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[Phonetische Künste] [Phonetische Künste] [Klassische Türkische Musik]


INSTRUMENTE      



In der klassischen türkischen Musik wurden waehrend der ganzen Geschichte viele verschiedene Instrumente benutzt aber zu jeder Aera war die eigentliche Funktion der Instrumente die Begleitung des menschlichen Gesangs. Diese Instrumente haben sich unter verschiedenen Einflüssen gaendert und entwickelt und ihren Platz in der klassischen türkischen Musik eingenommen. Einige diese Instrumente konnten bis heute überleben und einige wurden nicht mehr benutzt und gerieten in Vergessenheit. Die Instrumente die in der klassichen türkischen Musik benutzt werden können wie folgt klassifiziert werden:

1. Saiteninstrumente (Kordophone) Es sind Instrumente die die Töne mit der Schwingung der Saiten erzeugen. Die Instrumente diese Gruppe sind: Çeng, Santur,Sinekemanı,Şehrud,Ud, Tanbur, Lavta, Kanun, Kemançe (Rebab), Kemençe und Kopuz usw.

2. Blasinstrumente – (Aerophone) :

Es sind Instrumente die mit Lustschwingungen im und um das Instrumente Töne erzeugen.

Die Instrumente diese Gruppe sind: Mıskal, Ney und Nefir usw.

3. Tierfell Instrumente – (Memranophone) : Es sind Instrumente die Töne auf Tierfellen erzeugen. Die Instrumente diese Gruppe sind: Kudüm, Daire und Def usw.

4. Selbsklinger Instrumente – (Idiophone) : Es sind Instrumente die durch Aufschlagen, Schütteln und Schwingungen gespielt werden und bestehen meistens aus harten Materialien und erzeugen durch das Schwingen der ganzen Körper Töne. Die Instrumente diese Gruppe sind: Zil, Çalpara (Çalpare) und Şakşak (kaşık) usw.


Çeng


Gehört zu den Instrumenten die in der Organologie als “offene Harfen” untersucht wird. Die offenen Harfen werden als “Saiten-Harfen” und “eckige Harfen” in zwei Gruppen geteilt. Çengi gehört zu der zweiten Gruppe.

Angefangen mit den Antiken Zeiten gehört zu den eckigen Harfen die die in Anatolien benutzt wurden. Die osmanische “Çengi” gehört zu den letzten die aus der Geschichtenbühne verschwunden sind. Bei der Untersuchung der Quellen stellte man fest, dass “Çeng” 17-24 Saiten hatte, zu den Eckenharfen gehörte und jeder Saite einer Tonlage entsprach, Stimmwirbelteil verlief dem Boden parallel, der Schallkasten wurde unter die linke Achselhöhle genommen und mit den Fingern der beiden Haende gespielt. Die Saiten bestanden aus Seide oder Darm. Da bei einem Oktaven acht Saiten gestimmt werden müssen wird bei der Aenderung der Tonfolge einige Saiten des Instruments neu gestimmt.

Çeng die von Maennern als auch von Frauen gespielt wurde wird auf den Miniaturen so dargestellt als ob sie in den Gespraechen der Dichter oder Gelehrten gespielt worden als auf Unterhaltungsbühnen. Çeng kann nach ihre Grösse in zwei Hauptüberschriften untersucht werden. Die erste “Kucak çeng” ist klein und wird in geschlossenen Raeumen gespielt, der Stimmwirbelteil wird auf das linke Knie der Instrumentspieler gelegt; der grössere der “açık hava çeng” genannt wird, wird zwischen den beiden Beinen des Instrumenspielers gestellt und gepresst und mit einem Gürtel der durch das untere Teil des Schallkastens durchlaeuft an die Hüfte gebunden und gespielt.

Der Schallkasten des Çeng wurde in zwei Formen als bogenförmig und gerade hergestellt. Obwohl man den bogenförmigen Schallkasten auf iranischen, arabischen, uigurischen, chinesischen und sogar auf japanischen Miniaturen auch sehen kann sieht man die geraden Schallkasten nur auf den osmanischen Miniaturen. Der Çeng wurde bis zum letzten Viertel des XVII. Jahrhunderts gespielt. Die Schwierigkeiten in der Bau, Spiel, Transport und Stimmung und der steigende Interesse an Saiteninstrumenten wie Tanbur und Santur und aehnliche Einflüsse haben dieses Instrument von der Geschichtsbühne verdraengt.


Santur


Gehört zu den Instrumenten die in der Organologie als “Schlagkitharen” untersucht wird. In der Antiken Zeit wurden einige Harfenarten manchmal waagerecht gehalten und gespielt in dem man auf die Saiten geschlagen hat. . Diese Art kann man vielleicht bei der Entstehung des Instruments “Santur” als erste Taetigkeit ansehen. Man sagt auch dass die “Plektronkitharas” geschichtlich gesehen eher als die “Schlagkitharas” existiert haben.

