Skip Navigation Links
 

[Zivilisationen in Anatolien]


DIE TÜRKEI AUF DER WELTERBELISTE…      


Skip Navigation Links.
Collapse Kunst und Kultur  - Zivilisationen in AnatolienKunst und Kultur - Zivilisationen in Anatolien
Die Türkei auf der Welterbeliste
Expand Die ersten Ansiedlungen in AnatolienDie ersten Ansiedlungen in Anatolien
Expand Antike ZivilisationenAntike Zivilisationen
Expand Türkische ZivilisationTürkische Zivilisation
Expand Die SeldschukenDie Seldschuken
Expand Das Osmanische ReichDas Osmanische Reich

Die Kunst- und Naturdenkmäler sind das gemeinsame Erbe der Menschheit. Unsere Aufgabe ist es, diese universellen Natur- und Kulturwerte der ganzen Welt zu zeigen und die Gesellschaft zur Besinnung zu bringen, sie in gemeinschaftlicher Arbeit am Leben zu halten, da sie sonst dem Zerfall drohen oder verloren gehen. Um dies zu gewährleisten, wurde auf der 16. Generalkonferenz der UNESCO, -stattgefunden zwischen dem 17.Oktober und dem 21. November 1972 in Paris-, beschlossen, dass das Problem zum Gegenstand eines Vertrags auf internationaler Ebene gemacht wird. Der “Vertrag für den Schutz des Natur- und Kulturwelterbes” wurde am 16.November 1972 anerkannt, und die Türkei ist seit 1983 diesem Vertrag eingeschlossen.

Unter der Verantwortung der “Generaldirektion für den Schutz von Kultur- und Naturgütern” erreichte die Türkei durch verschiedene Aufnahmeanträge, dass neun Güter in die Welterbeliste aufgenommen wurden:

İstanbul, Safranbolu, Hattuşa-Boğazköy, Nemrut Berg, Xanthos-Latona, Divriği Große Moschee und Krankenhaus und die Archäologische Stätte von Troja wurden als Kulturerbe; Pamukkale und Göreme-Kappadokien wurden sowohl als Kultur- als auch als Naturerbe anerkannt.


Kultur- und Naturgüter der Türkei auf der Welterbeliste


HISTORISCHE VIERTEL ISTANBULS


Istanbul, gegründet im 7. Jahrhundert v.Chr., wurde am 6.12.1985 als Kulturgut in die Welterbeliste eingetragen.

Mit dem Goldenen Horn im Norden, dem Bosphorus im Osten und umgeben vom Marmara Meer im Süden, wird Istanbul als eine “historische Halbinsel” anerkannt. Aufgrund seiner Europa und Asien verbindende, strategische Lage, haben alle einst dort herrschenden Zivilisationen, der Satdt stets grosse Bedeutung beigemessen. Diesen Eigenschaften wegen diente Istanbul grossen Imperien wie Rom, Byzans und den Osmanen, als Hauptstadt. Es steht auf der Liste des UNESCO Welterbes, dadurch dass es verschiedene Religionen, Kulturen, Bevölkerungsgruppen und deren Bauwerke auf einer einzigartigen Geographie vereint.

NATONALPARK GÖREME UND FELSENDENKMÄLER VON KAPPADOKIEN


Göreme-Kappadokien wurde am 6.12.1985 in die Liste des UNESCO Welterbes als Kultur- und Naturgut aufgenommen.

Dieses Gebiet diente als Siedlung in der Zeit der Hethiter, Assyrer, Frigier, Tabaler, Meder, Persier, Alexandrier, Seleukiden, Byzantiner, Seldschuken, Karamanlıs und der Osmanen. Die Besonderheit des Gebiets sind die wunderbaren Steinformen, die durch Wind und Wasser abgenutzten Tuffsteine der “Erciyes und Hasan Berge” entstanden sind. Eine andere Besonderheit wiederum sind die in Stein gemeißelten Räume, mit günstigen Klimabedingungen, die im Winter Wärme und im Sommer Kühle verschaffen.

Dadurch dass die unterdrückten Christen hier Zuflucht gefunden und sich niedergelassen haben, wurde Göreme vorallem in den 7.-13 Jahrhunderten zu einem bedeutenden christlichen Zentrum. Die durch vulkanische Tuffsteine entstandenen “Peri Bacaları”, stehen nicht nur deshalb auf der Welterbeliste, sondern auch, dass sich hier jahrhunderte lang eine Vielzahl von kulturellen und natürlichen Erben angesammelt haben.

