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[Aksaray]


Aksaray      



Aksaray liegt in unmittelbarer Nähe zum weltbekannten Kapadokiyen. Die Geschichte des bei Aksaray gelegenen Aşıklıhöyük geht weit bis zu 8000 v. Chr. zurück, es ist eine Ansiedlung aus neolitischer Zeit. In den Jahren 3000-2000 v. Chr., in der Epoche der assyrischen Handelskolonien, wurde Acemhöyük zu einem der wichtigsten Handelszentren. Dadurch, dass Aksaray die Hethitische, die Hellenistische, die Römische, die Byzantinische, die Seldschukische und die Ottomanische Zivilisation erlebte, wurde die Stadt durch die kulturellen und geschichtlichen Werte, die Naturschönheiten und die geographische Lage zu einem der beliebtesten Zentren.

Die Bezirke von Aksaray sind: Ağaçören, Eskil, Gülağaç, Güzelyurt, Ortaköy und Sarıyahşi.

www.aksaray.bel.tr
www.aksaray.gov.tr


Die Moscheen und Grabmäler


Eğri Minarette (Kızıl Minarette)


Im Zentrum der Stadt findet man auch die aus der Seldschukischen Epoche stammenden Eğri Minarette (Kızıl Minarette), sie besitzen einen zylindrischen Rumpf aus roten Backsteinen, der auf einer viereckigen Basis errichtet ist. Die untere Hälfte des in zwei geteilten Rumpfes ist mit Mosaiken in Zickzack Form und die obere Hälfte mit Blaugrünem Mosaik Fließen versehen. Um das schief stehende Minarett vor dem Einstürzen zu schützen, wird es mit Stahlseilen gehalten.

Karamanoğlu Moschee (Ulu Moschee)


Die zwischen 1408-1409 erbaute Karamanoğlu Moschee (Ulu Moschee), steht heute auf dem Platz der Seldschuk Moschee. Die Moschee, deren fünf Vorplätze senkrecht in die Gebetsrichtung aufsteigen und vor deren Gebetsnischen Kuppelformen geplant waren und dessen kronenförmiges Tor, das in der seldschukischen Epoche gebaut wurde, befindet sich auf der Nordseite. Das im 19. Jahrhundert restaurierte Gebäude besitzt eine Kanzel aus Ebenholz, die bis heute erhalten geblieben ist. Das Kanzelgeländer ist ein sehr gutes Beispiel für die seldschukische Holzhandarbeit. Sie wurde aus einer geometrisch geformten Heckeltechnik gefertigt.

Kaya Moschee


Im Zentrum von Güzelyurt steht die Kaya Moschee, die wahrscheinlich im 14. Jh. errichtet wurde. Ein großer Teil des Sakralbaus, welcher sowohl von Christen als auch Muslimen genutzt wurde, ist in den Fels getrieben, das Gebäude ist mit einem Tonnengewölbe bedeckt.

Scheich Hamid-i Veli Mausoleum und Moschee


Scheich Hamid-i Veli Mausoleum und Moschee; liegt auf dem Kılıçaslan Hügel auf dem Evrah Friedhof. Das Gebäude, das einem Mausoleum ohne Dach ähnelt und 1412 gebaut wurde, beinhaltet eine Folterkammer. Das Kılıçaslan Mausoleum aus Blockstein befindet sich auf demselben Hügel, Kılıçaslan II. und IV. sind darin begraben.

Das Selime Sultan Mausoleum


Das Selime Sultan Mausoleum, das sich im Dorf Selime befindet; die Baukunst und Dekoration zeigen typische seldschukische Merkmale. Der achteckige Rumpf, der über einem Sockel emporwächst, ist mit einer Spitztütenform bedeckt. Stein und Ziegelstein Arbeiten sind hier gemeinsam zu betrachten.

Das Taptuk Emre Mausoleum


Das Taptuk Emre Mausoleum befindet sich im Dorf Taptuk und liegt über dem Fuß des Berges, auf dem Grab wurde ein Steinschrein gebaut.