Osmanische “Santuren” aus dem 19. Jahrhundert von denen nur wenige bis heute erhalten geblieben sind haben an der linken Seite Stahlsaiten. Deren Stege stehen dem Rand nicht nah. Dadurch kann man von den Stellen die auf der linken Seite sind hohe Töne erzeugen. Kurz gesagt jede Stahlsaite, eine auf der linken Seite des Stegs die andere auf der rechten Seite geben zwei Klaenge der Tonfolge. Auf der rechten Seite gibt es Bronzsaiten. Die Stege dieser stehen dem Rand naeher. Die Laenge der Bronzesaiten die die tiefleisen Klaenge am Instrument geben, müssen lang sein. Kurz gefasst jede Bronzesaite gibt die Tonlage der Tonfolge an. Die parallelen Raender des Instruments sind sehr lang. Hier wurde nicht auf die Anzahl der Saiten geachtet sondern auf die Laenge der Saiten.

Es besteht aus vielen Saiten die auf einen Kasten deren Boden und Deckel zueinander parallel verlaufen gespannt wurde und aehnelt “Kanun” und wird ausser von den Osmanen auch in vielen europaeischen und asiatischen Staaten seit alten Zeiten benutzt. Aber es wurde in der Türkei vor vielen Jahren vergessen. Auch wenn Anfang des zwanzigsten Jahrhundert diesem Instrument Interesse gezeigt wurde war diese Interesse sehr begrenzt.

Anders als bei “Kanun” ist dieses Instrumen zwillingsraendig und nach Seite hin geneigt. Die vordere Seite ist kurz und wird nach hinten durch gleichmaessig breiter. Genauso wie beim Kanun werden auch beim Santur die Saiten in Gruppen angebracht. Jede Saitengruppe kann dreier, vierer sogar auch fünfer Saiten haben. Die Saiten werden mit der Hilfe der Stege die an die Brust angebracht sind je nach Situation in zwei oder drei geteilt. Aber Santur kann die Tonlagen die es in der klassischen türkischen Musik gibt nicht widergeben und war schwer zu benutzen.

“Santur” wird mit Holzstangen die man “tokmak” oder “zahme” nennt gespielt. Auf die Spitzen der Tokmak werden je nach Wunsch des Instrumentspielers Fell oder Filz umwickelt.


Sînekemanı


In Wirklichkeit gehört es zur Familie der “viol” die in Westeuropa bis zum 18. Jahrhundert mit viel Vorliebe gespielt wurde ist in europaeischen Staaten unter dem Namen "viola d'amore" bekannt was auf italienisch Liebesgeige bedeutet. "Viola d'amore" die Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa an Popularitaet verlor wurde aller grosser Wahrscheinlichkeit von den europaeischen Diplomaten nach İstanbul gebracht.

Bis zu dem Zeitpunkt war das einzige Saiteninstrument der türkischen Musik “kemançe” die auch “keman-Geige” genannt wurde. Da "Viola d'amore" an die Brust (an die sîne) gestützt und gespielt wurde haben die Türken dieses Instrument "sînekemanı" genannt. "sînekemanı"wurde in kurze Zeit bekannt und erweckte die Interesse und durch die Virtuosen wie dem Griechen Corci und dem Moldavier Miron nahm es die Stellung der “kemançe” ein. Die Zeit des Selim III. war das Goldene Zeitalter der osmanischen Musik und dessen beliebtestes Instrument war Sînekemanı. Als im XIX. Jahrhundert “keman” (Violon)sich in den Kreisen der türkischen Musik verbreitet hatte wurde “sînekemanı” verdraengt. Es wurde bis zum XX. Jahrhundert von sehr wenigen Musikern am Leben erhalten.

Die Brustlöcher der Sînekemanı ist flammenförmig und es kann auch auf der Brust zusaetzlich ein rundes Loch enthalten. Der Körper ist 35-43 cm lang. Die Höhe der Seite aendert sich zwischen 4 und 7 cm. Das Instrument hat 7 (sehr selten) Melodiesaiten, 7 Harmoniesaiten. Ein Ende der Harmoniesaiten wird an die besonderen Bolzen neben der Schwanzschraube gefestigt und unten an der Holzkordiye weitergeführt und an den kleinen Löchern am Steg und Taste durchgeführt und an die Stimmwirbeln des Stimmwirbelteiles gebracht und gefestigt. Da es viele Melodiesaiten und in der gleichen Anzahl Harmoniesaiten gibt ist der Stimmwirbelteil des Sînekemanı laenger. Wenn der Bogen ein oder zwei Melodiesaiten streicht schwingen die Harmoniesaiten und bilden die klaren und süssen Klaenge.


