Skip Navigation Links  

[Das Primäre und Einmalige des Christentums in Anatolien]


DIE “ERSTEN” UND “EINZIGEN” DES CHRISTENTUMS IN ANATOLIEN       



Viele wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit der Entstehung und Ausbreitung des Christentums fanden in der heutigen Türkei statt. Zwei km von Antakya entfernt liegt eine natürliche Höhle, deren Öffnung mit einer Mauer versehen und sie als Gotteshaus benutzt wurde. Diese Höhle, die St. Petrus Kirche, gilt als die erste Kirche des Christentums auf der Welt. Die Anhaenger Jesus’ wurden zum ersten Mal hier als “Christen” bezeichnet. Drei wichtigsten Jünger Jesus’, St.Johannes, St.Paulus und St.Petrus kamen nach Anatolien, lebten hier und verbreiteten hier ihre Lehren. Man glaubt, dass St.Johannes, nach Kreuzigung von Jesus Christus, Mutter Maria nach Ephesus brachte, wo sie ihre letzten Jahre verbrachte. Das kleine Steinhaus, in dem sie gelebt haben soll, wurde 1967 von Vatikan zum heiligen Wallfahrtsort erklaert. Die im letzten Buch Bibels erwahnten sieben heilige Kirchen stehen in anatolischen Staedten Efes (Ephesus), İzmir (Smyrna), Bergama (Pergamon), Akhisar / Manisa (Thyateira), Sart / Salihli / Manisa (Sardes), Alaşehir/Manisa (Philadelphia) und Eskihisar / Denizli (Laodikeia). Das erste ökumenische Konzil, bei dem die Prizipien der christlichen Religion festgelegt wurde, fand in İznik (Nicea) statt. Acht der insgesamt neun- zehn ökumenischen Kozilien seitdem wurden auf anatolischem Boden verwirklicht.