Das Yunus Emre Mausoleum


Im Dorf Resadiye, das dem Landkreis Ortaköy angehört, befindet sich auf dem so genannten Ziyaret Hügel ein Mausoleum, das Yunus Emre genannt wird.

Andere


Einige Mausoleen in Aksaray; das Hasas Baba Mausoleum, das Çaput Baba Mausoleum, das Bekar Sultan Mausoleum, das Bedir Muhtar Veli Mausoleum, das Baydı Hatun Mausoleum, das Baba Ekmelüddin Mausoleum, das Ana Sultan Kloster und Mausoleum, das Ali Paşa Mausoleum, Sohn von Mahmut aus Aksaray, das Mehmet Mausoleum.


Höfe und Karawansereien


Der Alayhof


Der Alayhof, der auf dem 32. km zwischen der Aksaray-Nevşehir Landstraße liegt, stammt aus dem Jahre 1210-1220. Der Vorhof des ersten Sultanhofes ist eingestürzt. Die gut erhaltene Innenfassade und die Verzierungen mit ihrer Schlichtheit sind Ausdruck der früheren Epoche. Man schätzt, dass der Hof in der Epoche des Kılıçarslan II. erbaut wurde.

Der Öresunhof


Der Öresunhof, der aus der Zeit der Seldschuken stammt, liegt auf dem 22. km der Aksaray-Nevşehir Landstrasse. Die mittlere Kuppel und die Tür des 560 m² großen Hofes ohne Vorhof, sind verfallen. Die Fenster des Hofes sind gitterförmig und stammen aus dem Ende des 13. Jh. Der Sultan Hof, der im Jahre 1228-1229 von Alaaddin Keykubat erbaut wurde, stellt ein wichtiges Beispiel der Steinhandarbeit und Beschmückungskunst der Seldschukischen Baukunst dar. Der Hof, wurde gebaut, um der Konya-Aksaray Landstraße Sicherheit zu verschaffen, die für den Handel und aus militärischen Gründen wichtig war, ähnelt mit seinen Türmen einer imposanten Burg. Der Hof, der mit 4500 m², der größte Hof der Seldschuken ist, besitzt eine Sommerwohnung, Winterwohnung, eine kleine Moschee und einen Stall.

Der Sultan Hof


Der Sultan Hof, der im Jahre 1228-1229 von Alaaddin Keykubat erbaut wurde, stellt ein wichtiges Beispiel der Steinhandarbeit und Beschmückungskunst der Seldschukischen Baukunst dar. Der Hof, wurde gebaut, um der Konya-Aksaray Landstraße Sicherheit zu verschaffen, die für den Handel und aus militärischen Gründen wichtig war, ähnelt mit seinen Türmen einer imposanten Burg. Der Hof, der mit 4500 m², der größte Hof der Seldschuken ist, besitzt eine Sommerwohnung, Winterwohnung, eine kleine Moschee und einen Stall.
Auf dem Eingangsportal befinden sich an den seitlichen Nischen zweifarbig ineinander geschlungene Knotenbeschmückungen aus Steinen. Die kleine Schlossmoschee, die sich in der Mitte des Vorhofes befindet und zum Teil verfallen ist, ist reich an Beschmückungen.

Der Ağzıkara Hof


Der Ağzıkara Hof aus dem Jahre 1231- 1239 liegt auf dem 15. km der Aksaray-Nevşehir Landstrasse und zählt zu den wichtigsten Höfen. Das auch als Hodja Mesud Hof bekannte Bauwerk, war zugleich auch eine militärische Unterkunft und ein Bunker. Der Hof, der ein Türkisches Bad, eine Wohltätigkeitseinrichtung, eine Sommer- und Winterwohnung beinhaltet, zeigt alle Eigenschaften der Seldschukischen Steinbeschmückungskunst. Die Denkmal-Kronentür ist mit ihrer mit geometrischen Motiven beschmückten Fassade eine eindrucksvolle Erscheinung.