GROSSE MOSCHEE UND DARÜŞŞİFA (Krankenhaus) VON DİVRİĞİ


Die Grosse Mochee und Darüşşifa in Divriği wurden am 6.12.1985 in die Liste des UNESCO Welterbes als Kulturgut aufgenommen.

Diese zwei Bauwerke wurden von Ahmet Şah, dem Divriği-Herrscher des Emirates Mengücek und seiner Gemahlin Turan Melik, in den Jahren 1228-1229 errichtet. Die Moschee hat ein Grabmal mit zwei Kuppeln und zudem ein anliegendes Krankenhaus, die man als Meisterwerk der islamischen Architektur ansehen kann. Nebst architektonischen Besonderheiten, stellen diese Meisterstücke auch ein gutes Beispiel für die traditionelle, anatolische Steinverarbeitung dar und stehen somit auf der Liste des UNESCO Welterbes.

RUINEN VON HATTUŞA -BOĞAZKÖY


Boğazkoy-Hattuşa wurde am 28.11.1986 als Kulturerbe in die Liste des UNESCO Welterbes aufgenommen.

Hattuşa, Hauptstadt des hethitischen Großreichs, war jahrhunderte lang ein wichtiges Zentrum in Anatolien. Die ersten Bewohner, die Hattis, nannten die Stadt “Hattuş”. Nachdem Hattuş jedoch von den Hethitern eingenommen worden war, nannte sie sie um als “Hattuşa”. In den Jahren um 1700 v.Chr. wurde Hattuşa von Anitta, dem König von Kuşşara erobert, der letztendlich die Stadt wieder selbst zerstörte. Schriftlichen Angaben nach galt Anitta als der erste König der Hethiter. Nach knapp hundert Jahren gründete Hattuşili,I. die Stadt abermals, sodass sie zur Hauptstadt einer Zivilisation wurde, die über 400 Jahre hinweg existieren sollte. Die meisten Funde gehören zu der Zeit des Großkönigs Tudhaliya,IV.

MONUMENTALGRABSTÄTTE AUF DEM BERG NEMRUT


Nemrut wurde am 11.12.1987 in die Liste des UNESCO Welterbes als Kulturgut eingetragen.

Der 2150 Meter hohe Nemrut Berg liegt in der Provinz Kahta der Stadt Adıyaman. Antiochos,I. König der Kommagenen, herrschte 69-36 v.Chr. und ließ am Bergabhang das Grabmal und die Denkmäler als Zeichen seiner Dankbarkeit, für die Götter und für seine Ahnen, erbauen. Mit seiner einzigartigen Aussicht zudem, zählt der Nemrut Berg zu den prächtigsten Ruinen der hellenistischen Zeit. Die monumentalen Statuen haben sich auf den Ost-, West- und Nordterrassen verbreitet. Die östliche Terrasse ist das heilige Zentrum, wo deshalb die wichtigsten Statuen und architektonischen Funde liegen. Diese gut erhaltenen, riesigen Statuen sind in Höhe von 8-10 Metern und wurden aus Kalksteinblöcken errichtet.

XANTHOS


Xanthos, in der Antike das größte Verwaltungszentrum Lykiens, ist 46km von Fethiye entfernt und befindet sich in der Nähe des Dorfes Kınık. Sie war eine unabhängige Stadt, bis sie 545 v.Chr. unter die Kontrolle der Persier geriet, und nach knapp hundert Jahren durch einen Brand völlig zerstört wurde. Nach diesem Brand wurde sie wieder aufgebaut, sodass sie sogar im 2.Jh. v.Chr der Lykischen Vereinigung als Hauptstadt diente. Danach geriet sie der Reihe nach unter die Kontrolle der Römer und anschliessend unter die der Byzantiner.

LATONA


Latona, 4km von Xanthos entfernt, hatte den Rang, in der Antike das heilige Zentrum Lykiens zu sein. In diesem heiligen Gebiet Leto befinden sich nebst den Leto, Apollon und Artemis Tempeln noch ein Kloster, ein Brunnen und die Ruinen eines römischen Theaters. Der größte Tempel, der Artemis’ und Apollons Mutter Leto gewidmet war, ist ein Leto-Tempel im Peripteros Stil, der im Westen zu finden ist. Der im Osten liegende Apollotempel im dorischen Stil, ist leider weniger gut erhalten als der Leto Tempel. Der Kleinste wiederum, genau in der Mitte der beiden liegend, ist der Artemis Tempel .

ANTIKE STADT HIERAPOLIS - PAMUKKALE


Wurde am 09.12.1988 in die Liste des UNESCO Welterbes als Natur- und Kulturgut aufgenommen.

