurde Innen und Außen mit Marmor belegt. An den West- und Ostwänden wurden zweireihige Fenster eingerichtet und das Werk wurde zu einem Vorbild für die Moscheen in Bursa. Die Zentralkuppel ist Halbmond förmig und hat einen Durchmesser von 11 Meter, es wurde auf prismaförmigen Dreiecken aufgesetzt. Der Raum mit der einzigen Kuppel wurde zum Eingang hinaus verlängert und verbreitet. An den Seiten befinden sich Gewölbe mit Spiegel, in der Mitte identifiziert die kuppelartige dreiteilige Ebene den quadratischen Boden als ein Rechteck. Dieses ist ein neuer Versuch für eine Innenraumverbreitung. Der letzte Gemeinschaftsraum ist ziemlich tief und wurde seitlich mit je zwei Kuppeln verarbeitet. An den Seiten befinden sich Gewölbe mit Spiegel und in der Mitte sitzt die Hauptkuppel auf zwei tiefen Bögen und auf einem achteckigen Unterzug. Das Minarett mit Ziegeln ist angepasst zu der Seldschuken Tradition und die Kachelverzierung enthält die Farben grün, gelb, lila, türkis und die Moschee bekam seinen Namen auch von der grünen Farbe. Es wird vermutet, dass die grüne Moschee zu Iznik ein Übergangswerk von der Seldschuken Architektur zum Osmanischen Stil ist.

Die Armenküche Yakup Çelebi


Es wurde von dem Sohn Yakup Çelebi des Herrschers I. Murat (Hüdavendigar) in Iznik bauen gelassen. Es besteht aus Schuttsteinen und an manchen Stellen wurden Ziegelsteine verwendet. Planweise ähnelt es der Armenküche Nilüfer Hatun. Die Seitlichen Räume wurden nach dem gedrehten T-Prinzip gebaut und mit Blechgewölbe abgedeckt. Dagegen wurde an dem Eingang in einer Reihe zwei Kuppeln hintereinander errichtet, die Kuppel am Eingang ist etwas kleiner. Die fünfteilige Halle wurde ebenfalls mit einer Blechkuppel abgedeckt und die Halle streckt sich auf die ganze Front aus.

Die Moschee Hüdavendigar


Die Moschee wurde zwischen den Jahren 1366-1385 von dem I. Murat (Hüdavendigar) bauen gelassen. Die Wandflechtung besteht aus einer Reihe Steine und drei Reihen Ziegelsteine. Mit der im ersten Geschoss errichteten Medresse erhält das Bauwerk ein originales Aussehen. Der Grundplan für das Erdgeschoss, in der Mitte eine hohe Hauptkuppel mit einem Durchmesser von 11 Meter und nebenan eine lange Halle, an beiden Seiten befinden sich weitere gewölbte Hallen die diese Halle umschließen. An den Ecken befinden sich gewölbte Räume, in der Mitte die Eingangskuppel und an den Seiten befinden sich Treppen für das obere Geschoss. Die Richtung der Kuppel der Gebetshalle ist genauso breit wie die Zentralkuppel und sie decken beide Geschosse ab. An den Seiten, auf dem ersten Geschoss treten sich die gewölbten Räume von der Medresse an. Unter der Kuppel die in der Mitte eine Öffnung besitzt befindet sich ein Brunnen. Der letzte Gemeinschaftsraum ist fünfteilig, die Hallen in der oberen Etage besitzen in der Mitte Säulen und die Fensteröffnungen mit den doppelspitzigen Bögen passen sich dem letzten Gemeinschaftraum an. Die Teile des letzten Gemeinschaftsraums sind mit Kuppeln abgedeckt worden. Dagegen sind die drei Teile der Halle im oberen Geschoss mit Kuppeln und die seitlichen zwei Teile mit Gewölbe abgedeckt worden.


Die Periode des Herrschers I. Bayezid (Yıldırım)


Die Bursa Yıldırım Moschee


Die Moschee wurde in 1390-1395 gebaut und besteht komplett aus Schnittsteinen. An der Eingangsfront befinden sich hintereinander zwei Kuppeln. Die Kuppel Nahe zu dem Eingang hat einen Durchmesser von 12 Meter und es öffnet sich zu zwei Räumen, diese Räume wurden auch mit Kuppeln abgedeckt. Die Böden stehen 75 Zentimeter höher. Von diesen zwei gekuppelten Räumen befindet sich an beiden Seiten nochmals je ein Raum mit einem Blechgewölbe. Nur bei diesen Räumen befinden sich über den die sich an der Eingangsseite befinden ein zweiter Geschoss. Eines der wichtigsten Teile des Werkes ist der letzte Gemeinschaftsraum. Es ist das erste Beispiel für eine Eingangsfront, welche mit den Bursa Bögen zweistockig nach oben Denkmal artig heraufsteigen. Der letzte Gemeinschaftsraum öffnet sich seitlich mit je zwei Bursa Bögen. An manchen Stellen sind die Gipsverzierungen und glänzenden Kachelverzierungen sehr interessant.

