Skip Navigation Links  

[Balıkesir]


BALIKESIR      



Balıkesir verfügt über Ufer zum Marmarameer und der Ägäis. Keine andere Provinz der Türkei verfügt über so viele Inseln. Durch die Naturschönheiten der Region ist es ein wahres Urlaubsparadies.

Die Geschichte von Balıkesir reicht bis ins Bronzezeitalter zurück. Es befand sich innerhalb der Grenzen der Lidyer, Perser, Galata, des Königreichs Pergamon sowie des Römischen und Byzantinischen Reiches. Nach der Schlacht von Manzikert im Jahre 1071 gründete der Sohn des Seldschukenfürsten Kalem Schah Beyin das Kare Fürstentum und machte Balıkesir zu dessen Zentrum. Später wurde allerdings die omanische Herrschaft anerkannt und im Jahre 1345 wurde das Land von Orhan Gazi an das Osmanische Reich übergeben.

Der Yıldırım Komplex ist der wichtigste Bau, welcher in Balıkesir aus osmanischer Zeit erhalten geblieben ist. Der Komplex besteht aus Moschee, Medresse und Armenküche. Im Zuge von Erdbeben wurden die Moschee und die Medresse restauriert, die Armenküche wurde jedoch in ihrem Originalzustand beibehalten. Ein weiterer wichtiger Bau ist der Zagonospascha Komplex. Er wurde 1461 von Zaganos Mehmet Pascha, dem Vesir von Sultan Mehmet dem Eroberer, errichtet. Die Kurşunlu Moschee wurde 1231 von dem Seldschukenkommandeur Yusuf Sinan errichtet. Neben der Moschee befindet sich auch dessen Grabmal.

In der Tahsiarkos Kirche kann man eine Decke und Wandbilder aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts betrachten. Der Uhrenturm, der im Jahre 1827 von Mehmet Pascha errichtet wurde, ähnelt dem Galataturm in Istanbul. Ebenfalls in Balıkesir befindet sich das Grabmal von Karesi Bey aus dem Jahre 1336. Im Grabmahl befinden sich auch die Gräber der fünf Söhne von Karesi Bey. Man sollte auch das Kuvay-i Milliye Museum in der Stadt nicht außer Acht lassen. Dort kann man bemerkenswerte archäologische Funde sehen.

Balıkesir war eine der ersten Regionen, welches sich zu einem Tourismusmagneten entwickelt hat. In den Buchten trifft sauberes Meerwasser auf Sandstrände, die von grünen Olivenhainen umgeben sind, es gibt viele große und kleine Inseln. Homer beschreibt in seinen Epen den dort gelegenen Berg Ida und seit Tausenden von Jahren genießen die Menschen die wohltuende Wirkung der Heilquellen. Die Luft hat den höchsten Sauerstoffgehalt der Welt.

Der Seytan Sofrasi („Teufelstisch“) in Ayvalık befindet sich in Mitten eines friedvollen Waldgebietes. Sie sollten unbedingt dorthin fahren, um den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang von dort aus zu genießen. In 8 km Entfernung befindet sich die Alibey Insel mit ihren fantastischen Fischlokalen, der Kirche des Hl. Nikolaus, deren Wände ganz mit Bildern verziert sind, sowie viele Moscheen und alte Wohnhäuser. Auf der Insel Sarmısaklı befinden sich die Überreste einer antiken Heilanstalt. Auf der Straße nach Bursa,10 km von Balıkesir entfernt, befindet sich das Değirmen Tal. Es ist zischen zwei Hügeln gelegen und durch den verzaubernden Blick zieht es besonders am Wochenende Besucher an. Falls Sie ihre Kamera dabei haben, sollten Sie unbedingt im Dorf Karakol eine Verschnaufpause einlegen und ein Foto von der pitoresken dreiblättrigen Mühle schießen.

Es gibt auch einige antike Ruinenstätte in der Region: Kyzikos – Erdek, Deasklaion - Bandırma/Ereğli, Saraylar – Marmara sowie Antandros - Edremit/Altınoluk sind in einer wunderschönen Umgebung gelegen und ideal für einen netten Ausflug. Die Kaz Berge kann man von vier Punkten der Provinz aus erreichen. Nämlich von den Waldwegen, welche von Zeytinli, Kızılkeçili Köyü, Güre Köyü und Altınoluk aus starten.

In den Sommermonaten ziehen die Strände und das saubere Wasser in der Regino die Menschen an. Akcay ist eine besonders gute Wahl für Meeresfreunde, es befindet sich 10 km von Edremit entfernt. Die Entfernung zwischen Altınoluk und Edremit beträgt 28 km. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Übernachtungs möglichkeiten.