Şehrud


Gehört zu den Instrumenten die in der Organologie als “kurzgriffige Laute” untersucht wird. “Şehrud” stammt aus dem persischen “şâh-i rûd" und bedeutet “grosses rûd”

“Şehrud” gehört zu den Instrumenten die in der iranischen und osmanischen Miniaturen am meisten dargestellt wurde. Sie wurde allgemein zu gross dargestellt .Es zeigt sich, 0dass die Miniaturen nicht der Wahrheit entsprechen. Auf einigen Miniaturen ist es schwer zu erkennen ob “ud” aehnliche Instrumente Ud oder Şehrud abgebildet sind. Şehrud ist wie die alte Ud fünfsaitig aber wird wie ein Oktavtiefe gestimmt, (wenn man kopuz und şeşhane auch vor Augen haellt). Im alten Osten wurden einige Instrumente mit Oktav Tiefklaengen hergestellt. Und man nimmt an, dass damit ein Gesang mit Oktav unten gespielt wurde

Zwischen den iranischen und osmanischen Şehruds gibt es von der Bauweise her keine wichtigten Unterschiede. Aber aus den Miniaturen geht hervor, dass im Iran der Griff nach unten gebeugt und bei den Osmanen nach oben gerichtet und gespielt wurde.


Ud


Es ist ein grosskörperliches, kurzgriffiges Saiteninstrument der neben der Türkei auch in Tunesien, Marokko und Algerien sowie in anderen arabischen Laendern, Iran und Armenien unter dem gleichen Namen gespielt wird. Dieses Instrument ist in Iran auch als “barbat” bekannt. Die europaeische Laute hat nicht nur ihren Form auch ihren Namen von “Ud” erhalten.

Der Ud der heute in der Türkei gespielt wird unterscheidet sich in keiner Weise von den Uds die in den anderen Laendern sind. Aber man sollte erwaehnen dass die arabischen Uds allgemein ein bisschen grösser sind und an der Brust meistens anstatt zwei kleine und ein grosses Loch nur ein grosses Loch haben. Bei den türkischen, iranischen, arabischen, armenischen und griechischen Uds werden diese runden Brustlöcher mit einer Rose geschmückt. Ud hat ihren Form mit einigen kleinen Unterschieden von alters her bewahrt.

Der birnenförmige Körper des Instruments füllt den ganzen Schoss des Spielers und besteht aus 2 halbmondförmigen Holzschnitten. Der kurze flache Griff wird mit Hilfe eines Keils an den Körper montiert. Der Griff wird in die Richtung des Stimmwirbelteiles enger und die Breite der Stelle die sich mit dem Körper einigt betraegt ungefaehr vier Finger. Der Stimmwirbelteil hat mit dem Griff einen Winkel von 45° , bildet einen kaum sichtbaren S und die Stimmwirbeln gehen hier an den Seiten rein.

Ausser der Bass-Saite sind fünf Saiten doppelt. Die untersten beiden Paare wurden früher aus Darm hergestellt heute werden sie aus Seidendarm hergestellt. Andere Saiten sind aus Silber oder Kupfer auf Seide. Diese Saiten werden wie es üblich ist, von hohen Stimme zur tiefleisen Stimme hin gestimmt. Jede Saite kommt aus der Saitenkeil der an die Brust direkt montiert ist heraus. Der Bass an der Stelle wo der Griff sich mit der Stimmwirbelteil trifft wird über den Steg geführt und um die eigenen Stimmwirbel gewickelt. Der Brust des Ud ist ca. 1 mm dick und besteht aus geradem faserigem Platte aus gemeinde Fichte. Man nennt die Latten die die Brust von unten her unterstützen “Balkon”.

Ud wurde früher mit Hühner- oder Adlerflügel gepielt. Einige Meister haben Plektron aus hartem Leder oder Kirschenbaumrinden benutzt. Heute werden Plastik Plektronen benutzt.


Tanbur


Gehört zu den beliebtesten und wichtigsten Saiten- und Plektroninstrumenten der Musik der osmanischen Zeit. Organologen geben als Ursprung der Bezeichnung Tanbur das symerische Wort Pantur an. Man nimmt an dass dieses Instrument aus sehr alten Zeiten stammt und eine entwickelte Form von “Bağlama” ist. Ende des 16.Jahrhunderts wurde dem Instrument im osmanischen Hof Interesse gezeigt und wurde Ende des 17. Jahrhunderts ein unverzichtbares Instruments der klassischen Türkischen Musik. Tanbur wird heute nur in der Türkei gespielt.

Der Körper von “Tanbur” ist halbkreisförmig und wird aus der Zusammensetzung von Holzschnitten hergestellt und dessen Durchmesser betraegt 35 cm. Der Griff ist ungefaehr 104 cm lang wird in ein Keil einmontiert und mit dem Körper vereinigt. Der Stimmwirbelteil ist eine Weiterführung des Griffes. Jede Saite der aus dem Saitenkeil mit Loch an der Seite des Körpers heraustritt verlaeuft über die Brücke entlang des Griffes weiter zur Hauptsteg der aus Knochen hergestellt und in den Griff eingeschlagen wurde dann weiter zu dem Steg mit Loch der auch aus Knochen hergestellt und in den Griff eingeschlagen ist durchgeführt und dem Stimmwirbelteil gebunden.

