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[Zivilisationen in Anatolien] [Die Seldschuken]


SELDSCHUKEN       


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Gross- Seldschuken Reich (1040 – 1157)


Die Seldschuken sind eine der grössten türkisch-islamischen Reiche. Sie stammen von Üçoklar Arm der Oghusen aus dem Stamm der Kınık. Anfang des Zehnten Jahrhunderts traten sie zum Islam über. Die Seldschuken hatten die Herrschaft über China bis Westanatolien und hatten eine weite Geographie wie Zentralasien, den Mittleren Osten, die Küsten des Mittelmeeres, Nordwest Afrika, Hicaz und Yemen und hinein bis ins Russland unter ihre Herrschaft und waren Vertreter eine grossen Kultur und Zivilisation.

Selçuk Bey der dem Reich seinen Namen gab war der Sohn von Dukak Bey der der Oberbefehlshaber des Oghus-Yabgu Reiches war das zwischen dem Aralsee und Kaspischem Meer geherrscht haben. Als Dukak Bey 903 getötet wurde, wurde Selçuk Bey anstatt seines Vaters mit 17-18 Jahren der Oberbefehlshaber. Dieser Auftrag war in der Staatsregierung nach Yabgu der zweit höchste Rang. Selçuk Bey wurde wahrscheinlich 885 geboren und starb um das Jahr 1000 mit 115 Jahren. Selçuk Bey der in so jungen Jahren so eine hohe Stellung errang und sein Ansehen immer mehr wuchs störte den Yabgu und seine Ehefrau. Sie fingen an nach Mitteln zu suchen um ihn los zu werden. Selçuk Bey der die Befürchtung hatte ermordet zu werden trennte sich von dort mit seinem Stamm. Über die Südstrasse ungefaehr gegen 915 sind sie in die Stadt Cend am Ufer des Seyhun Flusses angekommen. Die Region und die Stadt war eine Grenze zum Übertritt zu den islamischen Staaten.

Die Türken unter der Führung von Selçuk Bey haben in kurzer Zeit den Islam angenommen. Somit waren die Kınıklar die ersten unter den Türken und Oghusen die vereint zum Islam übergetreten sind. Diese Tatsache hat seine Beziehung zum Yabgu noch erschwert. Dieser Konflikt und Rivalitaet hat waehrend des ganzen X.Jahrhunderts angedauert. Selçuk Bey sagte “Moslems geben den Nichtmoslems keinen Tribut” und verjagte die Tributbeamten des Yabgu und erklaerte seine Unabhaengigkeit. Er fing an gegen die Nichtmoslemischen Türken zu kaempfen. Dadurch das Selçuk Bey seine Unabhaengigkeit erklaerte und dem Yabgu kein Tribut zahlte und anfing gegen die Nichtmoslems zu kaempfen errang er Ansehen und wurde in der Region bekannt. Die Türken die gegen Oghus Yabgu waren haben sich um ihn versammelt. Selçuk Bey der von den Moslems Unterstüzung bekam gewann Ruhm mit seinen Kriegen gegen die nichtmoslemischen Türken. Sein Ruhm veranlasste das er mit den Samaniden die über Maveraünnehir (Transoxanien) Vorrang erzielen wollten einen Vertrag abschloss. Der Samaniden Sultan erlaubte ihm sich in der Stadt Nûr in der Naehe von Buchara niederzulassen als Gegenleistung dafür dass er die Grenzen des Reiches gegen die türkischen Streifzüge beschützte.

Unter den türkischen Staemme die in der Zeit 150 Jahre lang den Islam untersucht haben, verbreitete sich der Islam sehr schnell und besonders im X.Jahrhundert traten die Türken in Massen zum Islam über. Islam verbreitete sich zuerst unter den Karluk, Yağma und Çiğil dann unter den Oghusen.

Satuk Buğra Khan der mit dem Titel Grosser Türkischer Khan auf dem Thron der Karachaniden sass tratt mit hunderttausenden von Türken zum Islam über und erklaerte den Islam zur offiziellen Religion (924). Das war in der Geschichte der Türken, des Islams und der Welt ein wichtiger Wendepunkt.

Um die Oghusen, die Moslems wurden von den anderen zu unterscheiden, nannten die Moslems sie “Türkmen” was “Moslemischer Türke” bedeutete. Das Wort “Türkmen” die dem Wort “Oghus” gleich war wurde ab dem XI. Jahrhundert mehr für Oghusen gebraucht die nicht sesshaft wurden und als Nomanden weiter lebten. Die Türken die in der Stadt lebten nannte man weiterhin Oghus. Spaeter wurde die Bezeichnung”Oghus” ganz weggelassen und die sesshaften wurden “Türk” und die Nomaden “Türkmen” bezeichnet.

990 wurden die Seldschuken vom Oberbefehlshaberschaft also vom Oberbefehlshaberschaft des Oghusenreiches zum Yabgu also zum Königtum erhöht.. Selçuk Bey hat zusammen mit seinen Söhnen Mikâil, Arslan, İsrafil, Yusuf und Musa die Grundlagen des Gross-Seldschukenreiches gelegt und hat seine beiden Enkelkinder Tuğrul Bey und Çağrı Bey hinterlassen und starb mit hundert Jahren. Sein aelterer Sohn Mikail der Vater von Tuğrul Bey und Çağrı Bey starb als sein Vater noch lebte. Sein zweiter Sohn Arslan Bey nahm den Platz seines Vater ein. Er nahm den Titel Yabgu an und begann den Staat der auch Seldschuken genannt wurde zu organisieren.

Eine der wichtigsten Angriffe der türkischen Geschichte wurde von Karachaniden, nach dem sie zum Islam übergetreten waren, verwirklicht, in dem sie am 23.Dezember 999 in die Stadt Buchara einfielen und Maveraünnehir (Transoxanien) dem Gross-Türkischen Khantum unterwarfen. Somit endete das persische Samanidenreich. Sie öffneten die Strasse zum Nahen Osten für die Türken und reinigten es von dem starken iranischen Reich. Nach dem Untergang des Samanidenreiches erhielten die Gaznawiden ihre Unabhaengigkeit.

Nach dem die Karachaniden dem Samanidenreich ein Ende setzten floh der Samaniden Prinz İsmail Muntasır vom Özkend und erhielt Zuflucht beim Arslan Yabgu was ihre Beziehung zu den Karachaniden störte. Die Seldschuken haben unter der Kommando von Arslan Yabgu gegen die Karachaniden erfolgreiche Kriege geführt.

Dadurch dass die Seldschuken staerker wurden gerieten die Karachaniden und Gaznawiden die über das Gebiet herrrschten in Schwierigkeiten. 1025 wurde Arslan Yabgu von den Gaznawiden als Resultat des Karachaniden-Gaznawiden Zusammenarbeits festgenommen und in der Kâlencer Festung in Indien festgehalten. Nach diesem Vorfall fing ein offener Kampf zwischen den Seldschuken und Gaznawiden an. Waehrend seiner Gefangenschaft wurden die Seldschuken nach dem Herrschergemeinschaftsystem regiert. Musa erhielt die Stellung des Yabgu und İbrahim, Sohn von Yusuf erhielt die Stellung des Yınal. Tuğrul Bey und Çağrı Bey die Söhne von Mikâil erkannten die Herrschaft ihres Onkels aber lebten in anderen Gebieten.

