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[Çankırı]


ÇANKIRI      



Im Norden Zentralanatoliens, am Übergang zwischen Inneranatolien und des westlichen Schwarzen Meeres, befindet sich die Stadt Çankırı. Dort herrscht das Klima des mittelanatolischen Gebietes. Der Sommer ist warm und trocken, der Winter kalt und regnerisch. Die über die Hälfte des Jahres mit Schnee bedeckten Berge sind zu dreiviertel mit Wäldern bedeckt. Für Camping-Plätze, Karawane, Wanderer und Pferdeliebhaber, Fahrradfahrer, Photographen und Jäger befinden sich geeignete Hochebenen. Auch mit seinen vielzähligen Thermalquellen ist Çankırı eine sehenswerte Stadt. Çankırı wurde in verschiedenen Zeiten von den Hethitern, Phyrigiern, Kimmerern, Persern, Alexander dem Grossen, Rom, Byzanz, Seldschuken, Danişmenten, Candaroğlus und den Osmanen beherrscht.


Landeskreise


Die Landeskreise der Stadt Çankırı sind Ataracalar, Bayramören, Çerdes, Eldivan, Eskipazar, Ilgaz, Kızılırmak, Korgun, Kurşunlu, Orta, Ovacık, Şabanözü und Yapraklı. Das sich innerhalb der Grenzen des Landeskreises Yapraklı befindende Büyükyayla ist ein Touristen- und Naturparadies.


Museen


Im Çankırı Museum


Im Çankırı Museum werden Werke aus den neolotischen, kalkholitischen, Alten Bronze, Hethitischen, Phyrigischen, Hellenistischen, Römischen, Byzantinischen, Seldschukischen und aus Osmanischen Zeiten, sowie archäologische Werke der Naturwissenschaften ausgestellt.


Ruinengebiete


Cendere (Salman) Tumulus


Die monumentalen Bauten in diesem Gebiet befinden sich im Süden vom Bach Devrez auf einem erhöhtem Hügel, der an einem Hang liegt und nach Osten schaut. Man findet sehr viele Höhlen, Tempel und Felsengräber, angefertigt von Menschen. Man weiß aber nicht sehr genau, zu welchen Zwecken die verschiedenen Aushöhlungen gedient haben sollen.

Sakaeli Felsengräber - Die Gräber


Sakaeli Felsengräber - Die Gräber, von denen behauptet wird, dass sie aus der Römischen und Byzantinischen Epoche stammen, befinden sich 69km entfernt von Çankırı im Landkreis Orta, im Dorf Sakaeli.

Die Festung von Çankırı


Die Festung von Çankırı befindet sich auf einem kleinen Hügel, der über der Stadt liegt. Zur Zeit der Byzanz, der Danişmenten, der Seldschuken und der Osmanen war sie berühmt für ihre Stabilität. Jedoch haben nur einige wenige Ruinen der Sadtmauern unsere Zeit erreicht.


Moscheen und Grabmäler


Hacı Murad-ı Veli Grabmal - Das Mausoleum


Hacı Murad-ı Veli Grabmal - Das Mausoleum ist erbaut worden für Hacı Murad-ı Veli, einem Horasan-Soldaten, der in den Jahren 1100 gelebt hat. Es befindet sich im im Dorf Seyid,verbunden mit dem Landkreis Eldivan.

Das Emir Karetekin Bey Grabmal - Emir Karatekin Bey


Das Emir Karetekin Bey Grabmal - Emir Karatekin Bey hat nebst Çankırı und Kastamonu auch Sinop erobert. Er war vom seldschukischen Sultan Alpaslan bei Eroberung Anatoliens als Kommandant beauftragt. Das Mausoleum, das sich in der Festung von Çankırı befindet, wurde recht schlicht gebaut.

Das Pir-i Sani Grabmal


Das Pir-i Sani Grabmal, das sich im Landkreis Çerkeş befindet, wurde im 18.Jahrhundert für Hacı Mustafa Efendi aus Çerkeş errichtet, der auch als Pir-i Sani bekannt ist.

Taş Mescit (Stein Mescit, kleines Gebetshaus) – Es ist eine der wichtigsten Bauten


Taş Mescit (Stein Mescit, kleines Gebetshaus) – Es ist eine der wichtigsten Bauten aus der Seldschukenzeit in Çankırı. Der Komplex aus einem Krankenhaus und einer Schule, wurde während der Regentzeit des Sohnes von Keyhüsrev, Alaaddin Keykubat,I. vom Çankırı Fürsten Cemaleddin Ferruh im Jahre 1235 errichtet. Die Schule wurde 1242 hinzugebaut.

Die zwei Teile mit Figuren auf dem Bauwerk spielen eine wichtige Rolle. Auf einen diesen Reliefen befinden sich zwei Drachenfiguren, deren Rümpfe aneinander umwickelt sind. Die Köpfe der Drachen sind so gestaltet, dass sie zueinander schauen. Diese Figur wird heute als das „Symbol der Medizin“ verwendet.