Die Brücke wird meistens aus gemeiner Wacholder hergestellt und übt auf die Platte die aus sehr dünnem Kiefer (meistens Tanne) besteht Druck aus. Der Druck der Saiten verursacht die Vertiefung des Brustes an der Stelle die sich unterhalb der Brücke befindet. Der untere Teil des Griffes ist rund der obere Teil flach. Die Klangbaender wurden früher aus Darmsaiten hergestellt , heute werden sie aus Nylonsaiten hergestellt. Die Tonlage der “Tanbur” war früher 35-36 und hat heute mehr als 60 erreicht. Der Tanbur hat 7 oder 8 Saiten.

Der Plektron des “Tanbur” wird meistens aus bağa (Schildkrötenkruste) hergestellt. Der Plektron ist ca. 12 cm lang, 9-10 mm breit und 1-1,5 mm dick, ist eine unelastische Stange dessen beide Enden benutzt werden können. Obwohl es ein Plektroninstrument ist , wurde es von Tanbûri Cemîl Bey zum erstenmal anstatt mit Plektron mit “Bogen” gespielt. Diese Anwendung wurde sofort anerkannt und wurde “yaylı tanbur” Bogentanbur genannt.


Lavta


Lavta hat den gleichen historischen Ursprung wie Ud. Der Körper vergrössert die Schwingungen der Saiten, und hat einen Griff der an den Körper montiert ist. Die Saiten gehen vom Körper aus über den Griff und werden um die Stimmwirbeln umwickelt. Es ist der Sammelbegriff aller Instrumente die dem Brust parallel verlaufen.

Das Instrument kann mit Bogen, Plektron und Fingern gespielt werden. Es gibt kurzgriffige wie langgriffige Lavta Arten.

Man nimmt an, dass dieses Saiteninstrument byzantinischen Ursprungs ist und ab der zweiten Haelfte des 19.Jahrhunderts in der osmanischen Musik benutzt wurde. Unterscheidet sich sehr von der europaeischen Lavta. Der Körper der dem Ud aehnelt ist grösser und der Griff ist dünner und laenger. Es hat vier Seiten von denen drei paarweise ist. Der grösste Unterschied zwischen Lavta und Ud ist, dass es am Griff Tonlagen aehnlich wie “Tambur” hat. Früher wurden Darmsaiten benutzt, heute werden Seidendarm benutzt.

Wie bei Tanbur hat sich die Tonlage heute vermehrt. Der Körper der Lavta wird wie Ud aus Zusammenfügung von Holzschnitten nebeneinander gebildet. Die Brust besteht aus gemeine Fichte mit geraden und festen Fasern. Es hat ein rundes grosses Loch. Das Loch der Lavta wird meistens mit einem Kaefıg aus Elfenbein oder Hornschicht zugemacht. Der Steg hat meistens an beiden Enden jeweils einen Vogelkopfrelief und ist an die Brust zugeführt und erfüllt zur gleichen Zeit die Funktion eines Saitenkeils. Der Plektron wird wie bei Ud aus einem elastischen Material hergestellt und ist eng und sehr lang. Der Plektron wurde früher aus dem Stiel des Schwungfeders des Adler oder aus Schildkrötenkruste hergestellt. Heute werden plastische Plektronen benutzt. Der Stimmwirbelteil aehnelt denen des Uds ist aber kleiner. Am Ende des Stimmwirbelteiles befindet sich ein Vogelkopffigur eines Vogels aus Holz.


Kanun


Der Ursprung des Kanun reicht weiter bis zu den alten Zeiten und ist ein Kitharaart die neben der Türkei in Nordafrika, Nahost, Iran, Usbekistan, Armenien, Makedonien, Kosovo und Griechenland gespielt wird. In China, Indien und Pakistan hat man aehnliche Instrumente gesehen.

Kanun hat waehrend seiner langen Geschichte viele Aenderungen erfahren und dessen grundlegende Baueigenschaft ist heute in allen Laendern gleich. An einen engen Holzkasten der die Funktion eines Schallkastens erfüllt werden die Saiten gespannt und es ist gerade geneigt. Auf der Brustholz befinden sich nicht standarisierte Kaefige. Auf der geraden Seite ist ein Teil an dem Leder gespannt worden ist. Die langen Brückenfüsse auf denen die Saiten angebracht sind üben auf diese Leder Druck aus. Die meisten Saiten sind dreier, tief und einige untere haben zweier. Jede Saite die über die Brücke laeuft und von dem Saitenbrett der sich in der geradwinkligen Teil befindet durchlaeuft entlang der Stegseite durch die Spalte der “mızgılık” und erreicht den Stimmwirbelteil und wird dort umgewickelt. Die Stimmwirbeln die drei Reihen bilden durchlaufen mızgılık parallel und werden in den Stimmwirbelteil von oben eingeführt. Die Stimmwirbeln deren obere Spitzen abgebrochenen pyramidenform haben werden mit besonderen Stimmungsschlüsseln gedreht. Darmsaiten haben ihren Platz den Nylonsaiten abgetreten.