Die Seldschuken die aus geschickten Reitern bestanden haben für ihre Tierherden und Pferde breite Almen mit grossen Weidelaendern gesucht. Da sie zu diesem Zweck manchmal die Grenzen ihre Nachbarn der Karachaniden und Gaznawiden überschritten haben, hat sich die Bevölkerung über sie beschwert. Die Karachaniden die eine Gefahr darin sahen versuchten innerhalb der Seldschuken Familie Verwirrung zu stiften was aber ihnen nicht gelang. Sie sandten Soldaten auf sie. Sie ermordeten sogar Yusuf Bey. Tuğrul Bey und Çağrı Bey vereinten sich mit Musa Yabgu und besiegten die Karachaniden und raechten Yusuf Bey.

Die politische Lage spitzte sich immer mehr zu. Es gab einige Aenderungen in der Region. Mit einem Überfall haben die Seldschuken grosse Schaden erlitten. Daraufhin hat Çağrı Bey im Jahr 1015 eine Reitertruppe von drei tausend Soldaten aus den verstreuten Seldschuken zusammen gestellt und die Wiederstandspunkte der Gaznawiden durchbrochen und bis zu den Grenzen Ostanatoliens vorgestossen. Er unternahm die ersten Anatolischen Streifzüge und mass den Widerstand der Byzantiner in Ostanatolien. Bis 1021 blieb er in der Region des Vansees bis zum Tiflis in Norden und machte hier Aufklaerungsoperationen. Er besiegte die armenischen und georgischen Kraefte und machte Aufklaerungsoperationen über Weiderlaender und Almen. Er sammelte in der Region politische, ethnische, kulturelle, militaerische und strategische Informationen. Er betrat byzantinische Staedte. Die Aufklaerungsoperationen die er an der Ostgrenze Byzanzs mit Sehnsucht und brennendem Verlangen durchgeführt hat ermöglichten ihm die schrecklichen Verfolgungen der Gaznawiden zu vereiteln und rettete somit sich selbst und seine Armee. Ausserdem hat er festgestellt, dass die Region für die Siedlung der Seldschuken geeignet ist und teilte es Tuğrul Bey mit. Er erklaerte ihm dass die Streifzüge der Seldschuken weiter geführt werden müssen und für die Siedlung der Türken im Gebiet Vorbereitungen getroffen werden sollten. Nur ein halbes Jahrhundert spaeter nach den ersten Streifzügen des Çağrı Bey hat im Jahre 1071 sein Sohn Alparslan mit dem Malazgirt Sieg (Manzikert) die Toren Anatoliens den Türken gaenzlich geöffnet.

Als der in Gefangenschaft lebende Arslan Yabgu der Seldschuken 1032 in Indien in der Festung Kâlencer starb wurden die Beziehungen zu den Gaznawiden noch schlechter. Unter der Führung von Musa Yabgu und seine Neffen Çağrı Bey und Tuğrul Bey haben die seldschukischen und türkmenischen Kraefte Khorasan mit einem überraschenden Angriff überfallen die den Gaznawiden gehörte und ein sehr wichtigter strategischer Punkt der Region war. Sie haben Merw, Nischabur und die Umgebung von Serahs erobert. Der Gaznawiden Sultan Mesud musste die Macht der Seldschuken anerkennen. Es wurden Musa Yabgu, Tugrul Bey und Çağrı Bey die Regierungspraesidien der Orte gegeben, in denen sie sich befanden. Der Vertrag der 1035 geschlossen wurde dauerte nur vier Monate. Der Gaznawiden-Seldschuken Kampf wurde noch gewaltiger. Die Seldschuken haben mit leichten Reitertruppen dem Armee der Gaznawiden die mit Elefanten gestaerkt, schwer ausgestattet und in der Mehrheit aus Infanteristen bestand mit Gerillakriegen viele Schaden zufügt.

1037 hat Çağrı Bey eine der grössten Staedte Khorasans die Stadt Merw eingenommen. Der 1038 in der Umgebung von Serahs geführte Krieg hat die Armee der Gaznawiden zerstört. Der Stiefbruder von Tuğrul Bey İbrahimYınal hat 1038 Nischabur eingenommen und in Namen von Tuğrul Bey Freitagspredigt gehalten. Tuğrul Bey der nach Nischabur kam wurde mit einer prachtvollen Begrüssung empfangen. Tuğrul Bey erhielt den Titel Sultanü'l-Muazzam (Grosser Sultan) und Çağrı Bey den Titel Melikü'l-Mülûk (König der Könige). Mit der Eroberung Nischaburs geriet fast ganz Khorasan unter die Herrschaft der Seldschuken. Sie haben dann die Gründung und Unabhaengigkeit des Gross-Seldschuken Reiches deklariert. Gaznawiden Sultan Mesud der die Seldschuken bis dahin nicht für wichtig nahm bemerkte die Ernsthaftigkeit der Lage. Er liess von Indien ab und zog mit einer grossen Armee gegen Khorasan aus.

Als die Seldschuken sahen in welch grosser Anzahl und Staerke die Armee der Gaznawiden war, bevorzugten sie Guerillakrieg anstatt offenen Feldschlacht. Mit den lange dauernden Guerillakriegen wurde die Gaznewiden Armee zermürbt. Aber es lief nicht gut. Wichtige Staedte wurden von den Gaznewiden wieder erobert. Es sah für die Oghusen schlecht aus. Sogar Tuğrul Bey schlug vor gegen die grösste Armee der Welt die den Gaznewiden gehörte kein offener Feldschlacht angetreten und die Zukunft der Oghusen nicht in Gefahr gebracht werden sollte und sie Khorasan verlassen und über İran nach Aserbeidschan und Anatolien ziehen und mit heiligen Kriegen gegen Byzanz ihre Existenz forführen sollten. Çağrı Bey war heftig gegen diese Idee. In der Tagung wurde Krieg beschlossen. Aber da beide Armeen ungleich waren hatte man keine grosse Hoffnung auf einen Sieg. Keine konnte sich vorstellen dass die kleine Oghus-Armee die grosse Gaznawiden Armee besiegen konnte. Die Seldschuken hatten sogar die schweren Dinge zurück geschickt um im Falle einer Niederlage mit geringstem Schaden sich zurück ziehen zu können. Zum Schluss standen beide Armeen am 23. Mai 1040 in der Naehe von Merw in Dandanakan sich gegenüber. Das militaerische von Çağrı Bey und Tuğrul Bey, das Herrschaftsideal der Oghusen über die ganze Welt, das Vertrauen und Verbundenheit zu den Kommandanten, die Angst vo den Gaznawiden vernichtet zu werden, hat die Seldschuken Armee, die alle Feinheiten des Kriegskunstes kannte richtig angefeuert. Auf der anderen Seite hatte Sultan Mesud zwar viele Vorzüge und grossen Mut aber er war kein grosser Soldat und hatte kein politisches Geschick um die Lage richtig bewerten zu können. Aus einigen Gründen waren seine Kommandanten und Soldaten mit ihm unzufrieden. Aus diesem Grund haben sie auf dem Schlachtfeld kein grosses Eifer gezeigt. Sultan Mesut der die Niederlage seiner Armee sah überliess den Sieg den Seldschuken um sein Leben zu retten und zog sich vom Schlachtfeld nach Gazne zurück.

