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Wolle, Borste oder Watte wird, im nassen Zustand, erst getreten und geschlagen, wenn die Fasern zerquetscht sind, erhält man Filz. İn der Herstellung von Filz wird allgemein, weil er locker ist und leicht verfilzt, Schaf und Lammwolle, Kamelhaare oder Ziegenhaare benutzt.

Um mit Traditionellen Methoden Filz herstellen zu können, wird die Wolle erst mit Wasser gewaschen und gesäubert. Dann wird die Wolle mit Händen zersaust, danach genässt und mit einem Bogen durch schlagen zu dünnen Fasern gebracht. Dann wird auf den Boden eine Strohmatte gelegt und darauf einen Filzlappen. Die feuchte Wolle wird auf diesen Lappen gelegt und darüber wird heısses Seifenwasser gestreut. Die freie Kante wird auf die Wolle gelegt, dann wird die Wolle mit der Strohmatte und dem Filzlappen zusammengerollt. Die Kanten und die Mitte der Rolle werden festgebunden. Ein paar Leute steigen dann auf die Rolle und treten kräftig, nebenbei tauchen sie die Füsse in Abständen ins Wasser und treten so lange weiter, bis die Rolle richtig zerquetscht ist.

Nach dem das Filz aus der Strohmatte herausgenommen wird, werden die Kanten geordnet, die dünn gebliebenen Stellen werden mit Wolle gefüttert. Nach dem dieses Verfahren drei bis viermal wiederholt wurde, wird das Filz in einem sehr warmen und feuchten Raum zum Filzkochverfahren gebracht und damit bleibt der Filz erhalten. Wenn farbiger Filz hergestellt werden soll, werden die Motieve zuerst auf den Filz gezeichnet, danach weiterverarbeitet.

Filz war ein wichtiges Teil von Türken die in Mittelasien als Normade lebten. Besonders um sich vor der Kälte zu schützten, benutzten sie Filz als Decken, Satteldecken, Zelte und Kleidung. Bei den alten Grabmälern von den Kurganern wurden sehr viele Filzdecken gefunden. Manche farbige Filzdecken waren mit Stickerei geschmückt.

Die Türken hatten die Filzarbeit gemeinsam mit nach Anatolien gebracht. Auch zwischen Kleinhändlern wurde die Filzarbeit bekannt. Zuerst arbeiteten sie jahrelang als Lehrlinge und Gesellen, dann konnten sie ihr eigenes Atelier eröffnen und dort arbeiten. Bei den Anatolischen Selçuk Türken war das Zentrum der Filzarbeit Konya. Ausser den Konya Sahip Ata Külliye Filzarbeit Bädern, wurden noch in vielen anderen Bädern der Filz ins heisse Wasser gelegt, gekocht, man kann sehen das verschiedene Verteiligungen in der Filzarbeit bestehen.

Die Selçuk Türken, benutzten neben Filzzelten und Satteldecken, auch Filz in ihrer Kleidung. Auch in der Tradition von Mittelasien gab es Filzsocken, Stiefel, Gürtel und Kopfbedeckungen die Börk genannt wurden.İn den von Mevlana errichteten Mevlevi Orden, trugen Mitglieder die aus Filz gemachten Kopfbedeckungen die “Sikke” nannte.

İm Zeitabschnitt der Osmanen wurden Kopfbedeckungen aus Filz getragen die “Üsküf”oder “Börk” genannt wurden. Konya war in der Osmanischen Zeit ein wichtiges Filzarbeit Zentrum, ausserdem waren Afyon, İstanbul, Edirne, Isparta, Uşak, Manisa, Turgutlu, İzmir Ödemiş, Tire, Bursa, Ankara, Kahramanmaraç, Çorum, Diyarbakır, Urfa und Mardin weitere wichtige Zentren in der Produktion. İn diesen Zentren wird mit Traditionellen Beispielen weiterhin produziert . Sie werden mit Motiven, ohne Motiven, genähten und gestickten Filzdecken, Gebetsdecken, Fussmatten, Türgardienen, Taschen, Jacken und als Kopfbedeckung hergestellt. Die eigene Farbe von Filzwolle ist Weiss, ausser Braun und Schwarz, werden weitere Farben wie Rot, Orange, Blau und Grün verwendet. İn der Verzierung werden Geometrische, pflanzliche, figurative, abstrackte und Motive mit Stil verwendet.