Die heutigen Kanun haben 24,25 oder 26 Saitenset aus dreier Saiten (allgemein insgesamt 5% Saiten). Die kleinen Wirbeln die direkt nach der “mızgılık” unter die Saiten platziert werden erzeugen durch die Bewegung nach oben und unten die Schwingen des Schalls. Waehrend des Spielens erzeugt man kleine zwischenzeiten die unter halbem Ton liegen. Früher wo es das Wirbelsystem nicht gab wurden die Tonlagen mit dem Druck des Nagels des linken Daumens oder mit der bögenförmigen Stelle des Stimmungsschlüssels gebildet. Der Grund warum das Instrument mit geneigter Seite oder geneigtem rechteckform hergestellt wurde war, damit die Saitenlaengen von kurz nach lang hing angespannt und von fein bis dick in verschiedenen Tönen geregelt werden konnte.

Der Spieler setzte sich auf einen Stuhl und legte den Kanun waagerecht auf seine Knie und mit den Plektronen die er an die Fingerhüte die er an die Daumen seiner beiden Haende angebracht hatte, spielte er. In letzter Zeit spielen einige Meister um einen intensiveren Ton erzeugen zu können das Instrument auf einem Tisch.


Kemançe (Rehab )



Gehört zu den Instrumenten die in der Organologie als “ayaklı kemane” untersucht wird. . "Ayaklı kemâne" besteht aus einem zylindrischen Körper und einer langen Griff.

"Kemançe" kommt aus dem persischen und bedeutet “kleiner Bogen” und wird mehr für “kleine Streichinstrumente” benutzt. Es hat kugelförmigen Körper, besteht meistens aus Kokosnussschale und der Brust ist aus Leder. Das Instrument hat zwei oder drei Saiten und die grossen Stimmwirbel die gedreht wurden werden in den Griff von der Seite angebracht. Früher wurden die Kemançe Saiten aus dem Pferdehaarbündel oder Seidenfaden benutzt. Der runde Griff wird in den Körper von oben nach unten eingeführt. Die Weiterführung des Griffs aus dem Körper ist eine Art “Stützstange”. Es wird zwischen zwei Knien, so dass der Griff zum Boden gerade gehalten wird gespielt. Der Ton beinhaltet zwei oder eine halbe Oktave.

Kemançe war bis zum 18.Jahrhundert das einzige Streichinstrument der türkischen Musik. Es wurde in der nichtreligiösen Musik und in der mystischen Musik mit grossem Interesse benutzt. Es wurde in den Derwischklostern mit der Bezeichnung Rebab gespielt und man hat ihm sogar Heiligkeit zugesprochen.

Sînekemanı die in der zweiten Haelfte des 18. Jahrhunderts aus Europa kam wurde von der nichtreligiösen Musik mit grossem Interesse aufgenommen worauf die Kemançe vernachlaessigt und verlassen wurde. Wurde spaeter nur in den Derwischklostermusik gespielt. Heute wird es auch wenn sehr selten noch weiterhin gespielt.


Kemençe


Kemençe ist der gemeinsame Name von zwei verschiedenen Streichinstrumenten wovon einer in der osmanischen Musik und die andere am Schwarzmeerregion in der Volksmusik gespielt werden. Die erste wurde bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gespielt und erhielt die Bezeichnungen wie "armudî kemençe"und "fasıl kemençesi" und wird gegenwaertig "klasik kemençe" genannt. Das zweite ist ein Volkmusiksinstrument und wird als "Karadeniz kemençesi" bezeichnet. Die . "Klasik kemençe" ist ein kleines 40-41 cm langes und 14-15 cm breites Instrument. Der Körper sieht aus wie eine halbierte Birne, der Stimmwirbelteil (Kopf) hat ellipsform und der Griff (Hals) wurden aus einem einzigen Holzteil geschnitzt und ausgehöhlt. (Auf der Brust gibt es zwei grosser Löcher in D Form so dass die runten Seiten raus ragen). Die eine Ende des Stegs wird an die Spitze des Stimmstocks und die anderen Ende an die Brust zwischen diesen beiden Löchern angebracht. Es gibt kein Hauptsteg der die Laenge der schwingenden Saiten gleich macht. Die drei Saiten werden nach der Reihe als yegâh (tiefleise re), rast (links) und neva (hohes re) Tönen gestimmt. Auf der Rückseite des Instruments befindet sich ein "sırt oluğu" Rückenrinne. An den speziellen Anhang an der unteren Seite des Körpers das "kuyruk takozu"genannt wird, wird jeder der Darmsaiten oder Metallsaiten die dort angebracht werden über den Steg geführt und um die Stimmwirbeln umgewickelt. Früher wurden der Kopf, Hals und Rückenrinne aus Elfenbein, Perlmutter oder Schildkrötenkruste hergestellt.