Der Sieg von Dandanakan wird in der türkischen Geschichte nach der Eroberung İstanbuls und dem Sieg von Malazgirt als der wichtigste Ereignis anerkannt.

Der ganze Staatsschatz und Heerlager der Gaznawiden geriet in Dandanakan in die Hand der Oghusen. Das Gaznawidenreich hatte in der Region keine Macht mehr, der dem moslemisch-türkischen Herrschaft den Weg zum Indischen Halbinsel ebnete und grosse Erfolge erlangte und war über ein halbes Jahrhundert der grösste Staat der Welt. Die Gaznawiden wurden von Iran und Khorasan vertrieben. Sie mussten sich nach Süden nach Südindien und Afghanistan zurück ziehen. Aber sie hatten auch in Indien Glück. Durch ihre Mühe wurde in Indien eine moslemisch-türkische Herrischaft errichtet die jahrhundertelang gedauert hat. Somit wurden die Grundlagen von Pakistan und Bangladesch gefestigt.

Dieser unglaublicher Sieg hat das Ansehen der Seldschuken gestaerkt. Mit dem Dandanakan Sieg geriet das Grosse Türkische Khantum von den Karachaniden in die Hand der Seldschuken. Die Karachaniden und Gaznawiden Reiche die unter die Herrschaft der Seldschuken gerieten, wurden zu Mitteloststaaten. Die Seldschuken wurden immer grösser und wurden zu einem Nahoststaat. Alle Laender in der Umgebung haben sich ohne Krieg zu führen, den Seldschuken unterworfen. Die wichtigsten Laender Irans und Türkistans gerieten unter die Herrschaft der Seldschuken. Die Hauptstadt des Reiches wurde von Nischabur nach Westen in die Stadt Rey in der Naehe von Teheran umgesiedelt. Somit haben die Seldschuken gezeigt dass sie ihren Wunsch ein Weltreich zu werden nur so verwirklichen konnten, in dem sie sich nach dem Westen hin richteten, zu den offenen Meeren gelangten und Anatolien eroberten.

Erst nach dem der erste moslemisch-türkischer Staat der Karachaniden Maveraünnehir von den persischabstaemmigen Samaniden einnahmen (999) und danach die Seldschuken mit dem Dandanakan Sieg (1040) die Gaznawiden die ihnen den Weg zum Süden und Westen sperrten und den Weg zu den offenen Meeren verhinderten, von der Gegen vertrieben, konnte das Grosse Türkische Khantum über ganz Iran herrschen und sich den Weg nach dem Westen und zum Mittelmeer ebnen. Nach dem die Türken über tausend Jahre in geschlossenen Erdteilen gewandert sind, haben sie es geschafft mit dem Schlag von Dandanakan die offenen Meere zu erreichen. Der Dandanakan Sieg hat die fernen Grundlagen und Gründe der Gründung des Osmanischen Weltreiches und wichtige Ereignisse in der Geschichte bis zu den Kreuzfahrern festgelegt und gehört zu den wichtigen Ereignissen, die das Gleichgewicht der Geschichte in Verwirrung gebracht hat.

Das Genie von Çağrı (Çakır) Bey im militaerischen Bereich und seines Bruders Tuğrul Bey im politischen Bereich wurden durch Erfahrung sehr reif. Im Jahre 1040 war Çağrı Bey 50 und sein Bruder Tuğrul Bey war 45 Jahre alt. Obwohl Çağrı Bey aelter war, war er der Meinung, dass in der Staatsregierung politische Begabung wichtiger ist und höher zu bewerten ist als die militaerische Begabung und überliess deshalb das Khantum seinem Bruder Tuğrul Bey. Er selbst wurde Oberbefehlshaber. Die Harmonie zwischen Bilge Han und seinem jüngeren Bruder Kül Tigin der ein Soldat war, war für das Mittelalter sehr verblüffend und hatte sich auch hier gezeigt und bildete die Grundlage der unerreichbaren Prunk und Würde des Seldschuken Reiches.

Die Seldschuken nahmen die Abbasiden Kalifen unter ihre Protektion und übernahmen auch das Protektorat der islamischen Welt die in politischen und ideellen Verwirrung und Unruhen steckte. Der in Aegypten und Nordafrika gegründete schiitische Fatimiden-Kalifat herrschte über die Laender vom Roten Meer bis zum Atlantischen Ozean und bis nach Nordsyrien und bedrohte ernsthaft den sunnitischen Abbasiden-Kalifat. Ausserdem haben die Buyiden die ein anderer schiitischer Staat waren und in Iran und Irak gegründet und sich verbreitet hatten, Bagdat eingenommen und die Regierung in ihre Hand genommen. Der Kalif hat langer Zeit unter der Herrschaft der schiitischens Buyiden gelebt. Obwohl fast alle Bewohner des Zentrum des Kalifat und dessen Umgebung aus Sunniten bestand, hatten Buyiden die Schwaeche des Zentrum des Kalifats und die inneren Revolten ausgenutzt und in Iran einen Schiiten-Staat gegründet und den Abbasiden Kalifen in Bagdat unter ihre Herrschaft genommen. Die Buyiden trafen Vorbereitungen um den Imam des schiitisch Fatimidischen Staates in Kairo als den Kalif auszurufen.Der Kalif El Kaim der das erfuhr liess am 10.Dezember 1055 in Bagdat waehrend des Freitagspredigts nach seinem Namen den Namen des seldschuken Sultans Tuğrul Bey lesen und rief ihn nach Bagdat. Nach 10 Tagen kam Tuğrul Bey nach Bagdat und beendete die schiitische Herrschaft. Er zerstörte den schiitischen Buyiden Staat und errichtete erneut die Herrschaft der Sunniten. Dem Imam der Fatimiden erklaerte er den Krieg und liess überall im Namen des Abbasiden Kalifen und in seinen Namen Freitagspredigt halten. Er ernannte für Bagdat einen türkischen Gouverneur. Er deklarierte der ganzen Welt, dass der Kalif der religiöse Führer der islamischen Welt ist und die weltliche Macht in der Hand der Seldschuken ist. Die Abbasiden haben ihre politische Mach in der islamischen Welt gaenzlich den Seldschuken Türken überlassen. Somit fing die 9 Jahrhundertelang angedauerte türkische Herrschaft über die islamische Welt die spaeter mit den Osmanen weiter geführt wurde. Ab da haben die Türken die Führerschaft und Protektorat des Islams übernommen.

Die Türken die Anatolien erobert und islamisiert und zu ihrer Heimat machten war ein wichtiges Ereignis für die Geschichte der Türken und der Welt.