Die Yıldırım Medresse


Die Medresse ist ein Teil von der Yıldırım Kulliye in Bursa. Es ist besonders interessant, weil es in diesem Baustil ein erstes Bespiel für die frühe Osmanische Architektur aufweist. Am Eingang befindet sich eine Halle mit einer tiefen Kuppel und gleich hinter der Halle kommt man bei dem Hof an. An beiden Seiten befinden sich je 8 Schülerräume und diese sind mit langen Gewölben abgedeckt. Am Eingang befinden sich vier Räume. Gegenüber von dem Eingang befindet sich der hallenartige Hörsaal und ragt sich nach Außen hinaus.

Das Grabmal von Yıldırım


Das Grabmal ist ein Teil der Yıldırım Kulliye in Bursa und wurde in 1406 gebaut. Der Architekt war Hüseyin bin Ali. Der Zentralraum wurde mit einer Kuppel bedeckt welches einen Durchmesser von 10,5 Meter hat. Außerdem befindet sich zusätzlich eine Halle mit drei Kuppeln welches zum ersten Mal erschienen ist.

Das Heilinstitut Yıldırım –Bursa


Es wurde in den Jahren 1399-1400 gebaut. Es liegt ziemlich entfernt von den anderen Werken der Yıldırım Kulliye in Bursa. Und hat eine besondere Bedeutung, weil es das erste Krankenhaus der Osmanen ist. Das Bauwerk hat ein Maß von 34x40 Meter und die Wandflechtung besteht aus Schnitt- und Ziegelsteinen. Der Plan ist eine Nachfolge des Heilinstitutes mit dem Hof aus der Seldschuken Periode. Jedoch der Hörsaal besteht aus einer Halle, welches mit einer Kuppel bedeckt wurde und ragt deutlich über den Hof hinaus, diese Eigenschaft weist den Unterschied von der bekannten Tradition auf. Der gekuppelte Saal am Ende des Hofes diente zur Behandlung und Erholung.

Die Herberge Issız Han


Es wurde im Jahr 1394 gebaut und befindet sich auf dem Landweg zwischen Bursa- Karacabey. Es besteht aus Schnittsteinen und die Baugröße beträgt 42x22 Meter. Es wurde mit einem Gewölbe abgedeckt.

Die Bursa Ulu Moschee


Die Moschee wurde zwischen 1339-1400 gebaut. Die Außenwand wurde mit Schwammkalksteinen ausgelegt. Es ist 20 teilig und mit 20 Kuppeln abgedeckt worden. Es ist ein Denkmal artiges Beispiel für Moscheen mit mehr als einer Kuppel. Zu den Kuppeln gelangt man anhand Pandative. Das Bauwerk enthält die Masse 69 x 55 Meter. Die Innenfläche beträgt 3200 Quadratmeter. Es befindet sich kein Gemeinschaftsraum. An den mittleren Ebenen über der zweiten Kuppel befindet sich eine Öffnung mit Verglasung und darunter wurde ein Brunnen errichtet. Das deutliche Dasein des Wassers im Innenraum stellte eine interessante Atmosphäre dar.

Das Antiquitätenbasar in Bursa


Der erste Osmanische Antiquitätenbasar wurde in Bursa bauen gelassen, es wurde als Beispiel für alle späteren Antiquitätenbasar genommen. Der Mittelraum besteht aus quadratischen Flächen und 14 Kuppeln, es ist mit Gewölben bedeckt und enthält 32 Lager, 4 Türen und wurde mit 68 nach außen hinausragenden Läden umschlossen.

Die Anatolische Zitadelle


Die Türken hatten die Aufgabe übernommen, Anatolien zu Islamisieren und legten deshalb besonders großen Wert auf Verteidigung. Die Osmanen hatten an strategischen Orten Bürge gebaut. Die Anatolische Zitadelle am Bosporus in Istanbul ist das erste relevante Türkische Werk, welches in 1395 gebaut wurde. Die Innenburg, oder mit dem Namen aus der Geschichte bekannt die Güzelce Zitadelle, wurde von dem II.Mehmet (Fatih Sultan) weitergebildet und der Umfeld wurde mit Bürge und Festungsmauern verstärkt.


