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[Zonguldak]


ZONGULDAK      



Die Provinz, die auf einem unebenen Gebiet gegründet wurde, hat ein regnerisches Klima. Zonguldak ist von dem Schwarzmeerklima beeinflusst. Zwischen Mai und August beträgt die Temperatur ca. 20 °C. 52 % der Provinz ist mit Wäldern bedeckt.

Aufgrund seiner historischen Vergangenheit, seinen tausend Jahre alten Höhlen und Naturschönheiten ist die Provinz Zonguldak sehenswürdig.

Die Landkreise von Zonguldak sind Alaplı, Çaycuma, Devrek, Ereğli und Gökçebey.

Zonguldak und seine Umgebung haben die Zeiten von Hethitern, Phrygiern, Persern, Römern, Byzantinern, Seldschuken, Danischmenden, Candaroğulen und Ottomanen erlebt. Nach der Entdeckung der Grubenkohle (1849) wurde die Hauptstadt Zonguldak als Siedlung begründet.

Das Türkische Verwaltungsrat (TBMM) hat am 20. April 1920 Devrek, Eregli, Mudurnu, Bartın, Göynük und Zonguldak von der unabhängigen Regierung Bolu getrennt und sie an die Provinz Kastamonu gebunden. Am 14. Mai 1920 wurde der Landkreis Zonguldak als eigene Regierung bekannt gegeben, wobei Ahmet Cevdet Bey als stellvertretender Regierer beauftragt wurde. Somit wurde Zonguldak der erste Landkreis der Geschichte, der von der türkischen Verwaltung als unabhängige Regierung ernannt wurde.

Zonguldak, der ersten offiziellen Stadt der türkischen Republik, wurde mit der Entscheidung vom 1. April 1924, mit der die einzelnen Regierungsbezirke abgeschafft wurden, seine Unabhängigkeit entnommen und als Provinz ernannt.


Museen und Ruinen


Zonguldak Ereğli Museum (Konak Halil Paşa)


Der Konak, der aus einem Erdgeschoss und 3 Stockwerken besteht, beinhaltet eine Mittelhalle und wurde aus Backsteinen hergestellt. Ende des 19. Jh. wurde der Konak von Halil Paşa Karamahmutoğlu, eine der berühmten Personen der Stadt, errichtet. Der Backsteinkonak, der einer der wichtigsten zivilen Architekturen ist, wurde mit der Absicht der Museumgründung im Jahre 1993 restauriert und am 1. August 1998 eröffnet.

Im ersten Stock des Museums werden die Marmorgrabsteine, Marmorkapitellen mit Figuren, Glasgefäβe, der Schmuck, verschiedene Metallwerke, Öllampen und verschiedene archäologische Werke ausgestellt. Die ausgestellten Gegenstände stammen aus den hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeiten und wurden aus Ereğli und seiner Umgebung ausgegraben. Der dritte Stock ist passend zu seinem Zeitalter als Haus–Museum eingerichtet. Im Garten des Museums sind Kapitellen, Säulenkörper, verschiedene Architekturwerke, Sarkophagen und das Ehrengrabmal von dem Pantomimenkünstler Crispos zu sehen. Die Werke, die im Garten ausgestellt sind, stammen aus den hellenistischer, römischer, byzantischer, seldschukischer und osmanischer Zeit.

Heraklie Pontika (Ereğli)


Die Stadt Ereğli wurde 550 v. Chr., als die hier lebenden Mariandynen der Herrschaft des Stammes Dor angeschlossen wurden, gegründet.

In der Mitte des VI. Jh. v. Chr. (560) wurde hier eine mächtige griechische Kolonie gegründet und damals wurde das Gebiet Ereğli Heraklie Pontika genannt.