Prächtige und weiße Travertine (Kalksintherterrassen), die durch die kalziumoxidhaltigen Gewässer der Südabhänge des Çaldağ (Çal Berg) entstanden sind. Die archäologische Stätte Hierapolis mit ihren späthellenistischen und den frühchristlichen Ruinen, ist eines der ergreifendsten Zentren, die unsere Zeit erreicht haben. Das 2km von der Großstadt Denizli entfernte Gebiet ist außerdem bekannt für seine Heilbäder.

ALTSTADT VON SAFRANBOLU


Safranbolu wurde am 17.12.1994 in die Liste des UNESCO Welterbes als Kulturerbe aufgenommen.

Die historische Stadt Safranbolu ist wegen ihrer geographischen Lage eines der ältesten Niederlassungen. Seit den Anfängen des 14.Jahrhunderts herrschten stets die Türken über Safranbolu. Im 18.Jahrhundert vorallem war die Stadt ein bedeutendes Handelszentrum zwischen Europa und Asien. Sie ist mit ihrer traditionellen Bauart der Holzhäuser und den monumentalen Bauwerken ein gut erhaltenes Beispiel in der türkischen Stadtgeschichte, wobei sie auch eines der seltenen Städte auf der Liste des Weltkulturerbes ist.

ARCHÄOLOGISCHE STÄTTE VON TROJA


Troja wurde am 02.12.1998 in die Liste des UNESCO Welterbes als Kulturerbe aufgenommen.

Troja ist weltweit eines der berühmtesten archäologischen Stätten. Die neun Schichten, die in Troja zu beobachten sind, weisen uns einen Zeitraum von 3000 Jahren auf, der uns über alle Zivilisationen durchblicken läßt. Diese Zivilisationen haben sich auf einer einmaligen Geographie niedergelassen, auf der Anatolien, die Ägäis und die Balkanen zusammentreffen. Die früheste Siedlungsschicht in Troja wird mit 3000-2500 v.Chr. auf die frühe Bronzezeit datiert. Die trojanischen Schichten, die ununterbrochen besiedelt wurden, erreichten ihr Ende mit den Datierungen 85 v.Chr – 8.Jh. n.Chr. der Römischen Ära.

EPHESUS


Ephesus, 6000 Jahre ununterbrochen besiedelt, war in jeder Phase seiner Geschichte stets ein sehr wichtiges Kultur- uns Handelszentrum. Die Antikstadt, die heutzutage Millionen von Besucher aus aller Welt anzieht, erlebte seine prächtigste Zeit in der römischen Epoche und erhielt den Titel “die erste und grösste Metropole Asiens” zu sein.

Die einmaligen Terrasenhäuser in Ephesus zeigen uns den Geschmack der Städter in Kleinasien, hinsichtlich der Dekoration und offenbaren uns die Lebensweise der Römer recht deutlich. Der Artemision-Tempel, einst das heilige Zentrum, wird derzeit mit einer einzigen aufrecht stehenden Säule vertreten.

DIE KARAIN HÖHLE


Die Karain Höhle ist ein wichtiges paleolitisches Zentrum, bezüglich der
Geschichte Anatoliens und des Nahen Ostens. Die Siedlungsspuren von altpaleolitischer Zeit bis spätrömischer Zeit, ergänzen eine grosse Lücke
hinsichtlich den archäologischen Studien in Anatolien.

Während die meisten paleolitischen Höhlen auf der Erde nur einer bestimmten Epoche angehören, weist Karain dauerhafte Unter-, Mittel- und Überschichten auf. Diese Schichten sagen viel aus, vorallem über die Verknüpfungen zwischen Europa und dem Nahen Osten, sowie über die Übersiedlungswege, was von grosser Bedeutung ist.

Funde aus der Karain Höhl sind z.B. Menschenrelikte, die die Ältesten Anatoliens sind, oder die tragbaren Kunstwerke, die als erste Beispiele für die anatolische Kunst gelten.