Neben Aegypten und Mesopotamien wurden in Anatolien die aeltesten Zivilisationen der Welt gegründet und hat eine grosse Bedeutung aus geopolitischer Hinsicht. Halbinsel Anatolien und dessen natürlicher Auslaeufer Thrazien ist ein natürlicher Durchgang zwischen Asien und Europa, dem Nahen Osten und den Balkanen sowie dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer. Je mehr man sich der Marmara Region neahert steigt dessen geopolitischer Wichtigkeit. Es gibt auf der Weltkarte kein anderes Meer die so klein und doch so wichtig ist wie das Marmara Meer. Die Dardanellen und Bosporus waren der Hauptziel aller Staaten die über die Welt herrschen und ihre Herrschaft in der Hand halten wollten. Napoleon sagte über Istanbul, die gegründet wurde um über Asien und Europa, Mittelmeer und Schwarz Meer zu herrschen “Es ist die einzige Stadt auf der Welt die es wert ist Hauptstadt des Weltreiches zu werden”. Asien und Europa können nirgendwo so nah und leicht kontrolliert als von İstanbul aus. Die Reiche die über die Dardanellen und Bosphorus und İstanbul herrschen konnten, haben das Mittelmeer und das Schwarze Meer zu einem Binnenmeer machen können. Anatolien ist ausser der geographischen Lage wegen der unterirdischen und überirdischen Reichtümer eine der wichtigsten Regionen der Welt. Die Entdeckung und Bearbeitung des Eisen der in der Weltzivilisation und besonders im Kriegsbereich eine der grössten Revolutionen war wurde zum erstenmal auf diesem Landboden von den Hethihern verwirklicht. Anatolien war seit jahrtausenden eine der grösste Getreidelager der Welt und ein wichtiges Zentrum zur Beschaffung des Schiffholzes im Nahen Osten. Anatolien und ihr ergaenzender Teil Thrazien waren aus vielen Gründen in der Geschichte eine der wichtigsten Laender der Welt und hat in ihre Geschichte verblüffende Aenderungen erlebt. Anatolien war die Wiege und Schwelle vieler Zivilisationen und waehrend ihrer ganzen Geschichte sind viele Nationen an ihr vorbei gegangen und wurde vielen Angriffen, Besetzungen, Plünderungen und Vernichtungen ausgesetzt. Durch die gegenseitige Beeinflussung diese Kulturen und Zivilisationen wurde Anatolien zu einer Region, die zum Erben einer reichen Kultur und Zivilisation wurde.

Schon langer Zeit vor der Eroberung der Seldschuken stiessen Türken in Anatolien vor. Der wichtigste Vorstoss war die im IV.Jahrhunder n.Chr. durch die Westhunnen (Europaeische Hunnen) in den Jahren 395-398 über die Balkanen im Westen und über die Kaukasus im Osten, das heisst das Byzantinische Reich wurde in zwei Fronten unter Druck gesetzt. Die Hunnenreiter die die Kaukasusberge passieren konnten erreichten über Erzurum, Karasu und Fırat (Euphrat) Gebiet Malatya. Sie belagerten Urfa und Antakya Festungen, passierten Syrien und unternahmen Streifzüge nach Sur und Kudüs (Jerusalem). Die zweite türkische Besetzung Anatoliens nach den Hunnen wurde von den Sabar (Sibir) Türken verwirklicht die im Jahr 515 zwischen den İtil, Don und Kuban Flüssen ein Staat gründeten und mit den Sasaniden einen Bund eingingen und gegen Byzanz kaempften. Die Sabaren die Byzanzlaender bis zum Süden des Kaukasus besetzten stossen auch bis nach Kayseri, Konya und Ankara vor. Es gab ausserdem türkische Staemme die von den Byzantinern in verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Gründen in Anatolien besiedelt wurden. Obwohl diese türkischen Staemme wie die Bulgaren, Chasaren, Kumanen, Petscheneken, Usen christianisiert wurden, hatten sie Türkisch nicht vergessen.

Nach den Hunnen und Sabaren Türken wurde der dritte Vorstoss ins Anatolien ab dem VIII. Jahrhundert von Türken verwirklicht die im Dienste der Abbasiden Kalifats waren. Die Türken die sich unter den Moslemischen Kriegern die aus Türkistan und Khorasan kamen befanden, ritten mit ihren Pferden ungefaehr dreihundert Jahre lang an den Abhaengen der Taurusberge und an den Ufern des Euphrats und kaempften gegen Byzanz. Die türkischen Einheiten hatten sich an Grenzstaedten der Abbasiden wie Tarsus, Misis, Adana, Maraş, Malatya, Diyarbakır, Silvan, Ahlat, Malazgirt, Erzurum nieder gelassen. Waehrend der jahrhundertelang andauernden Kriege gingen Staedte wie Sivas, Niksar, Şarkikarahisar, Amasya, Zamantı Ulukışla, Çankırı, Ankara, Eskişehir und sogar Bergama in den byzantinischen Gebieten staendig zwischen den Moslems und Byzanz hin und her. Als im X.Jahrhundert die Abbasiden schwaecher wurden mussten sich die islamischen Streitkraefte die sich an diesen Grenzgebieten befanden und aus türkischen Kaempfern bestanden sich zurück ziehen. 928 geriet Erzurum in die Hand des Byzans sowie Malatya 934, Adana, Misis und Tarsus 964. Sie haben sogar Staedte wie Beirut, Humus und Baalbek wieder eingenommen und sind bis zum Mittelmeer vorgestossen. Als Ergebnis davon blieb das Byzantinische Reich die mit viel Mühe aus Syrien und Libanon vertrieben wurde noch bis zum XI.Jahrhundert in Anatolien.

Als das Weltreich der Abbasiden schwaecher wurde und der Kalif in Bagdat seine Autoritaet verlor erlahmten Kriege und der heilige Krieg gegen Byzanz und das Ideal im ersten Jahrhundert des Islams Anatolien zum islamischen Land zu machen, und İstanbul zu erobern und dem Lob des Propheten Wert zu sein wurde beinahe vergessen. Durch die effektiven Angriffe der byzantinischen Armee ins innere Syriens wurde es sogar schwieriger auch das vorhandene in der Hand zu halten. Die Eroberung Anatoliens und İstanbuls wurde erneut von den Seldschuken gedacht. Die islamische Welt die ihre alte Macht verloren und in die Verteidigung überging konnte durch die Staerke und Macht des Seldschuken Reiches erneut Leben, Vorrang und Herrschaft erlangen.

Nach dem Sieg im Dandanakan Krieg im Jahre 1040 wurden die Seldschuken zu einem unabhaengig und maechtigen Staat und gaben dem anatolischen Krieg grosse Bedeutung und fingen an diese Halbinsel systematisch zu erobern. 1049 haben die Seldschuken in der neuen Aera unter dem Befehl der beiden Prinzen Kutalmış Bey und İbrahim Yınal Bey mit grossen türkmenischen Gruppen Streifzüge nach Anatolien geführt. Am 18.September haben sie die byzantinische Armee bei Pasinler besiegt und sind bis nach Erzurum vorgestossen. Waehrend dessen ist eine andere Oghusen-Gruppe Richtung Van und Diyarbakır vorangeschritten und haben Meyyafarikîn (Silvan), Mardin und Cizre erreicht. 1053 hat der Seldschuke Kutalmış Bey Kars belagert aber konnte nicht einnehmen. 1054 kam Tuğrul Bey persönlich nach Anatolien. Er drang vor bis nach Bayburt. Tuğrul Bey der im gleichen Jahr Malazgirt Festung belagerte musste abbrechen und wegziehen da der Winter sich naeherte. Spaeter haben die Seldschuken Streitkraefte den Ort erobert und haben die byzantinischen Streitkraefte die von Kaiser Konstantinos Dukas gesandt wurden völlig aufgelöst. Nach dem Sultan Tuğrul Anatolien verlassen hat haben die Streitkraefte vor allem unter der Führung von Kutalmış Bey und anderen seldschukischen Kommandanten seinem Befehl folgend die Besetzungs- und Eroberungsbewegungen fortgesetzt. Diese Besetzungen und Eroberungen dauerten in den Jahren 1057-1063 unaufhörlich weiter. Waehrend dieser Zeit wurden bis nach Sivas alle byzantinischen Festungen und Verteidigungspunkte zum grössten Teil vernichtet. Es wurde der byzantinischen Verteidigungmacht schwere nicht gutmachbare Schaden zugefügt.