Andere Historische Gebäude


Der Paschahamam befindet sich neben der Zinciriye Medresse und verfügt über eine Abteilung für Männer und eine für Frauen und ist mit vier Kuppeln überdacht.
Die Zinciriye Medresse befindet sich im Stadtzentrum und wurde im Jahr 1336 von Karamanoglu Yahsi Bey errichtet. Sie ist im Stil der Medressen mit vier Säulengängen und Innenhof gebaut. Das Krönungstor ist eine seldschukische Tradition. Der Bau wurde 1969 in ein Museum umgewandelt. Dort werden Ausstellungsstücke aus der Region von Aksaray aus dem Neolytikum bis ins osmanische Zeitalter ausgestellt.
Die Kalanlar, Başköprü, Nakkaş und Debbağlar Brücken sind von den Seldschuken hinterblieben.


Ruinenstätten


Aşıklıhöyük


Der Ruinenhügel Aşıklıhöyük stammt aus dem Jahr 8000 v. Chr. und befindet sich im Dorf Kızılkaya, 25 km südöstlich von Aksaray und 4.5 km nordöstlich vom Ihlara Tal. Die Einwohner, die in Aşıklıhöyük als eines der ältesten Siedlungsdörfer in Anatolien der akeramisch neolitischen Epoche lebten, bauten zum ersten Mal Getreide wie Weizen, Gerste, Linsen und Erbsen an, ernährten sich durch das Jagen von Wildschafen, Ziegen, Kamelen, Rinder, Schweinen, Hasen und verschiedenen Vögeln und fingen Fische aus dem Melendiz Fluss. Außerdem trugen sie Obsidian aus dem Melendiz Berg ab und betrieben damit Handel. Die Häuser, bei denen man Ton als Baumaterial benutzte, haben ein oder mehrere Zimmer.

Musular


Musular liegt im Landkreis Gülağaç im Dorf Kızılkaya westlich vom Melendiz Fluss und ist nach Aşıklıhöyük eine der ältesten Siedlungen in Aksaray. Der im 8. Jh. v. Chr. besiedelte Hügel teilt sich in zwei Haupt Epochen auf. Die erste Epoche wird als die ohne Töpferei, neolitische akeramische Epoche benannt. Die nächste Siedlung gehört zu der Epoche, in der Töpferei verwendet wurde. Die Einsiedler verstreuten eine dicke Schicht Erde und bauten darauf ihre eigenen Werke auf.

Acemhöyük


Der oval geformte Acemhöyük Hügel in Yeşilova ist mit 700 x 600 m Größe einer der größten Hügel Anatoliens. Der Hügel wurde schon 300 v. Chr. besiedelt. Aber die Zeit der Azur Handelskolonie (1950-1750 v. Chr.) war die glanzvollste Epoche. Der Hügel und die Niederstadt, von denen man annimmt, dass der alte Name Prusanda sei, war das Zentrum einer der wichtigsten Königreiche in Anatolien. Das Gebiet, das später verlassen wurde, wurde dann wieder in der früh hellenistischen und römischen Epoche besiedelt. Anfang des 3. Jh. wurde es vollkommen verlassen. Drei Nomadenfamilien, die 1517 aus der Stadt Hoy in Aserbeidschan kamen, besiedelten den Fuß des Hügels und gründeten somit die Stadt „Yeşilova“. Die Schlösser Sarıkaya und Hatipler der III. Schicht der Koloniezeit waren äußerst wichtige Werke der Anatolischen Baukunst. In den zweistöckigen Schlössern befinden sich im Sarıkaya 50 und in Hatipler 76 Zimmer. Man kann aus den Ruinen erkennen, dass das Schloss Sarıkaya mehr als ein Lager und das Schloss Hatipler mehr als eine Wohnung war. Im Schloss Sarıkaya fand man bis zu 1500 Behälter aus Stempel Obsidian (Vulkanglas) und Felskristall, Spielbretter, Möbelstücke aus Elfenbein, goldene Wandleuchter, Kupferklumpen und Waffen aus Bronze. In der Stadt nahe des Hügels fand man Gräber von Kindern und wenigen Erwachsenen, die in der Stadtmitte begraben waren und der Epoche der Koloniezeit angehörten.

