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[Gemeinsame eisterwerke des menschen und der natur]


GEMEINSAME MEISTERWERKE DES MENSCHEN UND DER HATUR       



Wohl nirgendwo auf der Welt schufen die Natur und der Mensch zusammen ein interessanteres und praechtigeres Werk als Kapadokien in Zentralanatolien. Der aus den Lavamassen der Vulkane Erciyes und Hasan Dağı entstandene Tuff nahm im Laufe der Jahrtausenden unter der Wirkung des Windes und Wassers aeusserst bizarre und hoch- interessante Formen und bildete weit und breit Erdorgel und Schlote, die man “peribacaları” ( Feenschlote ) nennt.

Übernatürlich wirkende Hügelchen, Taeler und Türmchen bedecken mehrere Quadratkilometer Land und geben dem Besucher das Gefühl, auf einem anderen Planeten zu sein. Die Aussicht aus der Vogelsperspektive ist am eindrucksvollsten, was mit vielen Ballontouren in der Gegend leicht zu verwirklichen ist. Aber auch die schöpferische Taetigkeit der Menschen dieser Gegend ist bewundernswert. Der Tuffstein ist bekanntlich sehr leicht zu bearbeiten, solange er noch frisch behauen ist. Bei weiterem Kontakt mit der Luft wird er hart und widerstandsfaehig.

Man nutzte diese Eigenschaft des Tuffs aus und baute Haeuser, Kirchen, Lagerraeume und sonstige Gebaeuden in das Tuffgestein. Im Laufe der Jahrtausenden entstanden unter der Erde mehrere, kilometerweite, z.T. 7 bis 8 stöckige Staedte, in denen sich die ganze Bevolkerung zusammen mit ihrem Vieh monatelang verstecken konnte, wenn sie von Feinden angegriffen wurde. Die ganze Gegend steht auf der Liste der Weltkulturerbe.