I. Mehmet (Çelebi)


Die Grüne Moschee zu Bursa


Es ist ein Hauptteil einer Kulliye welches zwischen 1414-1424 von dem I.Mehmet (Çelebi) beauftragten Architekten Hacı Iraz bauen gelassen. Es wurde komplett aus Schnittsteinen und Marmor verarbeitet. Der Plan und die Architektur ist ähnlich wie die Bursa Yıldırım Moschee. Zwei Kuppeln hintereinander, an den Seiten je eine Halle mit linienartiger Kuppel und an den Ecken je ein Raum mit einem höheren Boden, die zum Eingang nahe stehenden wurden mit Gewölbe und die an der Seite der Gebetsnische wurden mit Kuppeln abgedeckt. In der Mitte der Kuppel, welches einen Durchmesser von 13 Meter und eine Höhe von 25 Meter hat befindet sich ein Leuchtturm. Unter der Kuppel befindet sich ein Becken mit Brunnen. Der Eingang ist zwei stockig. Im oberen Geschoss befindet sich ein Ehrenplatz für den Sultan. An Eingangsort befinden sich an beiden Seiten Treppengeländer. Über diesem Geschoss befinden sich je 2 Balkons. Der Ruhm und der Name des Bauwerkes stammen aus der Kachelverzierung. Es sind hochwertige, bunte und mit einer Glasurtechnik ausgelegte Kacheln. Die Wände wurden bis zu 3,5 M hoch mit sechseckigen grünen und dunkelblauen Kacheln ausgelegt. Geometrische Übergänge, Römische Kamillen, Lotus, Palmenfaser, kleine und große rosenförmige Figuren, Pfingstrosen, Blumen in natürlicher Charakteristik und Rosetten wurden bei den Verzierungen benutzt. Die Farben gelb, weiß, grün und violett sind am meisten zu sehen.

Das Grabmal Yeşil zu Bursa


Es ist ein Teil von der Bursa Yeşil Kulliye und das Werk wurde in 1421 gebaut. Alle Kanten sind 8,20 m lang und es ist ein achteckiges Grabmal, welches mit einer spitzen Kuppel bedeckt wurde. Der Name stammt aus den türkis farbigen Kacheln der Außenseite. Die Wände wurden bis zu 3 m mit dunkel grünen Kacheln ausgelegt. Das Ausgemauerte Grab von dem I.Mehmet (Çelebi) mit den weißen, gelben, blauen und dunkelblauen Farben ist ein interessantes Werk. An den Kachelplatten im Grabmal fallen die reichhaltigen Farben und Dessins ins Auge.

Bursa Yeşil Medresse


Es ist ein Werk aus der Periode des I. Mehmet (Çelebi), in der Mitte befindet sich ein Hof mit Becken und die drei Fronten wurden mit Hallen umschlossen, die mit Kuppeln abgedeckt worden sind. Hinter der Halle liegen 12 Räume und ein Hörsaal, welches sich etwas hinausragt mit seiner Kuppel und Frontöffnung.

Merzifon Çelebi Mehmet Medresse


Die Denkmal artige Medresse wurde zwischen 1414- 1417 gebaut. Die Höfe wurden mit Gewölben abgedeckt und es befinden sich 20 Medresse - Räume dahinter und an drei Fronten befinden sich Hörsäle die etwas nach außen hinausragend eingerichtet worden sind. Am Eingang befindet sich ein Eingangshof mit einer Kuppel.

Die Edirne Eski Moschee


Der Bau wurde in 1414 komplettiert. Es zählt zu der Gruppe Ulu Moscheen. Auf vier schweren Teilen befinden sich 9 gleiche Kuppeln, es wurde quadratisch geplant und am Anfang besitzt die Kuppel einen Leuchtturm. Das Bauwerk enthält einen 5 teiligen Gemeinschaftsraum.

Das Antiquitätenbasar zu Edirne


Es wurde zu der Zeit des I. Mehmet (Çelebi) als Stiftung zur Eski Moschee gebaut. Es wurde auf 6 teiligem Unterzug mit 14 Kuppeln abgedeckt. Das Gewölbe des Zentralraumes wird mit Lagern umschlossen. An allen Kanten befinden sich tiefe Eingangsstellen und außerhalb des Werkes reihen sich die Läden auf.

Die Herberge İpek Hanı


Es ist im Handelszentrum von Bursa eines der größten Herbergen, welches von dem I.Mehmet (Çelebi) bauen gelassen wurde. Es wurde als Ertragswesen zur Bursa Yeşil Kulliye gebaut. Es enthält jedoch nicht mehr seine Originalität. Doch aber weist es die klassische Architektur der Innenstadtherbergen auf. Die Wandflechtung besteht aus Schnitt- und Ziegelsteinen. Das Bauwerk besteht aus zwei Etagen mit einem Hof und Räumen die Hallen enthalten.

Die Herberge Geyve Hanı


Es befindet sich in Bursa und wurde mit Ziegel- und Schnittsteinen verarbeitet. Es ist ein quadratisches Werk mit 2 Etagen und in der Umgebung befindet sich ein Hof mit abgedeckten Gewölben. Es befinden sich hinter dem Hof Räume.