Die Umgebung von Balıkesir ist auch reich an Heilquellen. Die Güre Heilquelle von Edremit ist 12 km vom Ort und 3 km von Akcay entfernt. Die Heilquellen Bostanci und Entur befinden sich 10 km außerhalb von Burhaniye in Richtung Edremit. Die Heilbäder sind hochmoderne Anlagen. Die Heilquelle Edremit-Derman befindet sich in 3.5 km Entfernung zum Bezirk Edremit. In der Anlage sind in 21 Zimmern Bademöglichkeiten geboten. Auch die Heilquellen von Gönen sind sehr bekannt.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man in der Provinz Balıkesir Zeit im Grünen verbringen kann. Pınarbaşı ist ein Picknickplatz innerhalb der Grenzen des Dorfes Güre, 6 km von Akçay entfernt. Innerhalb des Gebietes gibt es auch eine Forellenzucht. Şahinderesi befindet sich am Fuße der Kaz-Berge in der Region Altinoluk. Es handelt sich dabei um einen Picknickplatz mit kaltem Quellwasser und vielen Bäumen. Der Picknickplatz von Çağlayan befindet sich im Dorf Kızılkeçili, 3 km von Akçay entfernt. Auf dem Picknickgelände befindet sich eine 800 Jahre alte Platane. Auf dem Picknickplatz Hanlar, 35 km von Akcay entfernt, befinden sich kalte Quellen und Bäume. Auf dem Gelincami Picknickplatz in Güre veranstaltet die Stadtverwaltung von Güre jährlich das Sarıkız Festival. Sütüven befindet sich auf dem Weg von İzmir nach Çanakkale, 20 km von Edremit entfernt. Auf diesem Picknickplatz befindet sich auch der sehenswerte Sütüven Wasserfall. Wenn man vom Sütüven Picknickplatz aus dem Fußweg auf der anderen Uferseite folgt, so erreicht man nach einem Kilometer Hasanboğuldu. Dies ist ein besonders Aufsehen erregender Picknickplatz mit einem Wasserfall und einem fischreichen See. 2,5 km westlich von Altinoluk begrüßen Landkasinos im Schatten der jahrhundertealten Platanen und Walnussbäume die Besucher.

Eine besondere regionale Köstlichkeit ist die süße Mehlspeise Hösmerim und das Susurluk Ayran. Die Erfrischungswasser und die Yağcı Bedir Teppiche sind besonders authentische Einkaufstipps der Region.

www.balikesir.gov.tr
www.balikesir.bel.tr


BANDIRMA


Bandırma befindet sich auf der Kapıdağ Halbinsel und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die südliche Marmararegion und die Ägäis, seit die Verbindung mit İstanbul durch regelmäßigen Fähreverkehr vereinfacht wurde. Vor allem die Dörfer der Umgebung sind sehenswert. Wenn sie von Bandırma aus ins Innere der Halbinsel weiterfahren, gelangen sie an den niedlichen Ferienort Erdek. Besonders in den Sommermonaten ist Erdek Dank seiner langen Strände und vielfältigen Unterbringungsmöglichkeiten sehr beliebt. Zwischen Erdek und Bandırma befindet sich die antike Stadt Kyzikos, die heute unter dem Namen Belkıs bekannt ist. Ihre Geschichte reicht bis auf das 7. Jahrhundert vor Christus zurück. Die Fundstücke aus der antiken Stadt, welche 10 km von Bandırma entfernt ist, sind im Museum in Erdek zu bewundern. Um die antike Stadt zu besichtigen, hält man sich in richtung Hamamlı Köy. Der Hadrianstempel, das antike Theater und die Aquädukte sind bemerkenswert.

Im Südosten von Bandırma befindet sich Karacabey. Die so genannte Karacabey Synagoge ist eine Pferdefarm und ideal für Reitfreunde. Im Osten der Halbinsel, 40 Minuten nachdem Sie Bandırma verlassen haben, gelangen sie in das Dorf Çayağzı. Es ist ein niedliches Uferdorf, wo die Bewohner von Fischerei und Olivenanbau leben. Es ist bekannt für seine besonders schmackhaften roten Zwiebeln. Tatlısu, Yukarı Yapıcı und Çakıl sind in den Sommermonaten beliebte Ziele. Tatlısu ist in Hinblick auf Unterkunft besonders geeignet. Um die Halbinsel Kapıdağ besser kennen zu lernen, ist eine Bootstour besonders geeignet. Wem sich diese Möglichkeit bietet, sollte sie nicht verpassen.

Vor der Kapıdağ Halbinsel befinden sich zwei wichtige Inseln. Nämlich die Marmarainsel und Avşa.