Nach dem Tod des Sultan Tuğrul im September 1063 der selbst keine Kinder hatte wurde der Sohn seines Bruders Çağrı Bey Alp Arslan der Grosse Türkischer Khan. Um die anatolischen Kriege die seit der Zeit von Tuğrul Bey andauerten fortzusetzen, setzte Alp Arslan seine Armee 1064 in Bewegung. Er eroberte Kars und die “niemals zu erobernde “Ani Festung. Auch wenn er zeitweise wegen den Unruhen im Ostregion des Reiches Anatolien verlassen musste beauftragte er die Prinzen der Kutalmış Söhne Süleyman, Mansur, Yakuti und Erbasan sowie die Emire und Kommandanten die Eroberungen weiterhin durchzuführen. Berühmte Kommandanten wie die Emire Afşin, Sandak, Gümüstekin, Demleçoğlu Mehmet, Ahmetşah und Duduoğlu und turkmenische Begs haben in Malatya, Ergani, Ahlat, Siverek, Âmid (Diyârbakır), Meyyafarikîn (Silvan), Urfa, Adıyaman, Harran, Nizip und Antakya Streifzüge unternommen.

1070 drang Afşin Bey bis nach Denizli vor. Afşin Bey sandte dem Sultan Alp Arslan ein Bericht in dem er berichtete, dass die wichtigen Stützpunkte des Byzanz in Anatolien vernichtet worden sind, und nach einem entgültigen Sieg über dem byzantinischen Heer keine Macht mehr geben wird der sich in Anatolien gegen die Türken stellen kann. Der neue byzantinischer Kaiser Romenos Diogenes sandte nach Anatolien byzantinische Streitkraefte um die Seldschukischen Streifzüge zu verhindern die aber keine Erfolge erzielen konnten. Nach staendigen Niederlagen und Erfolgslosigkeiten stellte der Kaiser persönlich aus verschiedenen Nationen eine grosse Armme zusammen um alle Seldschuken aus dem Land zu vertreiben. Beide Armeen standen in der Tiefeben von Malazgirt sich gegenüber. Der Sieg von Alp Arslan über den byzantinischen Kaiser Romenos Diogenes in dem Malazgirt Krieg (26.August 1071) war nicht nur in der Türkischen und islamischen Geschichte ein Wendepunkt sondern auch in der Geschichte der Welt.

Keine der offenen Feldschlachten die die Türken in ihre ganzen Geschichte gewonnen haben hat ihre Zukunft so sehr beeinflusst wie dieser Krieg. Der einzige Ereignis der wichtiger als Malazgirt ist war die Eroberung İstanbuls. Der Sieg in Dandankan wurde in Malazgirt vollendet mit der Eroberung İstanbuls gekrönt und hat als Ergebnis den Türken und Osmanen den Weg zu einem Weltreich geöffnet.

Im Malazgirt Krieg wurde die grosse byzantinische Armee die mit allen Möglichkeiten zusammen gestellt wurde völlig aufgelöst und der Kaiser wurden von den Türken Gefangen genommen. Es stand kein Hindernis mehr vor der Eroberung Anatoliens. Die Türken sind aus Türkistan, Maveraünnehir/Transoxanien und Khorasan die ihnen viel zu eng wurde mit ihrer Kultur und Zivilisation mit anderen Staemmen als eine Nation ins Anatolien wie Flut geflossen. Sie wollten nicht Besetzen und Plündern sondern sich ansiedeln und diesen Ort zu ihrer ewigen Heimat machen. Die Besiedlung dieser Oghusmassen (Turkmenen) der die grösste und wichtigste geschichtliche Sorge der seldschukischen Sultane. Viele türkischen Staemme sind mit ihren Fürsten in dieses neu eroberte Land gekommen. Der Seldschuken Staat hat diese Staemme an den Grenzorten besiedelt um die Sicherheit der Grenzen im Westen sicher zu stellen da er staendig mit dem byzantinischen Reich Kriege führte. Die Bewohner dieses Grenzorte bewahrten ihre nationale Tradition und waren mehr ihren Fürsten untergeben als der zentralen Regierung und verhinderten die Angriffe der Feinde und unternahmen Gegenangriffe in die Laender der Feinde. Nach dem Sieg von Malazgirt gelang Anatolien zu einem grossen Teil unter die Herrschaft der Türken und wurde dort viele grosse und kleine Fürstentümer gegründet. Wegen der seit Jahrhunderten andauernden und nicht endenden Kriege war Anatolien leer und untergekommen. Die Bevölkerungsstruktur Anatoliens aenderte sich rasch und die Türken wurden zur Mehrheit. Die Griechen, Armenier und Georgier wurden innerhalb einer kurzen Zeit zur Minderheiten.

In manchen Quellen wird erwaehnt dass die Grundpolitik des Weltreiches der Seldschuken die Vertreibung der Schiiten nach Afrika ist und die asiatisch islamische Welt unter der religösen Führung des sunnitischen Abbasiden Kalifen und ihre politischen Herrschaft zu vereinen, und Byzanz von Asien nach Europa zu vertreiben und das Mittelmeer unter ihre Kontrolle zu bekommen ist. Durch Beginn der Kreuzzüge konnten die Seldschuken ihren Ziel die schiitischen Fatimiden aus Aegypten zu vertreiben nicht verwirklichen aber vertrieben sie aus Syrien.

Das Seldschuken Reich dessen Grenzen im Westen İstanbul und die Bosporus und Dardanellen, Marmara und Aegaeisches Meer und im Südwesten Suez und das Rote Meer, im Süden das Indische Ozean und das Arabische Meer, im Osten Mittelindien und die Chinagrenze, im Norden Sibirien, im Nordwesten Kaukausus Berge sind war mit einer Landflaeche von fünfzehnmillionen Quadratmetern, einer Bevölkerungszahl von 100 Millionen und Soldatenanzahl von 1 Million ein sehr starkes Weltreich. Aber sie konnten Afrika und Europa nicht passieren.

Die Seldschuken haben die islamische Hochschulbildung aus den Moscheen rausgeholt und “Medrese” genannten und heute die Grundlagen der heutigen Universitaet bilden, gegründet. Ihr Staatsverwaltungsystem wurde nach ihnen auch von Staaten wie den Ayyubiden und Osmanen als Modell angenommen.