Neue Erarbeitungen hinsichtlich der Welterbeliste


Folgende Kultur- bzw. Naturgüter befanden sich auf der vorläufigen (indikativ) Liste, die im Jahr 2000 anerkannt wurde:

1.Die Selimiye Moschee mit Gebäudekomplex
2.Bursa und Cumalıkızık, Osmanische Stadt- und Dorfniederlassungen
3.Konya, Haupstadt der Seldschuken
4.Die Festung und Werft von Alanya
5.Seldschukische Karavansereien auf der Denizli-Doğubeyazıt Strecke
6.Der Ishak Paşa Palast in Ağrı (17.Jahrhundert)
7.Die Niederlassungen Harran und Şanlıurfa
8.Festung und Stadtmauern von Diyarbakır
9.Stadt Mardin, kulturelle Landschaftsgestaltung
10.Alte Niederlassung Ahlat und die Grabsteine
11.Das Sümela Kloster in Trabzon
12.Die St.Nicholas Kirche
13.Die St.Paul’s Kirche, der St.Paul’s Brunnen und Umgebung
14.Kekova
15.Der Güllük Berg – Nationalpark Termessos

Die Selimiye Moschee mit Gebäudekomplex


Ein Prachtwerk des Architekten Mimar Sinan in Meisterjahren, ist die Selimiye Moschee mit Gebäudekomplex, errichtet im 16.Jahrhundert für Sultan Selim,III. Das Bauwerk ist ebenso ein gutes Beispiel für die meisterhafte Verarbeitung des türkischen Marmors.

Bursa und Cumalıkızık, Osmanische Stadt- und Dorfniederlassungen


Zum ersten Mal wurde Bursa 200 v.Chr besiedelt. Nach den römischen und byzantinischen Epochen, erlebte es seine prächtigsten Jahre als Hauptstadt des Osmanischen Reichs. Die Liste umfasst die 127 Moscheen, 45 Grabmäler, 34 Medresen (eine Art theologische Hochschule), 25 Herbergen (Han), 37 Badehäuser (Hamam) und 14 Armenküchen, die zur Zeit der ersten sechs Osmanischen Sultane erbaut worden sind und das Stadtzentrum von Bursa; sowie das Dorf Cumalıkızık, das während der Eroberung Bursas logistische Hilfe geleistet hat und mit seinen Herkommen, seiner traditionellen Architektur und Lebensweise heute noch wie ein typisches Osmanisches Dorf lebt.

Konya, Haupstadt der Seldschuken


Konya, in den 12. und 13.Jahrhunderten die Hauptstadt der Seldschuken, beherbergt die prächtigsten Kunstwerke und Steinverarbeitungen, die die Seldschuken aus Asien mitgebracht haben. Die Festung von Konya, die Alaaddin Moschee, die Sırçalı Medrese und viele andere Moscheen und Gräber in unterschiedlenichen Grössen sind monumentale Beispiele für seldschukische Denkmäler in Konya. Konya ist die einzige Niederlassung, wo die seldschukische Architektur und Zivilisation, sowie ihre kulturellen Traditionen noch lebhaft weitergeführt werden.

Die Festung und Werft von Alanya


Alanyas Festung aus hellenistischer Zeit beherbergte einst die Römer, die Byzantiner und zuletzt die Seldschuken. In der Festung befinden sich die Ruinen einer seldschukischen Zisterne, einer byzantinischen Kirche, eines Sultan-Schlosses und eines seldschukischen Badehauses, die sich sehr wohl mit der traditionellen Bauweise der Stadt vereinen. Die historische Werft von Alanya wiederum, erbaut von den Seldschuken, hat die Besonderheit die einzig und allein Erhaltengebliebene zu sein.

Seldschukische Karawansereien


Die Bauweise der Karawansereien, angeregt von der Lebensweise der türkischen Nomadenstämme aus Mittelasien, hatten einen bedeutenden Stellenwert in der seldschukischen Kultur und Architektur. Karawansereien und Herbergen (Han) etfalteten sich vorallem in der Seldschukenzeit und beeinflussten ebenso die Architektur Anatoliens.

Wichtigste Han’s* und Karawansereien auf der vorgeschlagenen Liste, die auf der Strecke von Denizli nach Doğubeyazıt liegen


(*Han : orientalische Herberge, kleiner als eine Karawanserei)
Akhan
Pınarbaşı Han
Eğridir Han
Pınarpazarı Hanı
Kantarcı Han
Obruk Han
Oklu Han
Sultan Han (2)
Akhan
Ağzıkarahan
Sünnetli Han
Sikre Han
Ertokuş Han
Kireli Han
Elikesik Han
Kavak Han
Kuruçeşme Han
Altınapa Han
Sadettin Han
Zincirli Han
Akbaş Han
Öresin Han
Han Moschee
Sultan Han
Şahruk Köprüsü Han
Lala Karawanserei
Gedik Han
Latif Han
Mugar Han
Cibci Han
Pervane Han
Kargı Han
Köprüköyü Hanı
Mamahatun Karawanserei
Hacı Bekir Han

Der İshak Paşa Palast


Der Ishak Paşa Palast, nahezu eine Miniatur des Topkapı Palastes, wurde im 18.Jahrhundert gebaut. Der Palast mit seinen harausragenden Steingravuren und -verzierugen, trägt die Spuren vieler verschiedener Kulturen, -von Persien bis zu den anatolischen Seldschuken, von Georgien bis zum Kaukasus-, da er sich auf einer Strecke von zahlreichen Herbergen (Han) und Karawansereien befindet.