Viranşehir (Die antike Stadt Nora)


Die Hochebene am Fuße des Hasanberges (Argaios) der Landstadt Helvadere und die auf dem Königsweg errichtete Stadt Nora ist ein Ort, der ab der hellenistischen Epoche besiedelt wurde. Die heiligen Bauten gehören der Epoche des Byzanz an. Auch wenn die kreuzgeformten Kirchen der früheren Zeit im schlechten Zustand sind, können immer noch ein paar Fresken gesehen werden.

Unterirdische Städte


Die Zahlreichen unterirdischen Städte sind meist an den Landkreisen „Güzelyurt“ und „Gülağaç“ dicht besiedelt. Im Zentrum des Landkreises und auch in „Ortaköy“sind unterirdische Städte zu finden. Im Kreiszentrum Güzelyurt und im „Manastır Vadisi“ (Kloster Tal) gibt es drei ausgegrabene unterirdische Städte. Im Landkreis Gülağaç, wurde die unterirdische Stadt „Saratlı“ zur Besichtigung geöffnet und beleuchtet.

Ihlara Tal


Das nordöstlich vom Hasanberg liegende 14 km lange Ihlara Tal kam neben ihrer natürlichen Schönheit auch als Zentrum der Religion hervor. Das Flüsschen „Melendiz“ (mit altem Namen Peristremma), dass das Tal in Zwei teilt und einen Canyon in Tiefe von 100-200 m bildet, wendet sich nordwestlich zu der Stadt Selimiye, der Dörfer Yaprakhisar und Belisırma, dem breiten Tal, in dem sich das Thermalbad „Ziga“ befindet und dem Salzsee.

Es befinden sich im Tal, das von Ihlara bis Selimiye reicht und Natur, Kunst und Geschichte beieinander hält, 105 Kirchen. Die Kirchen, die Anfang des Christentums durch einfaches graben in den Felsen errichtet wurden, reihen sich am steilen Abhang mit oder ohne Fresken, einzelnen oder doppelten Minaretten, geschlossenen oder offenen Griechischen Kreuzformen oder Kapellen auf. Wegen seiner natürlichen Struktur sind 14 von den Kirchen im Tal, die ab dem 9. Jahrhundert für Mönche geeignete Siedlungsorte und Gotteshäuser waren, gut erhalten.

Die Eğritaş Kirche mit einem Korridor ist ein sehr großer Tempel und eine der ältesten (9. Jh.) Kirchen im Tal und wurde Mutter Maria gewidmet. Auch wenn die Fresken, die Szenen darstellen wie; der Traum vom heiligen Joseph, die Flucht nach Ägypten, die Taufe und der Eintritt nach Jerusalem nicht mehr so gut erhalten sind, erwecken sie immer noch Interesse.

In den gut erhaltenen Fresken der Ağaçaltı Kirche (Daniel), die an der Eintrittstreppe des Tals am südlichen Teil liegt, wurden Themen wie die Offenbarung, Besuch und Geburt, Flucht nach Ägypten, die Taufe vom heiligen Jesus und der Tod von Mutter Maria bearbeitet. Die Darstellung von Daniel zwischen den Löwen gab der Kirche ihre Namen und wurde auf der westlichen Seite geschildert.

Die Sümbüllü Kirche, die ein Kloster beinhaltet und in einen Felsen bearbeitet wurde, befindet sich links unten am Eingang des Tals. In der kreuzförmigen Kirche aus dem 10. Jahrhundert, werden Mutter Maria zwischen Erzengel Michael und Gabriel, Jesus, und drei Hebräerjungen im Ofen mit Heiligen geschildert.

Die Decke der Yılanlı Kirche, ist mit einem Prägedruck-Kreuz beschmückt und das Zentrum nördlich und südlich von engen Kreuzen umzingelt. Durch den Korridor, der sich südlich der Kirche befindet, geht man hinüber zu den wiegengewölbten Nartekengrund. Fresken wie die Kreuzigung von Jesus, der Eintritt in Jerusalem, das Begräbnis der Ägyptischen Maria und der Besuch liegen zwischen dem 9. und 12. Jh.