Die zweite Figur ist allerdings nicht in Form eines Reliefs, sondern als eigenes Standbild vorzufinden. Das Standbild, in Form eines Pokals bzw. eines Bechers, wird von einer Schlange umklammert und ist oberhalb etwas verlängert. Dieses Motiv wird heute als das „Apothekersymbol’’ verwendet. Das Standbild kann im Çankırı-Museum besichtigt werden.

Die Große Moschee (Große Sultan Süleyman Moschee)


Die Große Moschee (Große Sultan Süleyman Moschee) ist aus der Epoche des Architekten Mimar Sinan. Der große osmanische Herrschers Kanuni Sultan Süleyman ließ die Moschee Sadık Kalfa errichten.


Theologische Hochschulen (Medrese)


In der Osmanischen Ära wurde der Bildung und der Wissenschaft grosse Bedeutung beigemessen. Daher wurden „in allen Ecken“ des Landes Schulen gegründet. In Çankırı befinden sich z.B. östlich von der Großen Moschee die Çivitoğlu Medrese und im Park der Moschee im Getreidemarkt ein Bauwerk aus dem 17.Jahrhundert, das sich noch bis heute gehalten hat.


Alte Häuser von Çankırı


Alte Häuser von Çankırı: In der gesamten Stadt stehen 60 Häuser unter Schutz. Die Häuser sind meistens zweistöckig. Die Bauweise der Häuser wurde von der wirtschaftlichen Lage und dem wissenschaftlichen Niveau der Gesellschaft beeinflusst.


Die Bayramören Brücke


Die Bayramören Brücke: Man behauptet, dass die Brücke, die über den Bach Melan errichtet wurde, 100-150 Jahre alt sei. Die Brücke besteht aus zwei Teilen: die Pfeiler aus Stein und die restlichen Teile aus Holz. Sie wird heute noch von Fußgängern benutzt.

Um von den Naturschönheiten dieser Gegend Gebrauch machen zu können, ist der Ilgaz Berg eine zutreffende Wahl. Der Nationalpark Kastamonu-Ilgaz Berg befindet sich innerhalb den Grenzen von Çankırı und Kastamonu. Eine wichtige Einnahmequelle des Nationalparks sind die Anlagen für den Wintersport. Am Ilgaz Berg und im Nationalpark können die Besucher wandern, zelten und mit Wohnmobil campen.

Im Nationalpark, innerhalb des Tales Baldıran, befinden sich Forellenzuchtfarmen und Seen, die Anglern zur Verfügung stehen.

Ausserdem befindet sich im Nationalpark gigantisches Naturdenkmal. Man nimmt an, dass der sich in Yapraklı-Karacözü befindende Eichenbaum 800-1000 Jahre alt ist und einer der ältesten Bäume der Welt ist. Die Piknikplätze (Mesire) in Çankırı für kleine Tagesausflüge, können zu Fuβ erkundet werden. In der Gegend befinden sich diesbezüglich Kadın Bach Mesire (Ilgaz), Bülbül Dere Mesire (Eldivan), Sprößchen Wald Mesire (Çerkeş), Seybeli Mesire (Şabanözü).

Die Hochebenen in Çankırı verfügen auch über Naturschönheiten, die recht interessant sind. Die große Hochebene Yayla (in Yapraklı) und die Kırkpınar Hochebene (auf Ilgaz) sind die Wichtigsten der Stadt. Etwa 20km östlich von der Stadt Çankırı befindet sich eine große Salzhöhle mit relativ schmalem Eingang, die sich anschließend in Galerien fortsetzt und deren Gegend recht gut geeignet für Jagdsport ist. Im Waldbereich befinden sich reichlich viele Wildschweine. Fast zu jeder Jahreszeit wird gejagd. Wolf, Fuchs, Kaninchen, Rebhuhn, sowie andere Jagdtiere wie Wachtel können in der Saison gejagt werden.

Die Küche: Wenn Sie Gelegentheit haben, sollten Sie unbedingt die Spezialitäten der Region kosten. Die traditionellen Gerichte von Çankırı sind Teigwaren mit Fleisch, z.B. der sogenannte ‚Mantı’ ist, nebst vielen anderen Gerichten, an erster Stelle zu nennen. Die Tarhana-Suppe, Gözleme, Cızlama, Güveç, Pıhtı, Harmandaşı, Fit Fit Aşı, Walnußteig, Çeç Pastete, Mıhlama, Keşkek, Çalma, Çekme, Türkischer Çekme Honig und Baklava sind einige andere dieser Geschmäcker.

Handwerk: In den Dörfern von Çankırı werden Webarbeiten aus Wolle und Baumwolle angefertigt, die mit Krapp gefärbt werden. Die Filzwandteppiche, Kelims und der sogenannte Cicim sind auch erwähnenswert. Yağlık, Pumphosen und Bündel-Stickereien, Angora und Wollstrümpfe sind handgemachte Textilprodukte dieser Region. Die Turkmenenkelims sind wiederum eine anderes herausragendes Handwerk dieser Gegend.

www.cankiri.bel.tr
www.cankiri.gov.tr