Der antike Name der Stadt stammt von dem legendären Helden der griechischen Mythologie: Herakles. Herakles ist ein altgriechisches Wort. Mit der Zeit veränderte sich der Wortklang und erhielt seine heutige Form ‚Ereğli’. Im 2. Jh. v. Chr. stand die Stadt unter der Herrschaft des Bithynia-Königreiches. Im 1. Jh. v. Chr. wurde sie von den Römern erobert. Später haben die Byzantiner, Genuesern und die Ottomanen die Macht über dieser Stadt erhalten. Während der Herrschaft der Ottomanen wurde diese Stadt als ‚Bender-i Ereğli’ benannt. Wegen ihrer Steinkohlschichten und ihrem Hafen trug sie während des Freiheitskriegs eine strategische Bedeutung. Zur Zeit des des nationalen Widerstandes wurde Ereğli von den Franzosen besetzt, am 18. Juni 1920 jedoch von der französischen Besetzung wieder befreit.

Filyos (Tieion, Teion, Tion)


Die antike Stadt, die in der Gegend gegründet wurde, wo der Fluss Filyos ins Schwarzmeer fließt, stammt aus den Zeiten vom Ende des 4. Jh. v. Chr. und Anfang des 3. Jh. v. Chr. Der bekannteste Name der Stadt ist Tieion. Dieses Wort kommt von dem Priester Tios, der diese Stadt gegründet hat.

Heute befinden sich in Filyos Schutzgebiete ersten und zweiten Grades. Gemäß archäologischen Angaben entsteht die Stadt aus einem Akropolis, zwei Nekropolis und einer antiken Mole, die zur Zeit unter Wasser ist. Die Ruinenreste der Umgebung stammen aus den hellenistischen, römischen, byzantinischen und genuesischen Zeit.

Die kulturellen Werte, die ihre Existenz bis heute bewahren, sind die Burg, die Tempelruine, das Amphitheater und eine Wand mit drei Bogen, welches von einem großen Gebäude stammen könnte. Die Wasserbogenreste, die einst das aus der Höhle Çayır herausquellende Wasser bis in die Stadt trugen, stammen aus der römischen Zeit. Außerdem hat man in der Umgebung viele Topf- und Schüsselreste aus der Frühzeit gefunden. Die Restauration von einigen dieser Denkmäler ist noch nicht abgeschlossen.


Sehenswerte Orte


Reste von Festungsmauern


Reste von Festungsmauern - Bei dem Bau der Festungsmauern, die aus der hellenistischen Zeit stammen, hat man große und dicke Blocksteine aus hartem, grauen und farbigen Kalkstein benutzt. Diese großen Blocksteine hat man ohne gebrauch von Bindemittel nebeneinander gesetzt. Die kleinen Blocksteine zwischen ihnen wurden durch waagerechte Linien unterschützt. Die Festungsmauern, die den größten Teil der Stadt umzingelten, wurden von den Genuesern repariert und benutzt.

Burg Ereğli


Die Burg liegt auf dem Hügel, der von der Festungsmauer umzingelt ist. Die Burg und ihre Wände, die aus dem 13. Jh. stammen, kann man heute noch sehen, auch wenn die meisten Teile davon zerstört sind.

Palast Herakles (Herkül)


Dieses Gebäude, das mit großen Blocksteinen und mühsamer Handarbeit aufgebaut wurde, stammt aus der antiken Zeit. Außer der Wände zweier Seiten ist der Palast zerstört.

Wasseranlagen


Man glaubt, dass die Wasseranlagen, die für aufgrund des Bedürfnisses der Stadt aufgebaut wurden, von den Römern stammen. Mit der Wasseranlage, die in der Nähe von Kandilli anfängt und über eine 16 km lange Linie bis zur Stadt führt, wurde das Wasser in einem Becken aufgesammelt und durch Wasserkanäle in das Stadtzentrum übertragen. In der Stadt wurden für den Wasserkonsum auch Brunnen benutzt.

Laternenturm Çeştepe


Der Turm liegt auf einer Höhe von 200 m in Çeştepe, nördlich von Ereğli. Man glaubt, dass dieser Turm aus hellenistischer Zeit stammt und von den Byzantinern wieder aufgebaut wurde. Heute kann man von dem Turm nur einen Teil von 10 m sehen.

Grabmal Crispos


Das Grabmal wurde zur Erinnerung an den ägyptischen Pantomimenkünstler Crispos errichtet, der einst in Ereğli Vorstellungen machte und auch in Eregli gestorben ist. Das Grabmal ist 2,10 m hoch und verfügt über ein eingraviertes 19-zeiliges Gedicht.