Die Pürenli Seki Kirche, die aus vier Abteilungen besteht und in den Fels bearbeitet wurde, enthält Gräber auf dem Nartekengrund. In den Fresken von Anfang des 10. Jh. bis zum 12. Jh. sind Schilderung wie die Prophezeiung der Propheten, Maria und die Bischöfe, die neue Botschaft, der Besuch, das Anbeten der Hirten zu sehen und es sind auch die Kindheit von Jesus und verschiedene Szenen aus der Bibel thematisiert.

In der kreuzförmigen einstöckigen „Kokar Kirche“, die aus dem Ende des 9 Jh. oder der zweiten Hälfte des 11. Jh. stammt, sind Fresken wie das letzte Abendmahl, die Kreuzigung, die Begrabung des Messias, die Himmelfahrt, die Aufgaben der Apostel dargestellt. Die Beschmückungen der zwei Grabstätten in der Kirche gehören zu den ersten Werken in roter Farbe.

Die Kirchen in Belisırma sind: die Saint Georges Kırkdamaltı Kirche (1283-1295), die Bahattin Samanlığı Kirche (10 Jh.), die Direkli Kirche (Anfang 11. Jh.), die Ala Kirche (11. Jh.), die Karagedik Kirche (10. Jh.), die Batkın Kirche, die Bezirhan Kirche (13. Jh.), die Güvercinlik Kirche, die Çohum Kirche, die Yazılı Kirche in Yapraklıhisar (1024), die Alaygediği Kirche (1023), die Koyunoğlu Kirche (11. Jh.), die Selime Kathedrale und die Kale Klosterkirche in Selime (Ende 10. Jh. Anfang 11. Jh.). Sie sind alle im byzantinischen Stil erbaut.

Kloster Tal


Das 4-5 km lange Tal im Landkreis Güzelyurt ähnelt mit seinen 28 Felsgrabkirchen und unterirdischen Städten „einem kleinen Ihlara Tal“. Man kann zu den Kirchen in Güzelyurt als Beispiel diese Kirchen zählen: die Heilige Gregorius Kirche im Jahr 385 mit ihrem geschlossenen Kreuzplan, die heilige Anargios Kirche, die Sivişli Kirche, die Yüksek Kirche (Frauen Kloster), und die Kömürlü Kirche. Das Kloster Tal, Ihlara Tal, die Peri Bacaları (Erdorgeln) im Analipsis Gebiet zeigen die Reliefs des Gebiets Kapadozien.


Weitere Kirchen


Die Kirche Saint Michel, eine kreuzförmige Felsgrabkirche in Mamasun, ist mit archaischen Bildern aus dem 10 Jh. geschmückt.

7 km nordöstlich von Akhisar liegt die Çanlı Kirche (Glockenturmkirche), stammt aus dem 11. Jh., hat einen kreuzförmigen Grundriss und ist in den Fels getrieben. Die Wände sind aus geraden Quadersteinen und Ziegelsteinen hochgezogen.

Ein weiteres Kloster 7 km nordöstlich von Akhisar ist mit Werken aus der 2. Hälfte des 10. J.h. beschmückt. Alle vier Kirchen sind in einen Felsen gearbeitet, ein Kloster mit drei Minaretten, zwei Klostern mit jeweils einer Minarette. Die Çanlı Kirche in Akhisar ist auf einen Hauptfelsen aus Felsboden und Ziegeln mit einer alternativen Wandtechnik erbaut worden.