Aufgrund der reichhaltigen Marmorvorkommen war die Marmarainsel (Prokonessos) zu Zeiten des Römischen Reiches, Byzanzs und des Osmanischen Reiches ein besonders wichtiger Ort. Mit dem dort abgebauten Marmor wurden die Bauwerke der jeweiligen Zeit ausgeschmückt. Der so genannte Marmorstrand in der Nähe des Dorfes Saraylar verdankt seinen Namen dem Naturmarmor, der unter der Wasseroberfläche ist. In diesem Dorf befindet sich ein Freiluftmuseum, in welchem Überreste aus römischer und byzantinischer Zeit ausgestellt sind. Die Insel Avşa ist aufgrund ihrer perfekten Strände und ertragreichen Weinstöcke besonders erlebenswert. Im Dorf Manastır befindet sich ein Marienkloster aus byzantinischer Zeit. Die Insel Avşa ist auch unter dem Namen Türkeli bekannt. Es gibt viele Übernachtungsmöglichkeiten in der Region. Auf Wunsch kann man eine Bootstour zu den nahe gelegenen Inseln oder den anderen Dörfern unternehmen. In der Nähe befindet sich auch der Paschahafen und zwei Inseln namens Koyun und Zeytinli.

55 km südwestlich von Bandırma in Richtung Biga befindet sich Gönen. Diese Therme war bereits in römischer Zeit berühmt und ist eine der wichtigsten Heilquellen der Türkei. Sicherlich ist es einer der Orte, die man unbedingt besuchen sollte. In einem römischen Badehaus befindet sich ein Mosaik aus dem 5. Jahrhundert. Das Heilwasser stammt aus 500 Metern Tiefe und hat eine Temperatur von 82 Grad.

Sindirgi ist am Ausgang der Wälder von Alaçam Mitten in Wald und Heide gelegen und berühmt für seine wertvollen TeppicheDie Brücken von Yağcıbedir sind ebenfalls besonders beliebt. Diese Teppiche gewinnen mit dem Alter noch an Wert. Ayvalık, Burhaniye, Ören, Edremit, Akçay und Altınoluk sind besonders geeigneite Urlaubsziele für alle diejengen, die einen entspannten Urlaub mit strahlend blauem Meer und sattem Grün erleben wollen und gleichzeitig Geschichte und archäologische Stätten besuchen wollen. Gleichzeitig befinden sich diese Regionen nicht weit von Bandırma entfernt.


MANYAS


Manyas in Balıkesir ist vor allem aufgrund seiner Heilquellen und des Vogelparadieses weltweit bekannt. Es gibt Anhaltspunkte, dass die Siedlung in der Region bereits auf das 7. Jh. v. Chr. zurückgeht. Irgendwann fiel es den Persern in die Hände, der Persische Herrscher Pharnabazos nannte die Garnisonsstadt in Daskyleon um.

Die Heilquellen von Manyas sind in der Nähe des Dorfes Kızık gelegen. Die Temperatur der Heilquellen beträgt 45-50 Grad. Die Thermalbäder Serpin Manyas und Kızık Köyü stehen den Besuchern zur Verfügung.

Der Nationalpark Vogelparadies fasst in den Wintermonaten 239 verschiedene Vogelarten, die aus den südlichen Ländern zum Brüten dorthin kommen. Rund drei Millionen Zugvögel suchen sich Manyas und den Vogelsee als Überwinterungsquartier oder Brutstätte aus.

Im Vogelparadies kann man die interessanten Aspekte eines Vogellebens beobachten. Von März bis Juli sowie von September bis Oktober kann man vom Beobachtungsturm aus ein weites Gebiet beobachten. Wen seine Wege in diesen Monaten nach Manyas führt, kann im Vogelparadies eine verzaubernde Atmosphäre erleben.


Edremit


In der Umgebung der Bucht von Erdremit, der Oliven-Riviera, befinden sich Akçay, Ören und Edremit. Pidasus wurde im Jahr 1443 v. Chr. unter dem Namen Pidasus gegründet und befindet sich zwischen dem Idagebirge und der Bucht von Edremit. In einigen Quellen wird der alte Name als Adramytteion angegeben. Nach Herrschaft der Liyer, Perser, Römer und Byzantiner, kam es unter Türkische Regentschaft.

Neben historischen Stätten wie der Edremit Kurşunlu Moschee (1231), der Eşref Rumi Moschee und dem Grabmal von Emir Ali, befindet sich in Edremit auch ein Museum. Das Museum ist in der Stadtbibliothek untergebracht und zeigt Austellungsgegenstände aus griechischer, römischer, byzantinischer, seldschukischer und osmanischer Zeit. Darüber hinaus hat es eine große Waffensammlung. Das alte Siedlungsgebiet von Edremit wurde von Antandros Pelesgoiler gegründet. Die Stadt ist auch als Leleg oder Klikyali bekannt. Aus den gefundenen Münzen kann man schließen, dass Artemis die Schutzgöttin der Stadt war. Die bedeutende Hafenstadt Antandros aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. war bis in römische Zeit besiedelt.