Ayasofya-Kirche (Orta Cami)


Die Hagia-Sophia-Kirche (Heiliger Verstand) ist von den Byzantinern aufgebaut worden. Nachdem es zu einer Mosche umgebaut wurde, hat man es Orhan Gazi oder Orta Cami (Mittelmosche) genannt.


Strände


Auf den 80 km langen Küsten gibt es viele natürliche Strände. Ab Richtung Osten sind folgende zu nennen: Sazköy, Filyos, Türkali, Göbü, Hisararkasi, Uzunkum, Kapuz, Karakum, Değirmenağzı, Ilıksu, Kireçlik, Armutçuk, Karadeniz Ereğli, Mevreke, Alaplı und Kocaman. Im Sommer kann man eine Vielzahl der Einwohner Ereğlis an diesen Strände sehen.


Raststätte


Das Grün, das die meisten Teile der Provinz bedeckt, entsteht aus verschiedenen Bäumen. Diese Gebiete werden oft als Picknickstellen benutzt. Sie sind zum Wandern, für Photo-Safari, zum Angeln und für das Wildleben gut geeignet.

Auf den Raststätten von Ulutan, Göldağı, der Hochebene Beycuma, Bostandüzü, 100. Yıl, Milli Egemenlik und Kocaman gibt es eine Infrastruktur für Wasser, WC, Sitzplätze und Telefon.

Es sind ausserdem Ess-, Trink- und Einkaufmöglichkeiten vorhanden. In diesen Gebieten, die im Herbst reich an Farbe sind, gibt es Zeltcampingstellen, 6 Berghäuser, Forellen und Hirschzuchtgebiete. An den Seen ist das Angeln erlaubt.

Die Hochebene Bacaklı (1637 m), die der höchste Ort der Provinz ist, ist aufgrund ihrem Blick auf die Bölüklü Hochebene, ihren Almenhäusern, ihrer Hochebenentradition und ihrer reichen Flora sehr geeignet für den Hochebenentourismus.

Harmankaya und Değirmenağzı in der Hauptstadt Zonguldak und der Wasserfall in der Umgebung Güneşli im Schwarzmeergebiet Ereğli sind gut geeignet zum Wandern und für Naturspaziergänge.


Seen


Seen - Innerhalb der Provinz gibt es keine natürlichen Seen. Der Stausee Ulutan im Zentrum, der Stausee Kızılcapınar und der Stausee Gülüç im Schwarzmeergebiet Ereğli und der Teich Dereköy im Gemeinde Çatalağzı, die alle künstliche Seeen sind, werden zur Produktion von Trinkwasser oder für die Industrie benutzt. Die Umgebungen dieses Stausees werden von den Bewohnern zum Picknicken benutzt.


Wasserfälle


Wasserfälle – Die Wasserfälle Harmankaya in der Umgebung von Kokaksu, Değirmenağzı im Gemeinde Kozlu und Günesli Kayalidere sind die wichtigsten Wässerfälle der Provinz. Diese Gebiete werden auch als Wanderrouten und Picknickorte benutzt.


Höhlen


Die Höhle Cehennemağzı, Gökgöl, Kızılelma, İnağzı und Cumayanı sind bewundernswerte Sehenswürdigkeiten.

Die Höhlen Cehennemağzı (Ereğli am Schwarzmeer)


In archäologischen Quellen sind die Höhlen Cehennemağzı (Wahrsagerhöhlen) als ‚Höhlen im Tal von Acheron-Akheron’ bekannt. Es ist der gemeinsame Name von vier Höhlen.

Die Höhlen Cehennemağzı kommen auch in der griechischen Mythologie vor. In der Zeit, in der das Christentum verboten war; haben die Christen in diesen Höhlen gebetet.