Beim Spielen wird der kuyruk takozu (Schwanzkeil) auf den linken Knie und die Stimmwirbeln an die Brust gesetzt und senkrecht gehalten oder wurde zwischen den beiden Knien gestellt. Die Saiten des Kemençe sind von der Taste 710 mm höher. Die Töne werden wie bei den meisten Saiteninstrumenten nicht durch das Drücken der Fingerspitzen auf die Saiten erzeugt sondern die Saiten werden mit dem Fingernagel leicht geschoben.

Die Haare des Bogens die 60 cm lang ist wird so gehalten, dass die innere der Handflaeche nach oben schaut, so kann waehrend des Spielens mit der Mittelfinger der rechten Hand gedehnt und gelockert werden.


Kopuz


Gehört zu den Instrumenten die in der Organologie als “kurzgriffige Laute” untersucht wird. Die Bezeichnung “kopuz” die seit altersher seit Zentralasien benutzt wird bedeutet “Instrument” und wird heute noch in vielen türkischen Dialekten als komis, kobuz, kobız, kubuz und homıs ausgesprochen. Wird für Instrumente benutzt die sich aehneln oder nicht aehneln. Heute wird es bei den türkischen Staemmen im Zentral- West- und Nordasien in verschiedenen Formen am Leben erhalten. Dieses Instrument wurde im 15.Jahrhundert in der osmanischen Musik gespielt. Es wurde durch die Auswanderungen, durch die Reisenden, Volksdichter oder Streifzüge nach Anatolien gebracht. Aber es wird angenommen das sie viel früher gekommen ist. Kopuz der unter den Streifzüglern die nach Anatolien kamen sehr beliebt war wurde von Evliya Çelebi als ein Heldeninstrument (serhad) bezeichnet.

Die Kopuzspieler haben die Kriegsgeschichten die waehrend des Krieges stattfanden mit ihren Dichtungen und Musik erzaehlt. Kopuz wurde auch in Friedenszeiten als Unterhaltungsinstrument benutzt.

“Kopuz” und Ud waren die beiden beliebtesten Instrumente des 16.Jahrhunderts. Spaetestens zur Regierungszeit der Sultan Mehmet des Eroberers wurde es im osmanischen Hof gespielt. Der Griff ohne Tonlagen ist laenger als von Ud und kürzer als von Tanbur. Eine Haelfte der Brust besteht aus Leder und die andere Haelfte aus Holz. Der Steg drückt auf Lederseite der Brust. An dem Kopuz werden drei oder vier Saitenpaare angebracht und wird mit einem Plektron eines Tanburs gespielt. Die Osmanen haben einen grösseren und einen Oktavtief gestimmten Kopuz “şeşhane” genannt. Kopuz hat im 17. Jahrhundert ihren Platz der "tanbur" gelassen und sich von der Welt der Instrumente zurück gezogen.


Mıskal (Musikar)


Gehört zu den Instrumenten die in der Organologie als “mehrröhrige Flöten” untersucht wird. “mehrröhrige Flöten” bestehen aus Schilf- oder Bamburohren deren Laenge (und allgemein der Durchmesser) sehr verschieden ist und in verschiedenen Formen zusammengestellt werden und jeder der Röhrchen einer Tonlage entspricht und zu den Blasintrumenten gehört. Die “mehrröhrigen Flöten” werden seit altersher gespielt und wurde eine Zeitlang überall auf der ganzen Welt gespielt. Die Organologen bezeichnen es als “Panflöte”. Bei den meisten “mehrröhrigen Flöten” ist der untere Teil der Röhrchen geschlossen.

Man nimmt an dass die osmanische Bezeichnung “mıskal” eine fehlerhafte Bezeichnung des persichen Wortes “musikar” ist. Die Meinung dass “Mıskal” zu den Osmanen von den Persern gekommen ist ist zwar sehr verbreitet, aber man weiss dass aehnliche Instrumente seit sehr alten Zeiten von den anatolischen Zivilisationen gespielt wurde. Es wurde in der türkischen Musik bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts mit viel Interesse gespielt aber spaeter wurde davon abgelassen.

Mıskal hatte 18-22 Röhrchen und wurde meistens auf Rast Tonfolge abgestimmt. Konnte nicht nur mit der Laenge der Schilfrohre sondern auch mit dem Wachs was auf dem Unterteil gepresst wurde gestimmt werden.