Das Gross-Seldschuken Reich wurde spaeter von den Mitgliedern der Dynastie als Anatolische Seldschuken, Syrische Seldschuken, Irak und Khorasan Seldschuken und Kirman Seldschuken in vier geteilt.


Anatolischer (Türkei) Seldschuken Staat (1075–1308)


Sultan Alp Arslan hat mit dem Malazgirt Sieg der grosse Freude in der islamischen Welt hervorrief die Toren Anatoliens den Türken geöffnet. Nach diesem Sieg hat Alp Arslan die seldschukischen Prinzen, Emire, Kommandanten und Türkmen Begs damit beauftragt bis zur Aegaeis und Marmara Anatolien zu erobern. Innerhalb von wenigen Jahren wurde fast ganz Anatolien erobert.

Süleyman Şah von den Kutalmış Söhnen, der Enkelsohn des Arslan Yabgu der der Sohn von Selçuk Bey war hat nach Eroberungsbewegungen in verschiedenen Orten Anatoliens über Antakya ins Anatolien eingedrungen. 1074 hat er Konya und dessen Umgebung von den lokalen Oströmischen Despoten genommen und seine Eroberungen fortgesetzt und ist bir İznik vorgestossen. 1075 hat er İznik erobert und zum Zentrum seiner Streitkraefte gemacht. Somit wurden die Grundlagen des Türkisch Seldschukischen Reiches festgelegt. Nach dem Tod von Alp Arslan (24.Dezember 1072) bestieg sein Sohn Melik Şah den Thron der Grossen Türkischen Khans. 1077 übergab er Anatolien Gazi Süleyman Şah. Somit wurde der Anatolisch Seldschukischer Staat dessen Hauptstadt İznik war offiziell gegründet. Die Tatsache, dass die historische Stadt İznik die Byzanz und Europa sehr nah lag zum Hauptstadt gemacht wurde zeigt dass die Türken bei der ersten Gelegenheit den Wunsch hatten auf die europaeische Seite zu gehen.

1079 haben die Türken von vielen Punkten aus das Mittelmeer, das Schwarze Meer und Aegaeis erreicht und alle Küsten dieser drei Meere besetzt. Die Byzantiner versuchten sich an den Küsten von , İyonya (İzmir) und Kayra (Muğla) festzuhalten.

1080 wurden die Südmarmara Küsten und Kapıdağ Halbinsel persönlich von Süleyman Şah erobert und die Asienküste der Dardanellen erreicht. Im gleichen Jahr wurden Üsküdar und Kadıköy und Kocaeli Halbinsel erobert. Süleyman Şah hat an der anatolischen Seite des Bosporus eine Zollverwaltung einrichten lassen und hat von allen Schiffen Zollsteuer erhoben. Somit endete die Herrschaft des Byzanz über die Dardanellen und Bosporus. Der Schlüssel vom Schwarzen Meer geriet in die Haende der Türken. Der türkische Herrscher konnte sich nun in die inneren Angelegenheiten Byzanz Einfluss nehmen. Seine Unterstützung oder Ablehnung für die Herrscher war sehr wichtig.

Ab 1085 bezeichnete auch Europa Anatolien als “Turquie” was “Türkei oder türkisches Land” bedeutete.

Süleyman Şah hat die Schwaechen der zentralen Regierung Byzanzs und die Streitigkeiten der lokalen Statthalter ausgenutzt und seine Herrschaft im Gebiet gestaerkt. Die Gründung eines neuen türkischen Staates hat die Türkmenen die nach Anatolien kamen um diesen Staat vereint und die moslemischen Türken im Osten sind in grossen Massen in das Gebiet gekommen. Ab diesem Datum sind die türkischen Gruppen in Massen nach Anatolien gekommen und das Land zu ihrer zweiten Vaterland gemacht. Innerhalb von einigen Jahrhunderten ist ein drittel der türkischen Bevölkerung auf der ganzen Welt nach Anatolien emigriert. Durch die intensive türkische Emigration hatten die Türken in der letzten Vierteljahrhundert des XI. Jahrhunderts in Anatolien die Mehrheit erreicht. Sie machten den Ort zu einem türkischen Land.

Zur Zeit der Kreuzzüge wurde eine wichtige Anzahl der türkischen Bevölkerung nicht wegen Emigration sondert als Hilfe für Anatolien vom Grossen Türkischen Khantum geschickt. Allein 1113 wurden zu diesem Zweck eine Armee von 50.000 Mann geschickt die dann nicht mehr zurückkehrten und sich dort niederliessen.


Im XIII. Jahrhundert haben Milllionen von Türken erneut Türkistan verlassen da ihr Land von den Mongolen besetzt wurde und haben sich in ihrer neuen Heimat Anatolien nieder gelassen. Somit haben die Türken in Anatolien eine grössere Mehrheit erlangt.

Die Seldschuken und ihre Erben die Osmanen haben die türkischen Emigranten nach Anatolien mit intelligenter Politik besiedelt. Sie haben zum Beispiel nicht erlaubt dass die glelichen Oghus-Staemme sich an bestimmten Regionen gruppierten. Sie haben die Sippen des gleichen Stammes sehr weit voneinander besiedelt und verteilt und haben zwischen ihnen die Sippen andere Oghus-Staemme besiedelt. Somit haben sie die jahrhundertelang streng bewahrte 24 Oghus-Staemme Verwandtschaft gebrochen und geschafft dass sie alle in Anatolien sich als eine Nation verbunden fühlten.
Durch die Vermehrung der türkischen Bevölkerung in der Region und die Macht des türkischen Staates hatte das einheimische Volk, das unter der schlechten Regierung Byzanzs und der unendlichen Kriege, der inneren Revolten und Unruhen völlig verstört war, endlich unter der Regierung Süleyman Şahs Frieden und Ruhe gefunden. Somit hat sich der Anatolischer Seldschuken Staat sich auf stabile Grundlagen gesetzt. Von den einheimischen die endlich Freiheit und Gerechtigkeit gefunden hatten, haben den Islam angenommen. Manche haben Anatolien verlassen und haben sich in die Balkanen zurück gezogen. Die die es wollten konnten ihre Idenditaet, Kultur, Religion und Glauben in Freiheit, Sicherheit und Frieden jahrhundertelang weiter ausüben. In Anatolien gab es eine wichtige Anzahl an Bevölkerung die türkischer Herkunft war und christianisiert wurde aber Türkisch nicht vergessen hatten. Viele von Ihnen haben Islam angenommen.

Zu der Zeit als die türkische Einheit in Anatolien hergestellt wurde haben die Türken nach der Eroberung der Küstenstaedte wie Sinop, Antalya, Alanya, İskenderun und Samandağı auch über den Seeweg mit Europaeischen Staaten und mit der ganzen Welt politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen aufgenommen. Das anatolische Volk hatte ein reiches und glückliches Leben erreicht. Die Türkei die sich auf der Handelsroute zwischen Asien, Europa und Afrika befand hatte eine grosse Rolle in der damaligen Welthandel und Politik gespielt. Viele Kulturwerke die überall in ganz Türkei gebaut wurden (Moscheen, Hochschulen, Karawansereien, Baeder, Krankenhaeuser, Geschaeftsgebaeuden, Laufbrunnen, Brücken) haben bis heute ihren Pracht bewahrt obwohl ein grosser Teil davon von Naturgewalten und waehrend der Besetzungen zerstört wurden.