Die Niederlassungen Harran und Şanlıurfa


Şanlıurfa, bekannt als die Stadt der Propheten, ist eine historische Siedlung, die auf fruchtbaren Ebenen des Oberen Mezopotamiens gegründet wurde. Umfangen von einer Vielzahl von historischen, religiösen, offiziellen und zivilen Bauwerken, weist die Stadt zudem einzigartige Beispiele der örtlichen Architektur und der traditionellen Steinverarbeitung auf.

Ebenso einzigartig ist die kleine Ortschaft Harran, südlich von Şanlıurfa gelegen, mit ihren historischen Stadtmauern, den traditionellen Lehmhäusern mit konischem Dach, sowie der Harran Universität, die einst viele islamische Gelehrte ausbildete.

Festung von Diyarbakır mit Stadtmauern


Die Festung von Diyarbakır mit ihren 5500m langen Stadtmauern, ist die zweitlängste und best erhaltendste Stadtmauer nach der Grossen Chinesischen Mauer.

Die Stadt Mardin, kulturelle Landschaftsgestaltung


Mit ihrer mittelalterlichen Erscheinung beherbergt die Stadt Mardin sakrale und traditionelle Bauwerke einzigartiger Steinarchitektur, die durch die Wechselwirkung der natürlichen Struktur und des Menschlichen entstanden sind.

Alte Niederlassung von Ahlat und die Grabsteine


Am Ufer des Van Sees liegt die alte Niederlassung von Ahlat, die bis zu den Urarts zurückdatiert wird. Herausragend ist Ahlat mit den Grabsteinen und den monumentalen Werken, die die seldschukische Steinverarbeitung, sowie das reliögiöse Glauben und die Lebensweise der Seldschukenzeit bestens widerspiegeln.

Das Sümela Kloster


Der Sümela Klosterkomplex, emporgebaut am steilen Tal des Altındere, vereint sich in bester Weise mit der natürlichen Struktur. Sümela ist ein unvergleichbares Bauwerk, hinsichtlich der Konstruktion, des Materials, der Architektur und der Verarbeitung.

Das Alahan Kloster


Das Alahan Kloster, gebaut im 5. Jahrhundert v.Chr., besteht aus einer Kirche und einem Nebengebäude. Die Konstruktion, das Material und die Verzierungen am Gebäude, sind seltene Beispiele für die sakrale Architektur der Byzantiner.

Die St.Nicholas Kirche


Der St.Nicholas Kirchenkomplex und die antike Stadt Myra (Demre), eine Niederlassung der Lykier vom 5.Jahrhundert, beherbergen mehrere Bauten aus verschiedenen Zeiten und sind bedeutende Beispiele für die sakrale Architektur der Byzantiner.

Die St.Paul’s Kirche, der St.Paul’s Brunnen und Umgebung


Die St.Paul’s Kirche in Tarsus ist die Geburtsstätte des heiligen St.Paul. Als Heiligstätte sind die Kirche und der Brunnen des St.Paul, bestens mit der bestehenden traditionellen Struktur der Stadt vereint.

Kekova


Die Kekova Insel befindet sich im Mittelmeerraum. Sie ist mit den archälogischen Niederlassungen Üçağız und Kaleköy, sowie der versunkenen Stadt umgeben, wobei der Ort, landschaftlich und natürlich, prachtvolle Besonderheiten aufweist.

Der Güllük Berg und Nationalpark Termessos


Die antike Stadt Termessos im Norden von Antalya, verbirgt sich im Gebirgsland in einer Höhe von ungefähr 1050 Metern (Natonalpark Güllük Berg). Hinsichtlich der Art und Weise der Siedlung und deren Verteidigungswesen, ist Termessos eines der Städte, wo man die Erschaffenheiten der Natur in bester Weise ausgenüzt hat.

Die steilen Abhänge des Güllük Berges weisen wiederum ein ganz besonderes Gebiet mit der Güver Kluft und der typischen mediterranen Vegetation auf, die zudem noch vor dem Aussterben bedrohte Tiere beherbergt.