Es gab zwei Mıskalarten nach ihrer Grösse. Den Grossen nannte man "şah mansur" und den Kleinen nannte man "küçük mansur”. Mıskal wurde mehr in der nichtreligiösen Musik gespielt. Es wurde in geschlossenen Raeumen als Monoblasintrument oder mit Ney zusammen gespielt oder in den Freiluftfestivalen mit Zurna zusammen.


Ney (Nay)


“Ney” war eine der wichtigsten Blasinstrumente der osmanischen Musik und ist vielleicht eine der ersten Instrumente die die Menschheit erfunden hat. Sie gehört zu den Blasinstrumenten die aus Schilfrohr hergestellt wird. Obwohl es ein primitiv ausgerüstetes Instrument ist der aus den Tiefen der Geschichte kommt, hat es einen jenseitigen und natürlichen Ton.

Das Wort bedeutet “Schilfrohr” und stammt aus dem persischen Wort "nây". Die Neyspieler nennt man "neyzen" oder "nâyi".

"Ney" gehört zu den konstant gestimmten Instrumenten. Die Stimmung wird waehrend der Bearbeitung der Tonlagen mit der Reibahle festgelegt und bleibt dann auch so.

Der Schilfrohr muss neun Knoten haben. Der Ney wird so hergestellt in dem der Innere der Schilfsrohr leer gemacht wird. Der oberste Knoten des Ney wird nicht ganz geöffnet und bleibt halboffen. Die Löcher die dem Ney die Töne (Tonlagen) geben werden von oben nach unten nach einer bestimmten Reihenfolge als Knoten verteilt. Auf dem Ney gibt es sieben Löcher wovon einer auf der Rückseite ist.

Über der ersten Knoten des Ney den man “Boğaz”Knoten nennt befindet sich das Ende des Instruments durch die man blaest und an die man einen Mundstück anbringt die "başpare" genannt wird und aus Ochsenhorn hergestellt wird. An beiden Ende des Schilfrohres werden jeweils ein Ring (parazvane) aus Silber angebracht um dessen Sprung zu vermeiden.

Ney wird auf den rechten oder linken Knie gestützt und mit einem bestimmten Winkel gehalten und die Lippen werden sehr leicht an das Başpâre (Mundstück) gepresst. Die tiefleisen Töne nennt man “dem sesler” – Atemtöne. Einige Zwischentöne die für die türkische Musik typisch ist wird so erzeugt in den einige Löcher halb oder einviertel geöffnet werden. Es gibt auch Tonlagen die man mit der Bewegung des Kopfes oder Aenderungs des Winkels erreichen kann. Ney und Kudüm gehören zu den beiden Hauptinstrumenten der Derwischklostermusik und wird seit langer Zeit auch in der nichtreligiösen Musik verbreitet gespielt.

Es wurden Ney in verschiedenen Grössen hergestellt und diese von tiefen bis hohen Stimmen mit speziellen Namen wie "bolahenk", "davud", "şah", "mansur", "kızney", "müstahsen", "sipürde" bezeichnet.


Kudüm


Kudüm war ein Instrument das aus zwei Paar kleinen halbkugelförmigen Schlaen bestand und war eine der wichstigsten Instrumente des Derwischklostermusiks. In der nichtreligiösen und Janitscharenmusik wurde es "nakkare" genannt. Die Schalen des Kudüms waren aus Schmiedekupfer und hatten einen Durchmesser von 28-30 cm. Eine der Schalen war gross und die andere klein. Die Höhe der Schalen war ca. 16 cm und werden zum Boden hin schmaler. An dem grossen wird 2 mm und an den kleinen wird 1 mm dickes Leder gespannt. Zwischen den beiden Schalen muss ein Tonunterschied von einem ganzen Vierer sein. Die Schale die den hohen Ton erzeugt wird an die linke Seite (tek) und die andere an die rechte Seite (düm) gelegt. Die Schale die den dünneren Leder hat (tek) ist ein bisschen kleiner als (düm).Bei den starken Takten werden auf (düm) und bei den schwachen Takten wird auf (tek) geschlagen.

Um das Umkippen der Schalen zu verhindern, werden die Schalen in ein Paar lohgarem Lederring der im inneren mit Baumwolle gefüllt ist und die man simit nennt, gestellt und wird mit ein Paar Holzstangen die man “zahme” nennt gespielt. Um den metallischen Klang des Kupferkörpers des “Kudüm” zu verhindern wird es meistens von aussen mit lohgarem Leder bezogen. Die traditionelle “kudüm” wir aus Kamelleder hergestellt und mit Darmsaiten gespannt. Die Aenderung der Stimmung wird erreicht in dem man das Leder erwaermt oder befeuchtet oder die Bindfaden dehnt.