Die Periode des I.Murat


Die Bursa Muradiye Moschee


Die Moschee wurde zwischen den Jahren 1425- 1426 fertig gebaut und befindet sich in einer breiten Kulliye. Es stammt aus der Zeit des I.Murat und die Wände wurden mit Ziegelsteinen verarbeitet. Hintereinander befinden sich zwei Kuppeln mit einem Durchmesser von 10 Meter, Am Eingang wurde die Kuppel mit Verzierung, und es wurde beidseitig mit Hallen umschlossen die auch mit Kuppeln abgedeckt wurden. Der letzte Gemeinschaftsraum ist 5 teilig. Davon sind die drei mittigen mit Kuppeln und die an den Seiten mit queren Gewölben abgedeckt worden. An der Gebetsnische wurde an dem Werk die untere Wandseite mit Kacheln verziert.

Das Grabmal zu dem II. Murat


Das Grabmal liegt hinter der Bursa Muradiye Moschee, nach dem Testament des Sultans wurde die Mitte offen gelassen und mit einer Kuppel abgedeckt. Das Wandgeflecht besteht aus Ziegelsteinen und die Verzierung ist schlicht. Jedoch befinden sind an der Innenseite am Eingang bunte, geometrische Übergänge und eine wunderschöne kreisenförmige Holzgravierung.

Die Edirne Muradiye Moschee


Das Bauwerk entsteht aus Schnittsteinen aus dem Jahre 1436. Die Mosche wurde nach dem gedrehten T-Prinzip (┴) etwas in vereinfachtem Stil gebaut und von dem Eingang aus bis zur Gebetsnische befinden sich hintereinander zwei Kuppeln. Die Mitte liegt Nahe zu dem Eingang und die Kuppel ist mit einem Leuchtturm versehen, an beide Seiten öffnen sich Hallen mit Kuppeln. Es befindet sich ein fünf teiliges Gemeinschaftraum. Im Innenraum der Moschee wurden die Gebetsnische und die Wände bis zur Hälfte mit Kacheln ausgelegt. Manche sind reliefartig und manche geometrisch, daneben befinden sich auch überwiegend Römische Kamillen und Blumen dekorierte Kacheln, die Farben sind gelb, weiß, türkis, dunkelblau und hell grün. An der Gebetsnische befinden sich auch weiß/blaue Kacheln.

Die Edirne Moschee mit drei Minaretten


Die Moschee wurde in den Jahren 1437-1447 gebaut, es ist breit und rechteckig geplant. AN den Seiten befinden sich zwei schwere Plätze, am Eingang und am Gebiet der Gebetsrichtung sitzt eine Kuppel mit einem Durchmesser von 24,10 Meter auf sechs spitzen Bögen die einreihig an der ganzen Wand aufgerichtet worden sind. Es wurde seitlich mit je zwei weiteren Kuppeln die einen Durchmesser von 10,50 m haben verbreitet. Die dreieckigen Zwischenlücken wurden auch mit Kuppeln abgedeckt. Es wurde bei der Türkischen Baukunst zum ersten Mal diese Art von Planung benutzt. In der Mitte liegt der Brunnen und die rechteckig förmige Halle mit seinem Hof passt sich der Moschee gut an. Zum ersten Mal wurde ein Moschee mit 4 Minaretten angefertigt, an den Ecken der Höfe befinden sich die Minaretten mit verschiedenen Verzierungen, das eine Minarett mit zick zack, das zweite Minarett mit runden Linien und die dritte war rautenförmig. Das dreiteilige Minarett war mit seiner Höhe von 67,75 in der Periode das höchste Minarett.

Die Tire Yeşil İmaret Moschee


Es wurde in 1441 gebaut, die Außenwand wurde mit Schuttsteinen angefertigt. Die Moschee wurde nach dem gedrehten T - Prinzip ( ┴ ) geplant. Und ist darum auch ein interessantes Werk. Die Zentralkuppel, die Kuppel am Eingang wurden in der Richtung der Gebetsnische und mit einem Durchmesser von 6,70 m mit einer gleich breiten Halbkuppel verlängert. Somit entsteht eine tiefe Gebetsnische die sich nach außen hinausragt. Diese Moschee ist ein Beispiel wo die Zentralkuppel zum ersten Mal mit einer Halbkuppel verbunden wurde. Das Minarett liegt an der östlichen Seite, die Ziegelsteine sind in türkis und violett farbigen Glasur artigen und rautenförmigen Verzierungen versehen worden.

Der Türkische Bad Edirne Beylerbeyi


Es wurde zu der Zeit von dem II. Murat bauen gelassen.