Weitere wichtige Kirchen der Region sind die einschiffige Çömlekli Kirche in Gelveri (Güzelyurt), die im Kreuzgrundriss errichtete Nazianze Kirche (6. Jh.), die Kirche Saint Gregoire in Gelveri (Güzelyurt). Die einschiffige Anatepesi Kirche (5. Jh.) befindet sich 3 km südlich von Karaören. Die einschiffige Sarıgöl Kirche (6. Jh.) befindet sich 3 km nordöstlich von Yenipınar. Die im Kreuzgrundriss errichtete Yardıbaş Kirche (5. Jh.) liegt 1 km südwestlich von Viranşehir. Die Süt Kirche (5. Jh.) ist im Kreuzgrundriss erbaut und 1 km südwestlich von Viranşehir. Die ebenfalls im Kreuzgrundriss errichtete Tepe Kirche (6. Jh.) liegt auf der Spitze des Hasan Berges. Die Kirche in der Nähe vom Hasanberg in Çavdarlık (5. Jh.) hat ein Doppelschiff. Die Çukurkent Kirche (6. Jh.) ist in der Nähe des Hasanberges in Dede Sivri ebenfalls im Kreuzgrundriss errichtet, ebenso die Kale Kirche Nahe des Hasanberges in Yenipınar. In Sivrihisar befindet sich die Kızıl Kirche. Die Kirche aus rotem Felsstein stammt aus dem 5.-6. Jh. In Sivrihisar ist die Sivri Kirche im Kreuzplan geformt.

In Akhisar, Viranşehir, Sivrihisar und in Keçikalesi gibt es auch Byzanz Schlösser.


Andere Reizvolle Touristische Ziele


Außer den historischen Sehenswürdigkeiten werden auch die Naturschönheiten der Region ihre Aufmerksamkeit erwecken.

Der Hasan Berg ist ein erloschener Vulkan und liegt westöstlich von Aksaray, in den Grenzen von Helvadere. Sein Krater und seine konische Form zeigen verschiedene Besonderheiten. Die tektonischen Bewegungen waren der Grund dafür, dass der in vier Epochen entstandene Hasan Berg ausbrach und dass letztendlich die Oberfläche von einer vulkanischen Schicht bedeckt wurde. Das Melendiz Flüsschen, das durch einen Zusammensturz in einem Canyon entstand, war ausschlaggebend dafür, dass das Tal noch mehr an Tiefe gewann. Das Ihlara Tal und das Melendiz Flüsschen befinden sich in der Region Kapadokien, die Talwand und das Ufer sind reich an Pflanzen und Wildtieren. Der Hasan Berg ist zum Bergsteigen und für den Wintersport geeignet. Der Hasan Berg erweckt die Aufmerksamkeit von fremden und einheimischen Touristengruppen, auf ihm befinden sich Waldraststätten, Wanderwege, Pferde- und Fahrradtouren können ebenfalls durchgeführt werden.

Im Mamasun, Hirfanlı und dem Kültepe Staudamm werden Flusskrebse, Süßwasserbarsche und Karpfen, in den Seen Barsche, Forellen und Welse gezüchtet. Der in den Melendiz Bergen geborene und in den Salzsee auslaufende Ulu Fluss enthält viele Rotbarsche.

Der zweitgrößte und salzigste See der Türkei ist der Tuz Gölü (Salzsee), er ist ein Naturschutzgebiet und sehr geeignet, um Vögel zu erforschen. Auf den südlichen Inseln des Sees leben Flamingokolonien.

In 35 km Entfernung, auf dem Weg nach Ihlara, gibt es die Ziga Heilquellen, sie sind gut gegen Rheuma und Stoffwechselschäden, Verdauungsstörungen und Hauterkrankungen, Augenschäden und Frauenkrankheiten, Neuralgie, Nierenentzündungen, Brüche und Verstauchungen. Das 47 Grad heiße Wasser der Zigaquellen ist sehr reich an Mineralien.

Da in Aksaray ausgiebiger Getreideanbau und Viehzucht betrieben wird, hat sie eine reiche Esskultur entwickelt. Gebäck, Teigwaren, Kuskus, Hefegebäck, Rouladen, Fleischklösschen, Schnittlauch, Blätterteigpasteten und Höşmerim sind regionale Speisen.

Folkloristische Stoffpuppen, verschieden gewobene Teppiche, Silber-, Gold- und Drahtarbeiten können als besonderes Kunsthandwerk betrachtet werden.