Das Idagebirge (Idaberg, 1774 m) kennt man aus der Mythologie und ist heute ein Nationalpark mit wunderbaren Wäldern und Quellen. Es ist eine der schönsten Naturgebiete der Türkei mit besonders reiner Luft. Der Mythologie zufolge wurde auf dem Idaberg der erste Schönheitswettbewerb veranstaltet und Paris überreichte Aphrodite, welche die Wahl gewonnen hatte, als Preis einen goldenen Apfel. Bei einer Bergtour werden sie den Grabmälern von Sarıkız und ihrem Vater, dem Gänsehof und den Ruinen einer antiken Mauer begegnen.Im Tal des Şahinflusses gibt es jede Menge Sauerstoff sowie Heilpflanzen und Heilkräuter. Hier mischt sich die Meeresluft mit der Bergluft und sorgt dadurch für eine besonders gute Zirkulation. Zwischen Akçay und Altınoluk im Dorf Tahtakuşlar befindet sich eine Bildergalerie und eine Bibliothek, besonders sehenswert ist das Völkerkundliche Museum dort.

Güre befindet sich am Fuß des Idagebirges. Dort sind alte Gassen und Häuser, Brunnen und eine Moschee aus dem 19. Jahrhundert zu bestaunen. Gleichzeitig war der Ort schon in früheren Zeiten ein Thermalzentrum. In Altınoluk, einem sehr beliebten Ferienort, findet man überall Hotels und Anlagen mit Meeresblick. Neben schönen Stränden, einem Markt, Teegärten und Restaurants herrscht dort eine saubere und freundliche Atmosphäre. An der Strasse von Altınoluk nach Assos kommt man an der Region Kücükkuyu vorbei. Es gehört zu Canakkale, hat jedoch nichts von seiner natürlichen Schönheit eingebüßt und ist eine ruhige und niedliche Gegend. Auch die Dörfer Adapte und Mıhlıçay sind durch den Zeustempel auf dem Hügel und die alten Steinhäuser äußerst sehenswert.

Ören gehört zum Bezirk Burhaniye und verfügt über feine Sandstrände, ein seichtes Meer, das mit einer blauen Flagge ausgezeichnet ist. Aufgrund dessen gibt es dort viele Feriendörfer und Hotels.


Ayvalık


Ayvalık ist eine Kreisstadt im Bezirk von Balıkesir, die mitten in einem Pinienwald am Ufer gelegen ist. Lediglich auf Cunda, einer der 22 kleinen Inseln, die in der Bucht vor Ayvalık liegen, befindet sich eine Siedlung.

Man geht davon aus, dass der Name Ayvalık von Äolien stammt. Äolien war der Mythologie zufolge das Gebiet, welches sich von der Edremit Bucht bis İzmir erstreckte und auch Mytilene auf der Insel Lesbos einschloss und das Siedlungsgebiet der Aölier war. In der Region Ayvalık gibt es keine Überreste aus der Antike, doch Namen der Inseln in der Umgebung werden in alten Quellen erwähnt. Diese Städte waren auch während römischer und byzantinischer besiedelt. Bis Ende des 17. Jahrhunderts war es ein kleines Fischerdorf, im 19. Jahrhundert wurde es durch aufstrebende Industrie, Handel und Kultur eine wichtige Uferstadt.

Insbesondere von den guten Lokalen auf dem Şeytan Sofrası aus ist es besonders beeindruckend Ayvalık mit den vielen Moscheen, der St. Nikolauskirche sowie die Inseln, allen voran Alibey (Cunda), zu beobachten. Wer gegen Abend auf die Insel Cunda fährt, kann bei Fisch, Wein und Vorspeisen den Sonnenuntergang genießen und eine wunderbare Zeit verbringen. Der Strand der Insel Sarmısaklı, die man auch als Tımarhane (Heilanstalt) kennt, ist einer der schönsten in der Region. Auf der Insel befinden sich auch die Ruinen einer antiken Heilanstalt. Die engen Steinstraßen von Ayvalık, die alten, verwinkelten Steinhäuser, die Kirchen aus dem 19. Jahrhundert und die Klöster sind neben der Schönheit der Natur besondere Hingucker. Es ist eine begeisternde und lebhafte Ferienregion voller Geschichte, Kultur und Olivenhainen.