Daire und Tef


Diese Schlaginstrumente werden seit alten Zeiten in Anatolien benutzt. Sie wurden in der osmanischen Zeit in der religiösen und nichtreligiösen Musik gespielt. Es sind Schellentrommelarten die feinen Reifen und einseitigen Leder haben und in der klassischen türkischen Musik als Schlageninstrumente benutzt wurden. Es wird so hergestellt in dem man das Leder auf nur eine Seite eines Holzreifens mit einem Durchmesser von 30-40 cm spannt. Dieser Holzreifen besteht meistens aus Walnussbaum. Auf dem Reifen sind Schlitzen in dessen Mitte sich Wellen befinden. An diese Stifte werden Bronzescheiben mit einem Durchmesser von 8-10 cm meistens doppelweise angebracht. Wenn man auf das Fell schlaegt klirren diese Scheiben und es werden verschiedene Töne erzeugt. Ausser diesen Scheiben wurden auch Ketten und Ringe benutzt. Die Schellentrommel die kleiner sind nennt man “Zilli tef”

Die Trommeln ohne Schellen die in der mystischen Musik gespielt wurden nennt man "bendir, bender" oder "mazhar”. Beim Bendir kann man auf die Oberflaeche der Leder die in der Innenseite ist, wie der Durchmesser des Reifens ein oder zwei Darmsaiten anbringen. Dies ergaenzt den Ton der Leder mit einem Summen. Der Durchmesser dieses Instruments betraegt 50-60 cm und hat keine Schellen.

Die Beschichtung der Reifen mit wertvollen Holzarten oder Verzierungen mit Elfenbein, Perlmutter und Schildkrötenschale oder Kalligraphien auf der Leder haben diese sehr wertvoll gemacht. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts wurde in der osmanischen Musik Darbuka nicht benutzt und die Takte wurden mit “tef/daire” geschlagen. Daire wurde nach ihre Gebrauchsweise im religiösen oder im nichtreligiösen Bereich in verschiedenen Massen und Formen gespielt und nach diesen Bereichen bezeichnet (Derwischentrommel, Rezitationstrommel, Fasıltrommel usw.).


Selbsklinger Instrumente


Den Unterlagen zufolge wurden Schellen gefunden die aus eine Legierung hergestellt wurden die man “Çalpara” nennt und auf die Bronzezeit auf das Jahr 3000 v.Chr. datiert werden. Ab diese Zeit wurden in Anatolien immer zu jeder Zeit Schellen hergestellt. Für einen besseren Klang der Schelle gab man sich viel Mühe und es wurden aus Schmiedekupfer Schellen hergestellt. Diese Bemühungen wurden mit der Zeit mehr entwickelt und verschiedene Legierungen ausprobiert und versucht viel besseren Klang zu erreichen. Die Bemühungen über die Schellen wurden gegen Ende des 15. Jahrhunderts in İstanbul von der Familie Zilciyan geführt und im 17. Jahrhundert wurde aus eine Legierung der Mischungen aus Zinn, Kupfer und Gold hochwertige Schellen hergestellt. Diese Schellen gehören auch heute zu den am besten klingenden Schellen. Diese Legierung war für die Schellenwelt immer ein Geheimnis und war immer im Monopol der Familie Zilciyan.

Es wurden den Schellen verschieden Formen gegeben und verschiedene Gebrauchsbereiche geschaffen. Unter diesen gibt es "parmak zilleri" "zilli maşa" çalpara/çalpare''; "halile" usw. Halile wird so gespielt, dass die Scheiben die in der Mitte Vertiefung haben an den Griffen der lohgarem Leder an der Aussenseite festgehalten und gegeneinander geschlagen werden. Es befand sich auch unter den Instrumenten des Hofes und wurde auch von Janitscharenkapellen und Derwischklostermusik gespielt. Auch heute wird nach der Eigenschaft des vorzutragenden Werkes Halilen in verschiedenen Grössen benutzt.


Kaşık/Şakşak


Die jenigen die aus gemeiner Buchsbaum hergestellt sind werden bevorzugt und gehört zu den Selbstklinger Instrumenten. Diese beiden Instrumente aehneln sich sehr. Kaşık wird allgemein so benutzt, dass die Griffe zwischen die Finger genommen und der ovale Teil wird so in die Handfläche genommen, dass die Rückenflächen aufeinander treffen. Şakşak wird an den Griffen gehalten und gegeneinander geschlagen. Allerdings sind auch andere Arten der Instrumenthaltung gebräuchlich.

Das osmanische Reich der zu den Grössten und sich am laengsten gedauerten Reichen gehört, hat auf der grossen Geographie auf der es geherrscht hat mit den verschiedenen Kulturwerten gegenseitigen Kontakt gepflegt und mit der Zeit gaenzlich eine eigenstaendige und hochwertige Musikaesthetik entwickelt. Die Künstler und Interpreten die dieser Aesthtik gefolgt sind führen ihre Existenz auch heute fort und bewahren mit ihren historischen Eigenschaften ihre originale Stellung in der Weltmusik.