Höhle Gökgöl


Diese Höhle liegt in der Umgebung von Üzülmez auf der Landstrasse von Zonguldak-Ankara. Das Wasser, das aus der Höhle heraussprudelt, fliesst in den Bach Üzülmez. Der Eingang der Höhle ist sehr breit und hoch. 250 m nach dem Eingang begegnet man einem Siphon. Obwohl der Siphon 10 m lang ist, kann man es besonders im Sommer, wenn das Wasser sich zurückzieht zu Fuβ überschreiten. Nachdem man den Siphon hinter sich gelassen hat, erreicht man einen unterirdischem Bach. Auf dem Grund des Baches, der von Überschwemmungswässern hinterlassenem gelbfarbigem Belag bedeckt ist, befinden sich einige Pfützen. Von dieser Stelle an führt die Höhle (in der Richtung, von der das Wasser fließend kommt) mit reichen und schönen Anblicken in zwei Richtungen weiter. Die Höhle, die 3200 m lang ist, verfügt über einige Kurven. Den Fluss und die Teiche kann man mit Leichtigkeit überschreiten. Aber bei Regenfällen kann es zu plötzlichen Überschwemmungen kommen. Aus diesem Grund sollte die Höhle besser im Sommer und im Herbst besucht werden.

Höhle Kızılelma


Die Höhle, die in der Stadt Zonguldak im Ayiçi Dorf des Gebietes Gelik, im Viertel Kizilelma liegt, ist mit einem Fahrzeug leicht zu besuchen. Die Bächer Aydın und Büyük Ay vereinen sich in der Düden-Mündung. Von oben kann man die Höhle durch den 30 x 10 m breiten Fosileingang betreten. Nach 100 m begegnet man Wasser. Die Höhle erstreckt sich waagerecht parallel zum Wasser. Nach 100 m muss man 400 m kriechend fortschreiten, um weiter zu kommen. Am Ende ist ein 0 m langer Siphon zu finden. Dieser Siphon ist nur im Herbst zu überschreten. Nach dem Siphon befinden sich sehr breite Stollen der Höhle.

Im Grunde geht die Höhle mit einem aktiven Stollen weiter. Nach 3200 m stöβt man auf eine 80 m hohe Schornsteinöffnung, die den See belichtet. Von dieser Stelle verläuft die Höhle mit den Seen zusammen weitere 3 km und endet mit 2 Siphonen. Es ist festgestellt worden, dass das Wasser, das an dieser Stelle versenkt, 2 km weiter aus der Cumayanı-Höhle herausflieβt.

Höhle Inağzı


Die Höhle liegt auf dem 15. km des Landweges Kilimli neben dem Meeresufer. Ihre Länge beträgt 800 m. 50 m nach dem Eingang der Höhle befindet sich ein enges Loch, durch das nur eine Person passt. Nach diesem Loch gibt es an manchen Stellen Bäche. Nach 400 m gibt es einen Siphon. In der Zeit, in der sich das Wasser zurückzieht, kann man von die Siphonen überschreiten. Von hier an geht es noch 400 m weiter. Die Höhle endet mit einem Siphon.

Höhle Cumayanı


Diese Höhle liegt 3 km vom Landkreis Çatalağzı entfernt. Die Höhle ist ein Teil des unterirdischen Wassersystems Kızılelma–Cumayanı und verfügt über mehrere Mündungen. Von der Mündung, aus der das Wasser fließt, erreicht man nach 100 m durch eine Spalte oder von dem Fosilgang nach 75 m die unterirdische Halle. Die Halle hat eine wunderbare Aussicht, ist 60 m hoch und 70 m lang. der Grund ist mit einer dicken Sandschicht bedeckt und endet mit einem Siphon. Die Traverten, die in dieser Halle anfangen, führen in die linke Richtung weiter bis zur Höhle von Kızlelma. Es erreicht hier den Siphon. In dieser Höhlenspalte braucht man einen Boot.

Weil es während regnerischen Zeiten Überschwemmungsgefahr gibt, ist die Betretung der Höhle in diesen Zeiten lebensgefährlich.


Naturschutzgebiet Çitdere


Çitdere liegt Landkreis Yenice in der Gegend Şekermeşe und Dibekyanı. Man kann das Naturschutzgebiet Çitdere mit der 45 km langen Strasse erreichen, die der Abbiegung Yenice von der Zonguldak-Ankara-Strasse folgt. Dieses Gebiet ist ein einzigartiges Ökosystem, das über verschiedene Baumarten verfügt. Hier gibt es die Istranca-Eiche (Quercus Hartwvissiama), dessen Länge und Breite auf der Welt selten zu finden ist. Ausserdem befinden sich dort verschiedene bedrohte Tierarten.