Süleyman Şah von den Kutalmış Söhnen der die Turkmenen in Anatolien unter seinem Befehl vereinigt hat setzte sich in Bewegung um die Einheit und Herrschaft in Anatolien zu staerken und die armenischen Gruppen die versuchten sich am Euphrat und Zilizien wieder zusammen zu schliessen um Aufstaende zu organisieren zu hindern. 1082 kam er nach Çukurova und sorgte in Adana, Tarsus, Misis und Antakya für Ordnung und Sicherheit . In dem Krieg 1086 gegen dem Herrscher Tutuş des Syrisch Seldschuken Staates wurde er besiegt und starb auf dem Schlachtfeld. Seine Söhne wurden zum Seldschuken Sultan Melikşah geschickt. Der Staat wurde eine Zeit von Ebü’l-Kasım regiert den er als sein Vertreter darliess.

Nach dem Tod des Seldschuken Sultans Melikşah im Jahre 1092 konnte der Sohn von Süleyman Şah, Kılıç Arslan nach İznik zurückkehren. Er wurde mit grossen Zeremonien empfangen. Er bestieg den Thron der Türkischen Seldschuken.

Sobald Kılıç Arslan I. den Thron bestieg organisierte er den Staat aufs Neue. Er hat İznik wieder bebaut. Nach dem er die innere Autoritaet hergestellt hat fing er mit Kriegen und Streifzügen an. Er nahm die Küsten von Marmara wieder zurück und vertrieb die Byzantiner die sich dort nieder lassen wollten. Nach dem er den Westen unter Sicherheit nahm richtete er sich nach dem Osten und belagert 1096 Malatya. Waehrend dessen entstand an den Westgrenzen des Staates ein grosses Problem. Nach dem die Kreuzfahrer Westanatolien besetzten brach er die Belagerun von Malatya ab und kehrte schnell zurück.

Kaiser Aleksios Komminos der den byzantinischen Thron bestieg hatte begriffen dass Byzanz die Türken alleine nicht besiegen kann und ganz Europa gegen die Türken vereint werden muss. Dieses schweres sogar unmögliches und unglaubliches Ereignis hatte sich nun verwirklicht. Ganz Europa hatte sich vereint um die Türken aus Anatolien zu vertreiben. Somit fing eine grosse Kampfzeit zwischen den Türken und Christen an, an dem sich die berühmtesten Kaiser, Prinzen, Lehnsherren und Ritter Europas mit grosser Fanatismus beteiligten. Der erste dieser Kriege die man Kreuzzüge nannte fand in den Jahren 1096-1099 statt. Kılıç Arslan I. hat mit Angreifen-Zurückziehen Taktiken grosse Erfolge erzielt. Aber da İznik verloren wurde musste er die Hauptstadt nach Konya übersiedeln. Nach dem er mit dem Byzantinischen Kaiser Vertrag abgeschlossen hat fing er mit den Eroberungen im Osten an. 1103 eroberte er Malatya. Danach nahm er auch Musul ein. In dem Krieg gegen Emir Çavlı, Artukoğlu İlgazi und Rıdvan dem König von Syrien am Habur Fluss wurde er besiegt und fiel in den Fluss und ertrank. Der aelterer Sohn von Kılıç Arslan der Governeur von Musul Şehinşah wurde von Emir Çavlı Gefangen genommen und nach Isfahan abgeführt.

Der Tod von Kılıç Arslan I. und die Gefangenschaft seines Sohnes bestürzte Türkei Seldschuken sehr. Ihre Feinde nahmen die Gelegenheit war und überfielen dass Land. Die Byzantiner fingen an die Küsten von Südanatolien zu besetzen. Die Türken wurden gezwungen sich nach Mittelanatolien zurückzuziehen. Şehinşah wurde 1110 von der Gefangenschaft befreit und kam nach Konya und bestieg den Thron. Obwohl Şehinşah und der Emir Hasan Bey von Kayseri sich viel Mühe gaben konnten sie nicht verhindern das die Türken in Westanatolien die von der Tyrannei der Byzantiner flohen sich in die Almen Mittelanatoliens sich zurückziehen.

Die Danischmenden haben 1116 Sultan Şehinşah entthront und Prinz Mesud zum Sultan erklaert. Sultan Mesud hat versucht sich von der Herrschaft der Danischmenden zu befreien, die Byzantiner von Anatolien zu vertreiben und die Einheit wieder herzustellen. 1182 zog in den Krieg gegen den Westen aus. Danach führte er Kriege gegen den Osten. Die Byzantiner haben um das Vorrücken der Türken in Westanatolien zu verhindern unter dem Befehl des Kaisers Manuel mit einem Heer gegen Konya vorgegangen. Wegen dieser gefaehrlichen Lage hat Sultan Mesud’s Sohn Kılıç Arslan II. Aksaray eine Armee aufgestellt und ist vor Konya auf die Byzantinische Armee gestossen. Die byzantinische Armee hat 1145 wegen Fallen und Angriffen eine schwere Niederlage erlitten.

In der Zwischenzeit sind die Europaer mit dem Zweiten Kreuzzug in Anatolien eingedrungen. Die Seldschukenarmee hat den Kreuzfahrern gegenüber grosse Erfolge erzielt. Durch diese Siege fing die Stabilitaet und Blütezeit wieder an. Da sie das Volk mit Gerechtigkeit behandelten bevorzugten die meisten Christen die türkische Regierung dem byzantinischen. Sultan Mesud fing mit der Bebauung an und starb 1155 nach 40 jaehriger Herrschaft. Sein Sohn Kılıç Arslan II. nahm seinen Platz ein. Auch er folgte seinem Vater nach und erzielte grosse Fortschritte. Er versuchte die politische Einheit Anatoliens herzustellen und wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit zu verwirklichen. Er unternahm einen Krieg gegen den Osten und erweiterte die Grenzen des Staates bis zum Euphrat Fluss. 1176 errang er den Sieg über den Miryokefalon (Düzbel/Karamukbeli) offenen Feldkrieg und bewies dass die Türken die die Region zu ihrer Heimat gemacht haben von der Region nicht vertrieben werden können. Er beauftragte seine Streifzügler Westanatolien zu erobern. 1182 wurden Uluborlu, Kütahya und Eskişehir Gebiete erobert. Denizli und Antalya wurden belagert. Danischmend Gebiet und Çukurova wurde besetzt.

Mit errungenen Siegen und Erfolgen konnte die politische Einheit und Grenzsicherheit hergestellt werden. Wirtschaftliche und kulturelle Fortschrittsaktivitaeten wurden begonnen. Nach kurzer Zeit spaeter hat Kılıç Arslan II.die Müdigkeit seiner langen Herrschaft und sein Alter als Vorwand genutzt und sich zurück gezogen. Er hat die Laender die ihm gehört unter seinen elf Söhnen geteilt. Er blieb als der Grosse Sultan in Konya. Jeder seiner Söhne hat die Regierung eines Gebietes in die Hand genommen. Die Eroberungs Jerusalems durch Selahaddin Eyyubî verursachte den Dritten Kreuzzug. Das Heer der Kreuzfahrer die Anatolien passieren wollten wurde von Prinzen verhindert. Mit Bandenkriegen haben sie der Kreuzfahrer Armee grosse Schade zugefügt. Aber da die Anzahl der Kreuzfahrer sehr hoch war erreichte ein Teil der Kreuzzügler Palaestina.