Sportliche Tätigkeiten


Photo–Safari


Mit der Farbkombination grün und blau ist Zonguldak eine natürlich reiche Provinz. Die Waldgebiete, Flüsse und Höhlen sind für die Photo-Safari sehr gut geeignet. Auch die Raststätten Bostandüzü, Göldağı, 100. Yıl, Milli Egemenlik, Ulutan, Yayla, die Bäche und Wasserfälle Harmankaya, Güneşli, Değirmenağzı, die Höhlen Gökgöl, Sofular, Kızılelma, Cumayanı, die Hochebenen Bölüklü Yayla und Bacakli Yayla sind für die Photo-Safari sehr gut geeignet.

Jagd


Zonguldak ist reich an Jagd- und Wilddtieren. Besonders in den Wäldern, die sich in den Umgebungen vom Stadtzentrum, von Devrek, Gökçebey und Karadeniz Ereğli befinden, werden wilde Tiere wie Bären, Wildschweine, Wölfe, Füchse, Dachse, Schakale, Bergziegen, Eichhörnchen, Rehe, Hasen und wilde Vögel wie Enten, Tauben und Waldschnepfe gejagt. Aus den Flüssen werden Fische wie Forellen, Karpfen und Korallen geangelt und in den Meeren fängt man Fische wie Bastardmakrelen, Hamsi, Merlinen, Meerbarben und unechte Bonitos. Das Jagen im Wildleben wird nur als Hobby getrieben, aber das fischen im Meer stellt ein wesentliches Einkommen dar.

Angeln


Das Schwarzmeer, der Ulutan-Stausee, der Kızılcapınar-Stausee und der Filyos-Fluss, das Devrek-Flüsschen, das Gülüç-Flüsschen und das Alaplı-Flüsschen sind die Orte, an denen am meisten geangelt wird. Außerdem kann man auch in den Bächen der Umgebung von Bostandüzü und Ilıksu angeln.

Fahrrad-Tour


In der Umgebung von Ereğli werden Fahrrad-Touren organisiert. Die Umgebung von Ereğli–Armutçuk–Gökçeler ist mit ihrer geeigneten Natur eine der hervorragendsten Orte für Fahrrad-Touren. Während der Tour kann man hier die historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten der Umgebung genießen.

Berg- und Naturspaziergänge


Die besten Orte für Berg- und Naturspaziergänge sind die Hochebenen Bacaklı, Bölüklü und Kızkulağı in Alaplı, das Tal Dirgine und Yedigöller (Sieben Seen) in Gökçebey und die Umgebung von Pamukdüzü. Außerdem sind die Strecken von Harmankaya, Güneşli und Değirmenağzı, an denen es Wasserfälle gibt, hervorragend zum Wandern geeignet.

Yachttourismus


Jährlich wird an der Ataköy-Marine die internationale Schwarzmeer-Yacht-Rally organisiert. Die Yachten, die an der Rally teilnehmen, ankern am Hafen von Ereğli und Zonguldak.

Die Küche von Zonguldak besteht schwerwiegend aus Gebäck–Spezialitäten. Wasser-Teigrolle (Su Böregi), Teigrolle mit Kürbis, Bazlama, Cizleme, Gözleme (gefüllter Fladen auf Blech gebacken), Kömeçbrot, Fladenbrotarten, Tarhana Suppe, Uğmaçsuppe und Göcesuppe sind die Spezialitäten des Gebietes. Ereğli-Fladen und Ottoman-Erdbeeren, Çaycuma-Joghurt, Devrek-Çörek und -simit sind ein teil der Identität von Zonguldak und seiner Umgebung.

Die meist bevorzugten Geschenkartikel sind der Devrek-Stock, das Elpek-Tuch und Bergmännerfiguren. Das Elpek-Tuch wird aus Flachs- und Baumwollfäden an Webtischen, die ‚düzen’ genannt werden, gewebt.

www.zonguldak.bel.tr
www.zonguldak.gov.tr