Kılıç Arslan II. starb 1192 in Konya. An seine Stelle trat sein aelterer Sohn Gıyaseddin Keyhüsrev. Aber seine Brüder akzeptierten seine Herrschaft nicht und es enstand zwischen ihnen Streitigkeiten. Rükneddin Süleyman Şah, der König von Tokat besetzte 1196 Konya erklaerte seine Regentschaft. Nach dem die Einheit wieder hergestellt hatte zwang er Byzanz zur Tributabgabe. Er bestrafte die Armenier die die inneren Unruhen ausgenutzt und die Grenzen angegriffen haben. Als Georgier die Schwaeche der Saltuken ausnutzten und bis nach Erzurum vordrangen zog er in den Ostkrieg aus. 1201 vernichtete er den Saltuken Staat. Er erhielt Hilfe von den Artuken und Mengücük und zog von Erzurum aus gegen die Georgier aus.. In der Naehe von Sarıkamış wurde er von den Georgisch-Kyptschakischen Armee überrascht und wurde besiegt. Auch wenn er nochmal gegen Georgien auszog wurde er unterwegs krank und starb am 6.Juli 1204. Er wurde im Kümbethane (Kuppelgrab) in Konya bestattet. Sein Sohn Kılıç Arslan III. trat an seine Stelle. Aber kurze Zeit spaeter wurde Gıyaseddin Keyhüsrev mit der Einladung der Turkmenischen Fürsten anstatt seines kleinen Neffen Kılıç Arslan wieder der Sultan der Türkei Seldschuken.

Gıyaseddin Keyhüsrev hat um die Staatsgrenzen des Staates sicher zu stellen mit den Byzantinern und Armeniern gekaempft. Waehrend dessen begann der Vierte Kreuzzug. Diesmal haben die Kreuzfahrer ihre Feindseligkeit 1204 gegen Byzanz gerichtet. Die Kreuzfahrer haben İstanbul geplündert und völlig zerstört. Nach dem die Latiner Istanbul besetzten gründeten sie das Lateinische Kaiserreich und das Byzantische Reich zerfiel und Anatolien konnte aufatmen. Die byzantinische Dynastie floh nach Anatolien und gründeten in İznik und Trabzon zwei Staaten.

Die Byzantiner hatten sich an die Schwarzmeerküste angesiedelt und die Handelswege gesperrt. Gıyaseddin Keyhüsrev trat 1206 in den Krieg um die Handelswege zu öffnen und warf die Byzantiner aus der Region und öffnete die Schwarzmeerroute. Im naechsten Jahr ging er runter zu den Mittelmeerküsten und eroberte Antalya. Die Streifzug- Fürsten haben in Westanatolien viele Orte eingenommen. Diese Eroberungen haben die İznik Byzantiner in Aufregung gesetzt. Bei dem Krieg in Alaşehir 1211 mit der byzantinischen Armee hat die Seldschuken Armee einen grossen Sieg errungen. Nach dem Krieg als Gıyaseddin Keyhüsrev auf dem Kriegsplatz war wurde er von einem feindlichen Soldat ermordert und wurde zum Maertyrer. Dann nahm sein Sohn İzzeddin Keykavus seine Stellung ein.

İzzeddin Keykavus hat in den ersten Jahren seiner Regierungszeit um den Thron gekaempft. Er hat sich mehr der wirtschaftlichen Angelegenheiten, der Bebauung des Landes und kulturellen Aktivitaeten gewidmet. Er liess Karawansereien, Moscheen und Hochschulen bauen. İzzeddin Keykavus bekam Tuberkulose und starb 1220 in Viranşehir. Er wurde in das Grabmal die er neben dem Krankenhaus in Sivas bauen liess, bestattet. An seine Stelle trat sein Bruder Alâeddin Keykubad.

Die Zeit von Sultan Alâeddin Keykubad war für die Türkei Seldschuken der maechtigste, wohlhabendste und prachtvollste Zeit. Für die Sicherheit von Anatolien liess er wichtige Staedte wie Konya, Kayser und Sivas mit Mauern befestigen. Gegen die Mongolengefahr im Osten traf er Vorkehrung an den Grenzen. Er hat waehrend all das geschah die Eroberungen weiter geführt. Er hat die Kolonoras Festung die militaerisch und vom Handel her wichtig war belagert. 1221 nahm er die Festung ein. Die Festung erhielt den Namen Alâiyye der auf den Namen des Sultans Bezug nahm. Gegen die Mongolengefahr wurde neben Befestigungsarbeiten und militaerischen Massnahmen auch diplomatische Wege versucht. Er sandte dem Mongolen Khan einen Gesandten und schloss Frieden. Alâeddin Keykubad hat waehrend seiner Regentschaft den Türkei Seldschuken Staat gegen mongolische Besetzung und Tyrannei beschützt. Alâiyye starb am 1.Juni 1237 in Kayseri. Obwohl er İzzeddin Kılıç Arslan für den Thronfolger bestimmte bestieg sein aelterer Sohn Gıyaseddin Keyhüsrev den Thron.

Die Zeit von Gıyaseddin Keyhüsrev II. (1237-1246) war eine Zeit der Unruhen. Der Babai Aufstand folgten die mongolischen Angriffe. Nach der verlorenen Kösedağ Krieg im Juli 1243 wurde Anatolien von den Mongolen besetzt und völlig zerstört. Besatzungen, innere Unruhen und Thronstreitigkeiten haben das Anatolische Seldschuken Reich aufgelöst und stand bis 1308 unter der Herrschaft der Ilchanen.

Um der mongolischen Brutalitaet entgegen wirken zu können haben die Fürsten verschiedene Oghusen Staemme und das Volk nach Auswegen gesucht und fingen an gegen die Mongolen zu kaempfen. Auf den Ruinen des aufgelösten Reiches wurden von Turkmenischen Fürsten und Kommandanten neue Fürstentümer gegründet.

Die Turkmenen die an den Grenzen zum Schutz besiedelt wurde haben gegen Ende des 13. Jahrhunderts auf dem Anatolischen Boden viele Fürstentümer wie Karaman, Germiyan, Eşref, Hamid, Alaiye, Ramazan, Dulkadir, Taceddin, Menteşe, Candar, Pervane, Sahib Ata, Karesi, Saruhan, Aydın, İnanç und Osmanoğulları gegründet. Diese Aera nannte man “Fürstenaera”. Anatolien wurde gaenzlich zu einer türkischen Heimat und das Land das von den Mongolen verwüstet wurde, wurde aufs neue bebaut. Der kleinste dieser Fürstentümer war der Osmanische Fürstentum und zeigte eine ungewöhnliche Entwicklung und wurde eine der grössten und lang lebenden Weltreiche der Geschichte.